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20.05.2012 12:42
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Katerstimmung an der Wall Street nach Facebook-Flop

Experten: Kurzfristige Rally möglich, aber allgemeiner Trend weist nach unten - EU-Schuldenkrise als Stimmungstöter - Daten über US-Immobilienmarkt am Dienstag
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Nach der schwächsten Handelswoche dieses Jahres und dem enttäuschenden Debüt von Facebook ist an der Wall Street Wundenlecken angesagt. Die Hoffnung auf eine technische Kurserholung ist unter Börsenexperten relativ schwach. "Der Markt ist extrem überverkauft", unterstreicht Larry McMillan, Präsident des Options-Analysehauses McMillan Analysis. "Trotzdem stehen alle grossen Indizes weiter auf Verkaufen." Er geht zwar weiterhin davon aus, dass es auf kurze Sicht zu einer kräftigen Kursrally kommt. Aber diese werde wohl nur kurzlebig sein, der allgemeine Trend weise nach unten.

Haupt-Stimmungstöter ist unverändert die europäische Schuldenkrise. Börsianer fürchten eine Eskalation durch einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Ausserdem bereitet ihnen der spanische Bankensektor grosse Sorgen. Mit dem Thema Schuldenkrise beschäftigten sich am Wochenende die Staats- und Regierungschefs der acht etablierten Wirtschaftsmächte (G8). Bundeskanzlerin Angela Merkel sah sich auf dem Gipfeltreffen mit etlichen Forderungen konfrontiert, ihren Sparkurs durch kräftige Wachstumsimpulse zu ergänzen.

Da sich in den USA die Berichtssaison dem Ende zuneigt, fehlen an der Börse die Impulse, um die Probleme Europas in den Hintergrund zu drängen. Auch jüngste US-Wirtschaftsdaten lieferten eher den Konjunkturpessimisten neue Nahrung. In der neuen Woche stehen am Dienstag und Mittwoch Zahlen zum Immobilienmarkt an. Am Donnerstag folgen die Statistiken zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie den langlebigen Gütern, am Freitag eine Erhebung zum Konsumklima.

Obwohl rund um den Globus viele Investoren auf ihrem Geld sitzen und händeringend nach Anlagemöglichkeiten suchen, trauen sich nur wenige aus der Deckung. "Wir hörten immer wieder den Refrain, dass die Welt mit Geld überflutet ist und die Märkte höher gehen müssen. Dann hiess es plötzlich, dass keiner ein Risiko eingehen will", sagt Derivatespezialist Peter Cecchini von Cantor Fitzgerald & Co. "Alles in einer Woche." Der S&P-500-Index verlor vergangene Woche 4,3 Prozent, der stärkste Rückgang in laufenden Jahr. Im Mai ging es bisher um 7,3 Prozent nach unten.

Das seit langem herbeigefieberte Glanzlicht sollte die Erstemission (IPO) von Facebook werden, eine der grössten in den USA aller Zeiten. Doch der Marktstart wurde am Freitag zum Flop. Die Aktien des weltgrössten sozialen Netzwerkes im Internet schlossen nur 23 Cent über dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Technikpannen bei den Orders von Kleinanlegern schreckten manche Investoren ab. Doch das muss nicht heissen, dass Facebook auf längere Sicht keine Erfolgsgeschichte am Aktienmarkt wird. Investmentstratege Randy Warren von Warren Financial Service verwies darauf, dass das Unternehmen in der jungen Branche der sozialen Netzwerke bisher beste Karten hat. "Ja, der IPO war enttäuschend, aber Facebook ist hier klar der Gewinner, und andere sind es nicht", führt Warren aus.
 
(APA/Reuters)
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