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02.12.2011 07:00
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Semper Constantia: „Als Privatbank ist man aus Sicht des Kunden berechenbarer"

Helmut Urban, Vorstand der Semper Constantia Privatbank, spricht über das neue Eigentümer-Credo, Immofinanz-Vergangenheit, den Privatbankeneffekt und andere Ansätze bei Vermögensverwaltung und Fondsmanagement

Helmut Urban
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Börse Express: Bevor wir uns dem Kerngeschäft der Semper Constantia Privatbank zuwenden, gestatten Sie mir eine Frage zur Namensänderung: Wieso haben Sie „Constantia“ trotz der damals schlechten Schlagzeilen rund um Constantia Privatbank und Immofinanz im neuen Firmennamen beibehalten?

Helmut Urban: Die Bank gab es schon lange vor der Immofinanz- und Immoeast-Causa, was das einzige war, was unserer Reputation geschadet hat. Unsere Stammklientel war aber nur am Rande von der Causa betroffen und sie macht unser heutiges Kerngeschäft mit Vermögensverwaltung und Investmentfondsgeschäft aus. Diese Kernklientel hat das Haus indirekt auch mit gerettet, indem sie 2008 nicht davon gelaufen ist und die neuen Eigentümer unterstützt hat. Sie hat bekräftigt und signalisiert, dass sie nach Herauslösung des ursprünglichen Geschäfts aus der alten Constantia verbleiben würde. Wir hätten uns sogar wieder nur Constantia Privatbank genannt, hätte nicht der Firmenbuchrichter interveniert. Denn wegen der zu erwartenden Rechtsstreitigkeiten war es aufgrund der Unterscheidungspflicht geboten, den Namen zu ändern. So kam von den neuen Eigentümern die Idee, das Konstante mit dem Immerwährenden zu verbinden und der neue Firmenname Semper Constantia Privat Bank war geboren. Heute ist der Name so geläufig, dass unsere Publikumsfonds nur mehr Semper im Namen haben.

Sind damals viele der Kunden abgesprungen und wie haben sich die Volumina seither entwickelt?

Aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft sind uns damals zwei Drittel bis drei Viertel der Kunden abhanden gekommen, im Fondsgeschäft waren es rund 25 Prozent, letztere Lücke haben wir aber bald wieder aufgefüllt. Rein vom Volumen haben wir im Vermögensverwaltungsbereich wahrscheinlich schon ein Drittel wieder aufgeholt.

Hat die Rückgewinnung etwas mit dem neuen Credo der Eigentümer zu tun?

Ja, denn durch dieses Credo – wir sind keine Banker sondern Industrielle und selbst Kunden, die ihre Vorstellungen in der Bank verwirklicht sehen wollen - weht ein neuer Wind. Wir konnten sowohl Kunden zurückgewinnen, die Schaden genommen haben, als auch neue Gelder hereinbekommen. Letzteres kommt seit der zweiten Hälfte 2010, aber auch 2011. Für den ersten Schwung waren das neue Eigentümercredo und Mundpropaganda verantwortlich. Der zweite Schwung im Jahr 2011 kam dann im Zuge des, wie ich es nenne, allgemeinen Privatbankeneffekts.

Apropos Privatbankeneffekt, werden angesichts der Finanzkrise und der negativen Schlagzeilen rund um den Bankensektor Privatbanken künftig eine grössere Rolle spielen?

Ja, es gibt in der Krise, die auch eine Vertrauenskrise ist, verstärkten Bedarf an der Betreuung durch eine Privatbank. Die „echte“ Privatbank hat den Vorteil, dass man als Kunde die Organe, sprich Vorstand, Eigentümer und Aufsichtsrat, kennt. Und zwar auch als Kunde, der nicht 100 oder 500 Millionen verwalten lässt, sondern nur ein, zwei oder fünf Millionen, was für echte Privatbanken eher das untere Ende der Veranlagungsskala darstellt. Im Prinzip haben all diese Privatbanken einen gleichen Nenner und das ist die Berechenbarkeit aus Sicht der Kunden. Gerade in der Krise kommen die Leute zu uns und sagen: „Wir realisieren, ihr habt zwar nur 60 Mio. Eigenkapital aber ihr macht kein Risikogeschäft, also ihr habt keine grossen Handelsbestände, kein Zockerbuch und fast kein Kreditgeschäft. Das Risiko ist ein rein operationelles. Wir haben daher derzeit so viel Geld, dass wir nicht wissen, wo wir es veranlagen sollen und hier rede ich auch von Einlagen. Die Kunden legen ihr Bargeld, Termin- und Festgeld bei uns an, weil sie unserer Entscheidung vertrauen, bei welcher Bank wir es am Interbankenmarkt veranlagen.

Spielt da auch die Ausrichtung von Privatbanken eine Rolle?

Ja, natürlich. Kleinere Privatbanken sind auf Vermögensverwaltung ausgerichtet und damit ist es auch ihr Umfeld. Ein typisches Beispiel für den Unterschied zu grossen Instituten ist, dass wir zu 85 bis 90 Prozent Fremdprodukte einsetzen. Das heisst, man bezahlt uns für die Expertise, so genannte Best-In-Class-Dienstleistungen anzubieten. Wir haben keinen Verkaufsdruck Eigenfonds an den Mann zu bringen, sondern verdienen unser Geld an Verwaltungs- und Beratungsgebühren und verfügen über ein höheres Mass an Objektivität.

Können Sie für diese Dienstleistungen Beispiele nennen?

In unseren veranlagten Portfolios wenden wir – aber das ist kein Spezifikum unseres Hauses sondern eines der Privatbanken – einen core- und satellite approach an. Das heisst, einerseits legen wir das Kernvermögen in den Hauptmärkten in ETFs oder spesenniedrigen passiv gemanagten Fonds an, die ausser Haus gemanagt werden. Andererseits generieren wir mit den Satelliten das Alpha dazu.

Wie schaut derzeit Ihre Kapitalausstattung aus?

Unser Eigenkapital – bestehend aus echtem Eigenkapital und Partizipationskapital der Eigentümer – beträgt, wie gesagt, 60 Mio. Euro. 2010 wurde die Hälfte des EGTs – knapp 10 Mio. Euro – ausgeschüttet und die andere Hälfte ist verblieben. So wird das wahrscheinlich weiter geführt werden, sodass unsere Eigenmittelbasis langsam steigen wird. Dann haben wir noch einen Restbestand an Hypothekarkrediten für Vorsorgewohnungen und Lombardkredite für kurzfristige Ausleihungen zur Belehnung von Wertpapierdepots. All das ist mehr als gedeckt durch Kundeneinlagen. Was aber die Bilanzsumme dann auf bis zu 900 Mio. Euro teilweise verlängert, ist das Geschäft als Depotbank für die Investmentfonds. Unsere eigene und zwei fremde Kapitalanlagegesellschaften benützen uns als Depotbank und ihre Fonds dürfen sich das Geld bei der Depotbank kurzfristig ausleihen und veranlagen es hier auch. Und daraus gibt es immer einen Bodensatz an Liquidität, der zusammen mit den überschüssigen Kundeneinlagen im Schnitt rund 200 bis 250 Mio. Euro ausmacht. Die Entwicklung von -400 Mio., die die fünf Banken 2008 zuschiessen mussten, auf ein Plus von 250 Mio. Euro, das ist übrigens für mich das Zeichen einer erfolgreichen Sanierung.

Wie sieht der Ergebnistrend im laufenden Jahr aus?

Aus dem operativen Geschäft werden wir in etwa das gleiche verdienen wie im Vorjahr, also ein EGT von rund 10 Mio. Euro. Worüber man noch nichts sagen kann, ist die Bewertung der Wertpapierbestände, in die wir unsere Liquidität veranlagt haben.

Wie veranlagt eine Privatbank wie die Ihre derzeit ihre Liquidität?

Eine Mischung aus Geld veranlagt bei der EZB (und damit auch bei der OeNB), das ist das Sicherste aber hier verdienen wir auch am wenigsten, plus Veranlagungen in ausschliesslich mit „AAA“ ausgestattete Staatsanleihen weltweit, plus Pfandbriefe und Covered Bonds plus erstklassige internationale Unternehmensanleihen. Für die overnight-Liquidität suchen wir uns die besten drei bis fünf Banken weltweit. Währungsrisiken hedgen wir.

Wenden Sie in der Vermögensverwaltung die traditionelle Asset Allocation an?

Nein, nicht mehr. Früher war ein Portfolio mit Aktien risky und eines mit Anleihen non risky. Spätestens seit 2008 und noch mehr seit der Schuldenkrise wissen wir, dass das nicht mehr stimmt. Seit der Lehman-Krise wird bei uns nun jede Assetklasse für sich nach Risikogehalt untersucht. Wir liegen heuer mit allen unseren gemischten Portfolios im Plus, zum Teil mit zwei bis vier Prozent. Reine Aktienportfolios weisen eine rote Null aus.

Die Spezifika Ihres Hauses sind der Value Gedanke, aktiv gemanagte Fonds und das Extra Financials-Konzept. Können Sie letzteres näher erläutern?

Unser Investmentansatz basiert auf dem Grundsatz des wertorientierten Investierens. Wir wollen diesen klassischen Value-Ansatz aber auf breitere Beine stellen und auch das Thema Nachhaltigkeit aus Sicht des Investors einfliessen lassen: die Schaffung planbarer, langfristiger und regelmässiger Erträge. So waren und sind wir stets auf der Suche nach Indikatoren, die neben der traditionellen Finanzanalyse Aufschluss über die zukünftige Performance von Unternehmen geben können. Extra Financials sind solche Faktoren, die man eben nicht aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung ablesen kann.

Bei der Suche sind Sie auf The Value Group gestossen.

Ja. Die Münchener Value Group hat in jahrelanger Forschungsarbeit solche Werttreiber untersucht, identifiziert, kategorisiert und damit eine Datenbank aufgebaut. Von 450 sind inzwischen 120 dieser Faktoren übriggeblieben, die in die folgenden sechs Kategorien fallen: Human Capital, Innovation Capital, Corporate Governance, Image & Brand, Corporate Risk und External Stakeholder. Dabei hat sich herausgestellt, dass die zusätzliche Berücksichtigung von Extra-Financials, neben der Analyse der fundamentalen Finanzkennzahlen, einen signifikanten Mehrertrag liefert. Er fällt bei europäischen Mid Caps grösser aus als bei Large Caps. Letztere sind überanalysiert.

Wie erfolgt nun die Kooperation?

Wir haben uns an diesem Unternehmen beteiligt und sichern uns so ihren Research-Ansatz exklusiv. Im Mai 2011 haben wir auf Basis ihrer Erkenntnisse einen Euroland Mid Cap-Aktienfonds aufgelegt, den SemperExtraFinancials One. Dabei wird zuerst nach der Finanzanalyse eine Anzahl von Unternehmen ausgewählt, dann fliesst das Research von The Value Group ein und erst dann fällt die Investmententscheidung. Um das Extra Financials-Konzept bekannter zu machen, planen wir übrigens im zweiten Quartal 2012 die Durchführung einer Studie bezüglich Extra Financials und deren Performancerelevanz auf österreichische Unternehmen.


Interview: Christa Grünberg
 

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ofkp
Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-24 15:23:23
31 Postings

seit 2007-05-30

Offenbar wurde mit 17.6. das Rückkaufprogramm abgeschlossen. Durchschnittskurs 2,63.
Bei einem Kurs von derzeit ca 2,20 bedeutet das bei 30 Mill. Aktien einen Verlust von ca. Euro 13 Mill. Zudem Russlandprobleme und allenfalls GREXIT könnten den Kurs tatsächlich in Regionen um 1,80 katapultieren.
Ich würde mich derzeit gerne bei Kursen um 2,20 ordentlich bedienen allerdings scheint es mir trotzdem noch riskant.

Europaeer
38 Postings
seit 2008-11-17
> Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-26 21:27:27


Ja, habe auch gehofft, dass es noch etwas runter geht. Aber so wie es aussieht, kannst du schön langsam zum Einkaufen anfangen. Ich fürchte, viel billiger wird's nicht mehr.

garein
711 Postings
seit 2007-08-06
>> Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-28 19:47:43


Aber ja, das wird noch weit billiger. Jetzt machen einmal die Griechen die Grätsche und dann geht es erst richtig los!
In Krisenzeiten sind Realitäten gesucht, aber leider ist dieser Laden so windig, daß man nur mehr auf Liquidation hoffen kann, denn die Investoren halten sich doch SEHR in Grenzen...

Sibelius
157 Postings
seit 2014-10-03
>>> Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-28 21:44:51


Da warte ich aber jetzt schon mal auf den @triple, der mir erklären kann, welche Atem beraubende Geschichte die IIA in den letzten 50 Jahren hingelegt hat...;-)

Wird noch viel billiger, aber kaufen würde ich sicher niemals.

garein
711 Postings
seit 2007-08-06
>>>> Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-28 21:57:23


Klar, kaufen würde ich nun auch nichtmehr, nur halten und schauen, ob bei Liquidation nicht eines Tages doch was rausschaut.
Solange man die Kohle nicht braucht, abwarten und Tee trinken.
Was bei den dubiosen Meinl-Klitschen ging, wird ja bei dieser Bude auch gehen. Das ist diue einzige Chance, nahe am NAV zu lukrieren, wenn die Immobilien an Leute verkauft werden, die damit mehr anzufangen wissen...

Sibelius
157 Postings
seit 2014-10-03
>>>>> Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-28 22:03:22


Perfekt - nach meinem bescheidenden Verständnis - Und viel Glück!!!

Drecksbude
58 Postings
seit 2008-05-06
>>>>>> Rückkaufprogramm abgeschlossen2015-06-29 13:51:28


also wie ist das, wurde eigentlich für Oktober eine Dividende bekannt gegeben oder is wieder nix?

garein
711 Postings
seit 2007-08-06
>>>>>>> Dividende?2015-06-29 17:51:00


Das wird nix werden. Da das Management das Geld für ein sinnloses und überteuertes Rückkaufprogramm verschleudert hat, werden die liquiden Mittel dafür fehlen.
angesichts des desasters bleibt nur mehr der Antrag auf Liquidation. Das dürfte ohnedies kein Problem sein, denn schon derzeit verkauft die "Managementsbereicherungsmaschine" gut ausgelastete Objekte und findet dafür auch Abnehmer.

wiwiwi
518 Postings
seit 2008-11-12
>>>>>>>> ...2015-06-29 23:03:22


Die Immofinanz verliert weit mehr als die Erste Bank. Aha, sind wir jetzt auch stark in Griechenland investiert?

Drecksbude
58 Postings
seit 2008-05-06
>>>>>>>>> ...2015-06-30 11:48:13


ich mach ein Quiz. Von wem stammt dieses Zitat

"ich empfehle zu 2,80 nicht zu verkaufen. Das Unternehmen ist viel mehr wert"


PATSCH!


actimel
168 Postings
seit 2009-05-13
>>>>>>>>>> ...2015-06-30 15:52:16


Hmm, ich glaube, das hat der Chef der CAI gesagt :-)

Treffsicher1
211 Postings
seit 2012-08-16
>>>>>>>>>> ...2015-06-30 16:05:19


mit dieser öffentlichen Empfehlung hat sich Z allerdings weit aus dem Fenster gelehnt.
Hoffentlich muss er nicht irgendwann einem klagswütigen Anleger erklären, dass diese Empfehlung tatsächlich den Interessen der Kleinanleger dienen sollte und nicht den diametral entgegengesetzten seines Brötchengebers F.

Skeptiker
8947 Postings
seit 2007-10-23
>>>>>>>>>>> ...2015-06-30 16:35:15


Der Vorstand einer börsenotierten AG muss sich verpflichtend zu einem Übernahmeangebot äußern. Er macht das nicht freiwillig.

Wenn Zehetner im konkreten Fall seinen Aktionären die Annahme des Offertes empfohlen hätte, dann hätte er in weiterer Folge sofort alle Assets abwerten müssen - weil er ja wohl durch die Empfehlung unter dem NAV zu verkaufen nicht mehr an die Werthaltigkeit der Assets geglaubt hätte.

Damit wären vermutlich einige Covenants der Kreditverträge gerissen worden und die Kredite fällig gestellt worden.
Die IIA hätte diese in der Situation nicht umschulden können und wäre in die Insolvenz geschlittert.

Ich weis schon, ein bisserl ein übertriebenen Szenario, aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

Treffsicher1
211 Postings
seit 2012-08-16
>>>>>>>>>>>> ...2015-06-30 17:34:49


ich hätte an seiner Stelle keine Empfehlung abgegeben, weder in die eine, noch in die andere Richtung.

Skeptiker
8947 Postings
seit 2007-10-23
>>>>>>>>>>>>> ...2015-06-30 18:10:54




Ja du, du bist ja auch kein Vorstand oder Aufsichtsrat der Zielgesellschaft. Siehe Übernahmegesetz:

Äußerung der Zielgesellschaft, Prüfung und Veröffentlichung
§ 14. (1) Vorstand und Aufsichtsrat der Zielgesellschaft haben unverzüglich nach der Veröffentlichung der Angebotsunterlage begründete Äußerungen zum Angebot zu verfassen. Diese haben insbesondere eine Beurteilung darüber zu enthalten, ob die angebotene Gegenleistung und der sonstige Inhalt des Angebots dem Interesse aller Aktionäre und sonstigen Inhaber von Beteiligungspapieren angemessen Rechnung tragen und welche Auswirkungen das Angebot auf die Zielgesellschaft, insbesondere die Arbeitnehmer (betreffend die Arbeitsplätze, die Beschäftigungsbedingungen und das Schicksal von Standorten), die Gläubiger und das öffentliche Interesse aufgrund der strategischen Planung des Bieters für die Zielgesellschaft voraussichtlich haben wird. Falls sich Vorstand oder Aufsichtsrat nicht in der Lage sehen, abschließende Empfehlungen abzugeben, haben sie jedenfalls die Argumente für die Annahme und für die Ablehnung des Angebots unter Betonung der wesentlichen Gesichtspunkte darzustellen.
(2) Der Sachverständige (§ 13) hat seine Beurteilung des Angebots, der Äußerung des Vorstands der Zielgesellschaft sowie der Äußerung des Aufsichtsrats schriftlich zu erstatten.
(3) Der Vorstand hat seine Äußerung sowie die des Aufsichtsrats, eine allfällige Äußerung des Betriebsrats und die Beurteilung des Sachverständigen innerhalb von zehn Börsetagen ab Veröffentlichung der Angebotsunterlage, spätestens aber fünf Börsetage vor Ablauf der Annahmefrist unter Beachtung von § 11 Abs. 1a sowie von § 18 AktG zu veröffentlichen. Sie sind vor der Veröffentlichung der Übernahmekommission anzuzeigen und gleichzeitig dem Betriebsrat zu übermitteln.

triple whopper
117 Postings
seit 2009-03-23
>>>>>>>> Dividende?2015-06-30 23:32:51


@garein: wieso überteuertes Rückkaufprogram wenn die Aktien zum halben NAV gekauft wurden?
Wenn ich für 1% der Immobilien 2% der Aktien bekomme ist das doch perfekt.
Muss man nur 49 mal machen dann halten 2% der Aktien 51% der Immobilien.
Macht einen NAV von 4,40 x 25,5 = 112,20 Euro. Ist doch nicht schlecht. Von mir aus kann der Kurs dann bei einem Viertel vom NAV sein :).

Die Dividende muss man natürlich erwirtschaften aber meiner Meinung nach nicht die Aktienrückkäufe. Dafür muss man "nur" Immobilien über oder zumindest zum Schätzwert verkaufen können.

big_mac
9040 Postings
seit 2008-08-03
>>>>>>>>> Dividende?2015-07-01 17:14:04


Das mit dem legendären NAV ist so eine Sache.

Hat es hier eine Sonderdivi gegeben? Oder ist man nach fiebrigen Übernahmeträumen wieder am Boden der Realität aufgeschlagen ?

Welches Rückkaufprogramm ist überhaupt abgeschlossen ? Da verliert man so leicht die Übersicht.

garein,
wenn die Griechen den Löffel - und viel wichtiger den Euro- abgeben ist das ein erster Schritt zur Besserung, ganz allgemein gesehen und ohne Bezug zur IIA. Ich fürchte nur, dass die merken dass es ohne Euro kein Geld fremder Leute mehr gibt - und ohne das macht das Leben keinen Spaß in Hellas.

Skeptiker,
so schnell stellt keine Bank fällig. Die müsste ja fürchten ihr Geld nicht zu kriegen. Unabhängig davon wäre es miserable Strategie bei einem 1.Anbot schon begeistert dafür zu sein. Und es war ja kein echtes Übernahmeanbot.



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000809058

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