Technisch sieht der Titel schwach aus solange er unterhalb des Gann levels bei 7.9445 bleibt. Wenn der Titel weiterhin fällt könnte sowohl der Gann Bereich bei 7.7688 als auch der Fibonacci Bereich bei 7.5930 (0.00%) bald getestet werden. - Kurzfristige Marktbeurteilung: Leicht fallend - Mittelfristige Marktbeurteilung: Stark fallend - Vorsicht: Positive Divergenzen - 15 Tage Vola ist Tief. 200 Tage Vola ist Tief. - Statistisch positivster Tag der Woche: Mi, schwächster Tag: Mo. - Jun. Vola ist durchschnittlich 50% tiefer als in anderen Monaten. - Der nächste Fibonacci Stress-Tag ist der 11.Jul.2012.
"Privatwirtschaftlich" bedeutet wahrscheinlich die Infrastruktur veralten zu lassen und die Tarife zu erhöhen und alles was möglich ist abzusplitten, zu verkaufen und auszuschütten.
Die Telekom ist zwar kein gesundes Unternehmen unter zu großem politischen Einfluss, aber es wird nachhaltig investiert.
Im Bereich Infrastruktur müssen auch volkswirtschaftliche Interessen gewahrt bleiben.
Walter Hotz, Vorsitzender des Zentralausschusses der Telekom-Betriebsräte, ließ uns heute in einer Aussendung wissen: "Sollte die Gruppe Pecik-Sawiris versuchen, mit weiteren Aktienkäufen die Republik Österreich unter Druck zu setzen um auch Aktien der Republik kaufen zu können, wären Pecik und Sawiris unwillkommene Eigentümer, die wieder zu gehen hätten. Die Telekom Austria braucht Eigentümer, die die Mitarbeiter der Telekom in den Mittelpunkt stellen und ihre Leistung schätzen und am Erfolg des Unternehmens interessiert und nicht an schnellem Geld für die eigene Tasche."
--> Für die Betriebsräte soll die Telekom Austria also primär für die Mitarbeiter da sein.
--> Und ich Naivling dachte immer, ein Unternehmer sollte sich ausschließlich in den Dienst seiner Kunden stellen ...
PS: Den Poster namens "LASKler" empfehle ich einen längeren Aufenthalt in Südamerika. Enjoy it. Have fun with communism!
"Warum sollten wir den TKA anteil schnell wieder verkaufen?"
Gute frage! Vielleicht weil die TKA die AUA der telekomunikations branche ist? Und wer soll sie bitte kaufen wollen und wofür? Um 1.000 ambitionierte frühpensionisten als querulanten mit betriebsrat verpflichtungen abfertigen zu dürfen? Oder weil es so wahnsinnig spannend ist ein stagnierendes festnetz monopol zu verwalten? Das war ein griff ins WC für P. & Co. Absoluter avoid titel im ATX. I'll pass on this one...
Auch mit der pecik-phantasie gibt es keinen grund die aktie zu besitzen. Wird ein langweiliger titel ohne grosse performance ambitionen sein. Muss man sich ja nicht freiwillig antun, oder?
Man muss sie nicht haben stimmt, aber das Unternehmen wird wider Gewinne schreiben & Divid. zahlen, mehr kann man von einen Statsbetrieb aber auch nicht verlangen.
Wenn Gewinne kommen wird der Kurs wieder richtung 10€ gehen.
Solang A1 nicht Ausgegliedert wird, ist auch noch eine Wachstum Change zu erkennen.
Aber nur Meine Meinung.
(Der AUA vergleich sollte doch eher Sakastisch gemeint sein)
Ja, der AUA vergleich ist etwas übertrieben. Aber nur deshalb, weil die AUA gegen ganz normale konkurenz sich behaupten musste. Und wir wissen wie "gut" das geendet hat. Das bleibt der TKA zum glück im grossen und ganzen mehr oder weniger erspart. Aber sogar die international besser aufgestellt Deutsche Telekom ist eine schnarchtablette. Aber die hat zumindest eine äußerst positive DIV rendite. Ich würde dem ganzen sektor eher fern bleiben...
Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) will die Telekom Autria (TA) zur Gänze privatisieren. In der „Presse“ (Sonntag-Ausgabe) begründet der ÖVP-Chef diese Initiative damit, dass es keinerlei Verflechtungen zwischen Politik und Unternehmen mehr geben dürfe. Wäre die TA ein privater Konzern gewesen, hätte es die nun diskutierten Zuwendungen an die Politik nicht gegeben: „Eine vollständige Privatisierung ist die einzig gangbare Möglichkeit.“
Die Miteigentümerin der Werbeagentur The White House, Gabriela Stimpfl-Abele (ehemals Ullmann), hatte zuletzt im parlamentarischen Korruptions-U-Ausschuss bestätigt, dass die Firma des Lobbyisten Peter Hochegger, Valora, den von ihrer Agentur durchgeführten Jugendwahlkampf der ÖVP im Jahr 2008 gezahlt habe. Sie habe aber nicht gewusst, dass dafür TA-Gelder verwendet wurden, beteuerte sie. Hochegger hatte zuvor im Ausschuss angegeben, der Auftrag für die 96.000-Euro-Zahlung an White House sei von Michael Fischer gekommen, dem früheren ÖVP-Organisationsreferenten und mittlerweile beurlaubten Public-Affairs-Manager der TA.
Spindelegger will SPÖ überzeugen
Die SPÖ meint Spindelegger von seinen Privatisierungsplänen überzeugen zu können: „Stete Tropfen höhlen den Stein. Wer hätte sich vor kurzem gedacht, dass die SPÖ für einen ausgeglichenen Haushalt steht oder plötzlich proeuropäisch argumentiert. Das könnte bald auch bei Privatisierungen der Fall sein.“
Dass die ÖVP an einer Privatisierungsoffensive arbeitet, war schon seit längerem bekannt. Kolportiert wurde freilich bloß, dass sich der Staat nach Vorstellung der Volkspartei bei der TA auf die Sperrminorität (25 Prozent plus eine Aktie) zurückziehen sollte. Derzeit hält die ÖIAG gut 28 Prozent. Allerdings hatte Klubchef Karlheinz Kopf bereits vergangenen Herbst laut über eine Privatisierung von TA, Post und OMV nachgedacht.
Jetzt ist der Pecik auch schon drauf gekommen: dass die TKA nicht zur AUA werden darf. Hmm, und ich dachte sie ist es schon. Worauf der Ronny Pecik seinen glauben stützt, dass die TA unterbewertet sei, ist mir freilich nicht klar. Allen BE aktiven retail investoren wird man das papier kaum als longinvestment empfehlen können. Aber wahrscheinlich ist die dimension eine andere wenn man als großwildjäger durch die savanne streift :)
Ronny Pecik hat noch immer nicht genug von der Telekom Austria (TA). Der Finanzinvestor hält derzeit bereits 20 Prozent an dem börsennotierten Konzern und kann sich vorstellen, mit der ÖIAG (28,4 Prozent) gleichzuziehen, wie er dem „Kurier“ sagte.
TA-Chef Hannes Ametsreiter ist ihm ein Dorn im Auge. Auf die Frage, ob er die Ablöse von Ametsreiter betreibe, antwortet Pecik: „Ich bin auf dem besten Weg dorthin. Ich halte das Unternehmen für unterbewertet und undermanaged. Es gehört eine bessere Führung her.“
Damit meint er laut Zeitung auch den Aufsichtsrat der Telekom unter ÖIAG-Boss Markus Beyrer. Bei der nächsten Hauptversammlung am 23. Mai will der Großaktionär zumindest zwei Aufsichtsräte. Pecik: „Bei dem überdurchschnittlichen Erfolg sollten sich manche Aufsichtsräte lieber Sorgen um die Effizienz im Unternehmen als um die künftigen Posten machen.“
Einen Verkauf seines Anteils schließt er aus: „Die Telekom darf nicht zur AUA werden. Ich habe mit Herrn Sawiris (sein ägyptischer Finanzpartner, Anm.) einen starken Partner an der Hand. Ich werde meinen Anteil sicher nicht verkaufen.“