Die Uniqa dürfte das Bankenkonsortium für ihre Kapitalerhöhung im nächsten Jahr ausgewählt haben: Morgan Stanley, Deutsche Bank und Raiffeisen Centrobank werden das "Re-IPO" des Versicherers begleiten, berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Weiotere Banken könnten noch hinzukommen.
Der Versicherungskonzern hat im Sommer 2011 eine langfristige, auf 10 Jahre ausgelegte strategische Neuausrichtung mit klarem Fokus auf Wachstum beschlossen: Das Unternehmen plant, die Zahl der Kunden bis 2020 auf 15 Millionen zu verdoppeln und bis 2015 das Ergebnis um bis zu 400 Millionen Euro zu steigern. Abhängig vom Kapitalmarktumfeld soll dieses Wachstum durch einen Börsegang (Re-IPO) im Jahr 2013 finanziert werden. Dabei soll der Streubesitz signifikant erhöht werden: Die bestehenden Kernaktionäre – Raiffeisen Zentralbank (RZB) sowie Austria Privatstiftung und Collegialität – sollen nach diesem Re-IPO gemeinsam mindestens 51 Prozent halten. Damit ist eine österreichische Mehrheit gesichert.
(red/Blo0mberg)
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