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30.11.2012 22:17
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Freundliches Momentum für Versicherer, unwahrscheinliche Raiffeisen-Kapitalerhöhung, mögliche Trigger für Strabag, etc.

Kommentare der Erste Group zu den dieswöchigen Unternehmens-News
 MEINUNG 0    ALLES ZUR AKTIE     ANALYSEN 
 
In der abgelaufenen Handelswoche gab es wieder News seitens heimischer Börsenotierter: Zahlen, die nicht den Erwartungen entsprachen, oder gar positiv überraschten. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.

Ad Uniqa heisst es: "Die Uniqa verdient aktuell mehr als ihre Kapitalkosten betragen. Das höhere Eigenkapital wirkt sich ebenfalls positiv auf unser Bewertungsmodell aus. Wir erhöhen unser Kursziel auf 10,2 Euro und erhöhen damit auch unsere Empfehlung auf Akkumulieren (von Reduzieren). Das größte Risiko, das wir derzeit sehen, ist eine Verwässerung des ROEs."

Zum Uniqa-Konkurrenten VIG meinen die Analysten: 'Das Momentum für Versicherungsunternehmen ist weiterhin positiv, was sicherlich auch auf die geplante Verschiebung von Solvency 2 auf 2015 bzw. 2016 zurückzuführen ist. Wir erhöhen unser Kursziel auf 42 Euro (von 38) und bestätigen unsere Kaufempfehlung. Die Aktie der Vienna Insurance Group notiert noch immer unter Buchwert, was angesichts der Wachstumsperspektiven, der starken Bilanz und dem ROE von nur knapp unter 10% zu wenig erscheint."

Die Raiffeisen-Zahlen werden folgend kommentiert: "Die Gewinnerwartungen werden momentan vom Zinsergebnis, den Risikovorsorgen und den operativen Kosten bestimmt. Um den negativen Margentrend umzukehren, plant das Management die Zinssätze bei Einlagen (v.a. bei den überbezahlten Einlagen der Polbank) und Krediten anzupassen und den Liquiditätspuffer nach und nach zurückzufahren, was schon in den nächsten Quartalen Früchte zeigen sollte. In Russland will man den Schwerpunkt auf höhermargige Privatkredite, Autofinanzierung und Kreditkarten legen. Die operativen Kosten sollen in Polen (6.471 Mitarbeiter) nach der Fusions-Genehmigung durch den Regulator durch Personalabbau reduziert werden, in Österreich (2.669 Mitarbeiter) reicht die natürliche Fluktuation. Unsere bisherige Gewinn-Schätzung von knapp unter EUR 1 Mrd. für 2012 (vor Partizipationskapital-Kupon) wird bei einer Gewinngenerierung von EUR 140-180 Mio. p.q. erreichbar sein. Dennoch werden wir unser Modell (Einbeziehung der Polbank) und unser Kursziel überarbeiten. Eine Kapitalerhöhung auf RBI-Ebene erachten wir unter den aktuellen Marktgegebenheiten weiterhin als unwahrscheinlich, zumal die harte Kernkapitalquote von 10.2% einen kleinen Puffer für künftiges Kreditwachstum darstellt und der aktuelle Aktienkurs noch deutlich unter dem Buchwert von EUR 39,8 liegt."

Zu den AT&S-Zahlen meinen die Analysten: "Unsere Schätzungen haben wir im Rahmen der Hochstufung auf Kaufen bestätigt, denn diese basieren alleinig auf dem aktuellen Aufwärtspotenzial von >20%. Ein vor allem margenseitig starkes Ergebnis im 2H12/13 wird allerdings notwendig sein, um unsere Jahresschätzungen zu erreichen. Abgesehen von einem starken 2H12/13, sollte auch die Technologieentscheidung für das neue Werk in Chongqing und die damit verbundene Präsentation eines strategischen Partners eine positive Auswirkung auf das momentan negative Sentiment der Aktie gegenüber haben. Die aktuelle Dividendenrendite von 4-5% liegt auch deutlich über dem historischen Schnitt von 1,5-2%. Unser Kursziel beträgt unverändert EUR 9,5. "

Der Ausblick für conwert: "Wichtig für conwert wäre, dass die Gesellschaft weiter erfolgreich Wohnimmobilien in Österreich verkauft und in Deutschland zu höheren Renditen wieder reinvestiert, um letztlich die erzielbaren Ergebnisse und Cashflows aus dem Portfolio zu erhöhen. Auch eine Lösung der ECO-Problemimmobilien wäre für den Aktienkurs förderlich."

Zu Strabag: "Wir werden unsere Schätzungen in unserem nächsten Bericht voraussichtlich weiter senken. Die Baukonjunktur wird sich unserer Ansicht in der Mehrzahl der Märkte und Segmente weiterhin schwach entwickeln, und damit der in vielen Ländern herrschende intensive Preiskampf bei neuen Projekten und bei eigenen Baustoffen hoch bleiben. Sollten nicht positive Nachtragszahlungen im vierten Quartal anfallen, so könnte Strabag die EUR 200 Mio. EBIT Prognose heuer sogar deutlich verfehlen. Unterstützung findet die Aktie vorerst weiterhin durch das laufende Aktien-Rückkaufprogramm (9,5% der Aktien wurden aktuell bereits rückgekauft). Eine mögliche Verwendung als Akquisitionswährung oder auch ein Einziehen der eigenen Aktien könnte einen positiven Trigger für die Aktie darstellen. Wir bleiben voraussichtlich bei unserer Reduzieren Empfehlung."

Und letztlich zu Wienerberger: "Die Kreditvergabe für Hauskäufe scheint sich langsam wieder etwas zu bessern. Wir erwarten eine zunehmende Beschleunigung der Wohnbauaktivität in Deutschland, Wienerbergers größtem Markt. Getrieben durch billige Hypothekenzinsen erholt sich der US-Häusermarkt derzeit rasant und dies wird sich unserer Ansicht auch 2013 fortsetzen. Trotz des zunächst noch schwierigen Umfeldes haben wir die Aktie aus diesen Gründen zu Wochenanfang von Halten auf Akkumulieren hochgestuft.

 

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pal
Kurssprung2015-08-19 11:31:34
118 Postings

seit 2008-05-30

Warum der Kurs heute so nach oben springt, verstehe ich nicht.
So toll sind die Zahlen ja gar nicht. Oder ist man schon zufrieden,
wenn keine neuen Hiobsbotschaften kommen bei den Banken.

brac
268 Postings
seit 2008-06-11
> Kurssprung2015-08-19 12:37:38


ich versteh das auch nicht...........
aber bei diesem papier ist es wie im Lotto, alles ist möglich
reine Lotterie was da weiter alles passiert, wobei die negativen Szenarien überwiegen

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>> Kurssprung2015-08-19 16:32:03


was gibt es da nicht zu verstehen..... Die Zahlen sind doch sehr solide.

- Ukraine: Trotz Krieg nur -57 Mio
- EBRD-Enstieg bei der AVAL (Ukraine) final
- Russland: Trotz Sanktionen (noch) starker Gewinn von 180 Mio.
- Kern-Märkte wie CZ u. SK mit starkem Gewinnzuwachs
- CET1 (fully loaded) bei 10,7%
- Möglicher Verlust 2015 wird durch Einmaleffekte verursacht.

Aktien-Kennzahlen:
- KBV 0,46 (bei einem Kurs von 13,2). Im Vergleich: die Erste Group liegt bei ca. 1,25 (Kurs 28,8).
- KGV: bei einem (fiktivem) Gewinn von sagen wir mal 600 Mio. in 2016/17 ergebe dies ein EPS von 2,05 EURO. Bei einem Kurs von 13,20 entspreche dies einem KGV von 6,43.

Sollte das Frankenkonvertierungsgesetz in Polen halbwegs human ausfallen, eine Kriegszunahme in der Ukraine verhindert u. die RU-Sanktionen Anfang 2016 fallen, könnte der RBI-Kurs zu alten Höhen triften. Vorausgesetzt es kommt zu keiner signifikanten Kapitalerhöhung. Wenn man die derzeitige Marktkapitalisierung der RBI ins Verhältnis zur EBS stellt, kann auch ein Brokerlaufbursche erkennen, dass es die RBI noch nie so günstig gab (im Verhältnis zur EBS!) wie in den letzten Monaten. Das Risiko großer Abschreibungen u. damit Rekordverluste u. folgende Eigenkapitalprobleme ist aber klar vorhanden.

Marktkapitalisierung:
- EBS: 12,4 Mrd.
- RBI: 3,9 Mrd.

Bilanzsumme:
- EBS: 197 Mrd.
- RBI: 119 Mrd.

Eine wichtige Frage bleibt.

Was ist die Polbank wert? (exkl. des Frankenkreditportfolio)

Marktkapitalisierungen der börsennotierten Banken in Polen:
-folgt-



Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>> Kurssprung2015-08-19 19:02:52


Das polnische Bankenprogromgesetz hat das Parlament schon verabschiedet , muß nur noch vom Präsidenten unterschrieben werden.
Was soll sich da schon ädern.
Die Wertberichtigungen in Polen von mind. 1 Mrd bis 1,7 Mrd Euro werden kommen, teilweise wohl noch dieses Jahr.
Die Polpank ist mit diesem Reisenabschreibungsbedarf nicht einmal 1 Euro Wert.
Da muß die RBI noch was dazu geben, damit jemand den Laden übernimmt.
Deswegen sollte man bei diesen Kursen seine RBI - Papiere jetzt verkaufen , bevor die Deppen der RBI den Abschreibungs-Verlust vekünden werden.

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>> Kurssprung2015-08-19 20:05:42


Derzeitige Marktkapitalisierungen der börsennotierten Banken in Polen:
(Alle Angaben sind ca Werte u. in EURO)

Bank Handlowy
Bilanzsumme: 12 Mrd.
MK: 2,6 Mrd.

Bank Polska Kasa Opieki S.A.
Bilanzsumme: 38 Mrd.
MK: 10 Mrd.

mBank S.A.
Bilanzsumme: 25 Mrd.
MK: 3,5 Mrd.

PKO Bank Polski
Bilanzsumme: 47,8 Mrd.
MK: 8,1 Mrd.





Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>> Kurssprung2015-08-20 07:15:01


Was soll die Auflistung der großen pln. Banken ?
Je nach Volumen ihres CHF-Kreditportfolio , werden sie auch Abschreibungen durchführen müssen, so einfach ist das.
Die Frage ist immer , wie hoch ist der CHF-Kreditanteil an den Volumen der gesamten Kreditaußenstände bei den einzelnen Banken.
Fakt ist, das die RBI einen viel zu hohen Preis für die Polbank zahlte, wohlmöglich ein verhältnismäßig großes CHF-Kreditportfolio hat und mit den kommenden riesigen Wertberichtigungen , unterm Strich nur Verluste für die RBI eingefahren hat.
Das alles wird von der Wiener Chefetage bis jetzt vernebelt, typisch für Österreicher.
Inkl. den kommenden Wertberichtigungen bei den 3,2 Mrd Euro CHF-Kreditportfolio , ist die Polbank derzeit 0,0 Wert.
Mit gewisser Zeitverzögerung werden auch die 10 Mrd Fremdwährungskredite in Rußland auch zum Problemfall werden, man braucht nur auf die sich weiter verschärfende Wirtschaftskrise in Rußland und den Rubelkurs zu schauhen.
Die Mathematik kann man nicht mit dummen österreichischen Schönreden außer Kraft setzen.
RBI ist ein klarer Verkauf !

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>> Kurssprung2015-08-20 08:27:18


Guten Morgen,
anders als Sie (Invest1) würde ich es nie wagen eine öffentliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung für eine Aktie abzugeben.

Bewertungsversuch für die Polbank:

Die Polnischen Banken werden derzeit mit mit einem 1,5-2fachen Buchwert gehandelt. Die Auflistung sollte nur aufzeigen, dass eine polnische Bank auch trotz eines Zwangskonvertierungsgesetz, einiges Wert ist.

Die Polbank hat aktuell ein 3,2 Mrd. schweres Frankenkreditportfolio in den Büchern. Es dürfte sich Großteils um Retailkunden handeln. Gehen wir mal von einem Durchschnittskreditaufnahmekurs von 2,75 Zloty/CHF aus ergibt dies derzeit, bei einem aktuellen Wechselkurs von 3,85 Zloty/CHF, ein Minus von ca. 40% bei den Frankenkrediten. Das gesamte Frankenkeditportfolio ist max. 920 Mio EURO unter Wasser.

Das aktuelle Bankenprogromgesetz sieht vor, dass die Banken 90% der Verluste tragen müssen. Das wären bei der Polbank bei den aktuellen Wechselkursen ca. 830 Mio. Euro. Und das nur, wenn wirklich alle Frankenkreditnehmer die Bedingungen (Wohnung max 100 qm, Häuser max. 150 qm, keine Zweitimmobillie...) erfüllen.


Die Polbank, nach der Fusion mit der Raiffeisen Polska, hat derzeit eine Bilanzsumme von ca. 13 Mrd. EURO u. ist profitabel. Nach Herausnahm des Frankenkeditportfolio durch die RBI sollte sich ein Kaufpreis von mind. 0,9-1,3 Mrd. erzielen.

Quellen:
http://www.bankier.pl/wiadomosc/...













Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 08:58:32


Hallo Baumläufer, den durchschnittlichen Frankenkurs vor Lehmann sollte man bei 2,50 Zloty annehmen.
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung, wenn man die Frankenkredite herausnimmt mit ihrem Abhschreibungsbedarf, dann ist der Verlust bei der RBI in Wien , den gilt es dann mit frischem Geld auszugleichen. Die Frage ist dann woher soll das dann kommen.
Es ist egal , die Wertberichtigung hängt an der RBI.
Noch was, die meisten Eigentumswohnungen in Polen sind unter 100 qm. Auch viele der neu gebauten Häuser haben eine reine Wohnfläche von max. 150 qm.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 08:59:34



Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 09:13:13


da wir alle keinen Einblick in die Bücher der Polbank haben, können wir über das Frankenkreditportfolio u. die daraus resultierenden Abschreibungen/Verluste eben nur spekulieren.

brac
268 Postings
seit 2008-06-11
>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 09:29:38


eben richtig gesagt..........spekulieren
Unsicherheiten an allen Ecken und Enden
Polen, Ukraine, Rußland...........

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 09:58:51


Und mit den 6% verzinsten 500 Mio Nachranganleihe-Geld hat die Uniqa sicher Papiere der RBI oder RCB gekauft.
Diese Emmision wurde hier im Bord auch noch von einigen bejubelt.
Schon zum Weinen, wie die Deppen der Reiffeisen-Uniqa viele Ösis verarschen können.
Wie soll denn die Uniqa 6% sicher erwirtschaften ?

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 10:03:12


ohne diese "Unsicherheiten" wäre der Kurs der RBI auch nicht bei 12,80. Sondern eher bei/über 25 EURO (im Verhältnis zur Peergroup, die diese Probleme nicht hat). Es gilt für jeden selbst zu analysieren wie viel Abschlag (zur Peergroup) diese "Baustellen" wert sind.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 23:45:06


Erste und Raiffeisen waren vor kurzem noch ca. gleich - jetzt sieht es komplett anders aus. Was hat die "Börse" dort eingepreist? Die Analysten träumen von Top Kursen. Irgendwo stimmt da etwas fundamental nicht. Wer hoch spektakulär veranlagt ist, ist bei der RBI dabei - aber das Risiko ist schon ein bisschen hoch...;-)

Ich hab es getan und das Ergebnis war OK. Ob ich es nochmals mache....

Mir scheint zur Zeit ein langsamer Verfall der Kurse allgemein statt zu finden - nach 2...3 Monaten reden wir eventuell von einer geplatzten Börse Blase. Wobei ein wirkliches Platzen innerhalb kürzester Zet wohl nicht wirklich stattfinde (lockere Geldpolitik ETB, etc.). Eher entweicht die heiße Luft langsam, in Intervallen. Für mein Gefühl nehmen die Kursausschlägen mehr und mehr zu - als Indiz für die steigende Nervosität.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 07:12:29


Hallo Baumläufer,
du bist so wie wohl die meisten Ösis, einfach die Probleme wegdenken.
Aber man muß die Probleme sehen und mit berücksichtigen !!!!!!!!!!!
Nur so kann man die richtigen Entscheidungen fällen.
Wenn die RBI die Polbank ohne dem CHF -Kreditprtfolio verkauft, bzw dafür die kommenden Wertberichtigungen übernimmt, so sind dann diese Wertberichtigungen ja nicht weg, sondern sie sind bei der RBI auch nach dem Polbankverkauf da.
Sie werden halt paar EUROs für die Polbank dann bekommen , wieviel , wird man sehen, mommt auf den Gewinn an den die Polen im übrigen erwirtschaften.
Gewinn x 10 , ist dann ein Anhaltspunkt.

Dann wäre noch das über 10 Mrd Euro schwere Fremdwährungskreditportfolio in Rußland , siehe Rubelkurs.
Mit Zeitverzögerung bauen sich dort unausweislich auch Wertberichtigungen auf .
Das kommt noch, keine Sorge.

Es gibt halt Analysten die glauben dem Geschwafel der RBI und es gibt welche, die genau hinschauen.


Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 09:03:57


Einen schönen guten Morgen,
solche Anschuldigungen zu so früher Stunde?

Invest19, wenn du schon länger hier im BE-Forum engagiert wärest, wüsstest du, dass ich, neben vielen anderen Usern, zu Zeiten der letzen KE u. Kursen >28,5 EURO zu den RBI-WARNERN gehörte.

In einem Posting erwähnte ich explizit die Gefahr vor Russland/Ukraine u. den Währungsverfall der Osttöchter.

Damals zogen die berauschten RBI-Bullen feucht-fröhlich in die Wüste (bei Kursen bis >32 EURO) um dann mit blutiger Nase bei Kursen zwischen 9-13 EURO ihr Kapital zu versenken.


Wo war der Held Invest19 damals?


Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 09:43:50


keine Sorge , ich habe damals auch schon gelebt, ich handel Aktien schon mehr als 20 Jahren , nur österreichische Werte erst seit 2 Jahren.
RBI hatte ich noch nie, nur Uniqa.
Aber Versicherungswerte sind momentan von den Anlalysten und Fonds nicht gut angesehen. Die Portfolios der Lebensversicherungen drücken den Analysten auf den Magen.
Ich verfolge hier die Diskusionen schon seit längerem.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 09:54:08


Ich muß ehrlich sagen , dass ich diesen Bankenprogrom der poln. Regierung nicht zugetraut hatte, bis jetzt hatten sie der Wirtschaft freien Lauf gelassen, was vollkommen auch richtig ist. Die Regierungen sollten nicht populistisch in den Markt eingreifen.
Es gibt einen Grundsatz: Wenn es den Banken gut geht , dann geht es auch der Wirtschaft gut.
Nun haben die Banken mit ihrem begangenen Fehler , z.B. in Polen massenhaft Fremdwährungskredite zu vergeben , selbst schon ein wachsendes Problem , weil die Kunden Probleme bekommen die monatlichen in der heimischen Wähung wachsenden Raten aufzubringen. Ausfälle steigen.
Da muß man nicht noch mit dem Hammer auf die Banken drauf schlagen mit solchen Progromgesetzen, weil es den Banken dadurch noch schlechter geht.
Die Folge , die Kreditausgabe sinkt dramatisch, die Banken versuchen durch Erhöhung von Gebühren und Provisionen einen Teil wieder herein zu holen.


voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 13:28:08


wo man invest19 sicher recht geben muss, ist der fakt dass der polbank-verkauf mit einbehalten des chf-portfolios ein bissl lachhaft ist.

warum wird überhaupt die polbank zur disposition gestellt, in einem land mit dem größten wirtschaftswachstum der ganzen eu? das ist absolut falsch. einen teil an die börse bringen, damit das eigenkapital stärken und zur nummer eins aufsteigen. so schaut ne vorwärtsstrategie aus. alles risiko aus einer bank rauszunehmen und die eigenkapitalrate richtung 12% zu schrauben, kann wirklich nur ängstlichen beamten einfallen.

das bankgeschäft ist nun mal eines wo ich risiko handle. schade, dass selbst der vorstand vor dem risiko ins höschen macht. naja, typische ösis halt.

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 13:49:48


das wäre auch meine Wunschvorstellung. Aber nur im Traum. Die RBI wird in den nächsten Monaten/Jahren wegen der oben mehrfach beschriebenen Risiken/Verluste enorm nach Eigenkapital gieren u. Basel3/CET1 zu erfüllen. Eine akute KE kann sich die RZB derzeit wahrscheinlich nicht leisten. Deshalb, bleibt nur die Reduzierung des RWA übrig.

Ich bin seit zig Jahren immer wieder hin u. hergerissen, ob ein Großaktionäre wie die RZB für den Kleinaktionär nun ein Vo- oder Nachteil ist. Für die RBI-Bank selbst auf jeden Fall ein Nachteil.

voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 14:23:00


es gibt schon noch ne altenative zur ke oder reduzierung der rwa`s: den gewinn erhöhen. man braucht sich nur ein wenig die bank santander zum vorbild nehmen. ist zwar nicht gerade der ösi-weg, aber in jedem fall sehr erfolgreich.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 15:09:41


Hallo, voitsberger,
ja den Gewinn erhöhen , dazu bräuchte man anderes Management, eines das nicht aus Österreich stammt.

Das Eigenkapital erhöhen , das geht doch nicht, wenn ich Kreditpakete verkaufe.
Da müßte die Bank doch Abschläge vm Nominalwert der Kredite machen, diese Abschläge fressen den Eigenkapitalanteil an diesen Krediten doch auf. Der Rest , ca 90% vom Nominalwert der Kredite ist doch finanziert , also aufgenommenes Fremdkapital, welches die Bank dann an die Fremdkapitalgeber mit geringer Verzögerung zurückzahlen müßte.
Also Eigenkapitalquote erhöhen , geht nicht mit Verkauf von schlechten Krediten.
Und die Kredite die die RBI im Osten unters Volk gestreut hat , zählen nun mal derzeit zu 90% zu schlechten Krediten, die man nur mit großen Abschlägen verhökern kann. Bei den Polen-CHF -Krediten wohl mit Abschlag von mind. 40%, auch wenn am Ende die Wertberichtigungen vielleicht etwas geringer sein könnten.


Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 15:24:31


Ich denke , die Raiffeisenbanker können nur frisches Eigenkapital besorgen , in dem sie Eigentum verkaufen , wobei sie stille Reserven mobilisieren können. Nennenswert ist da nur die insgesammt rund 65% der Uniqa.
Der Käufer müßte zumindest zu mindest 50 % wohl Bargeld zahlen und den Rest dann mit eigenen Aktien .
Die dämlichen Raiffeisenstiftungen müßten dabei natülich aufgelöst werden oder sie zeichnen mit dem Verkaufserlös nachrangiges Kapital oder neue Aktien der RZB/RBI.



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000606306

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