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16.11.2012 18:12
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Anlegersorgen drücken ATX ins Minus

Post und Rosenbauer nach Zahlen fester
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Die Wiener Börse hat am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit etwas tieferen Notierungen geschlossen. Der ATX fiel 13,00 Punkte oder 0,60 Prozent auf 2157,01 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund einen Punkt unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2158 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,49 Prozent, DAX/Frankfurt -1,21 Prozent, FTSE/London -1,25 Prozent und CAC-40/Paris -1,01 Prozent.

Der ATX verabschiedete sich nach einem weitgehend ruhigen Handelstag mit einem Kursminus ins Wochenende. Nach verhaltenem Verlauf weitete der heimische Leitindex seine Verluste kurz vor Sitzungsende etwas deutlicher aus. Auch die übrigen europäischen Börsen tendierten einheitlich schwächer.

Weiterhin dominieren die Themen Griechenland und US-Fiskalklippe das Marktgeschehen, hiess es von Börsianern. Auch auf Sorgen um eine weitere Eskalation im Nahost-Konflikt wurde verwiesen.

Von den in Europa veröffentlichten Wirtschaftsdaten kamen keine allzu starken Impulse. Am Nachmittag rückten dann neue US-Daten in den Fokus. So hat die US-Industrie durch die Folgen des Hurrikans "Sandy" an Schwung verloren: Im Oktober sei die Produktion um 0,4 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte die US-Notenbank mit. Volkswirte hatten zuvor einen geringen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet.

In Wien sorgte zudem die laufende Berichtssaison für Bewegung. Die Aktien der Post zogen nach Vorlage von Quartalsergebnissen kräftig um 3,37 Prozent auf 29,75 Euro nach oben. Auch Rosenbauer hat Zahlen präsentiert. Die Aktien des Feuerwehrspezialisten schlossen 3,13 Prozent höher bei 45,00 Euro.

Unterstützung bekam der Leitindex auch von den Zugewinnen bei Andritz, die um 0,50 Prozent auf 46,63 Euro stiegen. Die Bankwerte tendierten uneinheitlich. Während Erste Group um 0,64 Prozent auf 20,23 Euro nachgaben, konnten Raiffeisen ein kleines Plus von 0,15 Prozent auf 30,55 Euro verbuchen.

Schwach zeigten sich zum Wochenausklang Verbund mit einem Abschlag von 1,94 Prozent auf 16,40 Euro. Semperit büßten 2,42 Prozent an Wert ein auf 30,25 Euro und OMV rutschten 1,32 Prozent ins Minus auf 26,50 Euro. Telekom Austria verloren 1,66 Prozent auf 4,92 Euro.

    
 
(APA)
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ATX hat derzeit viel zu verarbeiten2014-08-15 18:14:35
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AlaskaKid
446 Postings
seit 2013-10-18



stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Komische Reformen,..höhere KEST, Höhere Besteuerung des 13 und 14 Monatsgehaltes,....

stoneage40
955 Postings
seit 2009-12-03


Diese "Reformen" kommen mir in Österreich irgendwie bekannt vor

hobbyanalyse
2437 Postings
seit 2012-06-08


Nun, das wäre ein Grund mehr für die ATX-Unternehmen, die Dividenden zugunsten von Aktienrückkäufen zu stutzen.

AlaskaKid
446 Postings
seit 2013-10-18


@stoneage40

Das mit der höheren KeSt ( 35% ?) habe ich in letzter Zeit schon öfters aufgeschnappt - ich bin mir sicher dass diese "Reform" kommt.

Letztendlich kommen wieder neue Steuern bzw die Steuerbelastung des Otto Normalverbrauchers wird steigen ... für eine Steuerreform ist einfach nichts da ... die Wirtschaft befindet sich nun auch in Deutschland in der Rezession (Q3 wird auch negativ sein)

@hobbyanalyse

Rückgekauft wird ja nicht einmal wenn die Kurse unter dem halben BW liegen (ie Immofinanz) ... die RI ist auch fast auf dem level des halben BW.

Auf die Vorstandsetage hat so etwas nicht den geringsten Einfluß.

fischamend
3329 Postings
seit 2009-06-09


sehr gutes Kommentar von einem User Gerald im Kurier Forum, ganz der Meinung ::))

hobbyanalyse
2437 Postings
seit 2012-06-08


@AlaskaKid:

Bei der RBI wird es aber mE aus regulatorischen Gründen schwer gehen. Die haben einfach keinen Spielraum dafür. Bei der IIA sind wir natürlich einer Meinung.

Was die Steuererhöhung betrifft, so habe ich gelesen, dass es auf 30% gehen könnte, sich dagegen aber auch in der SPÖ-Basis (zurecht) Widerstand regt. Auszuschließen ist es allerdings nicht - bevor die Politik auf die wahnwitzige Idee kommt, sinnlose Ausgaben zu kürzen oder gar effizienter zu werden, ist es natürlich einfacher die Steuern zu erhöhen.

AlaskaKid
446 Postings
seit 2013-10-18


@hobby

wenns nur 30% Kest werden ist es nur halb so schlimm.

Schlimm ist jedenfalls die Ideenlosigkeit dieses Keuschnigg, wie wärs mit Reformen bei der Verwaltung ? ... oder ein Kürzen der Luxuspensionen (Stichwort Adolf Wala) .... warum bekommt ein pensionierter Nationalbankdirektor 30000 Euro Pension wobei er doch einen aktiven Bezug in der BEFAG hat ( 10.000 Euro).

Das System ist einfach krank ... da wird einem HAK-Maturanten das Geld in den Axxxx geschoben und 500.000 Landsleute haben keinen Job und leben defacto unter der Armutsgrenze.

Systembedingt ist Österreich schon ein "failed state" ... die Kurse an der Wiener Börse sind die Symptome.


Ja Banken können nicht so einfach ein Rückkaufprogramm auflegen.

Bei der IIA kommt höchstens im Q4 2015 ein (Mini-)Rückkaufprogramm ... die IIA bleibt wohl auf lange Zeit wohl noch unter 60% vom NAV ... wenn es in der Ostukraine weiter Krieg gibt - dann sehen wir noch oft Kurse unter 50% vom NAV.

hobbyanalyse
2437 Postings
seit 2012-06-08


Nun, man muss abwarten, ob sich die Rückkaufkultur mit Dr. Schumy ändert. Der kommt schließlich von einem Unternehmen, wo diese Vorgangsweise in der Vergangenheit kein Tabu war. Ansonsten seh` ich auch eher schwarz.

LASKler
5361 Postings
seit 2012-02-28


Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten - Reform heißt eigentlich etwas besser oder neu machen in ÖSTERREICH heißt es entweder Steuererhöhungen oder Leistungen Kürzung. Bezüglich Aktien Rückkauf - hat das jemals die Kurse langfristig gehoben?

AlaskaKid
446 Postings
seit 2013-10-18


http://kurier.at/meinung/ko...

Daß so eine Schnapsidee wie 30% KeSt nicht gleich im Keim erstickt wird kann schlimmes befürchten lassen


Bei der IIA hat man schon gesehen dass durch das Rückkaufprogramm 2012 der Kurs auf die 3,30 angehoben wurde ... wer weiß vielleicht wären wir sonst auf die 2,0 zurückgefallen - so stehen wir bei 3,0x Euro (IIA plus 1/20 buwog).


Steuerbezahler42
137 Postings
seit 2010-12-02


> Jegliche Art von Steuererhöhungen wird SP & VP die nächste Wahl kosten

Meine Stimme hat die ÖVP damit sicher verloren. Nicht das es was ändert... oder gute Alternativen gibt. Vielleicht doch FPÖ, troz der ganzen Xenophobie würden die sich vielleicht gar nicht so schlecht machen wenn sie mal wieder in der Regierung wären. ÖVP/FPÖ damals war eigentlich nicht so schlecht im Vergleich zu dem Debakel was wir jetzt haben.

LASKler
5361 Postings
seit 2012-02-28


Wenn ich an die letzte schwarz blaue Regierung denke (BUWOG verkaufs Skandal - Korruption usw.)



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

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