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19.09.2012 08:02
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Uniqa - Liquidität und attraktivere Peergroup bremsen

Berenberg kürzt das Kursziel
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Die Berenberg Bank bestätigt die Hold-Empfehlung für Uniqa und kürzt das Kursziel auf 11,5 (von 13,1 Euro).

Die Halbjahreszahlen der Uniqa haben Fortschritte beim Restrukturierungsprogramm gezeigt, schreiben die Analysten. Sie verweisen insbesondere auf die 18%-Senkung der Verwaltungskosten im Jahresvergleich. Zudem sei wohl ein grösserer Teil des Investment-Ergebnisses nachhaltiger als ursprünglicher gedacht. Dem signifikanten Restrukturierungspotenzial und den Wachstumsambitionen in CEE stehen aber aktuell die geringe Liquidität (Streubesitz von rund 8%) und die vergleichsweise grössere Attraktivität der Peergroup gegenüber. (red)
 

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be INVESTOR NR 33





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voitsberger
Wo bitte ist hier der Hund begraben?2016-03-28 19:35:52
2154 Postings

seit 2007-11-21


Ich kann die Aktie jetzt drehen und wenden wie ich will, aber ich halte die Uniqa auf diesem Niveau - knapp über 6 - für günstig.

Für mich die 2 wichtigsten Kriterien: die Gewinnentwicklung und damit unmittelbar verbunden die Dividendenzahlungen.

In 15 war das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte: Gewinn/Aktie: 1,07 - Dividende 47 Cent.

Für 16 wird zwar vom Vorstand aufgrund einmaliger Investitionskosten ein Gewinnrückgang um 50% vorhergesagt, die Dividende soll aber nicht gekürzt werden. Stimmt die Prognose wird der Gewinn bei ca.50 Cent und die Dividende wohl auch in dieser Höhe liegen.

Für 17-20 erwarte ich dann wieder steigende Gewinne in Richtung 1Euro pro Aktie und darüber. Das gleiche erwarte ich für die Dividenden. Steigend in Richtung 70 Cent.

Warum bitte ist die Aktie derart gecrasht? Fundamental kann ich das nicht nachvollziehen. Wer weiß mehr?

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


- Die 500 mio IT-Investition werden das Ergebnis jahrelang belasten, und irgendwo muss das Geld auch herkommen.

- Der Anteil immaterieller Vermögenswerte am Eigenkapital ist schon jetzt atemberaubend, im Vergleich zum Branchenprimus Allianz.

- übermäßig hohe Dividenden haben die lästige Eigenschaft gekürzt zu werden. Davor höhlen sie die Gesellschaft aus.

- die Aktionärsstruktur ist jetzt auch nicht gerade erfreulich für Kleinaktionäre.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


p.s.: Schau auch einmal zur VIG ! Dort lese ich schon von Divi-Kürzung, und der Kurs ist miserabel.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



- Die 500 Mio., die investiert werden, finde ich nicht ganz so negativ. Erstens kann man sich das leisten und zweitens gibt's dazu keine Alternative. Gebucht werden die Kosten zum Großteil in 16, daher auch der prognostizierte Gewinneinbruch.

- Zu den immateriellen Vermögenswerten kann ich jetzt nichts sagen. Weiß ich nicht.

- Übermäßig waren die Dividendenausschüttungen bis dato nicht. Heuer, da bin ich jetzt ganz deiner Meinung, wird wohl der ganze Gewinn an die Aktionäre wandern. Für die Jahre 17-20 wird die Ausschüttungsquote sicher auch über 50% liegen. Aber es ist nun mal Gewinn und kein Fremdkapital, das verteilt wird.

- Die Aktionärsstruktur mit der RZB (31%), der Uniqa Privatstiftung (30%) und 35% Streubesitz schaut für mich ganz stabil aus.

- Die VIG habe ich mir noch nicht angesehen, aber es würde mich schon sehr wundern, wenn sie bewertungstechnisch viel anders dastehen würde.-)

Grundsätzlich gibt's natürlich immer das Risiko, dass die Kurse noch weiter absacken, aber zumindest für die Uniqa kann man schon sagen, dass man in der Nähe des Alltime-Lows schon auch eine Kaufgelegenheit sehen kann.

value_investor
26 Postings
seit 2014-12-04


- Die 500 Mio. sollte man nicht runterspielen. Wird schon sein, dass diese Investitionen alternativlos sind, aber das Volumen ist doch ein gewaltiges: es entspricht fast den Gewinnen der letzten beiden Jahre. Dieses Kapitel wird also nicht so schnell abgehakt sein.

- Die immateriellen Vermögenswerte entsprechen 50% des EK, bei Allianz sind es 20%

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Sicher, die 500 Mio. an Investitionen sind nicht gerade wenig. Ich gehe aber davon aus, dass der CEO nicht aus Jux und Tollerei derartige Summen in die Hand nimmt.

Die hohen immateriellen Vermögenswerte sind da schon wesentlich bedenklicher. Die meisten von uns werden sicher noch die Milliardenabschreibungen der Erste Bank im Hinterkopf haben.

Vielleicht sind aber gerade diese massiven Zukunftsängste der Anleger der Grund für das Kursdesaster. Dass sich der Kurs da rasch erholt, kann ich mir auch nicht vorstellen. Der wird noch eine ganze Weile um die 6 pendeln. Wer weiß, vielleicht taucht er auch noch mal so richtig ab und testet die 5.

Outperformance
27 Postings
seit 2016-02-18


Wesentliche Probleme werden wohl auch das negative Klima für Finanzwerte allgemein und die nicht gerade florierende Wiener Börse (Wertpapier KESt etc.) sein! Allerdings rechtfertigt das noch nicht derart niedrige Kurse. Der einzige österreichische Finanzwert, der momentan halbwegs fair bewertet ist, ist die Erste Bank.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Wiener Börse, WP-KEST stimmen zu 100%. Auch bzgl. ERSTE Bank bin ich der gleichen Meinung.-)


Im Moment plumpst die Uniqa grad wieder Richtung 6. 47 Cent Dividende scheinen niemand zu interessieren...


LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


UNIQA CEO hat schon einmal mit seinen Ausblick daneben gelegen. Das vergessen Anleger nicht so schnell.

Okay, Dividende ist vorerst "nur geplant", vielleicht sind auch fixe Summen zunennen unklug.
Aber aus jetziger sicht wird sich UNIQA das Leisten können.

Die Investitionen von 500 Millionen scheinen sicher hoch - aber sie ist eine Investition in die Zukunft.


voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Ich hatte die Uniqa bis jetzt nicht auf dem Radar. Aber am Wiener Friedhof gibt's immer wieder mal ein paar Untote.-)

ad Aussagen CEO: Habe ich ebenso bis dato nicht verfolgt. Eigentlich bin ich davon ausgegangen dass die Dividende fix ist. Auch die Aussage hinsichtlich einer progressiven Dividendenpolitik nehme ich schon für bare Münze. Die Dividendenpolitik ist für mich überhaupt das Hauptmotiv Long zu gehen. Ansonsten wäre die Aktie definitiv kein Kauf.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Ich sehe es optimistischer

Natürlich ist die Dividende ausgezeichnet gut UND sie kommt vorallem nicht aus der Substanz (soll heißen es werden keine Schulden dafür gemacht)

Niedrige Börsen Bewertungen

Solides Geschäft

Fusion des Österreich Geschäft

Sind scho ein paar Punkte die für UNIQA sprechen

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Bin ganz bei dir Laskler, es gibt schon einige Punkte, die für einen Kauf mit mehrjähriger Haltedauer sprechen.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


"Die Aktionärsstruktur mit der RZB (31%), der Uniqa Privatstiftung (30%) und 35% Streubesitz schaut für mich ganz stabil aus. "

Das ist Teil des Problems. Die Uniqa wird faktisch von Raiffeisen beherrscht.

Bei den 500 mio ist die große Frage, wieviel davon nur zur Erhaltung des bestehenden Geschäfts ist. Von großer Expansion, die auf die 500 mio auch eine ansprechende Rendite liefern könnte, ist keine Rede. Die gehen voll auf Kosten der Aktionäre.
Weiters stellt sich die Frage, ob nicht die Zahlen der letzten Jahre durch Aufschieben von Investitionen schöner sind als sie eigentlich sein sollten.

Ach ja, und dass die EZB-Politik ein heimtückischer Mordanschlag auf Versicherungen und Banken ist sollte man auch nicht vergessen. Ein Ende ist da nicht in Sicht.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


p.s.: ad Divi: die ist lt. Vorstand immer sicher, bis sie plötzlich gekürzt oder gestrichen wird - siehe zuletzt die VIG. Oder RWE. Oder etwas länger her IIA.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Natürlich ist nix fix - kann immer wss dazwischen kommen.

Halte es gefährlich schon Summen zu nennen.

Trotzdem hat UNIQA Potential.


Konnex
119 Postings
seit 2012-05-29


Ich kann mir nicht vorstellen, daß die angekündigte Aktie von € 0,47 für 2015, zahlbar im Juni 2016, nicht halten sollte. Außerdem denke ich auch, daß die Dividenden-Ankündigungen für die kommenden Jahre bis 2020 (jährliche Erhöhungen) nicht aus der Luft gegriffen sein werden. Trotz allem, sicher ist nie etwas, solange man es nicht im Sack hat. Das ist aber bei allen anderen börsennotierte Werten das gleiche. Für mich ist die Uniqa auf aktuellem Niveau dzt. ein eindeutiger Kauf.

Konnex
119 Postings
seit 2012-05-29


Nachsatz: meinte natürlich "Dividende" statt Aktie

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Achterbahn zur Zeit ...

vaudreuil
180 Postings
seit 2014-10-09


Das ist keine Achterbahn, sondern ein 10 Jahre dauernder Abwärtstrend.
Den Uniqa und Raiffeisenschwätzern wird einfach nicht mehr geglaubt.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Bitte nennen Sie mir ein Unternehmen das nicht irgendwie mal enttäuscht hat

vaudreuil
180 Postings
seit 2014-10-09


Aber 10 Jahre lang?!
Wäre mal Zeit für eine positive Überraschung.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Vergangenheit ist Geschichte - Zukunft zählt.

Die Probleme def Vergangenheit wurden weit möglich Ausgemerzt.

Der Chart liest sich grausam, zugegeben.
Aber einige Eckpunkte haben sich verbessert.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Laskler ist echt der einzige Optimist in dem Forum. Hoffentlich wird er auch mal belohnt werden. Verdient hätte er es sich!.-)

Outperformance
27 Postings
seit 2016-02-18


Die positive Überraschung sollten eigentlich die gestiegenen Ergebnisse der vergangenen Jahre bzw. das Rekordergebnis von 2015 sein. Scheinbar fürchten sich aber die Börsianer vor zu hohen Kursen ;-)

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Das ist schon interessant, bestes Ergebnis in der Unternehmensgeschichte und All Time Low. Das gibt's auch nur in Wien.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Ich bin kein optimist, nur realist.

Als long Investor 3-10 Jahren kann man aus Heutiger sicht mit der UNIQA nicht viel Falsch machen.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Wohin ist eigentlich der Voitsberger Optimismus verschwunden ?
Schon seit einiger Zeit schürft er nach vergrabenen Hunden und anderen Leichen - seltsam.

Für Versicherer ist die Rendite auf ihre Finanzanlagen lebenswichtig. Und da ist die völlig verfehlte Politik der EZB mörderisch.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Naja nicht ganz richtig
Für Lebensversicherung ist es Tötlich ABER UNIQA hst als erster denn Fixzins aufgegeben.

Unfall und Kranken Versicherung laufen bestens

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Ganz frei von Optimismus ist meine Einschätzung hinsichtlich der künftigen Uniqa Entwicklung aber nicht.

Bei einer Immofinanz kann ich den Absturz ja rational nachvollziehen, bei der Uniqa gelingt mir das ehrllicherweise nicht. Daher ist für mich das aktuelle Kursniveau eine Kaufgelegenheit.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Wenn das LASKler'sche Depot einen Beitrag zum Einkommen des LASKler bringt, dann geht es dem LASKler auch besser.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Die EZB Politik ist nicht hilfreich, das stimmt. Es gibt sicher noch ein paar Punkte, die gegen die Aktie sprechen:

Ganz oben die desaströse Entwicklung der letzten Jahre. Ob das sich bessern wird? Also, schnell wird das sicher nix. Ich erwarte mir maximal einen Anstieg bis zur 7 und zwar bis zum Dividendenzahltag. Mehr ist da sicher nicht drin. Nach unten sehe ich maximal die alten Lows bei 5. Tiefer taucht sie nicht ein. Eine langfristige Rendite von 10% ruft sicher ein paar Schnäppchenjäger auf den Plan.

Allerdings ist das derzeitige Kursniveau auch nicht gerade unrentabel. Allzu beliebt ist die Aktie dennoch nicht.

Hat bigmac auch ein paar Favoriten?

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Herr big_mac hat natürlich Favoriten. In Wien aber nur die Buwog, wo sich noch eine gute Kaufgelegenheit ergeben wird sobald IIA den Rest auf den Markt wirft.
Grundsätzlich gibts im ATX aber keine Handvoll Titel, die in den Raster passen, der in etwa so aussieht:
- keine Staatsläden, da Selbstbedienungsläden
- keine Finanzwerte, da kaum analysierbar - schon gar nicht in einem Land in dem so gelogen wird wie in Österreich.
- keine Energie- und Grundstoffwerte, da geplatzte Blasen.
- keine österreichischen Immobilienwerte, weil sie nichts oder zu wenig verdienen (ausgenommen Buwog)
- beherrschende Großaktionäre mag ich auch nicht.

Gesucht sind konjunkturunabhängige Konsumwerte wie Nestle, die allerdings ausgereizt aussieht, und Profiteure des billigen Öls - besonders ungehedgete Fluglinien. Besonders solche, die nicht dauernd streiken.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Mir gefällt auch eine VW und die dahinter stehende Porsche SE ganz gut. Natürlich konjunkturabhängig und gehyptes Abgasskandälchen, aber unter normalen Umständen ein KGV von 5 ist schon eher sehr günstig.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Du kannst bei VW von einem Gewinneinbruch ausgehen.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Gut, auf das bin auch gekommen.-)

Aber ganz so optimistisch klingst du mir jetzt auch nicht!



hobbyanalyse
3416 Postings
seit 2012-06-08


Warum eigentlich diese pauschale Aversion gegen beherrschende Großaktionäre?

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


weil im Zweifelsfall die Kleinaktionäre zum Bankomat werden. Und manchmal auch ganz ohne Zweifelsfall.

Voitsberger,
warum sollte ich für eine Firma, die Behörden und Kunden vorsätzlich betrogen hat, besonders optimistisch sein ? Noch dazu, wo dies nicht der erste Skandal dieser Firma war.

hobbyanalyse
3416 Postings
seit 2012-06-08


"weil im Zweifelsfall die Kleinaktionäre zum Bankomat werden. Und manchmal auch ganz ohne Zweifelsfall."

Das passiert aber auch oft genug bei Unternehmen ohne beherrschenden Aktionär, wo sich dafür das Management auf Kosten der Eigentümer ein unrentables Imperium zusammenkauft. Wie so oft hat eine pauschale Ausklammerung keinen Sinn.

In Wien gibt es viele Perlen, die von der miesen Gesamtmarktperformance halt ein bisserl versteckt werden.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Es gibt praktisch immer Alternativen. Und manche Großaktionäre sind besser als andere.
Der beim Objekt der Diskussion gehört imho zu den schlimmsten.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Ich will natürlich niemanden mit meiner optimistischen Einstellung hinsichtlich VW auf die Nerven gehen.-)

Aber bzgl. "VW-Skandal" möchte ich schon fragen wo hier eigentlich der ach so große Skandal liegen soll?

Die Techniker bei VW haben eine Software entwickelt, die das Fahrzeug erkennen lässt, in welcher Situation es sich befindet. Erst damit war es möglich die vorgegebenen Abgasvorschriften einzuhalten.

Wie wäre es mal die Frage zu stellen, ob diese Abgasvorschriften nicht der eigentliche Skandal sind?
Völlig von der wirtschaftlichen Realität abgehobene Politiker setzen Normen fest, die physikalisch nicht machbar sind. Ist das ok?

Besser wäre es von VW gewesen das klipp und klar zu sagen: Liebe Politiker, wollt ihr dass wir Autos verkaufen oder Greenpeace Konkurrenz machen?

Dass sich hier die Medien ganz klar auf die Seite der Öko-Faschisten stellen, war auch irgendwie klar.
Allein dass man einen genialen Manager wie den Winterkorn mit Häme überschüttet ist ein Skandal für sich!
Welcher dieser Politiker hat jemals am freien Markt gearbeitet? Wer einen Arbeitsplatz geschaffen?
Außer heißer Luft haben diese Politkasperln doch noch nichts produziert.

Wuffifass
1040 Postings
seit 2012-07-21



Der Skandal ist der (vorsätzliche) Betrug und die Amis werden ein Exempel statuieren weil VW keine Einsicht zeigt und nicht mitarbeitet.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21




Interessant ist sicher auch wer diese "Amis" nun sein sollen?

Die Mitarbeiter von VW in den USA?
Die Arbeiter von BMW in Spartanburg?
Die Angestellten altruistischer US-Law Firmen?

Oder doch nur wildgewordene Bürokraten in Washington D.C.?

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Voitsberger,

VW hat jahrelang wissentlich und vorsätzlich sowohl Behörden wie auch Kunden betrogen.
Stichwort: Clean Diesel. Das war der Werbespruch.

Die eigenen größeren Motoren haben es ohne diesen Betrug geschafft, die Werte legal zu erreichen, und die Motoren der Konkurrenz auch. Also bitte keine Ausreden auf böse Politiker - die eigene Sucht nach schnödem Mammon war es. Die legale Lösung hätte ein paar Euros mehr gekostet.

Und gerade was das Lügen vor Behörden (oder Gott behüte, vor Gerichten) angeht sind die da drüben humorlos. Und andere werden folgen.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Ich weiß jetzt zwar nicht wo der große Betrug am Kunden liegen soll, aber bitte, geschenkt.

Richten wir doch den Blick über 16 hinaus. KGV von 5 wie gesagt. Die einzelnen Marken perfekt aufeinander abgestimmt, perfekt differenziert - all das die Meisterleistung vom Winterkorn.

Aber natürlich kann alles den Bach runter gehen und niemand fährt mehr einen VW.

stoneage40
1266 Postings
seit 2009-12-03


Also mir ist das wurscht, ob die beim Abgasskandal geschummelt haben, bin mit meinen VW voll zufrieden,
Warum soll ich mir jetzt einen Toyota oder einen Honda oder geschweige einen Opel kaufen?
big mac@ Warum???

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Mir geht's gleich. Ich bin mit meinem GTD auch perfekt zufrieden:-)

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Warren B. Sagte "Aktien kaufen wenn sie keiner haben will"
Stimme diesen zu vorallem wenn Geschäft Modell & Fundamental alles passt.
Dies scheint bei der UNIQA zusein.
Kranken- Unfall Versicherungen laufen seh gut
Lebensversicherung drücken die niedrigen Zinsen ABER UNIQA hat als erste writ vor ander Garatiezins Abgeschafft (so mancher BRD Versicherer hat das noch nicht).

Keiner weiß wirklich was in 5 Jahre ist.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Also wenn ich mich an meine VW-Zeit erinnere dann ist von Zufriedenheit keine Rede.
Die hätten bei der Luftkühlung bleiben sollen. Und hässlich sind sie noch immer.
Gescheite deutsche Autos kommen aus München.

Und auch wenn mich die Abgaswerte nicht interessieren - allein der Betrug reicht um einen großen Bogen um die Firma zu machen. Wo betrügen sie noch ? Und wie gehen sie mit dem Kunden nach dem Auffliegen der Affäre um. Hat z.B. das sanierte Auto die selbe Leistung ? Den selben Verbrauch ?
VW hat ein massives Problem mit der Firmenkultur.

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


aber um nochmals auf das Thema Großaktionäre zu kommen:
Wie aus der Panamapapieren hervorgeht ist Poroschenko Kunde der RZB, jedenfalls mit den sicheren, barbesicherten Krediten die eigentlich keine Kredite sind, wo die Bank aber ordentlich kassiert.
Die riskanten Geschäfte darf die RBI machen.

So war es auch schon im ersten Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine. Die risikolose Abwicklung hat die RZB gemacht.

Und auch bei des Hobbyisten Liebling M&M gab es kurz nach dem IPO einen Skandal, weil der Großaktionär begünstigt wurde.

Wer gerne betrogen wird -und diese Species scheint in Österreich häufig zu sein- der soll sich nicht wundern wenn er auch betrogen wird, oft und heftig. Und er soll hinterher ja nicht jammern !

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



ad VW und bigmac,

ein Betrug impliziert immer auch einen Schaden. Wo dieser nun für den Kunden liegen soll, ist ja gar nicht so einfach zu beantworten. Er hatte nämlich keinen. Ganz im Gegenteil, das Auto war besser und machte auch mehr Spaß zu fahren.
Daher kann VW den Klagen wohl eher gelassen entgegen sehen. Verdienen werden sowieso nur die Anwälte; die paar Kröten, die für ein paar Ökobewegte rausspringen, reichen nicht mal für ein Fahrrad.

Outperformance
27 Postings
seit 2016-02-18


Bevor ich mir Aktien von VW kaufe, würde ich mir die etwas zukunftsweisenderen Tesla Motors Aktien kaufen.

voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21



Vergleichen wir:

VW Umsatz: 202 Mrd.€ - Kapitalisierung: 19,3 Mrd.€

Tesla Umsatz: 4 Mrd.$ - Kapitalisierung: 28,9 Mrd.€



Zum VW Konzern gehören noch so unbedeutende Hersteller wie Porsche, Bugatti, Lamborghini, Bentley oder Audi. (Allein die Audi AG macht einen Umsatz von 58 Mrd.€!)


big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


voitsberger,
man mekrt dass du mit Einkauf nix zu tun hast.
Spezifikationen deutlich nicht erfüllt = erheblicher Mangel => ein (Zahlwort) Versuch der Behebung, bleibt der erfolglos (und es ist zu befürchten dass durch die Umprogrammierung andere Mängel entstehen, sonst hätte man den Zauber ja nicht gemacht), dann Wandlung.

Wenn du deinen Schaden in € wissen willst kannst du versuchen, einen Käufer für dein Auto zu finden. Du musst ihn selbstverständlich auf den dir bekannten Mangel hinweisen, sonst könnte der Staatsanwalt einmal bei dir anklopfen.

Strafrecht: Der Betrugsparagraph, noch nicht einmal schwer oder gewerbsmäßig:
"Wer mit dem Vorsatz, durch das Verhalten des Getäuschten sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, jemanden durch Täuschung über Tatsachen zu einer Handlung Duldung oder Unterlassung verleitet, die diesen oder einen anderen am Vermögen schädigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen."
Vorsatz erfüllt.
Täuschung: erfüllt.
Bereicherung: erfüllt, und damit auch der Schaden.

Und wenn du von Unternehmensberwertung etwas verstehen würdest, dann würde dir auffallen, dass VW einen gewaltigen Schuldenberg hat - und den zur Kapitalisierung der Aktien (hast du da Stämme und Vorzüge drinnen ?) dazuaddieren.

Tesla ist zwar sauteuer, und andere Fragezeichen gibt es genug - aber so einfach wie du es dir machst ist es bei weitem nicht.


voitsberger
2154 Postings
seit 2007-11-21


Kaum bin ich ein bissl bullisch unterwegs gehts manchen hier schon schlecht

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


VW ist schlecht.
Ich kann es nicht ändern. Aber es gibt Alternativen, so wie fast immer ;-)

hobbyanalyse
3416 Postings
seit 2012-06-08


"Und auch bei des Hobbyisten Liebling M&M gab es kurz nach dem IPO einen Skandal, weil der Großaktionär begünstigt wurde."

Ich nehme mal an dass du MMK meinst. Meine Güte, zeig mir ein Unternehmen (mit oder ohne beherrschenden Aktionär), wo immer alles zu Gunsten des Streubesitzes und völlig transparent abläuft. Das gilt aber für Österreich genauso wie für anderswo. Sag jetzt aber bitte nicht Nestle, weil wenn dort einer so rühren würde wie die Behörden derzeit bei VW abarbeiten, bin ich mir sicher, dass man auch was Feines finden täte.

Um auch in der Causa VW-Aktie noch meinen Senf dazuzugeben: die würde ich nicht mal um den halben Preis anfassen. Dass dort das KGV nur Makulatur ist sollte eigentlich klar sein.

hobbyanalyse
3416 Postings
seit 2012-06-08


Würdest Du Berkshire auch nicht kaufen, nur weil dort Buffett der beherrschende Aktionär ist? :-)

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


Und was bitte sollte z.B. bei Nestle ähnliches wie bei VW passieren können ?
Jahrelang vorsätzlicher Ersatz des Großteils von Kakao durch Kohlestaub in der Schokolade ?
Absichtlich Öl im Perrier ?

Dass Dinge gelegentlich schief laufen können ist klar, bei VW ist das Alleinstellungsmerkmal der Vorsatz. Ohne beherrschenden Aktionär ist ein Risiko einmal weg.

Buffet könnte man wahrscheinlich vertrauen, aber wie alt ist der gute Warren noch schnell ?

hobbyanalyse
3416 Postings
seit 2012-06-08


Ach bei Nestle könnte man beispielsweise gewisse Produktions- und Beschaffungspraktiken mit Sicherheit hinterfragen. Auch Deinen Vorsatz findet man dann wahrscheinlich relativ leicht, wenns Schlag auf Schlag geht. Ich will VW übrigens keinesfalls in Schutz nehmen, genausowenig wie jeden anderen Konzern. Es ist aber Blödsinn davon auszugehen dass gerade VW eine Insel der vorsätzlich Unseligen ist und alle anderen allerhöchstens aus Unwissenheit mal hie und da ein Gesetz brechen. Der Vorsatz ist bei VW also definitiv kein Alleinstellungsmerkmal.

Ich halte es außerdem für etwas verwegen zu glauben, dass a) in anderen Ländern weniger betrogen, geschmiert und übervorteilt wird als in Österreich und b) jedes Großaktionärstum automatisch ein Risiko darstellt. a) stimmt schlichtweg nicht und ist möglicherweise auf ein "anti home bias" zurückzuführen das dadurch entsteht dass man die einheimischen Nachrichten genauer konsumiert als beispielsweise die australischen. b) lässt sich wie gesagt nicht pauschalisieren.



Wuffifass
1040 Postings
seit 2012-07-21


Was ich im Supermarkt sehe ist, dass hier in Österreich zB Rewe in IHREN Supermärkten immer mehr Eigenprodukte parallel zu den Markenprodukten in Eigenproduktion zu billigeren Preisen anbietet.

Diese Entwicklung wird Nestle, Unilever, etc. eventuell auch treffen?

Vielleicht gehen die dann auch in Konkurrenz zu den Supermärkten, was die Marge drücken wird.

Diese Nestles, Unilevers, etc. sind sowieso überfällig für eine Korrektur ;)

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


in einem punkt hast du recht: In Österreich braucht es noch nicht einmal einen Großaktionär damit die Kasse ausgeräumt wird. Und der Österreicher findet das auch noch gut - bis es schlecht für ihn ausgeht.

Nicht, dass es z.B. in Deutschland keine Skandale gegeben hätte. Aber wann hat das letzte Mal ein DAX-Konzern die Buchhaltung des Vorjahres öffnen müssen ?

Outperformance
27 Postings
seit 2016-02-18


Geht man von der vorgeschlagenen Dividende von 0,47 € für dieses Jahr sowie von der RCB für die Folgejahre prognostizierten Dividenden von 0,50 € für 2017 und 0,52 € für 2018 aus ergibt sich praktisch ein dreijähriges Sparbuch mit mehr als 7 % Zinsen und zusätzlich noch möglichen Kursgewinnen. Warum die Kursentwicklung derzeit dennoch so schwach ist, bleibt für mich ein Rätsel!

big_mac
9645 Postings
seit 2008-08-03


das gelbe Giebelkreuz muss Uniqa lieben, denen glaubt keiner.
Und für ein Sparbuch hast du verdammt viele "wenn" drinnen, dazu das Risiko von Kursverlusten und Kapitalerhöhung.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28


Die einen sehen Chancen - die anderen Risiken.

Es gibt kein sicheres Investment.

LASKler
8397 Postings
seit 2012-02-28





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Die jüngsten Analysen zu österreichischen Aktien
Datum Company Bewerter Kurzbewertung Kursziel
29.04. Telekom Austria Deutsche ... Deutsche Bank erhöht das Kursziel 6.50
29.04. S Immo AG Kepler Kepler Cheuvreux bleibt bei Hold 8.00
29.04. Zumtobel AG RCB RCB erhöht das Kursziel 13.00
29.04. Telekom Austria Kepler Kepler Cheuvreux bleibt bei Reduce 5.00
29.04. Erste Group Keefe, Br... Keefe, Bruyette & Woods senkt das Kursziel 30.80
29.04. Erste Group HSBC HSBC bleibt bei Buy 33.00
29.04. Amag Landesban... LBBW bleibt bei Hold 31.00
29.04. Amag JPMorgan JPMorgan bleibt bei Neutral 35.00
 
28.04. Flughafen Wien Erste Gro... Erste Group mit Downgrade von Buy auf Hold 106.00
28.04. Palfinger AG Berenberg... Berenberg nimmt die Coverage wieder auf 35.60
 
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