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19.12.2012 11:06
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Erste-Empfehlungen für 2013: Immofinanz, OMV, Verbund, VIG plus voestalpine - und als Depotbeimischung AT&S, Lenzing, Polytec oder Semperit

Ausblick Aktienmärkte und Wiener Börse 2013
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Der ATX verzeichnet im laufenden Jahr eine Top-Performance (+25% Ytd). Von den etablierten Märkten konnte nur der DAX in Europa eine noch bessere Performance erzielen. Jedenfalls bescheinigen die Kursentwicklung und die Ausrichtung nach Zentral- und Osteuropa, wo Staatsverschuldungen im Schnitt relativ gering sind und das Wachstum langfristig deutlich höher liegt, erstmals eine vergleichsweise gerechtfertigte Funktion eines "Sicheren Hafens". Einziger Schwachpunkt des positiven Trends der Wiener Börse bleibt das geringe Handelsvolumen und das Ausbleiben von Kapitalmarkttransaktionen. Die wesentlichen Unternehmen der Wiener Börse, welche erfolgreich als Drehscheibe Zentral- und Osteuropas fungieren, sollten sich weiterhin gegenüber größeren Märkten abkoppeln können. Der ATX besitzt trotz des vergangenen Aufwärtstrends ein nach wie vor attraktives Bewertungsniveau. Österreichische Aktien sind unter Renditegesichtspunkten - infolge niedrigster Zinsen für Staatsanleihen - deutlich attraktiver einzustufen (740 Basispunkte Spread gegenüber 10-jährigen Bundesanleihen auf Basis KGV 2012/13e). Das Erste Group Research erwartet für das kommende Jahr einen phasenweise volatilen aber dennoch moderat positiven Trend bis Jahresende 2013.

In einer global angespannten Konjunktursituation werden sich hohe Verschuldungen sowie Defizite nicht rasch beseitigen lassen. Allerdings lässt sich die Verschuldungskrise nicht auf die Eurozone reduzieren, sondern inkludiert ebenso Industrienationen wie die USA, Großbritannien und Japan, wo Gesamt- sowie Neuverschuldungen im faktischen Vergleich höher liegen. In Folge dessen sollte das internationale Umfeld im Jahr 2013 zeitweise fragil bleiben. "Es wird weiter selektiv zwischen Ländern und Asset-Klassen differenziert. Dieses Investitionsverhalten hat sich zuletzt sehr positiv für Österreich ausgewirkt. Die Krise sitzt in letzter Konsequenz in den Verschuldungen fest. Wie sich jetzt aber zeigt, haben Österreich und wesentliche CEE-Länder deutlich geringere Staatsverschuldungen aufzuweisen. Diese Fakten münden erstmals klar in einer besseren Entwicklung österreichischer Bundesanleihen sowie heimischer Aktien", so Fritz Mostböck, Leiter des Bereichs Group Research.

"Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus stehen Dividendenwerte bei Anlegern derzeit hoch im Kurs, wobei es hier nicht allein auf die absolute Höhe, sondern auch auf die Nachhaltigkeit ankommt", meint Günther Artner, Leiter CEE Sector Research. Zum Kauf raten die Experten aktuell bei Werten wie etwa Immofinanz, OMV, Verbund, VIG und voestalpine. Diese fünf Werte bieten einen ausgewogenen Branchenmix, weisen in Summe einen deutlichen Sachwerteanteil auf und notieren aktuell mit einer Dividendenrendite von 3,9% auf Basis 2012 und 4,5% auf Basis 2013. Als Depotbeimischungen eignen sich Werte wie AT&S, Lenzing, Polytec oder Semperit, die in Summe eine etwas niedrigere Dividendenrendite aufweisen, dafür allerdings höhere Wachstumsperspektiven. Durch den Kursanstieg zuletzt notieren österreichische Aktien im Schnitt nun wieder zum Buchwert. Beim KGV und auch bei der Bewertung im Vergleich zum Zinsniveau bestätigt sich jedoch das noch immer vorhandene Aufwärtspotenzial, wenngleich sich die massive Unterbewertung vom Sommer 2012 mittlerweile reduziert hat.

Österreichische Aktien sollten vom höheren Wachstumspotential in Zentral- und Osteuropa weiterhin profitieren. In den letzten 5 Jahren, also genau während der anhaltenden Wirtschaftskrise, haben die CEE-Länder Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ukraine den Rest Europas wirtschaftlich klar outperformt. Geringere Staatsverschuldung in Verbindung mit attraktiven Bewertungsniveaus sollten nach wie vor Triebfeder für eine bessere Entwicklung sein. Das Erste Group Research geht für das kommende Jahr von einer moderaten Fortsetzung des Aufwärtstrends aus. "Wir erwarten eine neuerliche Zinssenkung der EZB auf 0,5% im ersten Quartal 2013. Die Zinsen in der Eurozone sollten zumindest bis 2015 historisch niedrig bleiben", so Mostböck weiter. Auf Fakten reduziert, bleiben österreichische Bundesanleihen ein sicherer Hafen und ein Top-Rating ist nicht in Frage zu stellen. Folglich sollten auch österreichische Aktien von dieser Situation profitieren. Das Gewinnwachstum im ATX ist intakt (2012e: +44%, 2013e: +16%), die Bewertung ist attraktiv. "In Summe sollten wir bis Ende 2013 eine leicht zweistellige Performance im ATX sehen", meint Mostböc.
 
red
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Krol
62 Postings
seit 2014-12-07
> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:23:46


Der Kursrutsch war ja vorhersehbar, das Brexit hat da nur die Vorarbeiten geleistet es wird noch viel schlimmer kommen!

ATX weit unter 2000 wird die nahe Zukunft bringen, natürlich alles Einsteigerkurse..:-)

voitsberger
2198 Postings
seit 2007-11-21
>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 10:45:51



Natürlich Kaufkurse. Muss ja nicht der ATX sein. Aber den DAX kannst kaufen. Vielleicht planen die ja auch den Ausstieg. D-Mark back?

Anthean
11298 Postings
seit 2007-08-24
>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:30:19


Wer heute früh gekauft hat, hat mehr Gewinne gemacht, als an jedem anderen Tag in diesem Jahr.

voitsberger
2198 Postings
seit 2007-11-21
>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 14:52:51



Wenn die Amis die Nerven bewahren, dann könnte es noch ein Stück nach oben gehen. Schau ma mal!

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-24 15:10:42


Ob -7% an einem Tag oder -7 % innerhalb von fünf Tagen, ist aber eigentlich auch schon egal. Der ATX kommt einfach nicht vom Fleck! Normal wären um die 3000 Punkte.

mdbaer
50 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 11:11:53


Da wird auch unser neuer BK Hr. Kern langfristig nix ändern.
Der hält nix vom Kapitalmarkt!

Der übt sich weiter in linken Vermögenssteuerparolen und will das das reiche Österreich noch mehr Vermögenssteuern zahlt. Ob das langfristig wirklich das gelbe vom Ei ist?

Hauptsache er wird Parteiobmann und alle Genossen sind befriedigt.

Österreich bleibt auf der Strecke !!!

Wäre mal Zeit für einen neuen BK - Krexit!

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:33:11


Wenn, dann sollten sie sich besser bei der britischen Regierung beschweren. Vor nicht allzulanger Zeit sah die Situation in Wien ja doch noch bedeutend besser aus. Jetzt gibt es neben der Finanz-/Bankenkrise, Ölkrise, Syrienkrise, Russland-/Ukrainekrise eben auch noch die Brexitkrise. Ewig werden die Kurse aber wohl nicht so niedrig bleiben, auch wenn es momentan so ausschaut, als ob der ATX wieder in Richtung 1000 Punkte (1991) maschieren würde ;-)

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 14:59:57


Eine Reform der Wertpapier-KESt z.B. steuerliche Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist, wäre aber mit Sicherheit ein intelligenter Schritt der Regierung um die Situation nicht noch zusätzlich zu verschärfen.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:10:01


du meinst also das es die Kleinanleger waren? oder die das ausgleichen könnten?

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:24:04


Der "Crash" kommt natürlich vom Brexitvotum. Nachdem Wien ohnedies im Vergleich zu Frankfurt, Paris, London, New York etc. ein Schattendasein bei den Investoren fristet, sollte man wenigstens mit steuerlichen Maßnahmen für etwas mehr Attraktivität sorgen. Dazu kommt noch, dass Privatpersonen in Österreich die Börse weitgehenst meiden. Da die Regierung wohl kaum die Steuer für alle auf 20 % senken wird, wären Begünstigungen für Kleinanleger mit Behaltefrist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung!

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 15:50:24


Schattendasein, wenns in Australien an Furz lassen kommt er auch bei uns raus

Privatpersonen meiden Börse, klar, weil sie angeschissen wurden

steuer auf 20% ? verstehe ich nicht

Outperformance
53 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:07:49


Wenn man wie Österreich nach der Finanzkrise auch noch die Werpapier KESt einführt und diese anschließend auch noch erhöht, ist es nicht verwunderlich, dass man die Investoren vor den Kopf stößt und diese woanders investieren. Vor der KESt gab es zumindestens eine Behaltefrist, nach der der Gewinn steuerfrei war. Daran anzunküpfen, wäre keine schleichte Idee.

noua
46 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 16:46:16


das erste wie die Behaltefrist fiel war, ich habe alles verkauft

nicht nur aus Kurstechnischem Grund , wusste ich , brauch ich über nix mehr nachdenken, mit vielleicht oder so


mdbaer
50 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>> Das war ja vorauszusehen!2016-06-27 21:04:15


Bei der linksgesteuerten Regierung brauchen wir an so was nicht mal denken....

Die wollen die brutale Umverteilung zu den sozial Schwächeren!
Angefangen hat es mit der Pseudosteuerentlastung, für 2-3 Jahre.
Langfristig geht uns der Staat an die Substanz - Krexit!!!!




* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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