Die US-Börsenaufsicht überprüft einem Zeitungsbericht zufolge die Geschäfte von Finanzinvestoren. Die Behörde wolle wissen, wie die Gesellschaften ihre Unternehmensinvestitionen in ihren Büchern bewerten und wie groß die Unterschiede dabei von Firma zu Firma seien, berichtete das "Wall Street Journal" am Samstag. Die Untersuchung sei informell. Es sei offen, wie viele Investoren seit Dezember angeschrieben worden seien. Demnach stellte die Aufsicht Fragen "zu zwölf Bereichen, darunter auch dazu, wie die Investoren Geld einsammeln und ihre
Fonds gestalten".
Die Branche ist 1,2 Billionen Dollar schwer und mit der
Finanzkrise in den Fokus der Aufsichtsbehörden gerückt. Die Großen des Sektors wie Blackstone, KKR und Apollo Global haben zuletzt geringere Gewinne ausgewiesen, weil der Wert ihrer Unternehmensanteile unter den Turbulenzen an den Aktienmärkten stark schwankten. Blackstone hält unter anderem 4,4 Prozent an der Deutschen
Telekom und hat jüngst den deutschen Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin gekauft.
(APA/Reuters)