www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo
User online: 86
pxp
main
sub
19.12.2012 10:41
Drucken  | Mailen  | Facebook issuu BE Post

voestalpine: Umsatz soll bis 2020 auf 20 Milliarden steigen

Ergebnis der Strategiesitzung: Mit den angestrebten 20 Mrd. Euro Umsatz, einer angestrebten durchschnittlichen EBITDA-Marge von 14 % und einer EBIT-Marge von 9 % will der voestalpine-Konzern den Weg des wertsteigernden Wachstums konsequent fortsetzen.
 MEINUNG 0    ALLES ZUR AKTIE     ANALYSEN 
 
Die voestalpine setzt sich bis 2020 ehrgeizige Ziele: der Umsatz soll bei gegenüber den letzten Jahren zumindest gleichbleibender Profitabilität von zuletzt 12,1 auf rund 20 Mrd. Euro erhöht werden. Investiert wird in neue Standorte und Akquisitionen, aber auch den technologischen Ausbau bestehender Anlagen sowie die konsequente Verlängerung der Wertschöpfungskette bis hin zum Endkonsumenten.

Endgültig abgesegnet wurde die Konzernstrategie 2020 nach einem intensiven internen Entwicklungsprozess gestern im Aufsichtsrat. Mit den angestrebten 20 Mrd. Euro Umsatz, einer angestrebten durchschnittlichen EBITDA-Marge von 14 % und einer EBIT-Marge von 9 % will der voestalpine-Konzern den Weg des wertsteigernden Wachstums konsequent fortsetzen. „Über lange Zeit erfolgreich sind Unternehmen, die sich durch Technologie, Qualität und Spezialisierung differenzieren. Bis 2020 werden wir diese Ausrichtung noch mehr forcieren, das heißt wir werden alles daransetzen, unsere führende Position in Bezug auf Markt, Technologie, Qualität und Ergebnis weiter auszubauen. Der Verarbeitungsanteil wird im Vergleich zum klassischen Stahlbereich weiter erhöht und die Fokussierung auf die Wachstumsbranchen Mobilität und Energie sowie die Globalisierung vorangetrieben“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Seit dem Geschäftsjahr 2001/02 betrug das durchschnittliche Umsatzwachstum des Konzerns 13,5 % pro Jahr. Die Zielmarke 20 Mrd. Euro bis 2020 würde ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 5,7 % pro Jahr bedeuten. Voraussetzung dafür ist allerdings eine sich wieder normalisierende Konjunkturentwicklung.

Konzern strebt führende Position in anspruchsvollen Segmenten von Mobilität und Energie an

„Wir produzieren auch in Zukunft weder Autos noch Kraftwerke, aber wir werden immer mehr Komponenten, Bauteile und auch Fertigteile für höchste Ansprüche vor allem in den Bereichen Mobilität und Energie, aber auch in anderen Industriesegmenten, entwickeln und auf den Markt bringen“, ist Wolfgang Eder überzeugt. Stahl bleibt nachhaltig die alleinige Werkstoffbasis, in der Weiterverarbeitung kommen aber zukünftig verstärkt auch Alternativwerkstoffe zum Einsatz. Eine Portfolioerweiterung um bisher konzernfremde Aktivitäten wird es nicht geben. In den erklärten Wachstumsbranchen Energie und Mobilität, deren Umsatzanteil sich bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf rund 60 % erhöht hat, sollen in zehn Jahren bereits 70 % des Umsatzes erzielt werden.

In Zusammenhang mit der Strategiefestlegung hat der Aufsichtsrat im Interesse einer forcierten Kostenvariabilisierung auch grundsätzlich die Genehmigung für ein Projekt zur Errichtung einer Direktreduktionsanlage in Nordamerika erteilt. Damit soll den europäischen Stahlproduktionsstandorten des Konzerns Zugang zu kosten- und umweltfreundlichem Vormaterial auf HBI-(DRI-)Basis (Hot Briquetted Iron bzw. Direct Reduced Iron bzw. Eisenschwamm) ermöglicht und auf diese Weise die Konkurrenzfähigkeit der bestehenden Stahlproduktionsstandorte langfristig abgesichert werden.

Umsatzanteil außerhalb Europas von 3 auf 9 Milliarden Euro bis 2020

Das langfristige Wachstumsszenario sieht vor, dass der Europaanteil schrittweise zugunsten globaler Märkte reduziert wird. „Wir werden vor allem in Südostasien einschließlich China, in Südamerika und - in Nischenbereichen - auch in den USA und Kanada zügig wachsen. In Europa geht es um die dauerhafte Absicherung unserer heutigen Position. Aber schon über die nächsten fünf, sechs Jahre werden wir den außereuropäischen Umsatzanteil auf etwa 40 % erhöhen“, so Eder. Langfristig strebt der Konzern ein ausgeglichenes Umsatzverhältnis zwischen Europa und der übrigen Welt an.

Derzeit beträgt der Umsatzanteil Europas noch über 70 %. Die Industriestaaten der EU bilden mit ihren anspruchsvollen Kunden weiterhin die herausfordernde Innovationsbasis des Konzerns, sie werden im Unterschied zu Asien und den Amerikas aber keine primären Wachstumstreiber mehr sein.

Keine neuen Stahlkapazitäten, zukünftig 75 % Verarbeitungsanteil

„Wachsen wird der voestalpine-Konzern künftig überwiegend durch eine weitere Vertiefung der Wertschöpfung in Richtung der Kunden in den obersten Technologie- und Qualitätssegmenten“, betont Eder. Die drei Verarbeitungsdivisionen Special Steel, Metal Engineering und Metal Forming werden ihren Umsatz langfristig in einer Größenordnung von jeweils 50 bis 70 % erhöhen, die Steel Division dagegen „nur“ um etwa 30 % von 3,5 auf gut 5 Mrd. EUR. Lag der „Stahlanteil“ vor zehn Jahren noch bei 55 %, hat sich das Verhältnis seitdem auf 70 zu 30 zugunsten des weniger zyklischen Verarbeitungsanteils verschoben. „Langfristig streben wir einen Verarbeitungsanteil von etwa 75 % an“, so Eder. Der Fokus auf Qualitäts-, Technologie- und Kostenführerschaft im Stahlbereich - derentscheidenden Werkstoffbasis für den Konzern - wird beibehalten.

 

Mehr zum Thema

» Vergleichen Sie diese Aktie mit anderen
» Zur Matrix-Seite des Unternehmens
» Steigt oder fällt diese Aktie in den nächsten 5 Tagen?



 

be INVESTOR NR 33





comment Diesen Artikel kommentieren
Titel
Text

Der jüngste Thread im Board zu voestalpine - » zum Board

 
gufol
Nicht nur die Griechen sind pleite,...2015-07-01 09:20:28
8 Postings

seit 2015-06-03

...auch das sozialistische Märchenland Venezuela. Was mich aber nicht wundert, haben die doch einen Staatsführer der den Real-Sozialismus zur Staatsreligion erhoben hat.

Und das schlimme an der Geschichte ist, dass die Leute den Narren selbst gewählt haben, d.h. seinen Vorgänger Chavez - wie wir ja wissen der größte aller jemals lebenden Sozialisten überhaupt. Ok. Wahlmanipulation war natürlich auch dabei, wie bei totalitären Regimen halt üblich.

Gut für uns, Venezuela ist nicht in der EU. Aber für viele Rote in Europa noch immer ein Vorbildstaat, bestimmt.

http://www.foonds.com/article/34...

big_mac
9053 Postings
seit 2008-08-03


Puerto Rico ist auch pleite. Kümmert keinen. Niemand sieht den Dollar in Gefahr.
Nur wegen der griechischen Parasiten wird ein Tohuwabohu gemacht.

gufol
8 Postings
seit 2015-06-03


Na ja, das kann man glaub ich nicht wirklich vergleichen. Puerto Rico ist ein Keinstaat mit 3,8 Mio. Einwohner und einer entsprechend geringen Wirtschaftsleistung. Das Land ist de facto unbedeutend.
Bei Venezuela schaut das ganze schon anders aus, weil das Land auch ein wichtiger Erdölförderer ist. Und aufgrund seiner Größe natürlich Einfluß auf die Nachbarländer ausübt.
Und Griechenland ist eben Teil der EU und der Euro-Union.
Bei Griechenland ist die Sache so heikel wegen der hohen Verbindlichkeiten gegenüber den europ. Gläubigern.
Als Zypern vor wenigen Jahren Pleite war, war das ganze wenig tragisch, da gings eben nur um ein paar Dutzend Mrd. Aber Griechenland ist mittlerweile ein Albtraum für die Gläubiger.

myshare
822 Postings
seit 2011-04-28


Aber die EU hat es in fünf Jahren fertig gebracht, aus einer vergleichbaren Finanztechnischen Mücke einen unbeherschbaren Elefanten (in Must) zu machen.
oder?

big_mac
9053 Postings
seit 2008-08-03


Griechenland hat auch nur 11 mio Einwohner, und eine Wirtschaft die noch zu besseren Zeiten kleiner war als die Österreichs - völlig unbedeutend, hätten sich nicht Europas Politiker zum Narren halten lassen und krampfhaft versucht ein totes Pferd zu reiten.

myshare
822 Postings
seit 2011-04-28


endlich gibts wieder frische Big Mac´s.

Sibelius
174 Postings
seit 2014-10-03


Frag mich nur, was das nun alles mit der VOE zu tun hat - darunter läuft nämlich dieser x-te Griechenland Erg....

Bitte beim nächsten neuen "top-aktuellen" Thread richtig platzieren - danke!

big_mac
9053 Postings
seit 2008-08-03


oh, tatsächlich - der VOE gehts ja bestens.
Aber auch die hat eine schmerzvolle Sanierung hinter sich, davor war sie sozusagen das Griechenland in Österreich - um die Kurve für den TZE zu kratzen und einen Kontext herzustellen ;)

red_devil11
46 Postings
seit 2014-12-01


Also sollte der Hr. Raidl griechischer Ministerpräsident werden? ;-)

big_mac
9053 Postings
seit 2008-08-03


Ich fürchte, der versteht die Griechen nicht ;) Und die ihn nicht.

VOE dürfte eine von wenigen Aktien sein, die seit meiner Börsenpause brav gestiegen sind - denen muss es wirklich gut gehen.

Kathpl
16 Postings
seit 2015-05-09


Immerhin wird auch weiter in Österreich investiert...



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000937503

Highlights
You need to upgrade your Flash Player
Punkte markieren News (Headline mit mouse-over), Klick öffnet eine grosse Darstellung
 
 
 
Gratis-PDF-Produkte
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für den Bezug unserer kostenlosen Newsletter & PDF-Produkte einzutragen.
"Börse Express free"
 

Ihre Email Adresse


Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
-0.18%
(17:35)
-0.73%
(00:00)
0.00%
(22:20)
0.00%
(22:30)
NIKKEI
0.00%
()
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 BAH BDI BENE BEO BETB
BFC BIND BWIN BWO BWT C2 CAI
CAT CNTY COV CWI DOC EBS ECO
EVN FAA FACC FKA FLU GROA HEAD
HIS HTI IIA KTCG KTM LNZ MAI
MIP MMK OMV PAL PARS POS POST
PYT QINO RAP RBI RBT RHI ROS
SAC SBO SEM SNT SNU SPI STR
SWUT TAN TEAK TKA UIV UP2 UQA
VER VIG VLA VOE WIE WOL WWE
WXF ZAG
-0.73%
(00:00)
-0.84%
(00:00)
-0.66%
(00:00)
0.00%
(22:20)
0.00%
(22:30)
 
Devisenrechner
Währungen
CHF -0.39% 1.0466
GBP -0.01% 0.7102
JPY -0.32% 136.3800
NOK 0.63% 8.8500
SEK 0.26% 9.3726
USD 0.27% 1.1096

Die jüngsten Analysen zu österreichischen Aktien
Datum Company Bewerter Kurzbewertung Kursziel
03.07. Porr Baader Bank Baader Helvea: Kaufen 34.00
03.07. Vienna Insurance Group HSBC HSBC: Kurszielreduzierung 35.10
03.07. Verbund Alpha Value AlphaValue: Kurszielreduzierung 15.70
03.07. Telekom Austria Alpha Value AlphaValue: Kurszielreduzierung 6.81
03.07. EVN Alpha Value AlphaValue: Kurszielreduzierung 10.60
03.07. Immofinanz Alpha Value AlphaValue: Kurszielreduzierung 2.67
03.07. Andritz AG Hauck & A... Hauk & Aufhaeuser: Upgrade 59.00
03.07. OMV Alpha Value AlphaValue: Kurszelreduzierung 25.60
 
02.07. Erste Group Credit Su... Credit Suisse: Kurszielaufstockung 32.00
02.07. voestalpine Alpha Value AlphaValue: Upgrade 41.00
 
weiter >>