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19.12.2012 10:37
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Strabag - Erste sagt Sell und kürzt Dividendenprognose um knapp 60 Prozent

Aktienrückkaufprogramm könnte sich nach Abschluss als Trigger erweisen
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Erste-Group Analyst Franz Hörl bestätigt zwar das Kursziel von 17,2 Euro für die Aktien von Strabag, statt Reduce heißt es von nun an aber gar Sell. "Aufgrund des Downside-Potenzials", wie Hörl betont.

Auch bei den Prognosen gab es Kürzungen. So sinkt die EBIT-Schätzung für 2012 um 13% auf 174,3 Mio. Euro (200,3 Mio. Euro), die operativen Prognosen bleiben hingegen weitgehend unverändert. Was die Dividendenhöhe betrifft, werden nur noch 0,25 Euro erwartet. Im Vorjahr wurden noch 0,6 Euro ausbezahlt. Das ist ein um knapp 60 Prozent verminderter Betrag.

Doch es gibt auch Positives. Das Aktienrückkaufprogramm ist so gut wie abgeschlossen. 9,6% wurden von Strabag bereits zurückgekauft, bei 10% ist Schluss. "Wenn die Treasury Shares (Anm. die zurückgekauften Aktien) für eine Akquisition verwendet oder eingezogen werden, kann das ein positive Trigger für die Aktien sein", so Hörl.
 
(mp)
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LASKler
STRABAG SE erwartet für 2014 weiterhin solides Geschäft2014-02-17 21:04:41
5374 Postings

seit 2012-02-28

Erfreulich trotz schwieriger Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor: Leistung (-3 %) und Auftragsbestand (+2 %) im Jahr 2013 weiterhin auf hohem Niveau
STRABAG geht für 2014 von gleichbleibender Leistung von € 13,6 Mrd. und stabilem EBIT von erneut mindestens € 260 Mio. aus

Das europäische, börsenotierte Bauunternehmen STRABAG SE hat heute erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 bekannt gegeben. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor sind wir mit der Leistung 2013 von € 13,6 Mrd. zufrieden. Auch wollen wir Ende April, wenn wir die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2013 bekannt geben, weiterhin mindestens ein EBIT von € 260 Mio. berichten, womit wir eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von wenigstens 25 % erreicht haben werden. Der Auftragsbestand zum Jahresende von € 13,5 Mrd. deckt fast eine Jahresleistung ab. Mit einer Vielzahl an neuen Hochbauprojekten in Deutschland haben wir das aktuelle Jahr auf solidem Fundament gestartet, und wir erwarten daher für 2014 bei Leistung und Ergebnis dem Jahr 2013 vergleichbare Werte“, fasst Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, zusammen.

Leistung

STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2013 eine Leistung von € 13,6 Mrd. erwirtschaftet. Der geringe Rückgang um 3 % im Vergleich zum Vorjahr ist auf wetterbedingte Effekte vom Jahresbeginn zurückzuführen. Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Da STRABAG ein breit aufgestellter Konzern ist, wurden die erwartete, marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des dortigen Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika beinahe ausgeglichen.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand stieg leicht um 2 % auf € 13,5 Mrd., sodass er in etwa eine Jahresleistung abdeckt. Hier verschoben sich die geografischen Schwerpunkte etwas: Großprojekte wie das Olympische Dorf in Russland und Aufträge in Benelux waren im Jahr 2013 abgearbeitet worden. Dafür bereicherte eine Vielzahl an neuen Hochbauaufträgen in Deutschland den Auftragsbestand um mehr als € 500 Mio.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mit -1 % sank der Mitarbeiterstand kaum. Große Änderungen in mehreren Einheiten glichen sich 2013 beinahe aus: Zum einen wurde Personal in Polen marktbedingt abgebaut; zum anderen führten neue Großprojekte in außereuropäischen Märkten und in Deutschland zu einem Aufbau von fast 1.600 Arbeitsplätzen. Von den weltweit 73.100 Beschäftigten im Konzern arbeiten mehr als 27.000 Menschen in Deutschland und knapp 10.000 in Österreich.

Ausblick 2014

Der Vorstand rechnet mit einer gegenüber 2013 gleichbleibenden Leistung von € 13,6 Mrd. Diese sollte sich aus € 6,0 Mrd. aus dem Segment Nord + West, € 4,7 Mrd. aus dem Segment Süd + Ost und € 2,8 Mrd. aus dem Segment International + Sondersparten zusammensetzen. Der Rest entfällt auf „Sonstiges“. Damit gestaltet sich auch die Segmentzusammensetzung gegenüber dem Jahr 2013 weitgehend unverändert.

Der STRABAG SE Vorstand rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von zumindest € 260 Mio., was dem prognostizierten Wert von 2013 entspricht. Zwar zeitigt die Umsetzung der von der internen Task Force STRABAG 2013ff vorgeschlagenen Maßnahmen erste Erfolge, doch sieht sich STRABAG 2014 einem herausfordernden Umfeld mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau gegenüber. Dagegen registriert das Unternehmen weiterhin solide Bedingungen im privaten Hochbau.

Während der Preisdruck im deutschen Verkehrswegebau anhält, sieht sich STRABAG in diesem Land dank günstiger Finanzierungskonditionen einer soliden Nachfrage im Hochbau gegenüber. In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild – in beiden Heimatmärkten wird daher von einer stabilen, aber wettbewerbsintensiven Situation ausgegangen. Polen, das nach Leistung drittgrößte Land für STRABAG, war wie erwartet vom Ende des Baubooms gezeichnet, doch sollten ab Ende 2014 dank neuer EU-Budgets erste Impulse im Infrastrukturbau erkennbar sein. In Tschechien, Rumänien und im adriatischen Raum kommen mangels Finanzierung sehr wenige öffentliche Großprojekte zur Vergabe, was zu einem weiterhin harten Wettbewerb über den Preis führt. Positivere Aussichten bieten dagegen der slowakische Verkehrswegebau, wo sich aktuell mehrere große Autobahn- und Schnellstraßenprojekte in Ausschreibung befinden, sowie der slowakische und der tschechische Hochbau.

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
> !2014-02-26 10:17:21


No trigger in sight (downgrade to Hold)


– From Buy to Hold, target price confirmed @ EUR 22: With the share price already coming close to our target price, we downgrade our recommendation to Hold. Although we regard the recently published FY14 guidance as conservative, there is no short-term trigger in sight to justify a higher recommendation.

– FY14 guidance hints at flat development: STRABAG has released an outlook for FY14, anticipating output to be flat y/y at EUR 13.6bn. EBIT is said to be above EUR 260mn, which is the same guidance as for FY13. STRABAG referred to price pressure from stronger competition in its main markets.

– Minor adjustment of estimates: We believe that STRABAG is far too conservative in its FY14 view when reflecting the improving situation on construction markets, especially Germany and Austria, but also CEE. Hence, our estimates are basically confirmed and are thus 16% above the company’s 2014 guidance on the EBIT level.

– Multiple comparison reveals discount to peers: In light of STRABAG’s favorable capital structure, EV and BV multiples offer a sound discount of 30-60% vs. its peers. The P/E ratio is at about the level of its peers. For deriving our target price, we continue to rely 100% on our DCF approach.

– EPS 2013-2015e: We expect a CAGR 2013-15 on the EPS level of 41%, stemming mainly from economies of scale and slightly better margins going forward.

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>> !2014-03-24 17:46:20


Porr geht ab wie ein "Zapferl" STRABAG tritt seit Jahren auf der stelle ...

Tell me why?

JM-Abgezockter
265 Postings
seit 2009-12-09
>>> warum geht nix!2014-03-29 17:10:18


ost - marktchancen vermutlich weggebrochen, allgemeine zurückhaltung bei investitionen, wei sich die eu aus unglaublicher dummheit von den usa zur speerspitze gegen russland machen hat lassen und hrn. haselsteiner ist es wurscht, der hat beim börsengang den vogel abgeschossen, das neue management acht nicht den eindrück, als könnte es neuen schwung in die firma bringen, woher auch.


LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>> warum geht nix!2014-03-30 13:40:54


Stimmt alles,
ABER trozdem ist die STRABAG einer / der größte Bauunternehmen Europas.

Wenn es einer Porr gut geht - kann es der STRABAG nicht schlecht gehn, so ich denke.

Aber vieleicht wenn sich der Streubesitz erhöht, falls sich RZB oder "der Russ" sich von Anteile trennt kommt wieder schwung in die Aktie.

Kurse um die 25-30 sollten schon drinen sein

JM-Abgezockter
265 Postings
seit 2009-12-09
>>>>> warum geht nix!2014-04-02 15:06:40


dieses papier enttäuscht immer wieder. heute 3 % Von der plus-seite abgerutscht, geringer umsatz, keine mitteilung, einfach ein trauerspiel mit völlig ungewissem ausgang

Martinuzzi
1637 Postings
seit 2008-09-08
>>>>>> waren geht nix!2014-04-02 16:22:01


Die Chance auf Wiederaufnahme in den ATX ist ebenso nicht mehr gegeben. Auf kurz oder lang wird sie von Haselsteiner wohl von der Börse genommen werden. Ein besseres Geschäft konnte es für ihn kaum geben..

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>> waren geht nix!2014-04-02 16:26:25


Wieder mal eine Abzocke der klein Ivestoren?

JM-Abgezockter
265 Postings
seit 2009-12-09
>>>>>>>> waren geht nix!2014-04-02 18:11:46


martinuzzi und laskler,

ich fürchte, beide haben recht

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>> waren geht nix!2014-04-04 15:22:25


Aber der Streubesitz könnte sich erhöhen, halte es für nicht Ausgeschlossen das "der Russ" verkauft.

ob die RZB die STRABAG Anteile schon Abgeschrieben haben?

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>> Re(1): waren geht nix!2014-05-06 12:40:17


Gutes Zeichen der neue Auftrag B-)

Martinuzzi
1637 Postings
seit 2008-09-08
>>>>>>>>>>> Re(1): waren geht nix!2014-05-22 16:34:22


Da spielt sich wohl ein MarktMaker..
Tickdaten Wr. Börse:

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LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>> Re(2): waren geht nix!2014-05-22 18:34:23


Hmmmmm, trotz allem sieht es bei der STRABAG gut aus, auch zieht in der BRD die Bau wirtschaft an. Russland sollte man verkraften - ist doch eh nur heisse Luft .

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>> Re(3): waren geht nix!2014-05-26 15:01:33


Ein Großauftrag nach dem anderen... jetzt sollten wir uns doch mal über der 20 festsetzen & Richtung 25€ gehen. Weis man ob der "Russ" seine Option in Anspruch nimmt?

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>> Re(4): waren geht nix!2014-05-28 10:34:54



LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>> Re(2): waren geht nix!2014-05-22 18:34:23


Hmmmmm, trotz allem sieht es bei der STRABAG gut aus, auch zieht in der BRD die Bau wirtschaft an. Russland sollte man verkraften - ist doch eh nur heisse Luft .

Coriolis
1389 Postings
seit 2008-04-03
>>>>>>>>>>>>> Re(2): waren geht nix!2014-06-12 07:54:04


Deripaska hat wieder auf 25% aufgestockt.
Ich bin gespannt wie lange es die STR noch an der Börse gibt.
Der Streubesitz beträgt noch 13%, das wären beim derzeitigen Kurs € 330 Mio.
Ein Schnäppchen das unter Buchwert (€ 24,23) zu haben wäre...

LASKler
5374 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>> Re(3): waren geht nix!2014-06-12 11:09:36


Der geringe Streubesitz schreckt groß Anleger ab. Aber eventuell kann die Raika. ihre Anteile veräußert werden



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT000000STR1

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