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30.11.2012 22:17
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Freundliches Momentum für Versicherer, unwahrscheinliche Raiffeisen-Kapitalerhöhung, mögliche Trigger für Strabag, etc.

Kommentare der Erste Group zu den dieswöchigen Unternehmens-News
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In der abgelaufenen Handelswoche gab es wieder News seitens heimischer Börsenotierter: Zahlen, die nicht den Erwartungen entsprachen, oder gar positiv überraschten. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.

Ad Uniqa heisst es: "Die Uniqa verdient aktuell mehr als ihre Kapitalkosten betragen. Das höhere Eigenkapital wirkt sich ebenfalls positiv auf unser Bewertungsmodell aus. Wir erhöhen unser Kursziel auf 10,2 Euro und erhöhen damit auch unsere Empfehlung auf Akkumulieren (von Reduzieren). Das größte Risiko, das wir derzeit sehen, ist eine Verwässerung des ROEs."

Zum Uniqa-Konkurrenten VIG meinen die Analysten: 'Das Momentum für Versicherungsunternehmen ist weiterhin positiv, was sicherlich auch auf die geplante Verschiebung von Solvency 2 auf 2015 bzw. 2016 zurückzuführen ist. Wir erhöhen unser Kursziel auf 42 Euro (von 38) und bestätigen unsere Kaufempfehlung. Die Aktie der Vienna Insurance Group notiert noch immer unter Buchwert, was angesichts der Wachstumsperspektiven, der starken Bilanz und dem ROE von nur knapp unter 10% zu wenig erscheint."

Die Raiffeisen-Zahlen werden folgend kommentiert: "Die Gewinnerwartungen werden momentan vom Zinsergebnis, den Risikovorsorgen und den operativen Kosten bestimmt. Um den negativen Margentrend umzukehren, plant das Management die Zinssätze bei Einlagen (v.a. bei den überbezahlten Einlagen der Polbank) und Krediten anzupassen und den Liquiditätspuffer nach und nach zurückzufahren, was schon in den nächsten Quartalen Früchte zeigen sollte. In Russland will man den Schwerpunkt auf höhermargige Privatkredite, Autofinanzierung und Kreditkarten legen. Die operativen Kosten sollen in Polen (6.471 Mitarbeiter) nach der Fusions-Genehmigung durch den Regulator durch Personalabbau reduziert werden, in Österreich (2.669 Mitarbeiter) reicht die natürliche Fluktuation. Unsere bisherige Gewinn-Schätzung von knapp unter EUR 1 Mrd. für 2012 (vor Partizipationskapital-Kupon) wird bei einer Gewinngenerierung von EUR 140-180 Mio. p.q. erreichbar sein. Dennoch werden wir unser Modell (Einbeziehung der Polbank) und unser Kursziel überarbeiten. Eine Kapitalerhöhung auf RBI-Ebene erachten wir unter den aktuellen Marktgegebenheiten weiterhin als unwahrscheinlich, zumal die harte Kernkapitalquote von 10.2% einen kleinen Puffer für künftiges Kreditwachstum darstellt und der aktuelle Aktienkurs noch deutlich unter dem Buchwert von EUR 39,8 liegt."

Zu den AT&S-Zahlen meinen die Analysten: "Unsere Schätzungen haben wir im Rahmen der Hochstufung auf Kaufen bestätigt, denn diese basieren alleinig auf dem aktuellen Aufwärtspotenzial von >20%. Ein vor allem margenseitig starkes Ergebnis im 2H12/13 wird allerdings notwendig sein, um unsere Jahresschätzungen zu erreichen. Abgesehen von einem starken 2H12/13, sollte auch die Technologieentscheidung für das neue Werk in Chongqing und die damit verbundene Präsentation eines strategischen Partners eine positive Auswirkung auf das momentan negative Sentiment der Aktie gegenüber haben. Die aktuelle Dividendenrendite von 4-5% liegt auch deutlich über dem historischen Schnitt von 1,5-2%. Unser Kursziel beträgt unverändert EUR 9,5. "

Der Ausblick für conwert: "Wichtig für conwert wäre, dass die Gesellschaft weiter erfolgreich Wohnimmobilien in Österreich verkauft und in Deutschland zu höheren Renditen wieder reinvestiert, um letztlich die erzielbaren Ergebnisse und Cashflows aus dem Portfolio zu erhöhen. Auch eine Lösung der ECO-Problemimmobilien wäre für den Aktienkurs förderlich."

Zu Strabag: "Wir werden unsere Schätzungen in unserem nächsten Bericht voraussichtlich weiter senken. Die Baukonjunktur wird sich unserer Ansicht in der Mehrzahl der Märkte und Segmente weiterhin schwach entwickeln, und damit der in vielen Ländern herrschende intensive Preiskampf bei neuen Projekten und bei eigenen Baustoffen hoch bleiben. Sollten nicht positive Nachtragszahlungen im vierten Quartal anfallen, so könnte Strabag die EUR 200 Mio. EBIT Prognose heuer sogar deutlich verfehlen. Unterstützung findet die Aktie vorerst weiterhin durch das laufende Aktien-Rückkaufprogramm (9,5% der Aktien wurden aktuell bereits rückgekauft). Eine mögliche Verwendung als Akquisitionswährung oder auch ein Einziehen der eigenen Aktien könnte einen positiven Trigger für die Aktie darstellen. Wir bleiben voraussichtlich bei unserer Reduzieren Empfehlung."

Und letztlich zu Wienerberger: "Die Kreditvergabe für Hauskäufe scheint sich langsam wieder etwas zu bessern. Wir erwarten eine zunehmende Beschleunigung der Wohnbauaktivität in Deutschland, Wienerbergers größtem Markt. Getrieben durch billige Hypothekenzinsen erholt sich der US-Häusermarkt derzeit rasant und dies wird sich unserer Ansicht auch 2013 fortsetzen. Trotz des zunächst noch schwierigen Umfeldes haben wir die Aktie aus diesen Gründen zu Wochenanfang von Halten auf Akkumulieren hochgestuft.

 

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josef
fusion2016-05-12 20:04:27
229 Postings

seit 2006-08-07

Das vertrauen zu rbi ist verloren.die aktionäre wurden ständig über den tisch gezogen.irgendwie hat man das gefühl das es diesmal nicht anders ist.

Outperformance
32 Postings
seit 2016-02-18
> fusion2016-05-19 13:49:52


Bei einer derartigen Fusion sollten eigentlich eindeutig die Vorteile überwiegen. Nähere Informationen werden ja noch folgen. Von Bankenseite wurde aber schon vorab betont, dass die Streubesitzaktionäre eine Schlüsselrolle bei der Fusion spielen. Hauptproblem bleibt wohl weiterhin die Ukraine-/Russlandkrise/Sanktionspolitik.

voitsberger
2177 Postings
seit 2007-11-21
>> fusion2016-05-19 14:04:55



Hauptproblem ist wohl eher der Vorstand, der keine klare Linie verfolgt. Trauer-Bsp: der Verkauf der Polen-Tochter. Die sind dort die Nummer 4 und wollen verkaufen. Unglaublich eigentlich.
Was der Stepic mühevoll aufgebaut hat, will der jetzige Vorstand verramschen. Der Aktienkurs bildet diese Angststrategie der Führung 1:1 ab. Es fehlen knapp 2€ bis zum absoluten Tief bei 9. Das war ne Zeit, wo 99% der Forumsteilnehmer geglaubt haben die Bank geht pleite.

Potential bietet der Laden genug, nur heben muss man es können.

Outperformance
32 Postings
seit 2016-02-18
>>> fusion2016-05-19 21:06:51


Naja, bis auf Stepic ist der Vorstand ja glaube ich ident, oder? Russland ist der wichtigste Markt für die RBI und der massive Kursverfall kommt eben maßgeblich von der Ukraine/Russlandkrise und die gegenseitigen Sanktionen sind dabei auch nicht gerade förderlich. Ich nehme an, dass die Bank ihre Entscheidungen generell auf Basis fundierter Grundlagen trifft. Momentan steht wohl eher Stabilität und die Erfüllung der Kapitalrichtlinien im Vordergrund als weitere Expansion.

voitsberger
2177 Postings
seit 2007-11-21
>>>> fusion2016-05-20 09:25:13



Natürlich versucht der Vorstand sein Bestes. Es wirkt in der Außendarstellung halt sehr defensiv und ängstlich. Ich zumindest kann da keine Vorwärtsstrategie erkennen.
Warum nicht die Polbank zur besten Bank Polens hin entwickeln? So ein Asset zum Buchwert herzuschenken gefällt halt nicht allen.

DanielBK9
165 Postings
seit 2014-10-04
>>>>> fusion2016-05-20 13:24:28


echt interessante Entwicklung, ist das Vertrauen erst einmal im Eimer dann ist der Zug doch schon lange abgefahren...

hobbyanalyse
3445 Postings
seit 2012-06-08
>>>>>> fusion2016-05-20 15:09:23


LASKler,

meines Wissens muss die RZB die RBI vollkonsolidieren. Die Anteile der Streubesitzaktionäre der RBI müssten als Minderheiten ausgewiesen werden. Ändert aber nichts daran, dass sämtliche Aktiva und Passiva der RBI auch auf Ebene der RZB abgebildet werden.

josef
229 Postings
seit 2006-08-07
>>>>>>> fusion2016-05-20 20:12:22


die raiffeisener wissen ganz genau wie die Fusion ablauft. die werden nicht hinausposauen wir fusionieren aber wissen nicht ob oder wie das ganze ausschauen wird.also wenn das alles so happy ist kann ich ja sagen wies läuft.tun sie aber nicht .das stinkt meiner Meinung nach gewaltig zum himmel. deshalb auch die grossen Kursverluste, den einige wissen immer mehr .

Outperformance
32 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>> fusion2016-05-21 09:54:51


ich denke mal, dass die Bank auf Grund von Publizitätsvorschriften gezwungen ist eine Ad-hoc Meldung zu veröffentlichen, auch wenn noch nicht klar ist, ob und wie eine mögliche Fusion im Detail aussehen wird. Die Reaktion der Aktionäre,die ihre Aktien wie die Lemminge verkaufen, kann ich bei diesem niedrigen Kursniveau nicht mehr nachvollziehen. Immerhin ist die Bank sowohl auf Jahresbasis, wie auch auf Quartalsbasis profitabel. Bei der Erste Bank gab es bedeutend höhere Verluste und der Aktienkurs ist auch nicht ins Bodenlose gestürzt!

LASKler
8498 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>> fusion2016-05-22 16:52:07


Grundsätzlich gilt es nur abzuwarten wieviel Anteile RBI Anleger für / von der RZB bekommen.
Buchwert laut GB ~27€.

Outperformance
32 Postings
seit 2016-02-18
>>>>>>>>>> fusion2016-05-23 09:57:35


davon sind wir ja momentan leider doch noch ziemlich weit entfernt :D Die Erste Group hingegen notiert laut meinen Informationen (€ 24,70) nur minimal unter Buchwert bzw. war davor schon deutlich darüber.



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000606306

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