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16.11.2012 14:44
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Die Gewinnschätzungen der Analysten sind zu hoch

Österreichs ATX-Unternehmen verdienen weniger als erwartet
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Die unheilige Dreifaltigkeit hat die Lage an den Börsen wieder fest im Griff: USA, Europa und der Nahe Osten als jüngstes Schreckgespenst. Denn Israel bereitet offenbar eine Bodenoffensive im Gazastreifen vor und hat inzwischen die Einberufung von bis zu 30.000 Reservisten gebilligt. Die Armee sei dabei, „die Kampagne auszuweiten“, heisst es.

Apropos Kampagne: Die Lobbygruppe Business Roundtable (ein Zusammenschluss der CEOs fast aller Fortune-500-Konzerne - eine der mächtigsten Lobbygruppen Washingtons) versucht, Druck auf US-Präsident Barack Obama zu machen: Dieser soll die mit Jahresende befristeten Steuersenkungen verlängern - sonst stürze das Land in die Rezession - ‘It's Time to Act’, heisst die erste von zwei Werbekampagnen zu diesem Thema. Daran sieht man, wie ernst das Thema Fiskalklippe wirklich ist.

Dazu ist weiter unklar, wie es etwa mit Spanien weitergeht, von wo es noch immer kein Hilfsansuchen um finanzielle Unterstützung an die EU gibt - und natürlich auch, ob bzw. vor allem wann Griechenland nun wirklich die so heiss ersehnten nächsten Unterstützungsgelder der Troika bekommt. Hier geht in den Verhandlungen nichts voran.

Zurück gehen dafür weiter die Margen. So zeigt die laufende ATX-Berichtssaison, dass die Unternehmen beim Umsatz zwar gut unterwegs sind und auch die Prognosen hinter sich lassen. Beim Gewinn hingegen hinken die Gesellschaften nach, was zu einer sich verschlechternden Margensituation führt.

Die stärksten Unterschreitungen der Gewinnziele gab es bis dato bei Amag und RHI. Übererfüllt haben Telekom Austria sowie Mayr-Melnhof.

Aber natürlich gibt es noch die Chance, all dies wieder ‘gerade zu bügeln’. In der Hand haben das SBO, Flughafen Wien, CA Immobilien und conwert.

Mit der Österreichischen Post haben nun vorerst 60% der ATX-Mitglieder ihre Quartalszahlen für die laufende Berichtssaison offen gelegt. Womit wir nun summa summarum auf eine Saison zusteuern, die eigentlich den in sie gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden konnte. Obwohl eben diese Erwartungen im Vorfeld sogar teils kräftig nach unten revidiert worden sind.

Beim Umsatz passt das Bild noch: In Summe wurden die Erlöse um knapp 12% gesteigert, was in etwa dem Doppelten dessen entspricht, was Analysten in ihren Prognosebüchern stehen hatten. Nicht mehr ganz so rosig ist das Bild dann unterm Strich - beim Überschuss. Hier gab es in Summe zwar den Dreh’ in die schwarzen Zahlen, nachdem das Vorjahresquartal, vor allem durch Wertberichtigungen bei der Erste Group, im Minus geendet hatte. Im Median wurden die Prognosen aber hauchdünn verfehlt. Womit sich insgesamt zeigt: Die Margen sinken.

Mehr dazu, plus die Schätzungen zu den kommenden Zahlenlegern, gibt es am Montag auf www.boerse-express.com

 
gill
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