www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo english.boerse-express.com
User online: 231
pxp
main
sub
06.02.2012 07:00
Drucken  | Mailen  | Facebook issuu BE Post

Wochenausblick: Ein neuer Favorit in Wien – und die Geldschwemme

Das Warten auf Helikopter- sorry Super Marios Milliarden

 MEINUNG 0    ALLES ZUR AKTIE     ANALYSEN 
 
Weiter nix. Das Tauziehen zwischen privaten Gläubigern und Griechenland ist immer noch im Gange, womit auch das nächste Hilfspaket der Troika in den Seilen hängt. In den Verhandlungen hat die Euro-Zone den Reformdruck am Wochenende trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb weiter erhöht. Der verkrustete Arbeitsmarkt soll stärker geöffnet, der Mindestlohn gesenkt werden.

"Es steht auf Messers Schneide", sagte da Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos. Wie wohl – immerhin hat der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, Athen nun auch ganz offen mit dem Ende der EU-Hilfen gedroht. Sollte Griechenland die notwendigen Reformen nicht umsetzen, könne es nicht erwarten, "dass Solidaritätsleistungen von den anderen erbracht werden", zitiert die APA den "Der Spiegel". Dann müsse Athen schon in zwei Monaten Insolvenz anmelden. Juncker wörtlich: "Wenn wir feststellen sollten, dass alles schiefgeht in Griechenland, dann würde es kein neues Programm geben, dann hiesse das, dass im März die Pleiteerklärung erfolgt." Da fragt man sich, warum die privaten Gläubiger dann überhaupt dem freiwilligen Schuldenschnitt zustimmen sollen, wenn die CDS-Problematik dann doch wieder auftritt ...

Junckers Drohung wäre auch nichts für den scheidenden Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Dieser warnte wieder einmal eindringlich vor einer Insolvenz Griechenlands und einem Auseinanderbrechen der Eurozone. In einem solchen Fall würde es zu kaum vorstellbaren Kollateralschäden kommen, sagte Ackermann. Er warnte insbesondere von einer Ansteckungsgefahr auf andere Länder und betonte: "Es geht nicht nur um Griechenland, sondern um Europa."



Um Europa geht es auch, wenn sich diese Woche die grossen europäischen Notenbanken zur Zinssitzung treffen.

Die BoE wird ziemlich sicher etwas machen, die EZB liegt im Wartemodus – siehe auch http://www.boerse-express.com/pages/1224... plus den weiteren Terminen der Woche.

Dabei kann man bei Mario Draghi nie wissen. Denn seit der Italiener vor drei Monaten an die Spitze EZB kletterte, werden aus dem Arsenal der Notenbank immer neue Waffen gekramt, von denen wir bis dahin gar nicht wussten, dass wir diese hatten – so wie Drei-Jahres-Tender.

Gleich beim Amtsantritt nahm Draghi die Zinserhöhungen seines Vorgängers Jean-Claude Trichet zurück. Und um einen Bankenkollaps samt Kreditklemme zu verhindern, flutete Draghi die Banken mit billigem Geld für die Rekordlaufzeit von drei Jahren.

Für Ende Februar ist ein zweites Dreijahresgeschäft geplant, bei dem sich die Banken in Europa gerüchtweise bis zu einer Billion Euro leihen wollen.

Allein die Erwartung dieser neuen Geldschwemme treibt derzeit die Märkte, auch wenn vieles schon sehr weit gelaufen ist, und eine Korrektur sogar gesund und notwendig wäre. Das Wann diese kommt, ist angesichts der bereits in wenigen Wochen eintrudelnden Milliarden aber ungewiss. Und Griechenland könnte jederzeit in die Suppe spucken.



Ab nun gibt es übrigens einen zweiten 'logischen' Favoriten in Wien – die Amag. Rund ein Drittel des oberösterreichischen Aluminiumkonzerns könnte demnächst verkauft werden. Finanzinvestor One Equity Partners (OEP), der über die CP Group Niederlande 34,5 Prozent hält, will aussteigen, berichtet die "OÖN". Laut Zeitung gelten die RLB OÖ und die B&C-Industrieholding als mögliche Interessenten. Die Bank hält derzeit einen Anteil von 11,5 Prozent, den sie nun aufstocken könnte. Damit wäre das Damoklesschwert Aktienüberhang endlich von der Aktie gefallen. Denn dass OEP irgendwann aussteigen will, wissen wir seit dem Börsegang der Amag.

Und natürlich die OMV als Favorit für Wien; wo ja nun endgültig klar ist, dass IPIC aufstocken könnte, da ja unser Wirtschaftsminister nicht zuständig ist … - warum man diese Information eine Woche geheim gehalten und dann doch veröffentlicht wurde, bleibt wohl das Geheimnis der Eingeweihten: Bin mir nur nicht sicher, warum da der eine oder andere in Versuchung geführt werden muss, sein/ihr geheimes Wissen zu nutzen …

Wie sieht's beim ATX-Ranking aus? YTD liegt Raiffeisen vor Zumtobel und Erste Group, die Wienerberger überholt hat. Inklusive der fünftplatzierten voestalpine haben wir bereits 5 Werte mit einer Performance grösser 30 Prozent.

Die rote Laterne hat hingegen weiter CA Immo inne, davor liegen ebenfalls weiter SBO und die Telekom Austria. Sonst ist nun nur noch die EVN - conwert hat die Rückkehr in den schwarzen Bereich geschafft.

 
gill
Mehr zum Thema








» Vergleichen Sie diese Aktie mit anderen
» Zur Matrix-Seite des Unternehmens
» Steigt oder fällt diese Aktie in den nächsten 5 Tagen?

 



comment Diesen Artikel kommentieren
Titel
Text

Der jüngste Thread im Board zu ATX - » zum Board

 

Die Füllhörner sind bereit, ausgeschüttet zu werden2012-04-21 07:00:00
blaujoha
34 Postings
seit 2012-02-29


Die Handelsplattform Loyal3 macht's möglich - direkt auf Facebook. Auch mit Kleinbeträgen. http://bit.ly/HZZKeJ

, Nr. 2 
antworten


* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000999982

Highlights
You need to upgrade your Flash Player
Punkte markieren News (Headline mit mouse-over), Klick öffnet eine grosse Darstellung
 
 
 
Gratis-PDF-Produkte
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für den Bezug unserer kostenlosen Newsletter & PDF-Produkte einzutragen.
"Börse Express free"
 

Ihre Email Adresse


Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
ATX
(17:35)
1921.07
-0.65%
Top 5 ATX
ANDRITZ AG 1.69%
CONWERT IMMOBILIEN INVEST SE 1.69%
STRABAG SE 1.61%
EVN AG 1.34%
OESTERR. POST AG 0.66%
Flop 5 ATX
TELEKOM AUSTRIA AG -5.94%
LENZING AG -5.23%
ZUMTOBEL AG -1.67%
RHI AG -1.44%
VOESTALPINE AG -1.39%
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
-0.65%
(17:35)
0.38%
(17:45)
NIKKEI
0.20%
(08:00)
-0.25%
(20:50)
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 AWS BAH BDI BENE BEO
BETB BFC BIND BWIN BWT C2 CAI
CAII CAT CNTY COV CWI DOC EBS
ECO EVN EYBL FAA FKA FLU GROA
HEAD HIS HTI ICLL IIA JWD KTCG
KTM LNZ MAI MIP MMK OMV PAL
PARS PEP PHIO POS POST PYT QINO
RAP RBI RBT RHI ROS SAC SBO
SEM SNT SNU SPI STR SWUT TAN
TEAK TKA UIV UP2 UQA VER VIG
VOE WIE WOL WWE WXF ZAG
0.38%
(17:45)
0.08%
(17:45)
0.29%
(17:45)
-0.25%
(20:50)
-0.51%
(20:33)
-0.02%
(20:33)
 
Devisenrechner
Währungen
CHF -0.02% 1.2011
GBP -0.06% 0.7994
JPY -0.08% 99.6850
NOK -0.30% 7.5276
SEK -0.33% 8.9789
USD -0.15% 1.2516

Die jüngsten Analysen zu österreichischen Aktien
Datum Company Bewerter Kurzbewertung Kursziel
25.05. Vienna Insurance Group Morgan St... Kurszielreduktion 37.80
25.05. Raiffeisen International Exane BNP... Kurszielanhebung 27.00
25.05. Sparkassen Immobilien AG Erste Gro... Gewinnprognose steigt 5.20
25.05. Flughafen Wien Erste Gro... Kurszielanhebung 36.00
25.05. voestalpine Erste Gro... Empfehlung steigt 32.00
 
24.05. Schoeller Bleckmann-Oilfield Erste Gro... Kursziel erhöht 74.50
24.05. Telekom Austria Berenberg... Kursziel erhöht 7.60
24.05. Flughafen Wien UBS Kurszielanhebung 40.00
24.05. Schoeller Bleckmann-Oilfield Berenberg... Kurszielanhebung 76.00
 
23.05. Vienna Insurance Group Credit Su... Kursziel bestätigt 39.00
 
weiter >>