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Infor unterstützt das CERN mit Infor EAM: Die Europäische Organisation für Kernforschung verwaltet damit über eine Million Ausrüstungsteile sowie über 500.000 Beschleunigungskomponenten des Large Hadron Collider (LHC), der für die Entdeckung des Higgs-Boson-Partikels verwendet wurde. Die Infor Anwendung erleichtert der Forschungseinrichtung die Rückverfolgbarkeit von Gerätehistorien, die Einhaltung der Richtlinien für Strahlenschutz und unterstützt bei Service- und Routinewartungsarbeiten.
Das CERN nutzt etwa 50 externe Dienstleister, um die mehr als eine Million Ausrüstungsteile und das interne Personal zu verwalten. Infor EAM erstellt mehr als 180.000 Arbeitsanweisungen pro Jahr und verwaltet unterschiedliche Service-Vereinbarungen für Hausmeisterdienste, Wege, Heiz- und Kühlvorrichtungen sowie Sicherheit, aber auch für Teile der wissenschaftlichen Geräte und den Teilchenbeschleuniger. Mit der Lösung lassen sich präventive Instandhaltungsaufträge erteilen, Bestandskontrollen durchführen sowie Wartungs- und Untersuchungszeitpläne organisieren. Das macht schon im Vorfeld Probleme oder Fehlfunktionen erkennbar - gleichzeitig werden Dienstleisterverträge leichter eingehalten und Kosten optimiert. Für die wissenschaftlichen Instrumente wurde Infor EAM zum Kern des Herstellungskontrollsystems: Die Mitarbeiter des CERN können für jeden Gegenstand die detaillierte Historie abrufen.
Seit Anfang 2012 ist eine Auftragsverwaltungsplattform für mobiles Personal in Betrieb: Die "Light-Version" von Infor EAM mit Zugang über das Internet befindet sich im letzten Entwicklungsstadium. Die Lösung lässt sich so auf einer sicheren Datengrundlage an die Bedürfnisse des einzelnen Anwenders anpassen. Zusätzlich wartet Infor EAM mit einem ITIL (Information Technology Infrastructure Library)-Service-Desk-Tool auf: Es bietet allen Nutzern einen einzigen Kontaktpunkt, an den sie sich mit Wartungsproblemen wenden können. Mehr als 10.000 Anfragen und Instandhaltungsaufträge konnten im ersten Halbjahr 2012 in der Lösung katalogisiert werden.
Derzeit wird ein Projekt zur Rückverfolgung von radioaktivem Material entwickelt: Substanzen, die aus dem Large Hadron Collider stammen und überprüft werden müssen, können leichter und schneller identifiziert werden. Für das CERN gehört die Überwachung der Beschleuniger zu einem der wichtigsten Bereiche, um Fehler zu vermeiden. Durch französische und schweizerische Strahlenschutzregelungen ist das Labor verpflichtet, seinen Bestand an radioaktivem Material aktuell zu halten und regelmäßig an die Behörden zu melden.
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