www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo
User online: 574
pxp
main
sub
03.12.2012 07:00
Drucken  | Mailen  | Facebook issuu BE Post

Die Sorgen verlieren an Schärfe

Termine der Woche - Griechenland, Fiskalkliff und Konjunktur. Es läuft nicht rund, aber es läuft

 MEINUNG 0    ALLES ZUR AKTIE     ANALYSEN 
 
Nun hat also auch Wien die Berichtssaison zum Q3 hinter sich gelassen. Zu Wochenschluss präsentierte noch Strabag ihre Zahlen. Ein Ergebnis, das unter den Erwartungen lag, was aber nicht typisch für die heimische Berichtssaison war. Von der Unternehmensfront darf man sich, mangels Angebot, in den kommenden Tagen keine Impulse für das Börsegeschehen erwarten. Vielmehr zeigte sich, dass nun das Makrogeschehen wieder mehr und mehr Beachtung findet. Eine Beachtung, die sich bereits auszahlte und etwa Wiens Leitindex ATX auf immer neue Jahreshochs hievte. Auslöser gab es mehrere - und das Gute ist, diese Auslöser haben kein so rasches Ablaufdatum: Der Ausgang des jüngsten Treffens der Geldgeber Griechenlands wurde/wird positiv beurteilt - solange keine Meldungen kommen, dass der Versuch auf keine Resonanz stiess, die Schulden des Landes durch den Ankauf bestehender Staatsanleihen unter Nominale zu reduzieren. Das wiederum wäre das Aus für weitere IWF-Gelder, Griechenland bleibt also Thema. In einigen Parlamenten stehen zudem Abstimmungen über das neue Hilfspaket für Athen an. So etwas wie ein Downgrade für den Eurorettungsschirm ESM durch Moody's sollte mittlerweile auch an Durchschlagskraft auf die Märkte eingebüsst haben - wirklich überraschend kommt es ja nicht. Auch die reinen Konjunkturdaten verloren zuletzt an Zähnen, da die Märkte durch miserable Vorlaufindikatoren bereits vorgewarnt waren. Ausserdem gibt es hier immer öfter positive Überraschungen. Und last but not least vermitteln Republikaner und Demokraten den Eindruck, das Fiskalkliff auch wirklich umschiffen zu wollen, und nicht daran zu zerschellen. Der US-Haushalt wird uns jedenfalls weiter begleiten. Wie auch eine andere Sorge der Märkte - der US-Abeitsmarkt. Auf den grossen November-Report zu Wochenschluss stimmt zur -mitte der ADP-Bericht ein. Und aus allen grossen Wirtschaftsräumen gibt es die November-Einkaufsmanagerindizes. Von den USA über China bis nach Europa sollte die Zeit der Rückgänge hinter uns liegen.

Die EZB wird voraussichtlich bei den Zinsen nichts tun, aber es interessieren die neuen Prognosen zur BIP- und Inflationsentwicklung. Montag, 3. Dezember Konjunktur Europa Schweden PMI-Umfrage Italien PMI Verarb. Gew. Nov. Frankreich PMI Verarb. Gew. Nov.* Deutschland PMI Verarb. Gew. Nov.* Eurozone PMI Verarb. Gew. Nov.* Grossbrit. PMI Verarb. Gew. Nov.* Italien Haushaltssaldo Nov. Italien Kfz-Neuzulassungen Nov. Konjunktur USA PMI Verarb. Gewerbe Nov. Bauinvestitionen Okt. Gesamtabsatz Kfz Nov. Konjunktur Sonstige China PMI Dienstleistungen Nov. China HSBC PMI Verarb. Gew. Nov. Dienstag, 4. Dezember Unternehmen Europa Elektra, Tui Travel Unternehmen USA AutoZone, Big Lots Konjunktur Europa Euroraum PPI Okt. Konjunktur USA ISM New York Nov. Mittwoch, 5. Dezember Unternehmen Österreich Zumtobel Q2 Porr ao HV, 10.00 Uhr, 1100 Wien, Absberggasse 47, grosser Sitzungssaal (20. Stock) Unternehmen Europa Sage Group, Stagecoach Unternehmen USA Brown-Forman, SAIC Konjunktur Europa Finnland BIP Q3 Schweiz PMI Dienstleistungen Nov. Spanien Industrieproduktion Okt. Spanien PMI Dienstleist. Nov. Italien PMI Dienstleist. Nov. Grossbritannien PMI Dienstleist. Nov. Frankreich PMI Dienstleist. Nov.* Deutschland PMI Dienstleist. Nov.* Eurozone PMI Dienstleist. Nov.* Eurozone EH-Umsatz Okt. Ungarn Minutes der Zentralbank Belgien BIP Q3* Polen Bekanntgabe Kreditzinsen Konjunktur USA ADP Beschäftigungsreport Nov. Auftragseingang Industrie Okt. ISM Dienstleistungen Nov. Konjunktur Sonstige China HSBC PMI Dienstl. Nov. Donnerstag, 6. Dezember Unternehmen Europa DS Smith Unternehmen USA H&R Block, CareFusion Konjunktur Europa Frankreich Arbeitslosenrate Q3 Ungarn Handelsbilanz Okt. Rumänien BIP Q3 Niederlande VPI Nov. Grossbritannien Handelsbilanz Okt. Euroraum BIP Q3 Deutschl. Auftragseing. Industrie Okt. Grossbrit. BoE-Zinsentscheid EZB Zinsentscheid Griechenland Arbeitslosenquote Nov. Konjunktur USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Freitag, 7. Dezember Unternehmen Österreich Miba Q3 Unternehmen Europa Berkeley Group Konjunktur Europa Frankreich Handelsbilanz Okt. Tschechien BIP Q3* Ungarn Industrieprod. Okt. Ungarn BIP Q3* Niederlande Ind.Produktion Okt. Konjunktur USA Uni Michigan Verbrauchervertr. Dez. Arbeitsmarktbericht Nov.

*Folgeschätzung, Quelle: Wr. Börse, BE, Bloomberg
 
gill
Mehr zum Thema







» Vergleichen Sie diese Aktie mit anderen
» Zur Matrix-Seite des Unternehmens
» Steigt oder fällt diese Aktie in den nächsten 5 Tagen?

 




(Bild durch Anklicken vergrössern)



comment Diesen Artikel kommentieren
Titel
Text

Der jüngste Thread im Board zu ATX - » zum Board

 

ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
Um diesen Artikel zu lesen, klicken Sie hier
AlaskaKid
482 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
965 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
965 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2451 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
482 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3360 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2451 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
482 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2451 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5431 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
482 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5431 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

Highlights
You need to upgrade your Flash Player
Punkte markieren News (Headline mit mouse-over), Klick öffnet eine grosse Darstellung
 
 
 
Gratis-PDF-Produkte
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für den Bezug unserer kostenlosen Newsletter & PDF-Produkte einzutragen.
"Börse Express free"
 

Ihre Email Adresse


Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
-0.90%
(10:47)
-0.71%
(10:48)
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 BAH BDI BENE BEO BETB
BFC BIND BWIN BWO BWT C2 CAI
CAT CNTY COV CWI DOC EBS ECO
EVN FAA FACC FKA FLU GROA HEAD
HIS HTI IIA KTCG KTM LNZ MAI
MIP MMK OMV PAL PARS POS POST
PYT QINO RAP RBI RBT RHI ROS
SAC SBO SEM SNT SNU SPI STR
SWUT TAN TEAK TKA UIV UP2 UQA
VER VIG VLA VOE WIE WOL WWE
WXF ZAG
-0.71%
(10:48)
-0.76%
(10:46)
-0.57%
(10:47)
0.09%
(22:28)
-0.02%
(22:30)
 
Devisenrechner
Währungen
CHF -0.15% 1.2068
GBP -0.26% 0.7940
JPY -0.20% 136.8800
NOK 0.12% 8.1555
SEK 0.05% 9.1608
USD -0.11% 1.3177

Die jüngsten Analysen zu österreichischen Aktien
Datum Company Bewerter Kurzbewertung Kursziel
28.08. Porr Baader Bank Baader Bank/Helvea bleibt bei Buy 64.04
28.08. Raiffeisen International Commerzbank Commerzbank bleibt bei Add 24.00
28.08. OMV Jefferies... Jefferies nimmt Coverage mit Hold auf 27.00
28.08. Post Kepler Kepler Cheuvreux bleibt bei Buy 40.00
28.08. Conwert Kepler Kepler Cheuvreux bleibt bei Hold 10.50
28.08. CA Immo HSBC HSBC mit Downgrade von Overweight auf Hold 17.20
28.08. CA Immo Deutsche ... Deutsche Bank bleibt bei Buy 16.50
 
27.08. Conwert Deutsche ... Deutsche Bank: Update 9.50
27.08. Rosenbauer RCB Hold bestätigt 69.00
27.08. Mayr-Melnhof RCB RCB: Kurszielerhöhung 97.00
 
weiter >>