www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo
User online: 604
pxp
main
sub
19.12.2012 11:06
Drucken  | Mailen  | Facebook issuu BE Post

Erste-Empfehlungen für 2013: Immofinanz, OMV, Verbund, VIG plus voestalpine - und als Depotbeimischung AT&S, Lenzing, Polytec oder Semperit

Ausblick Aktienmärkte und Wiener Börse 2013
 MEINUNG 0    ALLES ZUR AKTIE     ANALYSEN 
 
Der ATX verzeichnet im laufenden Jahr eine Top-Performance (+25% Ytd). Von den etablierten Märkten konnte nur der DAX in Europa eine noch bessere Performance erzielen. Jedenfalls bescheinigen die Kursentwicklung und die Ausrichtung nach Zentral- und Osteuropa, wo Staatsverschuldungen im Schnitt relativ gering sind und das Wachstum langfristig deutlich höher liegt, erstmals eine vergleichsweise gerechtfertigte Funktion eines "Sicheren Hafens". Einziger Schwachpunkt des positiven Trends der Wiener Börse bleibt das geringe Handelsvolumen und das Ausbleiben von Kapitalmarkttransaktionen. Die wesentlichen Unternehmen der Wiener Börse, welche erfolgreich als Drehscheibe Zentral- und Osteuropas fungieren, sollten sich weiterhin gegenüber größeren Märkten abkoppeln können. Der ATX besitzt trotz des vergangenen Aufwärtstrends ein nach wie vor attraktives Bewertungsniveau. Österreichische Aktien sind unter Renditegesichtspunkten - infolge niedrigster Zinsen für Staatsanleihen - deutlich attraktiver einzustufen (740 Basispunkte Spread gegenüber 10-jährigen Bundesanleihen auf Basis KGV 2012/13e). Das Erste Group Research erwartet für das kommende Jahr einen phasenweise volatilen aber dennoch moderat positiven Trend bis Jahresende 2013.

In einer global angespannten Konjunktursituation werden sich hohe Verschuldungen sowie Defizite nicht rasch beseitigen lassen. Allerdings lässt sich die Verschuldungskrise nicht auf die Eurozone reduzieren, sondern inkludiert ebenso Industrienationen wie die USA, Großbritannien und Japan, wo Gesamt- sowie Neuverschuldungen im faktischen Vergleich höher liegen. In Folge dessen sollte das internationale Umfeld im Jahr 2013 zeitweise fragil bleiben. "Es wird weiter selektiv zwischen Ländern und Asset-Klassen differenziert. Dieses Investitionsverhalten hat sich zuletzt sehr positiv für Österreich ausgewirkt. Die Krise sitzt in letzter Konsequenz in den Verschuldungen fest. Wie sich jetzt aber zeigt, haben Österreich und wesentliche CEE-Länder deutlich geringere Staatsverschuldungen aufzuweisen. Diese Fakten münden erstmals klar in einer besseren Entwicklung österreichischer Bundesanleihen sowie heimischer Aktien", so Fritz Mostböck, Leiter des Bereichs Group Research.

"Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus stehen Dividendenwerte bei Anlegern derzeit hoch im Kurs, wobei es hier nicht allein auf die absolute Höhe, sondern auch auf die Nachhaltigkeit ankommt", meint Günther Artner, Leiter CEE Sector Research. Zum Kauf raten die Experten aktuell bei Werten wie etwa Immofinanz, OMV, Verbund, VIG und voestalpine. Diese fünf Werte bieten einen ausgewogenen Branchenmix, weisen in Summe einen deutlichen Sachwerteanteil auf und notieren aktuell mit einer Dividendenrendite von 3,9% auf Basis 2012 und 4,5% auf Basis 2013. Als Depotbeimischungen eignen sich Werte wie AT&S, Lenzing, Polytec oder Semperit, die in Summe eine etwas niedrigere Dividendenrendite aufweisen, dafür allerdings höhere Wachstumsperspektiven. Durch den Kursanstieg zuletzt notieren österreichische Aktien im Schnitt nun wieder zum Buchwert. Beim KGV und auch bei der Bewertung im Vergleich zum Zinsniveau bestätigt sich jedoch das noch immer vorhandene Aufwärtspotenzial, wenngleich sich die massive Unterbewertung vom Sommer 2012 mittlerweile reduziert hat.

Österreichische Aktien sollten vom höheren Wachstumspotential in Zentral- und Osteuropa weiterhin profitieren. In den letzten 5 Jahren, also genau während der anhaltenden Wirtschaftskrise, haben die CEE-Länder Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ukraine den Rest Europas wirtschaftlich klar outperformt. Geringere Staatsverschuldung in Verbindung mit attraktiven Bewertungsniveaus sollten nach wie vor Triebfeder für eine bessere Entwicklung sein. Das Erste Group Research geht für das kommende Jahr von einer moderaten Fortsetzung des Aufwärtstrends aus. "Wir erwarten eine neuerliche Zinssenkung der EZB auf 0,5% im ersten Quartal 2013. Die Zinsen in der Eurozone sollten zumindest bis 2015 historisch niedrig bleiben", so Mostböck weiter. Auf Fakten reduziert, bleiben österreichische Bundesanleihen ein sicherer Hafen und ein Top-Rating ist nicht in Frage zu stellen. Folglich sollten auch österreichische Aktien von dieser Situation profitieren. Das Gewinnwachstum im ATX ist intakt (2012e: +44%, 2013e: +16%), die Bewertung ist attraktiv. "In Summe sollten wir bis Ende 2013 eine leicht zweistellige Performance im ATX sehen", meint Mostböc.
 
red
Mehr zum Thema






» Vergleichen Sie diese Aktie mit anderen
» Zur Matrix-Seite des Unternehmens
» Steigt oder fällt diese Aktie in den nächsten 5 Tagen?

 



comment Diesen Artikel kommentieren
Titel
Text

Der jüngste Thread im Board zu ATX - » zum Board

 

ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
Um diesen Artikel zu lesen, klicken Sie hier
AlaskaKid
440 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2431 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
440 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3317 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2431 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
440 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2431 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5350 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
440 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5350 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

Highlights
You need to upgrade your Flash Player
Punkte markieren News (Headline mit mouse-over), Klick öffnet eine grosse Darstellung
 
 
 
Gratis-PDF-Produkte
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für den Bezug unserer kostenlosen Newsletter & PDF-Produkte einzutragen.
"Börse Express free"
 

Ihre Email Adresse


Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
ATX
(12:21)
2282.84
-0.26%
Top 5 ATX
ZUMTOBEL AG 1.30%
LENZING AG 1.18%
SCHOELLER-BLECKMANN AG 0.84%
VIENNA INSURANCE GROUP AG 0.66%
VERBUND AG KAT. A 0.60%
Flop 5 ATX
RAIFFEISEN BANK INTERNAT. AG -2.10%
IMMOFINANZ AG -1.95%
OESTERR. POST AG -1.18%
FLUGHAFEN WIEN AG -0.91%
ERSTE GROUP BANK AG -0.39%
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
-0.27%
(12:21)
-0.39%
(12:21)
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 BAH BDI BENE BEO BETB
BFC BIND BWIN BWO BWT C2 CAI
CAT CNTY COV CWI DOC EBS ECO
EVN FAA FACC FKA FLU GROA HEAD
HIS HTI IIA KTCG KTM LNZ MAI
MIP MMK OMV PAL PARS POS POST
PYT QINO RAP RBI RBT RHI ROS
SAC SBO SEM SNT SNU SPI STR
SWUT TAN TEAK TKA UIV UP2 UQA
VER VIG VLA VOE WIE WOL WWE
WXF ZAG
-0.39%
(12:21)
-0.25%
(12:21)
-0.34%
(12:22)
0.48%
(22:20)
0.43%
(22:30)
 
Devisenrechner
Währungen
CHF -0.02% 1.2104
GBP 0.30% 0.8026
JPY -0.07% 137.1200
NOK -0.41% 8.1975
SEK -0.11% 9.1529
USD -0.22% 1.3354

Die jüngsten Analysen zu österreichischen Aktien
Datum Company Bewerter Kurzbewertung Kursziel
20.08. CA Immo Kepler Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel 18.00
20.08. Palfinger AG Erste Gro... Erste Group sagt Accumulate 27.40
20.08. Valneva Erste Gro... Erste Group mit Upgrade von Sell auf Hold 5.10
20.08. Flughafen Wien Kepler Kepler Cheuvreux bleibt bei Hold 71.00
20.08. Flughafen Wien Goldman S... Goldman Sachs senkt das Kursziel 82.50
20.08. Flughafen Wien Commerzbank Commerzbank bleibt bei Buy 78.00
20.08. C.A.T. OIL AG Commerzbank Die Commerzbank bleibt bei Buy 22.00
20.08. Semperit AG Holding Hauck & A... Hauck & Aufhäuser bleibt bei Buy 49.00
20.08. UNIQA JPMorgan JPMorgan bleibt bei Overweight 12.70
20.08. Palfinger AG Kepler Kepler Cheuvreux bleibt bei Hold 26.00
 
weiter >>