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03.12.2012 18:13
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ATX schliesst gut behauptet

China-Daten und neue Nachrichten aus Spanien und Griechenland stützen

© Wiener Börse
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Im Einklang mit dem europäischen Umfeld hat die Wiener Börse am Montag bei gutem Volumen knapp im grünen Bereich geschlossen. Nach einem freundlichen Tagesverlauf trübten schwache Daten aus den USA die Stimmung an den europäischen Märkten am Nachmittag etwas ein. Bis Handelsschluss gab der ATX im Zuge dessen seine Zuschläge nahezu komplett ab.

Der Index schloss um minimale 2,41 Punkte oder 0,1 Prozent höher auf 2304,40 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2320 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,15, DAX/Frankfurt +0,39, FTSE/London +0,16 und CAC-40/Paris +0,34%.

Im Frühhandel sorgte ein positiver Einkaufsmanagerindex aus China für Auftrieb. Erfreuliche Nachrichten kamen zudem aus den Krisenländern Griechenland und Spanien. Die Regierung in Athen hat heute Details zu dem geplanten Anleihen-Rückkauf bekannt gegeben. Für 10-jährige Staatspapiere wurde ein Angebot zwischen 38,1 und 40,1 Prozent unterbreitet, Börsianer hatten mit einer weniger großzügigen Offerte gerechnet, hieß es. Indessen hat Spanien formell um Hilfe beim EU-Banken-Rettungsfonds angesucht. Konkret geht es um Hilfskredite in Höhe von 39,5 Mrd. Euro für die Sanierung maroder Banken.

Belastet wurde der ATX u. a. von den Kursverlusten der Telekom Austria (minus 2,24 Prozent auf 4,89 Euro) und der Erste Group (minus 1,64 Prozent auf 22,25 Euro). Raiffeisen legten indessen 1,28 Prozent auf 32,07 Euro zu. Die Experten der Berenberg Bank haben ihr Anlagevotum sowohl für die Titel der Erste Group als auch für die der Raiffeisen von "Buy" auf "Sell" gesenkt. Das Kursziel für die Erste-Aktien wurde zudem von 32,30 Euro auf 13,00 Euro gekappt, das Kursziel für die Raiffeisen-Papiere wurde von 30,6 auf 27 Euro reduziert.

Gesucht waren dagegen Bauwerte. Wienerberger zogen um 3,08 Prozent auf 6,43 Euro an, Strabag gewannen 2,00 Prozent auf 20,68 Euro. Im Zuge des Ausbaus der Hochleistungsstrecke Wien-Salzburg haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) dem Baukonzern einen Teilauftrag im Volumen von 32,6 Mio. Euro erteilt.

Der Aluminiumkonzern AMAG hat heute ein neues Logistikzentrum in Ranshofen in Betrieb genommen. In den Bau der Halle sei ein niedriger einstelliger Millionenbetrag geflossen. Dieser sei Teil des 220 Mio. Euro schweren Investitionsprogramms "AMAG 2014". AMAG legten 2,01 Prozent auf 21,86 Euro zu.

Keine klare Richtung konnten die Versorger finden. Während EVN klare 3,70 Prozent auf 11,07 Euro einbüßten und damit ans Ende der Kurstafel abrutschten, erhöhten sich Verbund um moderate 0,26 Prozent auf 17,63 Euro. Der Aufsichtsrat der Energie Steiermark hat am Montag einen 250 Mio. Euro schweren Deal mit dem Versorger abgesegnet. Dabei geht es um den Rückkauf der Verbund-Beteiligung an der Stromvertriebstochter Steweag-Steg (SSG).

Neue Nachrichten kamen auch von Century Casinos (plus 2,96 Prozent). Das in Wien und an der US-amerikanischen Nasdaq notierte Unternehmen will in Kanada ein Racino-Projekt aufbauen. Die Investitionssumme belaufe sich auf bis zu 13 Mio. Kanadische Dollar (rund 10 Mio. Euro).

    
 
(APA)
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garein
718 Postings
seit 2007-08-06
> Analysten2015-07-29 15:30:02


Wie man weiß kommt das Wort von "Anal" und "List". Sie sind die eunuchen der Wirtschaft, denn sie wissen wie's geht. Theoretisch.
Wären sie so gut, wie sie sagen, könnten sie ja ihre eigenen Gewinne voraussagen und jeder dieser zampanos wäre Milliardär.
In Wahrheit muss sich jeder selbst ein Bild machen. Die Aussagen der Analysten sagen nämlich nur, ob ihr jeweiliger Arbeitgeber selbst in der "analysierten" Aktie long oder short ist. Sonst gar nichts.
diese Leute glauben darüber hinaus auch, irgendwas beeinflussen zu können. Ab und an treffen sie natürlich auf einen CEO, der wegen seiner Aktienkurs-abhängigen Boni in Millionenhöhe bei ihnen Speichel leckt und deren Ideen umsetzt oder umgekehrt benutzt er das Sprachrohr dieser Gesellen, um seine eigenen Ideen zu untermauern.
Das ist Alles, was an den Anal-ysten dran ist.

vaudreuil
133 Postings
seit 2014-10-09
>> Analysten2015-07-29 22:27:00


Ich gebe dir ja hundertprozentig recht.
Würde aber trotzdem gerne wissen,
welche spezielle Analyse dich
zu dieser Stellungnahme bewogen hat.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>> Analysten2015-07-29 22:34:06


Die ganzen Analysen sind schon deshalb wertlos, weil sich keiner auf einen Zeitpunkt festlegt. Ich würde da erst ein Ohrwaschl rühren, wenn da mal dazu stehen würde - Aktie Xyz in 4 Wochen auf Kurs xx,xx. Sonst volle Zustimmung.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>> Analysten2015-08-04 20:58:19


Ein kleines aktuelles Beispiel:

03.08.15 | 15:33
Erste Group: Von Plus bis Minus ist alles dabei


boerse-express:

Mediobanca bestätigt für die Erste Group die Empfehlung Neutral. Das Kursziel bleibt bei 29,0 Euro. JPMorgan bleibt beim Übergewichten, und dem Kursziel 38 Euro. Und J&T Banka bleibt beim Verkaufen und dem Kursziel 25 Euro.

Die haben eventuell alle total recht - nur wann?

25...38 ist ja der Hammer.

Also was jetzt: Kaufen, Verkaufen oder halten, wenn man hat?



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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