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01.09.2012 08:00
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Erste Group zu Uniqa, KapschTrafficCom, CAT oil, Strabag, Raiffeisen Bank, etc.

Kommentare der Erste Group zu den dieswöchigen Unternehmens-News

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In der abgelaufenen Handelswoche wurden wieder einige Unternehmenszahlen präsentiert. Teilweise gab es positive Überraschungen, teilweise negative. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.

Zu Uniqa "Auch wenn der Kurs der Uniqa schon deutlich zurückgekommen ist, notiert die Aktie nach wie vor über dem Buchwert. Wir werden bei nächste Gelegenheit unsere Gewinn/Aktie Schätzung für dieses Jahr leicht zurücknehmen und eventuell das Kursziel noch einmal leicht anpassen. Allzu viel sollte die Aktie nicht mehr verlieren, für einen Einstieg es jedoch unserer Meinung nach noch ein wenig zu früh."

Zu KapschTrafficCom "Mit unseren aktuellen Schätzungen haben wir uns äußerst vorsichtig aufgestellt und haben demnach bei positiven Nachrichten Platz für positive Revisionen. Trotz dieser vorsichtigen Schätzungen zeigt unsere Bewertung eine deutliche fundamentale Unterbewertung auf und bestätigt uns in der Annahme, dass das negative Sentiment durch den Newsflow den Aktienkurs in zu hohem Maße abgestraft hat. Wir erwarten, dass sich dieses Sentiment schrittweise abbauen wird und fundamentale Aspekte wieder in den Vordergrund rücken werden. Unser Kursziel haben wir dennoch klar auf EUR 61,5 gekürzt (von EUR 82,9), die Kaufempfehlung bleibt aufrecht. Das aktuelle Kursniveau bietet ein attraktives Einstiegsszenario, obwohl wir davon ausgehen, dass es noch 2-3 Quartale dauern wird, bis auch die Ergebnisse wieder merklich besser werden."

Zu CAT oil: "Aufgrund der starken operativen Geschäftsentwicklung und zusätzlicher Aufträge, die das Orderbuch für das Gesamtjahr 2012 auf EUR 307 Mio. ausgeweitet haben, bleibt CAT oil mit Blick auf die zweite Jahreshälfte optimistisch. Auch wenn die weiterhin ungelöste Staatsschuldenkrise in einigen Regionen Europas zu weiterer Zurückhaltung geführt hat, sieht CAT oil in seinen Märkten eine anhaltend gute Nachfrage nach seinen Dienstleistungen. Darüber hinaus befinden sich die Energiepreise auf einem beständig hohen Niveau und geben den Förderaktivitäten und Investitionsvorhaben der Kunden Rückenwind. Für das Gesamtjahr 2012 rechnet CAToil mit Umsatzerlösen zwischen EUR 300 und 320 Mio. und einem EBITDA zwischen EUR 67 und 73 Mio. Basierend auf dem aktuellen Ausblick von CAT oil werden wir unsere Ergebnisschätzungen für 2012 um etwa 15-20% reduzieren. Auslöser dafür ist vor allem die negative Einmalbelastung aus dem Seismik-Geschäft. Nachdem das operative Geschäft von CAToil zufriedenstellend läuft, stehen wir weiterhin zu unserer Akkumulieren Empfehlung.

Zu Strabag: "Angesichts der sehr schwachen Zahlen im zweiten Quartal erscheint die Guidance von rund EUR 200 Mio. für heuer ambitioniert, sollten nicht positive Nachtragszahlungen im zweiten Halbjahr anfallen. Wir belassen vorerst unsere zuletzt reduzierten Schätzungen und unsere Reduzieren Empfehlung mit Kursziel EUR 17,2 unverändert. Unterstützung findet die Aktie vorerst weiterhin durch das laufende Aktien- Rückkaufprogramm (9,1% der Aktien wurden aktuell bereits rückgekauft). Eine mögliche Verwendung als Akquisitionswährung oder auch ein einziehen der eigenen Aktien könnte einen positiven Trigger für die Aktie darstellen."

Zu Raiffeisen: "Die Gewinnerwartungen werden derzeit v. a. vom Zinsergebnis und den Risikovorsorgen bestimmt. Um den negativen Margentrend umzukehren, plant das Management den Liquiditätspuffer nach und nach zurückzufahren und die Zinssätze bei Einlagen und Krediten anzupassen. Die Erhöhung von Kreditzinsen dürfte aber in einem sinkenden Zinsumfeld v.a. bei Firmenkunden eher schwierig werden. Bei den Risikokosten sehen wir das aktuelle Niveau von 118bp als eine verschmerzbare Basis für die kommenden Quartale. Unsere bisherige Gewinn-Schätzung von knapp unter EUR 1 Mrd. für 2012 (vor Partizipationskapital-Kupon) wird bei einem adjustierten Gewinn von EUR 150-200 Mio. pro Quartal wohl gar nicht so schlecht sein. Dennoch werden wir unser Modell (Einbeziehung der Polbank) und unser Kursziel überarbeiten. Eine Kapitalerhöhung auf RBI- Ebene erachten wir unter den aktuellen Marktgegebenheiten weiterhin als unwahrscheinlich, zumal die harte Kernkapitalquote von 10,1% schon einen kleinen Puffer für künftiges Kreditwachstum darstellt und der aktuelle Aktienkurs noch deutlich unter dem Buchwert von EUR 38,4 liegt. Wir bleiben daher bei unserer Kaufempfehlung, werden aber unser Modell und unser Kursziel anpassen."
 

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LASKler
STRABAG SE erwartet für 2014 weiterhin solides Geschäft2014-02-17 21:04:41
4640 Postings

seit 2012-02-28

Erfreulich trotz schwieriger Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor: Leistung (-3 %) und Auftragsbestand (+2 %) im Jahr 2013 weiterhin auf hohem Niveau
STRABAG geht für 2014 von gleichbleibender Leistung von € 13,6 Mrd. und stabilem EBIT von erneut mindestens € 260 Mio. aus

Das europäische, börsenotierte Bauunternehmen STRABAG SE hat heute erste Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 bekannt gegeben. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor sind wir mit der Leistung 2013 von € 13,6 Mrd. zufrieden. Auch wollen wir Ende April, wenn wir die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2013 bekannt geben, weiterhin mindestens ein EBIT von € 260 Mio. berichten, womit wir eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von wenigstens 25 % erreicht haben werden. Der Auftragsbestand zum Jahresende von € 13,5 Mrd. deckt fast eine Jahresleistung ab. Mit einer Vielzahl an neuen Hochbauprojekten in Deutschland haben wir das aktuelle Jahr auf solidem Fundament gestartet, und wir erwarten daher für 2014 bei Leistung und Ergebnis dem Jahr 2013 vergleichbare Werte“, fasst Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, zusammen.

Leistung

STRABAG SE hat im Geschäftsjahr 2013 eine Leistung von € 13,6 Mrd. erwirtschaftet. Der geringe Rückgang um 3 % im Vergleich zum Vorjahr ist auf wetterbedingte Effekte vom Jahresbeginn zurückzuführen. Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Da STRABAG ein breit aufgestellter Konzern ist, wurden die erwartete, marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des dortigen Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika beinahe ausgeglichen.

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand stieg leicht um 2 % auf € 13,5 Mrd., sodass er in etwa eine Jahresleistung abdeckt. Hier verschoben sich die geografischen Schwerpunkte etwas: Großprojekte wie das Olympische Dorf in Russland und Aufträge in Benelux waren im Jahr 2013 abgearbeitet worden. Dafür bereicherte eine Vielzahl an neuen Hochbauaufträgen in Deutschland den Auftragsbestand um mehr als € 500 Mio.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mit -1 % sank der Mitarbeiterstand kaum. Große Änderungen in mehreren Einheiten glichen sich 2013 beinahe aus: Zum einen wurde Personal in Polen marktbedingt abgebaut; zum anderen führten neue Großprojekte in außereuropäischen Märkten und in Deutschland zu einem Aufbau von fast 1.600 Arbeitsplätzen. Von den weltweit 73.100 Beschäftigten im Konzern arbeiten mehr als 27.000 Menschen in Deutschland und knapp 10.000 in Österreich.

Ausblick 2014

Der Vorstand rechnet mit einer gegenüber 2013 gleichbleibenden Leistung von € 13,6 Mrd. Diese sollte sich aus € 6,0 Mrd. aus dem Segment Nord + West, € 4,7 Mrd. aus dem Segment Süd + Ost und € 2,8 Mrd. aus dem Segment International + Sondersparten zusammensetzen. Der Rest entfällt auf „Sonstiges“. Damit gestaltet sich auch die Segmentzusammensetzung gegenüber dem Jahr 2013 weitgehend unverändert.

Der STRABAG SE Vorstand rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von zumindest € 260 Mio., was dem prognostizierten Wert von 2013 entspricht. Zwar zeitigt die Umsetzung der von der internen Task Force STRABAG 2013ff vorgeschlagenen Maßnahmen erste Erfolge, doch sieht sich STRABAG 2014 einem herausfordernden Umfeld mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau gegenüber. Dagegen registriert das Unternehmen weiterhin solide Bedingungen im privaten Hochbau.

Während der Preisdruck im deutschen Verkehrswegebau anhält, sieht sich STRABAG in diesem Land dank günstiger Finanzierungskonditionen einer soliden Nachfrage im Hochbau gegenüber. In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild – in beiden Heimatmärkten wird daher von einer stabilen, aber wettbewerbsintensiven Situation ausgegangen. Polen, das nach Leistung drittgrößte Land für STRABAG, war wie erwartet vom Ende des Baubooms gezeichnet, doch sollten ab Ende 2014 dank neuer EU-Budgets erste Impulse im Infrastrukturbau erkennbar sein. In Tschechien, Rumänien und im adriatischen Raum kommen mangels Finanzierung sehr wenige öffentliche Großprojekte zur Vergabe, was zu einem weiterhin harten Wettbewerb über den Preis führt. Positivere Aussichten bieten dagegen der slowakische Verkehrswegebau, wo sich aktuell mehrere große Autobahn- und Schnellstraßenprojekte in Ausschreibung befinden, sowie der slowakische und der tschechische Hochbau.

LASKler
4640 Postings
seit 2012-02-28
> !2014-02-26 10:17:21


No trigger in sight (downgrade to Hold)


– From Buy to Hold, target price confirmed @ EUR 22: With the share price already coming close to our target price, we downgrade our recommendation to Hold. Although we regard the recently published FY14 guidance as conservative, there is no short-term trigger in sight to justify a higher recommendation.

– FY14 guidance hints at flat development: STRABAG has released an outlook for FY14, anticipating output to be flat y/y at EUR 13.6bn. EBIT is said to be above EUR 260mn, which is the same guidance as for FY13. STRABAG referred to price pressure from stronger competition in its main markets.

– Minor adjustment of estimates: We believe that STRABAG is far too conservative in its FY14 view when reflecting the improving situation on construction markets, especially Germany and Austria, but also CEE. Hence, our estimates are basically confirmed and are thus 16% above the company’s 2014 guidance on the EBIT level.

– Multiple comparison reveals discount to peers: In light of STRABAG’s favorable capital structure, EV and BV multiples offer a sound discount of 30-60% vs. its peers. The P/E ratio is at about the level of its peers. For deriving our target price, we continue to rely 100% on our DCF approach.

– EPS 2013-2015e: We expect a CAGR 2013-15 on the EPS level of 41%, stemming mainly from economies of scale and slightly better margins going forward.

LASKler
4640 Postings
seit 2012-02-28
>> !2014-03-24 17:46:20


Porr geht ab wie ein "Zapferl" STRABAG tritt seit Jahren auf der stelle ...

Tell me why?

JM-Abgezockter
261 Postings
seit 2009-12-09
>>> warum geht nix!2014-03-29 17:10:18


ost - marktchancen vermutlich weggebrochen, allgemeine zurückhaltung bei investitionen, wei sich die eu aus unglaublicher dummheit von den usa zur speerspitze gegen russland machen hat lassen und hrn. haselsteiner ist es wurscht, der hat beim börsengang den vogel abgeschossen, das neue management acht nicht den eindrück, als könnte es neuen schwung in die firma bringen, woher auch.


LASKler
4640 Postings
seit 2012-02-28
>>>> warum geht nix!2014-03-30 13:40:54


Stimmt alles,
ABER trozdem ist die STRABAG einer / der größte Bauunternehmen Europas.

Wenn es einer Porr gut geht - kann es der STRABAG nicht schlecht gehn, so ich denke.

Aber vieleicht wenn sich der Streubesitz erhöht, falls sich RZB oder "der Russ" sich von Anteile trennt kommt wieder schwung in die Aktie.

Kurse um die 25-30 sollten schon drinen sein

JM-Abgezockter
261 Postings
seit 2009-12-09
>>>>> warum geht nix!2014-04-02 15:06:40


dieses papier enttäuscht immer wieder. heute 3 % Von der plus-seite abgerutscht, geringer umsatz, keine mitteilung, einfach ein trauerspiel mit völlig ungewissem ausgang

Martinuzzi
1628 Postings
seit 2008-09-08
>>>>>> waren geht nix!2014-04-02 16:22:01


Die Chance auf Wiederaufnahme in den ATX ist ebenso nicht mehr gegeben. Auf kurz oder lang wird sie von Haselsteiner wohl von der Börse genommen werden. Ein besseres Geschäft konnte es für ihn kaum geben..

LASKler
4640 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>> waren geht nix!2014-04-02 16:26:25


Wieder mal eine Abzocke der klein Ivestoren?

JM-Abgezockter
261 Postings
seit 2009-12-09
>>>>>>>> waren geht nix!2014-04-02 18:11:46


martinuzzi und laskler,

ich fürchte, beide haben recht

LASKler
4640 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>> waren geht nix!2014-04-04 15:22:25


Aber der Streubesitz könnte sich erhöhen, halte es für nicht Ausgeschlossen das "der Russ" verkauft.

ob die RZB die STRABAG Anteile schon Abgeschrieben haben?



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