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01.12.2012 07:20
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Marktstimmung lässt Zuversicht aufkommen

Analysten sind für die internationalen Aktienmärkte freundlich gestimmt - Gesetz der Serie

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Die Raiffeisen Analysten sind für etablierte Aktienmärkte, speziell Eurozone, UK und USA, zuversichtlich und stufen die Märkte mit 'Kauf' ein.

Die abgelaufene Börsenwoche habe in Summe weitere Kurszuwächse gebracht. Der breit gefasste Stoxx Europe 600 habe laut Analysten vergangene Woche gar den höchsten Stand seit 17 Monaten markieren. ! Da sowohl Unternehmensergebnisse als auch Konjunkturdaten rar gesät waren, standen das weitere Hilfspaket für Griechenland und die fortlaufende Debatte um die „fiskale Klippe“ in den USA im Fokus des Interesses, so die Raiffeisen-Strategen. Letztere wird wohl auch in den nächsten Wochen das Geschehen an den Aktienbörsen wesentlich mitbestimmen. Auch wenn hier wiederholt widersprüchliche Signale von beiden Machtblöcken ausgesendet wurden, gehen die Analysten letztendlich davon aus, dass ein Kompromiss wahrscheinlich ist und damit ein großer konjunktureller Bauchfleck der weltweit größten Volkswirtschaft verhindert werden könne. An der Staatsschuldenfront habe sich zuletzt die Stimmung etwas entspannt, was sich in gesunkenen Aufschlägen von italienischen und spanischen Staatsanleihenrenditen über der deutschen Benchmark-Anleihe bemerkbar machte. "Eine Verbesserung in diesen beiden Themenkomplexen in Kombination mit sich weiter stabilisierenden Konjunk- turvorlaufindikatoren sind im Wesentlichen unsere Argumente, warum wir bei den meisten Indizes von moderat steigenden Kursen ausgehen. Hinzu kommt, dass vor allem bei europäischen Aktien das Bewertungsniveau im historischen Kontext nach wie vor als günstig zu bezeichnen ist", so der O-Ton der Analysten im aktuellen Marktausblick

Im Hinblick auf die Marktstimmung würde auch einiges zuversichtlich stimmen. So würden in Sentimentumfragen die Bären nach wie vor mehrheitlich das Zepter in der Hand halten. Auch in den Portfolios der institutionellen Investoren seien Aktien derzeit noch nicht exzessiv gewichtet. Dies lässt laut Raiffeisen-Analysten darauf schließen, dass noch einige Marktteilnehmer auf den fahrenden Zug aufspringen werden. Ebenfalls positiv sei, dass die vom Timing her für gewöhnlich geschickt agierenden Unternehmensinsider in den USA zuletzt stärker als üblich auf der Käuferseite zu sehen waren. Gegen ein allzu großes Kursfeuerwerk in Richtung Jahreswechsel spreche aber, dass das Angstbarometer VIX bereits wieder auf recht niedrigen Ständen notiert, erklären die Analysten. Zu guter Letzt würde auch das Gesetz der Serie auf eine weiterhin freundliche Marktphase hindeuten. So sei etwa auf Basis des S&P 500 festzustellen, dass der Börsenmonat Dezember im historischen Durchschnitt der Stärkste des Jahres war und dass das Winterhalbjahr (von Anfang November bis Ende April) allen rationalen Markttheorien zum Trotz in 73 % der Jahre seit 1950 eine bessere Performance brachte als die Sommersaison.

Auch die Analysten der Erste Group sind für die internationalen Aktienmärkte optimistisch. Die Aktienmärkte hätten sich nun weitgehend stabilisiert, die meisten Indizes sollten in der kommenden Woche weitere Zuwächse zeigen. Die relative Stärke europäischer Aktien (vs. US) dauert an und die Erste-Experten rechnen mit einer freundlichen Entwicklung, die auch von einer üblicherweise positiven Saisonalität zu Monatsbeginn unterstützt werden sollte.
 

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