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19.12.2012 10:41
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voestalpine: Umsatz soll bis 2020 auf 20 Milliarden steigen

Ergebnis der Strategiesitzung: Mit den angestrebten 20 Mrd. Euro Umsatz, einer angestrebten durchschnittlichen EBITDA-Marge von 14 % und einer EBIT-Marge von 9 % will der voestalpine-Konzern den Weg des wertsteigernden Wachstums konsequent fortsetzen.
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Die voestalpine setzt sich bis 2020 ehrgeizige Ziele: der Umsatz soll bei gegenüber den letzten Jahren zumindest gleichbleibender Profitabilität von zuletzt 12,1 auf rund 20 Mrd. Euro erhöht werden. Investiert wird in neue Standorte und Akquisitionen, aber auch den technologischen Ausbau bestehender Anlagen sowie die konsequente Verlängerung der Wertschöpfungskette bis hin zum Endkonsumenten.

Endgültig abgesegnet wurde die Konzernstrategie 2020 nach einem intensiven internen Entwicklungsprozess gestern im Aufsichtsrat. Mit den angestrebten 20 Mrd. Euro Umsatz, einer angestrebten durchschnittlichen EBITDA-Marge von 14 % und einer EBIT-Marge von 9 % will der voestalpine-Konzern den Weg des wertsteigernden Wachstums konsequent fortsetzen. „Über lange Zeit erfolgreich sind Unternehmen, die sich durch Technologie, Qualität und Spezialisierung differenzieren. Bis 2020 werden wir diese Ausrichtung noch mehr forcieren, das heißt wir werden alles daransetzen, unsere führende Position in Bezug auf Markt, Technologie, Qualität und Ergebnis weiter auszubauen. Der Verarbeitungsanteil wird im Vergleich zum klassischen Stahlbereich weiter erhöht und die Fokussierung auf die Wachstumsbranchen Mobilität und Energie sowie die Globalisierung vorangetrieben“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Seit dem Geschäftsjahr 2001/02 betrug das durchschnittliche Umsatzwachstum des Konzerns 13,5 % pro Jahr. Die Zielmarke 20 Mrd. Euro bis 2020 würde ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 5,7 % pro Jahr bedeuten. Voraussetzung dafür ist allerdings eine sich wieder normalisierende Konjunkturentwicklung.

Konzern strebt führende Position in anspruchsvollen Segmenten von Mobilität und Energie an

„Wir produzieren auch in Zukunft weder Autos noch Kraftwerke, aber wir werden immer mehr Komponenten, Bauteile und auch Fertigteile für höchste Ansprüche vor allem in den Bereichen Mobilität und Energie, aber auch in anderen Industriesegmenten, entwickeln und auf den Markt bringen“, ist Wolfgang Eder überzeugt. Stahl bleibt nachhaltig die alleinige Werkstoffbasis, in der Weiterverarbeitung kommen aber zukünftig verstärkt auch Alternativwerkstoffe zum Einsatz. Eine Portfolioerweiterung um bisher konzernfremde Aktivitäten wird es nicht geben. In den erklärten Wachstumsbranchen Energie und Mobilität, deren Umsatzanteil sich bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf rund 60 % erhöht hat, sollen in zehn Jahren bereits 70 % des Umsatzes erzielt werden.

In Zusammenhang mit der Strategiefestlegung hat der Aufsichtsrat im Interesse einer forcierten Kostenvariabilisierung auch grundsätzlich die Genehmigung für ein Projekt zur Errichtung einer Direktreduktionsanlage in Nordamerika erteilt. Damit soll den europäischen Stahlproduktionsstandorten des Konzerns Zugang zu kosten- und umweltfreundlichem Vormaterial auf HBI-(DRI-)Basis (Hot Briquetted Iron bzw. Direct Reduced Iron bzw. Eisenschwamm) ermöglicht und auf diese Weise die Konkurrenzfähigkeit der bestehenden Stahlproduktionsstandorte langfristig abgesichert werden.

Umsatzanteil außerhalb Europas von 3 auf 9 Milliarden Euro bis 2020

Das langfristige Wachstumsszenario sieht vor, dass der Europaanteil schrittweise zugunsten globaler Märkte reduziert wird. „Wir werden vor allem in Südostasien einschließlich China, in Südamerika und - in Nischenbereichen - auch in den USA und Kanada zügig wachsen. In Europa geht es um die dauerhafte Absicherung unserer heutigen Position. Aber schon über die nächsten fünf, sechs Jahre werden wir den außereuropäischen Umsatzanteil auf etwa 40 % erhöhen“, so Eder. Langfristig strebt der Konzern ein ausgeglichenes Umsatzverhältnis zwischen Europa und der übrigen Welt an.

Derzeit beträgt der Umsatzanteil Europas noch über 70 %. Die Industriestaaten der EU bilden mit ihren anspruchsvollen Kunden weiterhin die herausfordernde Innovationsbasis des Konzerns, sie werden im Unterschied zu Asien und den Amerikas aber keine primären Wachstumstreiber mehr sein.

Keine neuen Stahlkapazitäten, zukünftig 75 % Verarbeitungsanteil

„Wachsen wird der voestalpine-Konzern künftig überwiegend durch eine weitere Vertiefung der Wertschöpfung in Richtung der Kunden in den obersten Technologie- und Qualitätssegmenten“, betont Eder. Die drei Verarbeitungsdivisionen Special Steel, Metal Engineering und Metal Forming werden ihren Umsatz langfristig in einer Größenordnung von jeweils 50 bis 70 % erhöhen, die Steel Division dagegen „nur“ um etwa 30 % von 3,5 auf gut 5 Mrd. EUR. Lag der „Stahlanteil“ vor zehn Jahren noch bei 55 %, hat sich das Verhältnis seitdem auf 70 zu 30 zugunsten des weniger zyklischen Verarbeitungsanteils verschoben. „Langfristig streben wir einen Verarbeitungsanteil von etwa 75 % an“, so Eder. Der Fokus auf Qualitäts-, Technologie- und Kostenführerschaft im Stahlbereich - derentscheidenden Werkstoffbasis für den Konzern - wird beibehalten.

 

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zorrozahngold
Neues Kursziel - 182015-07-07 16:57:30
293 Postings

seit 2011-10-04

Die Analen von Zorro-International-Research haben die Aktie der Voest AG zum Kauf empfohlen mit Kursziel 18.

red_devil11
50 Postings
seit 2014-12-01
> Neues Kursziel - 182015-07-08 09:27:37


Bist du jetzt tatsächlich raus? Wenn ja, bei welchem Kurs?

Martinuzzi
1664 Postings
seit 2008-09-08
>> Neues Kursziel - 182015-07-08 11:26:20


du glaubst doch nicht wirklich, dass Zorro je raus geht, hätte schon x-mal die Gelegenheit dazu gehabt

Sibelius
261 Postings
seit 2014-10-03
>>> Neues Kursziel - 182015-07-08 22:58:57


hey - nicht so ironisch posten...;-)

abfangjäger
190 Postings
seit 2010-05-06
>>>> Neues Kursziel - 262015-07-09 16:28:24


unter 30 werden wir in 3-4 Wochen sicher sein :(

Wuffifass
936 Postings
seit 2012-07-21
>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-10 22:09:46



Zorro ist all in bei der Voest, das vereinfacht die Investitionsbeobachtung enorm.

Ich bin mittlerweile auch nicht mehr an den ganzen Schwachsinn mit der Risikostreuung bei dem man unbedingt an 30 verschiedenen Unternehmen in 20 verschiedenen Branchen investiert sein muss interessiert.

Ich besitze nurmehr 5 Beteiligungen und muss mich nur mehr 5 x ärgern.

Sibelius
261 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-10 22:55:56


Wieso musst Du Dich bei den jetzigen, doch relativen hohen Kursen, ärgern. Was machst Du, wenn die Kurse jetzt einbrechen - noch mehr ärgern...?

Ich bin zur Zeit nur bei 3 Titel investiert und das minimal, weil ich glaube, dass der Blase langsam mal die Luft ausgehen wird. Siehe China und die hohe gegenwärtige Volatilität an den Börsen. Zusätzlich Unmengen von nicht gedecktem Geld in den Markt gepumpt. Das muss irgendwann, irgendwie korrigiert werden. Eventuell war China mal der erste Warnschuss - weil die Börse dort am meisten überhitzt war. Und ob der aktuell laufende China Crash wirklich schon beendet ist, glaub ich noch nicht. Die sind eventuell nur mal kurz wieder über Wasser aufgetaucht und haben kurz Luft geschnappt, um dann nur um so schneller zu sinken.

Und dann schau ich mir mal den DAX und Dow an (vom ATX ganz zu schweigen).

Mit meinen 3 Titeln werde ich mich jedenfalls nicht ärgern, auch wenn es plötzlich 30...40% abwärts geht.

Sibelius
261 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-10 23:06:33


Nachtrag:
ich halte auch überhaupt nichts von Streuung - dann hat man überall etwas und die Verluste überall beim Crash. Da hab ich jetzt lieber 80% vom Spielgeld als Cash und mit den restlichen 20% (in 3 Titeln) profitiere ich mit einigem Risiko von der Volatilität. Zwar keine Unsummen, aber ein eventueller Verlust für einen gewissen Zeitraum ist begrenzt.

Von Stop-Orders halte ich nämlich gar nichts und bin bisher immer gut gefahren. Die Stops realisieren nämlich Verluste sofort und brutal.

Da können die Börsen-Profis mir einreden wollen, was sie wollen. Denen glaub ich nämlich kein Wort. Warum sollten sie anderen Gutes tun, wenn sie selbst spekulieren unterwegs sind?

Antidot1
8 Postings
seit 2014-11-27
>>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-16 17:19:14


echt schade!
wollte die voest seit kurzem nicht bei 30 kaufen.
was meint ihr, soll man bei 38 kaufen oder doch noch auf tiefere kurse wie 30 warten?

red_devil11
50 Postings
seit 2014-12-01
>>>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-17 11:38:12


Mit der (momentanen) Entspannung in Griechenland und China gibt es zwar vorerst Potential für höhere Kurse, grundsätzlich sehe ich die Voest mit 38 aber schon relativ hoch bewertet. Andererseits rechne ich kurzfristig nicht mit Kursen um die 30, günstiger wie 38 könnte es aber durchaus werden.

Ist halt eine Frage deines Anlagehorizonts. Langfristig finde ich 38 schon einen sehr hohen Einstiegspunkt.

Sibelius
261 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-22 15:28:16


Also bei 38+ gehe ich mit Sicherheit die nächsten 2 ... 3 Monate nicht rein.

32 +/- 2 im Großteil der letzten 24 Monate war OK. Kleiner 35 wäre eine Überlegung wert..., wenn es dann Richtung 30 geht --> Nachkaufen. Wenn es gleich wieder auf ca. 38 geht dann verkaufen.

LASKler
7553 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-22 16:04:13


Naja,
Bin schon länger Investiert und sehe es genau zu solchen Preisen eher nicht ratsam ein zu steigen

Sibelius
261 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-22 16:06:32


Wenigsten da sind wir uns einig !!!

Sibelius
261 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>> Neues Kursziel - 262015-07-29 00:42:00


In den letzten zwei Wochen hatten wir low: 34,4 und high:39,8. Da hab ich verpasst einzusteigen und dann wieder auszusteigern.

Aber so ist eben das Börse Spiel. Das wären ca. 10 - 15% in 2 Wochen gewesen.



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000937503

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