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03.12.2012 21:08
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Verbund tauscht Türkei-Engagement gegen 2,2 Mrd. Kilowattstunden Strom

Deal mit E.ON ist unterzeichnet

Wolfgang Anzengruber
© Enerjisa
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Der Verbund baut im Rahmen des geplanten Ausstiegs aus seiner Türkei-Beteiligung die Position als einer der bedeutendsten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa weiter aus. Das Unternehmen übernimmt von der deutschen E.ON über bayrische Gesellschaften Anteile an acht Wasserkraftwerken an Inn und Donau und erhöht damit die durchschnittliche Jahreserzeugung um rund 2 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Dies entspricht dem Jahresstromverbrauch von rund 600.000 Haushalten. Mit diesem Anteilserwerb stehen diese acht Kraftwerke nun zur Gänze im Eigentum des Verbund. Gleichzeitig erhält der Konzern rund 200 Mio. kWh Erzeugung aus der Kraftwerksgruppe Zemm-Ziller zurück, ein Bezugsrecht, das 2009 an E.ON ging.

Im Gegenzug erwirbt E.ON, einer der weltweit größten Energieversorger, den 50 % Anteil des Verbund an der türkischen EnerjiSA. Die Verträge wurden heute Abend unterschrieben, das Closing der Transaktion wird für das erste Quartal 2013 erwartet.

CEO Wolfgang Anzengruber: „Wir wollen uns auf Wasserkraft, Mehrheitsbeteiligungen und die Märkte Österreich und Deutschland konzentrieren. Daher ergreifen wir die Chance, unsere Wasserkrafterzeugung in Deutschland auszubauen sowie mehr Kontrolle in bestehenden Beteiligungen zu haben. Diese Transaktion stärkt unsere Position als einer der führenden Wasserkrafterzeuger Europas: wir steigern damit unter anderem unsere Stromerzeugung aus Laufwasserkraftwerken um 9 % und verbessern unser Risikoprofil. Zusätzlich eröffnet sie uns auch weiteren Handlungsspielraum für strategische Opportunitäten.“

An den erworbenen Laufwasserkraftwerken war der Verbund schon bisher direkt oder indirekt beteiligt und hielt Strombezugsrechte. Die Kraftwerke werden nach der Transaktion zu 100 % im Eigentum der Österreicher stehen, die insgesamt durchschnittlich 3,9 Mrd. kWh Strom aus Wasserkraft im Jahr erzeugen.

Mit dem Verkauf der Anteile am türkischen Joint Venture EnerjiSA realisiert der Verbund, laut eigenen Angaben, einen deutlichen Wertzuwachs aus dem Engagement in der Türkei.

Das Closing der Transaktion ist für das Quartal 1/2013 geplant und bedarf unter anderem noch kartellrechtlicher und sonstiger regulatorischer Freigaben.

 

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Verbund-Chef Anzengruber verdiente 1,13 Mio. Euro - Nur halb so viel wie Treichl2014-04-07 14:56:21
Um diesen Artikel zu lesen, klicken Sie hier
HannsA
7907 Postings
seit 2006-11-16



Da sollte sich doch mit den Pumpspeichern fein Geld verdienen lassen. Die Regelenergiemärkte werden da vermutlich schnell aufgehen, worauf der Anzengruber ja schon länge hofft ...

Vielleicht sollte der Anzi mal den Planwirtschaftsvorwurf in Richtung Bundesnetzagentur äußern und dem Seehofer eine Vorlage gegen den Gabriel zurechtflanken!


http://www.welt.de/print/welt...

Deshalb arbeitet die Bundesnetzagentur bereits an der Ausschreibung für das erste deutsche "Staatskraftwerk" der Nachkriegszeit. Es handelt sich dabei auch um das amtliche Siegel auf dem Totenschein des deutschen Energiemarktes und zugleich um die Bankrotterklärung der deutschen Energiewendepolitik.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichte...

mosias hj
516 Postings
seit 2010-05-26


Also ich denke, dass der Verbund nach der Dividende Richtung 12 - 13 fallen wird. Nur so mein Gefühl. Die nächsten Jahre verdient der Verbund sehr, sehr wenig.

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


EU Parlament kippt die Preisbindung bei alternative Energien, sprich die Staaten dürfen die strom anbieter nicht mehr zwingen diesen zu suventionieren.

Wird noch spanned hier, ich schätze das wir um die 14 zum liegen kommen.

Aber die Antwort auf eine Gas Blockade kann Strom sein

AlaskaKid
109 Postings
seit 2013-10-18


@ mosias hj

da könntest du recht haben ... der verbund wird kursmässig nach süden gehen.

Weil oben steht dass der Verbund-Chef nur halb soviel wie der Treich abcasht.

Beim Verbund cashen aber sehr viele Flaschen mit ab.

http://diepresse.com/home/wirts...


Korruption auf hohem Niveau. (heimliches motto des Verbunds: Wir leben von der Korruption)


VERKAUFEN

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


Hatten wir das Koruption Thema nicht schon mal. ;-)


Ansicht sache, ich glaube die Versorger werden überraschen.

Das es einen Dividenten Abschlag geben wird ist aber auch klar.

Ausblick -
Die VERBUND AG veröffentlicht den Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 aufgrund wesentlicher Abweichungen vom Marktkonsensus.
Das Management der VERBUND AG erwartet, dass das aktuell negative Marktumfeld für Versorger in Europa auch 2014 anhalten wird. Dieses Marktumfeld ist gekennzeichnet durch weiter fallende Großhandelspreise für Strom als Folge von massiven Überkapazitäten in der Stromerzeugung, einer Übersubventionierung der neuen Erneuerbaren Energien und eines nicht funktionierenden CO2-Markts. Der hohe Druck auf die Wirtschaftlichkeit von Gaskraftwerken wird weiter bestehen.

Für das Geschäftsjahr 2014 geht das Unternehmen auf Basis der aktualisierten Planung davon aus, ein EBITDA von rund 850 Mio. € und ein Konzernergebnis von rund 150 Mio. € zu erzielen. Die geplante Dividende für das Geschäftsjahr 2014 orientiert sich an einer Ausschüttungsquote von rund 50 % des bereinigten Konzernergebnisses.

http://www.verbund.com/cc/de/news...

stcorona
11671 Postings
seit 2009-04-22




Solche Fälle gibt's überall:

Ließe sie sich Zöpfe wachsen und rund um den Kopf flechten nach Bauernart könnte man sie glatt mit einer

Ulrike Baumtschenko-Gabikova verwechseln.

Tolle gscheite blonde Frauen - also stimmt das nicht mit den Blondenwitzen, wenigstens etwas widerlegt

AlaskaKid
109 Postings
seit 2013-10-18


@ stcorona

ja die Ulrike Baumgartner-Gabitzer hat die Intelligenz von timoschenko und die kinnlade von der Merkel.

In Österreich ernten auch die dümmsten Bäuerinnen die größten Kartoffeln.

@LASKler ... ja irgendwann ist der boden nach unten da (bei 12 ?) .... und irgendwann kommen die Versorger ... aber da gibts bessere Adressen als den Verbund.

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


VER rechnet mit einen Gewinn von 150 Millionen

Viele wären froh wenn sie so einen gewinn schaffen würden.

sehe den boden bei 13 (im schlechtesten Fall), gehe aber davon aus das wir die 14 nur kurzfriestig testen

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28



LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28



Anthean
9591 Postings
seit 2007-08-24


Der neue italienische Premier hat angekündigt, die Managergehälter staatsnaher Betriebe um bis zu 25% zu kürzen.

Langsam scheint sich überall durchzusetzen, daß manch ein Gehalt wohl doch etwas zu hoch angesetzt wurde und wird ;)

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


Hält sich Heute relativ gut

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


RWE machte letztes Jahr 2,2 Milliarden Verlust.
Dividende Kürzung

LASKler
4637 Postings
seit 2012-02-28


RWE machte letztes Jahr 2,2 Milliarden Verlust.
Dividende Kürzung



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