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11.12.2012 08:39
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Basel-Liquiditätsregel könnte aufgeweicht werden

"Basel steht am Abgrund"
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Die weltweiten Finanzaufsichtsbehörden suchen in dieser Woche nach einem Kompromiss zu den Liquiditätsvorschriften für Banken. Es geht vor allem um die Frage, inwieweit der geplante Mindeststandard gelockert werden kann - angesichts der zunehmenden Rufe nach einer Verwässerung und nach einer verzögerten Umsetzung, um die Wirtschaftserholung nicht zu gefährden.

Die Aufseher haben bis zum Ende des Jahres Zeit, um den Entwurf für die Mindestliquiditätsquote (“Liquidity Coverage Ratio” - LCR), die 2015 verbindlich werden soll, zu überarbeiten. Hochrangige Entscheidungsträger hatten die bisher vorgesehene Regelung kritisiert, darunter der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Bei dem Treffen des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht am 13. und 14. Dezember in Basel soll daher ein Konsens gefunden werden.

“Wenn bei der LCR keine Verständigung mit glaubhafter Aussicht auf eine Umsetzung in der EU und den USA erreicht wird - ein sehr zweifelhaftes Vorhaben -, dann wird das Konzept eines globalen Liquiditätsstandards zusammenbrechen”, sagt Karen Shaw Petrou von Federal Financial Analytics Inc. in Washington.

Während Draghi und Mervyn King, der Gouverneur der britischen Zentralbank, zur Vorsicht bei der Mindestliquiditätsquote mahnen, sehen andere Aufseher und Notenbanker - darunter Stefan Ingves, der Vorsitzende des Baseler Ausschusses und schwedischer Notenbankchef - keine Anhaltspunkte für schädliche Nebenwirkungen. Aufseher aus den USA und Deutschland argumentieren, dass eine stark aufgeweichte LCR den Standard zur Bedeutungslosigkeit herabsinken lassen würde.

Die Mindestliquiditätsquote zwingt Banken, ausreichend hochliquide Aktiva halten, um im Falle eines akuten Liquiditätsschocks ihren Nettozahlungsverpflichtungen über einen Zeitraum von 30 Tagen nachkommen zu können. Die LCR ist eine Schlüsselkomponente der als Basel III bekannten Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken, mit denen eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 verhindert werden soll. Die LCR wird durch einen Stresstest ermittelt.

Die Aufseher der 27 Staaten im Basler Ausschuss müssen nun die schwierige Frage lösen, wie weit die Liste der Aktiva, die zur Berechnung der LCR herangezogen werden sollen, im Vergleich zu dem Entwurf von 2010 erweitert wird, wie drei mit dem Vorgang vertraute Personen sagen. Sie wollten aufgrund der vertraulichen Natur der Sache namentlich nicht genannt werden.

Dabei wird nach Aussage von zwei Personen diskutiert, ob auch durch Vermögenswerte besicherte Wertpapiere (ABS) von den Banken verwendet werden können, um den Liquiditätsstandard zu erreichen.

Die Banken haben sich für eine starke Ausweitung der zulässigen Wertpapiere eingesetzt. Ohne eine Überarbeitung der Standards wären sie dazu gezwungen, die Kreditvergabe einzuschränken, sagen sie.

“In der Praxis gibt es eine Reihe von Aktiva, die Liquidität bieten”, sagt Mark Bearman von der Association for Financial Markets in Europe, einem Verband zu dem auch Deutsche Bank AG, BNP Paribas SA, und Goldman Sachs Group Inc. gehören. Darunter fielen “Aktien, qualitativ hochwertige Verbriefungen, Gold und andere Rohstoffe”. Dasselbe gelte auch für solche Papiere, die Zentralbanken als Sicherheiten akzeptierten, fügt er hinzu.

Dem Vernehmen nach gibt es nur wenig Unterstützung im Basler Ausschuss für die Einbeziehung von Gold und Aktien. Bei den ABS seien die Meinungen geteilt, und zwar relativ gleichmäßig, sagen zwei Personen.

Der LCR-Entwurf von 2010 begrenzt die Aktiva, die von den Banken zur Einhaltung des Standards verwendet werden können, zum Großteil auf Barmittel und Staatsanleihen. Hochwertige Unternehmensanleihen und gedeckte Schuldverschreibungen könnten zum LCR-Puffer zählen, in den meisten Fällen dürfen sie aber maximal 40 Prozent ausmachen.

Der Basler Ausschuss erwägt zudem, ob die Regelung erst nach 2015 oder ab 2015 schrittweise eingeführt wird, wie eine mit den Verhandlungen vertraute Person sagte. Möglich sei aber auch, dass der Ausschuss an dem bisherigen Zeitplan festhält. Auch der Stresstest, durch den die LCR ermittelt wird, könne weniger streng gestaltet werden, verlautet aus Kreisen.

Einige Zentralbanken, darunter die EZB, haben davor gewarnt, dass die Umsetzung der Geldpolitik durch die Mindestliquiditätsquote erschwert werden könne. Denn Banken wären nicht mehr in der Lage, ihre qualitativ hochwertigsten Aktiva als Sicherheiten zu hinterlegen.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), bei der der Basler Ausschuss angesiedelt ist, erklärte am 9. Dezember, die LCR stehe der Durchführung von Geldpolitik nicht im Wege, allerdings müssten die Zentralbanken wohl “ihren operativen Rahmen anpassen, um dem neuen Umfeld gerecht zu werden”.

Die weltweiten Notenbanken und Aufsichtsbehörden werden die Arbeit des Basler Ausschusses zur LCR bei einem Treffen im Januar überprüfen. Sollte kein Konsens gefunden werden, dürfte die Unsicherheit über die Umsetzung von Basel III weiter zunehmen. Denn die Aufsichtsbehörden aus der EU und den USA hatten bereits erklärt, dass sie die internationale Frist zur schrittweisen Einführung der neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften zum 1. Januar 2013 nicht einhalten können.

“Basel steht meiner Meinung nach am Abgrund”, sagt Petrou. (Bloomberg)
 

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schrotthändler
200 Postings
seit 2010-06-30


no wos hat er glaubt
es wird no tiefer gehen

schrotthändler
200 Postings
seit 2010-06-30


i konn ma des masaker im atx nimmer anschauen
die schei.. banken ziehen alles runter

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


Posting gelöscht - Verstoss gegen die Forumsregeln. Letzte Warnung an den User: Weitere Verstösse wedren geahndet? MfG
Das Börse Express Team

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


Posting gelöscht - Verstoss gegen die Forumsregeln. Letzte Warnung an den User: Weitere Verstösse wedren geahndet? MfG
Das Börse Express Team

Baumläufer
557 Postings
seit 2010-12-03


schrotthändler, fischamend, nicht dass ich hier Jemanden verteidigen will. Aber eure verleumderischen Behauptungen solltet ihr überdenken. Keen calm!

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


volle Zustimmung.

Der BE sollte sich vor allem das letzte Posting von fischamend ansehen - denke nicht, dass es den forumsregeln entspricht

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


Posting wurde gelöscht, na da freue ich mich aber:)

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


Trotzdem ändert es nicht der Tatsache und Wahrheit das die Banken die Kunden abzocken siehe Ungarn.

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


in Ungarn wurden wohl eher die österreichischen Banken abgezockt.

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


die Korrektur beginnt, nächster Halt bei unseren so viel gelobten OstBanken bei 15 Euro

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


warum entspricht es nicht den Forums Regeln wenn man schreibt das Banken Betrüger sind?sind nicht schon genug Banken a la Bnp Paribas und bald auch die Commerzbank, Deutsche Bank und Citi Bank offiziel wegen Betrügerei verurteilt worden mit Folge Milliarden an Strafzahlungen zu leisten, oder irre ich mich da?

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


und wann genau wurde die Erste oder die Raiffeisen wegen Betrugs verurteilt? Oder wegen Manipulation?

Du hast geschrieben die österreichischen Banken wären Betrüge, das ist eine Unterstellung und Verleumdung. Man kann Kritik auch sachlich äußern.

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


deswegen müssen sie auch 160 Millionen in Ungarn zahlen weil sie, ach so korrekt sind gel!

junkfritz
603 Postings
seit 2010-12-13


mit dir ist eine sachliche Diskussion sinnlos, weil du nur mit Halbwissen um dich wirfst und populistische Sprüche raushaust, da hab ich kein Interesse, sorry

fischamend
3167 Postings
seit 2009-06-09


wenn man sich den EBS Chart anschaut, könnte man doch fast glauben das die 10 Euro nochmal kommen.

hobbyanalyse
2380 Postings
seit 2012-06-08


Was man aus den Daten der Vergangenheit nicht alles für die Zukunft ablesen kann ;-)

slowhand
91 Postings
seit 2011-02-23





Der (all) gemeine ungarische Haushalt hat bei Aufnahme seines Fremdwährungskredites genau gewusst auf welches Pulverfass er sich setzte. Beim Franken konnte niemand wissen wie sich die Währung weiter entwickeln wird. Der Ungar nahm in seiner Gier in Kauf, dass er entweder sein Eigenheim relativ billiger abzahlen könnte, oder im anderen Falle erheblich wir draufzahlen müssen. Das Risiko zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer war damit gleich verteilt, weder der eine noch der andere, also schon gar nicht die Banken konnten das Ergebnis vorhersehen. Leider ist es zu Ungunsten der Kreditnehmer (Ungarn) ausgegangen. Der Ungar wollte aber nur gewinnen....
Dies wurde von der Politik Orbans unterstützt der auf diesem Weg seine Chance für eine Wahl (Wiederwahl) deutlich erkannte und ausnutzte. Den Rest kennt man. Fest im Sattel sitzt dieser, steht zum Wähler, die Banken werden dadurch auf die Verliererstraße gedrängt. Inwieweit dies rechtens ist oder nicht bleibt jedem Leser mit wirtschaftlichen Grundverständnis über.
Wenn die armen Brasilianer (in Erwartung einer Gewinnes) alles auf ihr Land setzen und alles verlieren ist es sicher bedauerlich. Es entspricht aber den Möglichkeiten eines erwachsenen und volljährigen Handelns. Nicht jedoch für die Ungarn per se. Diese sind scheinbar in der Kindheit stecken geblieben und diese Schar von kindlichen Narren wurde von einer Handvoll Politiker in Haft genommen.
Nicht zuletzt sei erwähnt, dass schon 2010 die Bank Austria für Österreicher eine Rückkehr zum Euro aus den Frankenkrediten ohne Gebühren erlaubte und die FMA sich damals auch gegen die weitere Aufnahme von FWK (für Privathaushalte) stellte. In der EU sollte Gleichheit herrschen. Wie allen bekannt ist haben viele österreichische Familien die Konsequenzen ziehen müssen und haben ihre Eigenheime verlassen, das selbe wäre für den gleichberechtigten Ungarn auf der Tagesordnung gestanden.
Dem Kreditgeber dadurch, wie Fischamend mit "siehe Ungarn" angedeutet hat, Betrug vorzuwerfen ist daher fehl am Platze, vielleicht hat er aber selber einen und spricht aus ihm die Stimme eines Verlierers dieser Kreditwette, denn sonst war das nichts anderes. Ich kenne persönlich auch viele, die nicht im Traum an so ein Abzahlungsgeschäft ihres Eigenheims dachten und ihre Finanzierung auf sichere und konservative Beine gestellt haben, daher heute noch berechtigt in ihren Heimen problemlos wohnen.
Die sehr geehrten Ungarn wohnen als Europäer zu unrecht und auf Kosten der Banken und der europäischen Gemeinschaft in ihren damals plötzlich und unerwarteten standardmäßig angehobenen Behausungen oder fahrbaren Luxusschlitten verbleiben.
Diese Anhebung des Lebensstandards gehört jedoch leider zur Nivellierung - irgenwann wird sich dieses Problem aber auch lösen lassen, in 10 oder 20 Jahren. Bis dahin muss mit solchen Mätzchen immer gerechnet werden.

In diesem Sinne



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