Die europäischen Bankenaufseher werden in dieser Woche wahrscheinlich eine Lockerung der Kapitalauflagen für Banken in Betracht ziehen. Wie zwei mit den Vorgängen vertrauten Personen berichten, geht es dabei um Kapitalpuffer, die die Geldinstitute vorhalten müssen, um Bestände an Staatsanleihen von hoch verschuldeten Ländern der Eurozone abzusichern. Die nationalen Bankenaufseher treffen sich diese Woche in London bei der European Banking Authority, um die im Dezember festgelegten Kapitalvorschriften einer Überprüfung zu unterziehen.
Insgesamt stehen in diesem Monat über 30 Treffen der Bankenaufseher statt an, auf denen die Fortschritte der Banken bei der Erfüllung der neuen erhöhten Eigenkapitalvorschriften auf dem Prüfstand stehen. Geprüft werden die Pläne der Banken, wie sie jeweils die geforderte Eigenkapitalquote erreichen wollen.
Die nationalen Bankenaufseher werden den Kapitalpuffer für Staatsanleihen wahrscheinlich in die Diskussion einbringen, sagte ein leitender EU-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden wollte, da die Gespräche nicht öffentlich seien.
Die EBA schreibt den Banken vor, bis Ende Juni ihr Eigenkapital um insgesamt 114,7 Mrd. Euro aufzustocken, um gegen Auswirkungen der Staatsschuldenkrise in der Euro-Region besser gewappnet zu sein. Das Kernkapital Tier 1 der Banken soll auf neun Prozent der risikogewichteten Aktiva steigen. Darüber hinaus soll zusätzliches Kapital gegen Staatspapiere aus schwächeren Euro-Ländern vorgehalten werden, abhängig vom Marktpreis.
“Den Kapitalbedarf auf Basis von sehr volatilen Marktrenditen zu berechnen, war nicht das Richtige”, sagte Nicolas Veron, Senior Fellow beim Forschungsinstitut Bruegel in Brüssel, in einem Telefoninterview. Das sei aber das Ergebnis politischer Verhandlungen, und es sei nicht richtig, der EBA die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben.
Jegliche Entscheidung zur Änderung des Kapitalpuffers für Staatsanleihen würde in Verbindung mit dem European Systemic Risk Board getroffen werden, einem Gremium aus europäischen Zentralbankern, das die systemischen Risiken beobachtet, verlautete weiter. Geprüft würden “die Notwendigkeit eines Kapitalpuffers und seine Größe und wann die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise eine Auswirkung auf die Kurse der Staatsanleihen haben”, sagte der Vorsitzende der EBA, Andrea Enria, im Januar in einer Rede in Rom.
“Wenn ein Kapitalpuffer erst mal eingeführt wurde, ist es sehr schwierig, den Geist wieder zurück in die Flasche zu bekommen”, sagte Sony Kapoor, geschäftsführender Direktor von Re-Define. Die Gesellschaft berät Regierungen in Wirtschaftsfragen.
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wegeman1
Wieder eine verlorene Woche für EBS Anleger.2012-05-23 10:51:58
142 Postings
seit 2008-10-13
Das war´s also für diese Woche.
Nicht mal bis zur Wochenmitte hat die Gegenbewegung gedauert.
Die Amis haben uns wieder a Haxl g´stellt mit ihrem
gestrigen Späthandel.
Die EBS wird wohl noch diese Woche wieder unter die 14 rutschen. Also wieder eine verlorene Woche.
Gewinne kann wohl nur mehr der machen, der einige zehntel
EUR zwischen Tageshoch und -tief tradet, weiss nicht wer sich das antut, und mit der neuen KG-Steuer macht das auch keinen Sinn mehr.
Du denkst tatsächlich dass die EBS bis Ende Juni noch 45% an Wert verliert?
20% sind sicherlich drin, aber alles darüber ist sehr pessimistisch ausgelegt.
also so ist es auch wieder nicht, der Montag brachte doch die €14,52
und heute Mittwoch, Moment ich seh mal nach, per 14,55 Uhr am Punkt doch 5 cents Gewinn, da € 14,57 mit.... , Moment ich schau mal nach...., ja mit etwas Aufwärtspotential nach oben um 16,00 Uhr Hauspreisindex und Neubauverkäufe...na geht doch, also nix miesmachen bitte...
...gestern wurde allerdings schön angefüttert, damit sich das abstechen auch lohnt, solange der Kurs sein Niveau hält kann die Vola nicht viel Schaden anrichten.
Die Zeit bis am 17. Juni ist sehr lange an der Börse, ein stupides Seitwärtstreten ist da nicht gefragt. Der Markt sucht sich schon die richtigen Meldungen aus um die CT zu erfüllen. Je höher die Vola, desto mehr Geschäft.
Die gestrigen überraschend guten Zahlen direkt am CT Wendepunkt aus der USA bettelten ja gerade nach einer bad news, aber woher in der Schnelle nehmen ? Wozu haben wird den Papademus, der soll Orakel spielen und der Markt sucht sich dann selbst was aus und fällt. Ist ja echt wahr, die Griechen verpatzen einem wirklich alles.
Its all about Greece and Europe. Und der Papademos arbeitet ja auch täglich hart an der Rettung und macht sich Sorgen, das muss man schon verstehen und nicht abartig an Verschwörung, G&S etc.
reden und immer recht haben wollen und andere Meinungen, nämlich die Banken wären in Ordnung, könnten sich sowas nicht leisten, sind durchwegs ehrlich, in den Dreck ziehen. Dafür muss man auch mal eine Lanze brechen...
...der Vorhang geht leider wieder zu, einen € unter 1,26 kann man nicht ignorieren, 1,2584 Alarmsignal und der DAX sieht sich wirklich noch die 6290 an, ob das die E B S aushält oder die Welle kommt ?
leider fängt es schon wieder so an mit der EBS wie zwischen August - November 2011
Crash 2x mehr als 6% und 2 minimal minus Tage = 4 Tage in Folge ca. -14% dann die Erholungs Tage ein Hohn +1,36% dann +3,59% während die RBI und andere mehr als 6% im Plus waren
und heute -4,33% während RBI nur 2,58% ja das gab es schon mal
und daher glaube ich das die 13,75 nicht halten werden, es sei denn Heute beim Gipfel gibt's ein Wunder
Meine Herren, einfach mal abwarten. Ob´s heute schön oder grauslig wird, liegt wie immer in den Händen von DJ und S&P.
Mir könn´ ma nur zuschauen, und raten ob´s rauf oder runtergeht. Die Befindlichkeiten der Amis sind für mich nicht durchschaubar.
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