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11.08.2012 08:15
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Erste Group zu Immofinanz, Andritz, RHI, voestalpine, u.v.a.

Kommentare der Erste Group zu den dieswöchigen Unternehmens-News
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In der abgelaufenen Handelswoche wurden viele Unternehmenszahlen präsentiert. Teilweise gab es positive Überraschungen. Im aktuellen Equity Weekly gibt es dazu die Einschätzungen der Erste Group-Analysten.

Zu Immofinanz: "Wir werden nach Vorlage des Geschäftsberichts mit 22. August unsere Zahlen überarbeiten, bleiben aber zwischenzeitlich bei unserer Kaufempfehlung. Unsere Schätzungen für das heurige Jahr sind sicher vorsichtig ausgelegt, sodass wir derzeit keine gröberen Korrekturen erwarten. Wir sehen die Aktie unverändert als Top Pick unter den österreichischen Immowerten mit der zweithöchsten Dividendenrendite im ATX und Aussicht auf eine nochmalige Anhebung der Ausschüttung auf EUR 0,20."

Zu Andritz: "Trotz der steigenden Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den Hauptabnehmerindustrien von Andritz sowie in China und Südamerika sieht Andritz in der Mehrzahl der bedienten Märkte noch eine ausreichende Projektaktivität. Andritz erwartet daher für das Geschäftsjahr 2012 aus heutiger Sicht einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Auch beim Konzern Ergebnis wird mit einer Steigerung im Jahresvergleich gerechnet, sofern sich die Weltwirtschaft nicht weiter eintrübt. Basierend auf dem starken Produktportfolio sowie einer starken Ausrichtung auf Emerging Markets erwarten wir weiterhin eine gute Entwicklung von Andritz. Wesentliche Märkte von Andritz wie China, Indien oder Brasilien versprechen aufgrund einer relative geringen Verschuldung sowie eines attraktiven demographischen Profils auch zukünftig hohe Wachstumsraten. Zusätzlich wirken sich derzeit stabile Zellstoff- und Rohölpreise positiv auf die Projektsituation in der Papier & Zellstoffdivision sowie der Wasserkraftsparte aus. Wir erwarten uns daher, dass Andritz auch zukünftige gut Chancen hat sich besser als der ATX zu entwickeln und wir stehen daher auch weiterhin zu unserer Akkumulieren Empfehlung mit Kursziel 51,5 je Aktie.

Zu Palfinger: "Die Ausweitung der Schuldenkrise in Europa wirkte sich im 1. Halbjahr 2012 in einigen der für Palfinger wichtigen Märkte auch dämpfend auf die Realwirtschaft aus. Die globale Ausrichtung von Palfinger trug dazu bei, dass der Konzern dennoch weiteres Wachstum verzeichnen konnte. Die beiden Joint Ventures mit Sany Heavy Industry werden voraussichtlich noch im 3. Quartal 2012, nach Genehmigung durch die Behörden, die Geschäftsaktivität aufnehmen. Trotz der unsicheren Wirtschafts- und Nachfrageentwicklung insbesondere in Europa erwartet Palfinger für das Gesamtjahr 2012 ein leichtes Umsatzwachstum, das von den Ländern außerhalb Europas getragen sein wird. Basierend auf der steigenden Globalisierung von Palfinger (bereits 32% der Umsätze werden außerhalb Europas erzielt) gewinnt die Aktie an Attraktivität für Investoren. Wir gehen daher weiterhin davon aus, dass sich die Aktie besser als der breite Markt entwickeln sollte und bestätigen daher unsere Akkumulieren Empfehlung mit Kursziel EUR 18,5 je Aktie."

Zu Polytec: "Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2012 geht das Management von einer stabilen Entwicklung aus. Falls sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise nicht weiter eintrüben, werden sich Umsatz und Ergebniszahlen der Gruppe im zweiten Halbjahr 2012 auf dem Niveau des ersten Halbjahres entwickeln. Damit hat Polytec seinen Ausblick geringfügig gesenkt. Wir werden daher in unserem nächsten Update unsere Ergebnisschätzungen ebenso geringfügig nach unten anpassen. Basierend auf der günstigen Bewertung (KGV von 5-6) stehen wir allerdings nach wie vor zu unserer Kaufen Empfehlung."

Zu BWT: "Ausgehend vom derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld und aufgrund der bisherigen Ergebnisse im ersten Halbjahr ist es nach wie vor das Ziel der BWT-Gruppe, den Konzernumsatz im Jahr 2012 auf EUR 500 Mio. zu steigern und das Konzernergebnis des Vorjahres mit ca. EUR 14 Mio. wieder zu erreichen. Dieser Ausblick deckt sich mit unseren diese Woche leicht reduzierten Erwartungen. Aktuell erwarten wir einen Gewinn je Aktie von EUR 0,77 für 2012. Aufgrund unserer gesenkten Erwartungen haben wir auch unser Kursziel von EUR 17,6 auf EUR 15,5 gesenkt. Unsere Akkumulieren Empfehlung haben wir bestätigt."

Zu Post: "Bei unseren Schätzungen gibt es aus unserer Sicht momentan wenig Anpassungsbedarf. Unser Kursziel liegt derzeit bei EUR 28. Die Aktie bleibt aber für uns der attraktivste defensive Wert im ATX, was vor allem an der Dividendenpolitik des Unternehmens liegt. Die aktuelle Dividendenrendite liegt noch immer bei rund 7%."

Zu Intercell: "Der Periodenverlust fiel dank der unerwarteten Zahlung von GSK und wesentlich größeren F&E Einsparungen besser aus als von uns und dem Markt erwartet (unsere Schätzung für den Nettoverlust war EUR 11,6 Mio.; die Marktprognose lag bei EUR 12,0 Mio.). Nichtsdestotrotz, für das Gesamtjahr 2012 hat das Management den Ergebnisausblick mit einem Nettoverlust im oberen Bereich der früher kommunizierten Bandbreite EUR 15-20 Mio. bestätigt, vor allem wegen der durch klinische Studienfortschritte steigenden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und der Finanzierungskostensteigerung. Obwohl wir derzeit nicht ausschließen können, dass wir in der Zukunft unsere Schätzungen für Erlöse sowie Aufwendungen leicht anpassen werden, denken wir, dass der Veränderungsbedarf nicht signifikant sein wird. Auch unser bisher prognostizierter Nettoverlust von EUR 19,3 Mio. bleibt weiter ein realistisches Target für 2012. Durch die abgeschlossene Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung (EUR 35,2 Mio. in Summe) ist die finanzielle Position von Intercell mittelfristig deutlich stärker geworden. Und weil die Firma in der letzten Zeit auch die Resultate erzielt, die sie versprochen hat, sollte das Vertrauen der Investoren langsam wieder zurückkommen. An den fundamentalen Geschäftsperspektiven hat sich jedoch nicht viel verändert. Der wichtige Newsflow aus dem F&E Breich sowie die Aktivitäten im Kooperationsbereich sind in der letzten Zeit seltener geworden (dieses Jahr hat Intercell noch keinen Kooperationsvertrag untergeschrieben). Die Resultate der entscheidenden Pseudomonas Studie werden nun erst in der zweiten Hälfte 2013 (früher Mitte 2013) erwartet. In Summe denken wir, dass die Pros und Cons momentan ausgeglichen sind und wir bestätigen daher unsere Halten Empfehlung."

Zu voestalpine: "Positiver Ausblick auf steigende Umsätze und Margen auch im zweiten Halbjahr: Für das zweite Halbjahr 2012 erwartet das Management etwas niedrigere Umsätze in der Stahl Division, aber deutliche höhere in der profitableren Industrials Division. Gemeinsam mit den umgesetzten Preiserhöhungen und der steigenden Eigenversorgung mit Rohstoffen (Projekte in der Türkei und Norwegen laufen stückweise an) werden verglichen mit 1H12 weitere Margensteigerungen erwartet. Im Gesamtjahr 2012 könnten laut Vorstandsvorsitzendem Struzl somit die Umsätze leicht und das EBIT deutlich (rd. +1,0 Prozentpunkte höhere EBIT-Marge) gesteigert werden. Wir werden unsere Schätzungen für 2012 ebenfalls anheben, wenngleich wir in Anbetracht des weiterhin recht unsicheren Umfeldes (Wechselkurse, Rohstoffpreise, Timing der Projektlieferungen im Schlußquartal, Reaktion der Kunden auf Preiserhöhungen etc.) etwas konservativer als die Guidance bleiben werden. Unsere Kaufempfehlung werden wir jedenfalls bestätigen und erwägen unser Kursziel von derzeit EUR 26 leicht anzuheben."

Zu OMV: "Der Kurs der Aktie der letzten Wochen zeigt ein typisches Muster: Zwischen dem Trading Statement und der Ergebnispräsentation wird ein bestimmtes Ergebnis antizipiert und mit der Kursbewegung vorweggenommen, während es am Tag des Ergebnisses dann zur Umkehr kommt. Zwischen Trading Statement und 2Q12 Ergebnis ist die Aktie um 11% gestiegen und hat seither einen kleinen Teil davon eingebüßt. In der zweiten Jahreshälfte sollten die Wiederaufnahme der Ölproduktion im Jemen (sie hat bereits das Vorkrisenniveau erreicht) und die Inbetriebnahme des Gaskraftwerks in Rumänien zusätzlich helfen. Klar ist jedoch, dass der Ölpreis der bestimmende Faktor für das OMV Ergebnis bleibt und falls das derzeitige Niveau gehalten werden kann von weiterhin starken Ergebnissen auszugehen ist. Wir bleiben bei unserer Kaufen Empfehlung."
 

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