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20.12.2012 11:10
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Bawag-Investor Cerberus will Waffenfirma verkaufen

Cerberus steht unter Druck des kalifornischen Lehrerpensionsfonds, der Hunderte Millionen Dollar bei dem Finanzinvestor angelegt hat
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Nach dem Amoklauf an einer US-Grundschule überdenken Investoren ihre Engagements bei Waffenherstellern. Die Private Equity-Gesellschaft Cerberus, die bekanntlich auch bei Bawag investiert ist, will etwa die Waffenschmiede Freedom Group verkaufen, zu der Remington und Bushmaster gehören. Mit einem Bushmaster-Gewehr tötete der Newtown-Amokschütze 20 Kinder.

Man werde mit dem Verkauf der Freedom Group umgehend beginnen und die Erlöse an die Investoren weiterleiten, teilte Cerberus mit. Zur Freedom Group gehört auch der Hersteller Bushmaster, der das Sturmgewehr AR 15 anbietet. Diese Waffe sowie zwei Pistolen wurden von dem 20-jährigen Attentäter benutzt. Der Mann erschoss 27 Menschen und brachte sich selbst um. Cerberus steht auch unter Druck des kalifornischen Lehrerpensionsfonds, der Hunderte Millionen Dollar bei dem Finanzinvestor angelegt hat.

Der kalifornische Pensionsfonds CalSTRS - der zweitgrößte seiner Art in den USA - hatte bereits angekündigt, wegen des Massakers in Connecticut seine Investitionen bei Cerberus zu überprüfen. Der mächtige Kunde hat (Stand Ende März) mehr als 750 Mio. Dollar bei dem Unternehmen angelegt. (n-tv.de)
 

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