Das Unternehmen baut Maschinen für Lagerlogistik, etwa Förderbänder, Kommissionierautomaten, Roboter, Sortiermaschinen oder Lagersysteme und bietet mittlerweile auch die Software zur Steuerung der Lagerlogistik an. Der Gesamtmarkt für Lagerlogistik weltweit soll von derzeit rund 25 Mrd. Dollar bis 2015 auf 41,2 Mrd. Dollar (27,1 Mrd. Euro) anwachsen. Knapp spezialisiert sich auf einige technisch aufwendige Bereiche, etwa Pharma, Tabak, Kosmetik, Büroartikel, Lebensmittel, Mode, Optik und Versandhandel. In diesen Bereichen sei man teilweise bereits Weltmarktführer, erklärte Freudelsperger im März im APA-Gespräch. Am Pharma-Sektor etwa liege Knapps Marktanteil in der Lagerlogistik bei 70 Prozent.
Zunehmend setzt das Unternehmen auf Outsourcing und betreibt das gesamte Lager dann auch selbst, so etwa für den internationalen Schuh-Hersteller Clarks. Von derzeit 9 Prozent solle dieses Service-Geschäft in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 15 Prozent ansteigen, sagte Wünscher. Mit Akquisitionen will Knapp in Reaktion auf den schwachen Dollar in nächster Zeit vor allem sein Europageschäft stärken. Gleichzeitig plant das Unternehmen aber auch die Expansion in Asien. In China war Knapp laut Wünscher im März gerade dabei eine Niederlassung zu gründen, in Indien will das Unternehmen mit einem industriellen Partner von der Region Mumbai aus starten.
Quelle: APA
Sollte man meiner Meinung nach zeichnen.