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Chart und aktueller Kurs
SW UMWELTTECHNIK AG (AT0000808209)


SWUT 0 % intraday 1 W 1 M 1 Y 3 Y YTD
Stammdaten
WKN 080820
Währung EUR
Typ Aktie
Börse Wien
Aktueller Wert
Letzter 6.520
Vortag 7.900
Veränd. (0%)
Eröffnung 6.520
Hoch 6.520
Tief 6.520
Volumen 500
Chart
Linienchart
von:
bis: 2016-02-11
Veränd. -
Erster 6.52
Letzter 6.520
chart
Chart-Details J-Trader

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cicero3
SW Umwelttechnik - SWUT - Nach der Krise neu am Start2016-01-15 06:22:05
23 Postings

seit 2015-12-01

Ich beobachte das Unternehmen SW Umwelttechnik bereits seit mehreren Jahren und denke, dass die Zeit nun reif für einen Kursanstieg sein müsste.

Die Österreichische SW Umwelttechnik stellt Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur her. Man bearbeitet insbesondere die Märkte Österreich, Ungarn und Rumänien, wobei in Ungarn etwa 50% der Umsätze erwirtschaftet werden. In diesen Ländern stehen eigene Werke zur Fertigung der Betonteile bzw. gibt es auch einen Vertrieb. Man bezeichnet sich als Marktführer in bestimmten Bereichen. SW ist ein langjährig am Markt aktives Familienunternehmen.
Mit der Öffnung der Grenzen wagte man die Expansion in die Osteuropäischen Länder und baute dort insbesondere in den Jahren 2005 bis 2008 mehrere Produktionsbetriebe auf.
Mit der Finanzkrise und der teilweise massiven Rückgänge der Wirtschaften insbesondere in Ungarn und Rumänien kam das Unternehmen ins Schlingern zumal man zu hohen Teilen Fremdfinanziert und voll auf Expansion ausgerichtet war. Mehrere Jahre mit teilweise hohen Verlusten waren die Folge. Mitarbeiter wurden stark abgebaut und zuletzt auch ein riskanter Geschäftsbereich abgestoßen.
Nun scheint man wieder auf Kurs zu sein zumal vor allem die Wirtschaften in Ungarn und Rumänien wieder kräftig wachsen. Man bezeichnet sich mittlerweile als einen der profitabelsten Hersteller von Betonfertigteilen.

Zu den Zahlen:

Das Unternehmen weist zur Zeit einen Marktwert von etwa 5 Mio Euro (659.999 Aktien) auf.
Das Eigenkapital liegt nach dem 3. Quartal 2015 bei 3,5 Mio Euro.
Der Umsatz wird im Jahr 2015 etwa um 15% und damit ca. auf 60 Mio gesteigert werden können. Damit ergibt sich ein KUV 2015 von 0,08.
Zum Ende von Q3 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio Euro. Das nicht ausgewiesene Betriebsergebnis sollte geringfügig niedriger ausgefallen sein. Im Gesamtjahr 2015 sollte sich damit ein satter Gewinn ausgehen.

Besonders bemerkenswert sind jedoch die hohen CashFlows die das Unternehmen generiert. Aus dem laufenden Geschäft konnten im Jahr 2013 5,9 und im Jahr 2014 5,2 Mio generiert werden.
In beiden Jahren wurden Schulden im Ausmaß von jeweils mehr als 4 Mio rückgeführt.
Das Unternehmen hat also die Fähigkeit hohe Einnahmen zu erzielen, wenngleich dies bei der Betrachtung des Betriebsergebnisses nicht hervorgeht.

Warum liefert das Unternehmen also fortwährend hohe CashFlows bei einem gleichzeitigen niedrigen oder negativen Betriebsergebnis:

Das Jahresergebnis wird jeweils durch die recht hohen Abschreibungen - welche primär mit den hohen Investitionen in den Jahren 2005 bis 2008 zusammen hängen – belastet. Diesen Abschreibungen stehen vergleichsweise nur niedrige Bestandsinvestitionen gegenüber.

Des weiteren wirken negative Währungseffekte auf das Ergebnis. Seit 2006 hat der ungarische Forint um etwa 23% und der rumänische Leu um etwa 20% gegenüber dem Euro abgewertet. Diese Abwertungen wirken sich in diesem Zeitraum mit etwa 14 Mio Euro auf die Bilanz und damit das Eigenkapital aus. In den Jahren 2006 und 2007 wurden die rumänischen Werke errichtet. In den Jahren 2003 bis 2007 hatte SWUT noch ein Eigenkapital zwischen 18 und 27 Mio
Man sieht damit, dass der starke Rückgang des Eigenkapitals in den letzten 10 Jahren in erster Linie mit Währungsverlusten zusammen hängt. Das Unternehmen ist großteils in Euro verschuldet.

Unternehmen besser als es das niedrige Eigenkapital bzw, der niedrige Gewinn aussagt:

Natürlich ist die Fähigkeit eines Unternehmens Gewinne zu erzielen grundsätzlich von entscheidender Bedeutung. Die Gewinne sind schließlich jener Teil der GuV der für die Aktionäre verbleibt.
Wenn aber über Jahre hohe CashFlows generiert werden und damit klar wird, dass das Unter-nehmen Einkünfte aus dem Geschäftsbetrieb erzielen kann und die Gewinne nur – sozusagen nicht sichtbar wurden – dann sollte man schon einen zweiten Blick auf das Unternehmen werfen. In jedem der beiden letzten Jahre überstieg der CashFlow aus dem laufenden Geschäft den Marktwert des Unternehmens. Die hohen CashFlows ermöglichen einen raschen Schuldenabbau. Die Gesamtverbindlichkeiten erreichten mit Ende 2014 einen Stand von 76 Mio Euro – fast 20 Mio unter dem Niveau von 2013.

Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 – 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein – auch bei voller Aufrechterhaltung der – Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neuinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis nieder-schlagen.

Pro und Contra:

Ein weiterer positiver Effekt könnte das langsam erwachende Interesse von Investoren an Osteuropa sein. Gerade die Ungarische Börse lief in 2015 außergewöhnlich gut. Die Wiener Börse ist ja bekannt für ihre starke Ostlastigkeit. Das könnte ihr aber jetzt bei einer neuerlich aufkommenden Ostphantasie zugute kommen.

Die stark gefallenen Rohstoffpreise sind als Positiv für das Unternehmen zu werten. Sowohl die Preise für Zement als auch Eisen sind in den letzten Jahren gefallen. Die Auswirkungen auf die Zahlen des Unternehmens dürften sich noch nicht voll entfaltet haben.

Als Negativ kann man - je nach Sichtweise - die politische Situation in Ungarn und Rumänien bewerten. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt hier bestehen.

Mit Unsicherheit ist auch die Währungsentwicklung behaftet. Wie geschrieben, haben sowohl die ungarische als auch die rumänische Währung im letzten Jahrzehnt stark gegenüber dem Euro abgewertet. Nun scheinen die Währungen aber stabil zu sein. Die weitere Entwicklung ist aber dennoch schwer vorherzusagen.

Als Negativ ist auch die Börsennotiz zu sehen. Die Aktie notiert neben Berlin und Stuttgart (de facto 0 Umsatz) vor allem in einem niedrigen Segment der Wiener Börse. Ein Handel findet dort nur ein mal am Tag statt. Die Umsätze sind sehr gering.
Die Aktie kommt von über 130 Euro und notiert aktuell bei etwa 7 Euro in der Nähe des Tiefststandes.
Die Unternehmensführung bzw. die Aufsichtsräte bzw. Alteigner haben im Jahr 2015 in mehreren Tranchen insgesamt 19.400 oder 2,94% der ausstehenden Aktien gekauft.
Die Anteilseigner lauten nun wie folgt:

Wolschner Privatstiftung: 288.000 Stk oder 43,94%
VBG (Tochter der BKS-Bank): etwa 60.000 Stk oder knapp 10%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
Unternehmensführung: Vorstände, AR: 59.555 Stk oder 9,02%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
*Hansa Investment Fund: mehr als 5%
Im Streubesitz befinden sich demnach 20-30%.

Die Position Hansa Investment Fund erscheint nicht gesichert. SWUT weist die Gesellschaft zwar als Anteilseigner (größer als 5%) aus, jedoch halten diese Angaben meinen bisherigen Recherchen nicht stand.

Fazit: Das Unternehmen hat eindeutig den Turnaround geschafft. Dieser wurde aber wegen der negativen Währungsentwicklung und der nach wie vor hohen Abschreibungen nicht sichtbar. Bei stabilen Wechselkursverhältnissen sollte das Unternehmen das Potential haben 2-3 Millionen Euro netto im Jahr zu verdienen. Im Jahr 2015 dürfte man mit dem Gewinnausweis erste Hinweise darauf finden. Bei einem Kurs von 7 Euro liegt der Marktwert bei 4,6 Mio Euro, womit sich ein zukünftiges KGV (eventuell 2016 oder 2017) von etwa 2 ergeben würde. Wer also die Sicht auf die hohe Ertragskraft in den Vordergrund rückt und das derzeit noch niedrige Eigenkapital von 3,5 Mio als vorübergehend und als schnell verbesserungsfähig betrachtet, der könnte in der Aktie gut aufgehoben sein.

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


In meinem Grundbeitrag hatte ich noch nicht erwähnt, dass im Frühjahr dieses Jahres eine langfristige Tilgungsvereinbarung mit den Banken geschlossen wurde. Das Unternehmen bezeichnet diese Vereinbarung als Meilenstein.

Man kann also festhalten, dass der eigentliche operative Turnaround bereits im Jahr 2013 stattgefunden hat, jedoch der Abschluss der Tilgungsvereinbarung erst für die notwendige Investorensicherheit sorgte.


cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Korrektur:

Bei der Auflistung der Anteilseigner wurde die Position SWUT (eigene Aktien) irrtümlich 2x angeführt.

Zu bemerken wäre auch noch, dass das Unternehmen im Besitz von Grundstücken (Immobilien) ist, deren Wert zuletzt mit 8,3 Mio Euro angegeben wurde. Diese stehen nun zum Verkauf.

Weiters scheint in der Bilanz auch noch die Position "Finanzinvestition" mit einem Wert von etwa 1,6 Mio auf. Hier werden Wertpapiere gehalten.

Mit dem Verkauf der Immobilien schreitet der Schuldenabbau weiter voran.
Der Zinsendienst reduziert sich damit weiter und bilanzielle Risiken (weitere Währungsverluste) werden reduziert.


hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Sehr gute Übersicht über die momentane Situation!

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Vielen Dank!

Ich wäre aber auch über kritische Stimmen dankbar. Wäre schön, wenn sich der ein oder andere Aktionär meldet, der schon länger investiert ist und seine Sicht auf das Unternehmen mitteilt. Vielleicht gibt es ja auch einen Grund, wieso der Kurs bisher nicht stärker angezogen hat.
Eigentlich hätte es nach der Schulden-Neuordnung zu einem Anstieg kommen müssen. Wieso ist das nicht nachhaltig passiert?

hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Naja, was auf jeden Fall zu kritisieren ist ist der Expansionskurs damals vor der Krise. Es hat kaum ein Jahr in der Unternehmensgeschichte gegeben, wo der Return on Assets so hoch war wie die Kreditzinsen die man für das aufgenommene Fremdkapital bezahlen musste. Das war ein Hazardspiel, das man eigentlich nicht machen darf, zumindest nicht in dieser Intensität.

Die Banken dürften hier um die stillen Reserven in der Substanz ganz gut Bescheid wissen, weshalb auch die Neuordnung der Tilgungsvereinbarung machbar war. Schließlich hat man viele hunderttausend qm Grund (inklusive der Werksflächen), die um ein paar müde Euro pro qm in der BIlanz stehen. Der Rest wurde ohnehin schon genannt.

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Keine Frage! Die Expansion ist viel zu schnell vonstatten gegangen. Ich denke das war aber auch die Zeit damals. Das erlebt man ja immer wieder, wenn eine Aufbruchsstimmung wie es damals beim Glauben an den Goldenen Osten vorhanden ist, dann ist es halt schwer sich zurückzunehmen. Mit einem derartigen Einbruch konnte man auch nicht rechnen.
Der Aktienkurs lag damals in der Spitze bei 130 Euro, bei nur 10% weniger Aktien. Das Unternehmen hatte damit einen Marktwert von 77 Mio Euro bei einem Eigenkapital in der Spitze von 27 Mio Euro. Schaut man sich die Gewinne von damals an, so waren die aber alles andere als berauschend. Im Spitzenjahr 2006 lag das Jahresergebnis gerade einmal bei 2 Mio.
Ich denke da hat das Management gute Arbeit seitdem geleistet. Man ist inzwischen weitaus schlanker und effizienter geworden.
Die EBITDA-Marge lag im 6-Jahes - Zeitraum 2006 bis 2011 gerade einmal bei 8,9. Auch in den beiden Vorkrisenjahren 2006 und 2007 lag sie nur bei 9 bzw. 9,8%. Im 4-Jahres Zeitraum 2012 bis 2015 lag die EBITDA - Marge bei durchschnittlich 11,7.
Da hat sich also operativ jede Menge getan.
Werden jetzt also die Schulden reduziert (was ja gerade massiv und nachhaltig getan wird), werden die Abschreibungen plangemäß immer kleiner, und kommen nicht neuerlich Währungsverluste hinzu, dann wird auch der Gewinn auf diesen beschriebenen 2-3 Mio landen können. Diese Aussicht ist auch der große Trigger für die Aktie.




LASKler
8109 Postings
seit 2012-02-28


Also long Position sinnvoll?

Hauptbeschäft Ungarn birgt auch Risiken

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Stimmt! Fast 50 des Umsatzes kommen aus dem Ungarngeschäft. Zur Zeit läuft es in Ungarn relativ rund. 2014 lag das BIP-Wachstum bei 3,6 und 2015 bei (Vorläufig) 2,8 - 2,9 %. Auch 2016 werden deutlich über 2% Wachstum prognostiziert. Im absoluten Krisenjahr 2009 schrumpfte die Wirtschaft um 6,6%.
Dass Orban massiv gegen die Banken vorgegangen ist, weiß man. Da gab es mit den Fremdwährungskrediten aber auch einen (zumindest für ihn plausiblen) Grund. Dass jetzt andere Teile der Wirtschaft oder Unternehmen mit Restriktionen gestraft wurden ist mir jetzt nicht bekannt. Siehe auch den Artikel über die Wirtschaftserwartungen:

http://www.fondscheck.de/analysen/A...

Für SWUT sind die Subventionierungen durch die EU im Bereich Wasserschutz sehr wichtig. Zuletzt lief die Förderperiode 2007 bis 2013 aus. Diese wurde durch die Förderperiode 2014 bis 2020 ersetzt. Schlecht wäre es natürlich, wenn die EU aufhört diese Projekte zu unterstützen. Nachdem aber diese neue Förderperidoe gerade in Kraft getreten ist, und Orban in letzter Konsequenz immer Pragmatismus gezeigt hat, wenn es eng wurde, gibt es da meiner Ansicht auch nicht wirklich Gefahren, dass sich da etwas ändert. Da ist die Gefahr, dass die EU als Ganzes auseinander bricht meiner Ansicht nach größer.

Meiner Ansicht nach wird aber eher Rumänien eine wichtigere Rolle für SWUT spielen. Das Land ist doppelt so groß wie Ungarn und hat auch mehr als doppelt so viele Einwohner und weist noch eine weitaus niedrigere Anschlussrate bzw. allgemein ausgebildete Infrastruktur auf. Auch dort läuft die Wirtschaftsentwicklung rund. Für das Land wird 2016 ein BIP-Wachstum von 3,9% erwartet.




geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Vielen Dank cicero3!

Nach allem was ich bisher lesen konnte, ist SWUT sehr interessant. Eigentlich unglaublich, dass nach den letzten Veröffentlichungen noch kein größerer Ansturm erfolgt ist. Schließlich legt das Eigenkapital endlich wieder zu bzw. ist mit einem schönen Jahresgewinn zu rechnen!

Das Segment und der Börseplatz Wien sind halt nicht der Renner derzeit. Denke aber spätestens nach den Jahreszahlen in rund 2 Monaten wird SW Umwelttechnik mehr Aufmerksamkeit genießen. Dann werden auch in diversen Börseportalen wie ariva.de onvista.de usw... manche Kennzahlen wie KGV, KUV, EBITDA zu MK... für großes Erstaunen sorgen :-)

Werde mich weiter einlesen in diesen sehr interessanten Turnaround Wert!

Danke nochmals für die schöne Aufbereitung und hoffen wir mal auf aufkommende und anregende Diskussionen.

Beste Grüße,
geldl

geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Auch folgendes zeigt, dass es mit dem Unternehmen wieder aufwärts geht:

Aus der Mitteilung vom dritten Quartal 2015:

Mitarbeiter
Der durchschnittliche Mitarbeiterstand betrug in den ersten drei Quartalen 400 (VJ 382).

Auch wird weiterhin gesucht:
http://www.sw-umwelttechnik.at/at/service...

Schönes Wochenende :-)

geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Hallo cicero3,

habe eine Frage zu Deinem Eingangsposting:

>Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 – 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein – auch bei voller Aufrechterhaltung der – Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neuinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis nieder-schlagen.

Wenn in den nächsten Jahren die Abschreibungen deutlich niedriger sind, wird das neben der Währung einen gewaltigen positiven Effekt(/m.E. auch Hebel auf den Aktienkurs) haben! Allerdings sind im Halbjahresbericht die Abschreibungen 2015 und 2014 in etwa noch gleich hoch. Ab wann erwartest Du eine Entspannung auch bei den Abschreibungen bzw. welche Höhe erwartest Du in etwa dabei für 2015, 2016 und 2017?

Vielen Dank schon mal & beste Grüße!

hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Die Abschreibungen werden sich noch nicht so bald entspannen. Die Werke werden ja erst seit ein paar Jahren abgeschrieben (und das mit konstanten Raten). Entscheidend ist hier der free cashflow. Der lag beispielsweise im Jahr 2014 bei ca. 4 Mio. Euro.; im ersten Halbjahr 2015 lag er bei 1,5 Mio. Euro.

Insgesamt kann man schon davon ausgehen, dass 2 bis 3 Mio. Euro pro Jahr für Schuldenrückführung verwendet werden können. Das wird sich in den nächsten Jahren vor allem in den sinkenden Zinskosten und in einer Verbesserung der EK-Quote zeigen. Letzteres ist ja das große rote Tuch vieler Investoren hier.

geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Die Abschreibungen wurden aber tatsächlich weniger über die Jahre. Wie cicero auch angeführt hat, liegt es teilweise an der Währung. M.E. wenn z.B. Anlagen mit 100 Million Forint in den Büchern stehen und die Währung um 10% abgewertet wurde, so verliert SWUT (die ja in der Gruppe in EURO bilanziert) diese 10% und somit ging es so massiv an das Eigenkapital der SWUT Gruppe.

Jetzt sieht es gut aus mit dem Wechselkurs und Ungarn und Rumänien entwickeln sich auch ganz gut :-)

Bin schon auf weitere Antworten gespannt. Denke SWUT wird die spannendste Aktie 2016 und 2017!

hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Ja das ist ja das Schöne an der Bilanz hier. Der "wahre" Wert der Fabriken, das ist der Wiederbeschaffungswert von solchen modernen Anlagen, ändert sich ja nicht durch Währungsschwankungen. Von daher ist das EK nicht so schlecht, wie es buchmäßig aussieht.

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


#geldl:

Ich kann die Höhe der Abschreibung nicht für jedes Jahr vorausberechnen. Schaut man sich aber den Rückgang der Rate über die letzten 8 Jahre an, so lässt sich damit voraussagen, dass sie weiter sinken wird, vor allem im Hinblick auf das Hintergrundwissen, dass sich die Neuinvestitionen/Bestandsinvestitionen etwa auf 2 Mio eingependelt haben.
Man könnte da auch mal den Finanzvorstand mit der Frage bemühen. Voraussetzung für die Prognose ist natürlich auch, dass nicht noch irgendwo ein neues Werk gebaut wird.

Ob die Aktie 2016/2017 ein Highflyer wird, weiß ich nicht. Klar ist jedenfalls, dass sich Aktien von Unternehmen wie Wienerberger nach der Krise weitaus besser entwickelt haben als die SWUT-Aktie. Ich kann da jetzt nur vermuten, dass das daran liegt, dass die Aktie sehr unbekannt ist. Die Umsätze sind ja alles andere als berauschend. Für große Investoren ist die Aktie wegen dem geringen Marktwert bzw. Börsenumsatz völlig uninteressant. Wer soll da also Interesse an einer Analyse haben und die Aktie promoten?
Natürlich war es bis zum Frühjahr 2015 - also bis zur Fixierung des Deals mit den Banken - auch ein großes Risiko hier einzusteigen. Wieso die Aktie danach nicht nachhaltig gestiegen ist, weiß ich aber auch nicht.
Auf jeden Fall setzen die Vorstände/Aufsichtsrat/Alteigner massiv auf das Unternehmen. Immerhin haben sie im Jahr 2015 19400 Aktien, das entspricht etwa 3% der ausstehenden Aktien gekauft.
Für mich ist die Aktie auf dem derzeitigen Niveau auf jeden Fall ein klarer Kauf. Die 130 Euro die wir schon hatten sind utopisch, aber in 3 Jahren könnte ich mir durchaus auch Kurse von 30 Euro vorstellen. Warum auch nicht, wenn bis dahin die Schulden deutlich rückgeführt wurden und 2,5 Mio netto im Jahr verdient werden, wäre ein Marktwert von 20 Mio durchaus adäquat. Mit etwas Phantasie auf weiteres Umsatzwachstum, vielleicht bis dahin sogar in die Ukraine, wären dann auch noch deutlich mehr möglich.







cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


# Hobbyanalyse:

Die beiden Standorte in Rumänien wurden 2006 und 2007 errichtet. Sie sind damit auch schon wieder fast 10 Jahre alt. Ansonsten wurde Budapest 2002 und die anderen ungarischen Standorte zwischen 1995 und 1999 errichtet.

Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt.

Das mit den konstanten Raten stimmt so also nicht. Es gibt unterschiedliche Abschreibungszeiträume, je nachdem ob es Gebäude, Maschinen oder Geschäftsausstattung sind wird zwischen 3 und 50 Jahren abgeschrieben.

In den nächsten Jahren sollten sich die Abschreibungen also weiter reduzieren, wobei wohl schon in 3 Jahren ein Abschreibungsniveau erreicht sein sollte, welches gleichauf mit den Bestandsinvestitionen ist.

Damit ergibt sich, dass der CashFlow nicht mehr überproportional von den Abschreibungen reduziert wird und die Einnahmen des Unternehmens voll auf den Gewinn durchschlagen.

Auch bei den Schuldenrückführungen kann ich Dir nicht zustimmen. Schau mal in den GB 2014 auf Seite 97 in das CashFlow Statement. Dort kann man herauslesen, dass 2013 4,4 und 2014 4,1 Mio Schuldenrückführungen vorgenommen wurden.

Schau Dir auch ganz am Schlusss des GB den Mehrjahresvergleich an. Das Unternehmen hat super Fortschritte in den letzten Jahren gemacht.
Die operative CashFlow - Rate (CashFlow durch Umsatz) betrug im Jahr 2014 9,9% und ein Jahr davor 11,6%.

Genauso verhält es sich mit der EBITDA - Marge. Die wird jetzt zwar nicht explizit ausgewiesen, ich hab da aber nachgerechnet. Die Marge betrug in den letzten Jahren im Durchschnitt fast 12%. Man kann da bis ins Jahr 2006 zurück gehen und wird derartig hohe EBITDA-Margen nicht mehr finden. Also nicht einmal in jenen Zeiten, wo die Firma noch einen Börsenwert von mehr als 70 Mio aufwies, war die operative Gewinnmarge derartig hoch wie jetzt.

Nimmt man jetzt die beiden Kennzahlen CashFlow und EBITDA her ergibt sich in Relation zum Marktwert ein völlig grotesker Missstand. Sowohl CashFlow als auch EBITDA (der beiden letzten Jahre) übersteigen den Marktwert von 4,6 Mio (bei einem Kurs von 7 Euro). Ich kann mich nicht erinnern in meiner fast 20jährigen Börsenbeobachtung, dies schon jemals gesehen zu haben.

Ich will da jetzt aber nicht nur das Positive bringen. Es ist auch klar, dass das Eigenkapital sehr niedrig ist und die Verschuldung nach wie vor ein zu hohes Niveau hat.

Weil aber das Unternehmen die Fähigkeit hat Schulden schnell abzubauen, sehe ich die Schuldensituation relativ entspannt.
Bei gleichbleibenden CashFlow Strömen werden die Schulden in 5 Jahren um 20 Mio abgebaut. Gleichzeitig steht ja auch der Grundstücksverkauf an, womit weitere 8-9 Mio Cash ins Unternehmen fließen.

Ich denke, es hat schon seinen Grund, warum es bei den Kreditverhandlungen zuletzt nicht zu einem Schuldenverzicht durch die Banken kam. Die Banken sehen ja auch, dass das Unternehmen eine Menge Cash verdient. Wieso soll es da zu einem Forderungsverzicht kommen.

hobbyanalyse
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seit 2012-06-08


cicero, ich kenne die Zahlen von SW alle ganz gut. Ich habe mich aber offenbar falsch ausgedrückt. Ich meinte dass die einzelnen Komponenten mit konstanten Raten (=lineare Abschreibungen) abgeschrieben werden. Natürlich gibt es wie Du schon richtig dargestellt hast für unterschiedliche Komponenten verschieden lange Nutzungsdauern, sodass die AfA sich Schritt für Schritt über die Jahre abschwächen wird. Der Großteil der AfA stammt aus den Bereichen Grundstücke/Gebäude sowie technische Anlagen/Maschinen und macht in Relation zu deren Anschaffungskosten jeweils geringere Summen aus. Diese Bereiche haben also großteils offensichtlich längere Nutzungsdauern wie auch das Verhältnis zeigt. So wird es noch länger dauern bis die AfA wirklich signifikant gesunken ist. Ich weiß nicht ob das in drei Jahren schon soweit ist, dass man bezüglich Capex und AfA schon im steady state ist. Es ist aber ohnehin irrelevant weil in diesem Fall eindeutig der Cashflow zählt und nicht die GuV.

Zur Schuldenrückführung noch eine Anmerkung: vor allem 2013 war ein Effekt aus der Änderung im Working Capital dafür maßgeblich, dass man sogar 4 Mio. tilgen konnte. Konkret wurden kurzfristige Verbindlichkeiten überproportional aufgebaut (sprich Dinge über den Jahreswechsel hinweg auf Ziel finanziert). Das ist aber kein nachhaltiger Effekt. Ähnliches, wenn auch in wesentlich geringerem Ausmaß war 2014 zu sehen: hier wurden vor allem überproportional Lieferforderungen reduziert (sprich eingefordert). Man muss also immer schauen, zu welchem Maß der Cashflow wirklich aus der laufenden Geschäftstätigkeit kommt und zu welchem Maß aus der Reduktion des Working Capital. Letzteres ist kein nachhaltiger Effekt.

Nur ein technisches Detail am Rande: ein Cashflow wird nie durch Abschreibungen reduziert.




hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Noch was: die Banken sehen auch, dass das Unternehmen irrsinnig hohe stille Reserven in den Grundstücken hat.

Interessant ist auch der Blick auf den Einzelabschluss, der logischerweise nicht durch die Währungseffekte verzerrt wird. Dort liegt die EK-Quote bei fast 30 Prozent und der Buchwert je Aktie bei über 23 Euro.

cicero3
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seit 2015-12-01


#Hobbyanalyse:

...Du führst beim CashFlow 2014 an, dass Lieferforderungen überproportional reduziert wurden. Das sehe ich. Diese Position ist mit 2,680 Mio ausgewiesen.
Man sollte dann aber auch erwähnen, dass in der selben Sparte (CashFlow aus Working Capital) die Position "Veränderung der Vorräte" mit 0,937 tsd und "Veränderung der Verbindlichkeiten" mit 1,17 Mio jeweils negativ auf den Cash Flow wirken. Zumindest die Rückführung dieser kurzfristigen Verbindlichkeiten sollte zumindest auch die gleiche Nachhaltigkeit besitzen wie 1 Jahr zuvor die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Auch beim 2013er "CashFlow aus dem Working Capital" schlug ja die Position "Veränderung der Vorräte" mit 2,4 Mio negativ zu Buche. Auch hier könnte man wieder sagen, dass das nicht nachhaltig ist.

Man sieht, dass da schon zwischen den Jahren sehr viel passiert.
In einem Jahr kommen kurzfristige Verbindlichkeiten für die WorkingCapital-Beschaffung hinzu und im näcshetn Jahr werden diese wieder teilweise zurückbezahlt.
In einem Jahr gelingt, es Forderungen massiv rückzuführen und im näcshten Jahr baut man diese wieder massiv auf.

Ich denke über einen 3 Jahreszeitraum läßt sich besser ablesen, wie es mit dem CashFlow bestellt ist. In den Jahren 2012 bis 2014 lag der operative CashFlow bei durchschnittlich 4,45 Mio.

Um noch ein besseres Bild zu bekommen, sollte man sich das wesentlich schwankungsresistentere EBITDA ansehen. Das stand in diesem Zeitraum recht eng zwischen 5,8 und 6,5 Mio.


Danke für den Hinweis mit dem CashFlow bzw. der Abschreibungen.
Natürlich wird ein CashFlow nicht durch Abschrebungen reduziert. Mit CashFlow meinte ich natürlich das vom Unternehmen eingenommene Geld.

Es wäre schön, wenn Du noch ein paar Details über die hohen stillen Reserven des Unternehmens erwähnen könntest. Du bist ja offenbar schon länger im Unternehmen investiert und hast Dich sehr ausführlich damit befasst.


hobbyanalyse
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seit 2012-06-08


"Zumindest die Rückführung dieser kurzfristigen Verbindlichkeiten sollte zumindest auch die gleiche Nachhaltigkeit besitzen wie 1 Jahr zuvor die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten."

Natürlich, es geht eben darum, wie sich dieser Posten - also das working capital insgesamt - unter dem Strich entwickelt. Hier war es eben in beiden Jahren so, dass sich in Summe das working capital verringert hat (2013 um 2,2 Mio. und 2014 um knapp 0,6 Mio.). Insbesondere wenn man hofft, dass es in Zukunft wieder mehr Geschäft gibt, sollte es eher umgekehrt sein, sprich Geldmittel werden überproportional dadurch gebunden, dass einerseits Vorräte angekauft und Waren vorerst auf Ziel verkauft werden. Dieses Geld steht dann freilich nicht zur Tilgung von Krediten zur Verfügung und auch nicht für Bestandsinvestitionen.

Insgesamt ist man aber signifikant cashflow-positiv und das ist gut. Außerdem hast Du die nicht betriebsnotwendigen Immobilien schon erwähnt, die die Kredite weiter reduzieren können und außerdem gibts ja noch Wertpapiere.

Ad stille Reserven in den Grundstücken: ich hab es jetzt nicht auswendig genau im Kopf aber was ich mich noch erinnern kann sind die Grundstücke, auf denen die Sachanlagen stehen, insgesamt mit einem Buchwert von ein paar Millionen im Abschluss erfasst. Auf der Homepage des Konzerns gibt es ein Video wo die Werke alle vorgestellt werden und wo jeweils die Fläche der Werksgrundstücke erwähnt wird. Wenn man die qm-Zahl aufsummiert kommt man auf einen Buchwert von wenigen Euro pro qm. Da ist aber beispielsweise ein Grundstück mitten in Klagenfurt dabei. Auch die Grundstücke in Ungarn sind wahrscheinlich mehr wert als ein paar Euro pro qm.

cicero3
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seit 2015-12-01


#Hobbyanalyse:

Habe mir das Präsentationsvideo jetzt angesehen. Sollte jeder am Unternehmen interessierte auch tun. Da wird einem schon bewusst in wieviel Tradition und handfeste Werte man hier investiert. Mit der Investition von etwa 50.000,- Euro erhält man aktuell 1% dieser Werte.

Bei der Gelegenheit habe ich mir auch die jeweiligen Standorte mitgeschrieben:

Betreffend der Erfassung der stillen Reserven kann man wohl festhalten, dass da eigentlich nur die alten Standorte in Frage kommen, deren Grundstücke bereits voll abgeschrieben sind.

In Österreich sind das:

1910 Klagenfurt 27.000 m
1966 Lienz 40.000 m
1960 Sierning 25.000 m
1960 Ramingstein 20.000 m

Insgesamt also 4 Grundstücke die alle älter als 50 Jahre sind und damit eigentlich voll abgeschrieben sein müssten. Insgesamt weisen die Grundstücke 112.000 m auf.

Welchen Wert könnten diese Grundstücke haben?

Bei einem Preis von 50 Euro pro m ergäben sich etwa 5,6 Mio Euro. Ich denke, das ist eher vorsichtig geschätzt.
Klagenfurt wird wohl weitaus mehr als diese 50 Euro wert sein. Ansonsten müsste man da genauer recherchieren. Vielleicht liest ja hier auch jemand aus der Immobilienecke mit.

Die ungarischen Werke sind wesentlich größer (insgesamt 550.000 m) etwa 5x so groß wie die Österreichischen. Sie wurden aber erst ab 1998 als Bestand gekauft und modernisiert oder eben neu gebaut.
Wie es sich bei den Abschreibungen des Grundstückes verhält, wenn ein altes Werk gekauft und modernisiert wird, weiß ich nicht. Im Zweifelsfall kann es aber sein, dass hier keine stillen Reserven schlummern.

Die Recherche dieser Angelegenheit wird bei mir aber einen hohen Stellenwert haben. Bis zur HV sollte das herauszufinden sein.

hobbyanalyse
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seit 2012-06-08


cicero,

Grundstücke werden gar nicht abgeschrieben, sie bleiben mit historischen Anschaffungskosten in der Bilanz. Ich habe hinsichtlich des Werkes in Klagenfurt mal geschaut, was in der Gegend dort ein Industriegrund kosten könnte. 50 Euro sollten da sehr konservativ geschätzt sein.

Auch die Grundstücke in Ungarn sollten mehr wert sein als vor fast 20 Jahren (und auf jeden Fall mehr als ein paar Euro pro qm).

cicero3
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seit 2015-12-01


#Hobbyanalyse:

Alles klar! Vielleicht könntest Du mir erläutern was unter "Historischer Anschaffungswert" zu verstehen ist und wie man das dann umlegen könnte.

Schau mal auf Google Maps. Da sieht man, dass rundherum Wohngegend ist. Bei einem Verkauf könnte man damit wohl auch höhere Preise erzielen, wie sie eben für Wohngegenden üblich sind.


hobbyanalyse
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seit 2012-06-08


Historische Anschaffungskosten sind der Preis, den man damals beim Erwerb bezahlt hat. Exakt rausrechnen kann man es leider nicht, weil eben die Anschaffungen teilweise schon so lange her sind, dass keine detaillierten Informationen mehr aufzutreiben sind. Aber wie Du schon richtig gesagt hast: die Lage in Klagenfurt ist nicht die Schlechteste und somit dürften die 50 Euro sehr niedrig angesetzt sein. Man kann das also zumindest als deutliches Sicherheitspolster gegen zukünftige Schwankungen in den Cashflows sehen. Man weiß dass da ordentlich Substanz vorhanden ist.

Ich muss außerdem sagen dass ich zutiefst beeindruckt bin, dass Du Dir das Unternehmen auch so genau angesehen hast. Bin auch wirklich schon gespannt auf den kommenden Geschäftsbericht.

cicero3
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seit 2015-12-01


Vielen Dank für die Blumen!

Es ist eigentlich gar nicht meine Herangehensweise, so tief in die Materie einzusteigen, aber gerade bei SWUT erscheint mir das schon wichtig zu sein, weil man da auch nicht wieder einfach so schnell aussteigen kann. Man sollte da schon wirklich überzeugt vom Unternehmen sein.

Ich muß auch zugeben, mir fehlt auch etwas das Wissen über den österreichischen Markt. Ich bin zwar schon fast 2 Jahrzehnte an der Börse aktiv, aber vorwiegend bei Deutschen und auch sonstigen internationalen Werten.
Ich sehe, dass Du gerade hier beim Börese Express häufig postest. Ich schließe daraus - und aus dem Inhalt Deiner Postings natürlich auch - dass Du Dich hier auskennst.
Wäre also schön, wenn Du hier weiterhin, Dein Wissen Preis gibst!

Wie gesagt, diese stillen Werte, die da im Unternehmen schlummern, erscheinen mir für die Unternehmensbewertung schon wichtig zu sein. Da muß man dran bleiben und genaueres heraus finden.

Wo siehst Du eigentlich den fairen Wert der Aktie?









hobbyanalyse
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seit 2012-06-08


Bitte gerne! Gerade bei solchen Mini-Nebenwerten zahlt es sich aus ganz genau hinzusehen. Es gibt hier teilweise unglaubliche Ineffizienzen.

Einen exakten fairen Wert festzumachen ist immer schwer. Mir scheint aber der vier- bis fünffache free cashflow als konservative Untergrenze in Ordnung. Das wären dann wahrscheinlich so 8 bis 10 Mio. für das ganze Unternehmen. Das sollte auch abgesichert sein durch die Substanz. Wenn sie in den nächsten Jahren weiter Schulden zurückzahlen können, würde aber auch dieser Multiple steigen - sprich der vorhandene Cashflow wird mehr "wert", weil das Risiko sinkt. Eine bessere Auslastung der Werke würde dem Ganzen natürlich auch noch zusätzlich Auftrieb verleihen, weil sich deutliche Skaleneffekte im Ergebnis zeigen würden. Steigende Zinsen und/oder ein größerer Umsatzeinbruch könnten die Eigenkapitalgeber aber auch recht schnell ausradieren, dessen muss man sich auch bewusst sein.


geldl
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seit 2007-09-28


Vielen Dank für Eure interessanten Ausführungen cicero3 und hobbyanalyse. Schön, dass auch so interessante Nebenwerte mal besprochen werden.

Was die letzte Frage von cicero3 angeht, so kann man das m.E. einfach veranschaulichen:

Wenn z.B. die Grundstücke X, Y und Z im Jahr 2006 um 3 Millionen EURO angeschafft wurden, so stehen sie nach wie vor mit diesen 3 Millionen im Anlagevermögen (obwohl Sie nun ein vielfaches mehr Wert sind).

Sollten Sie z.B. nur für mögliche Erweiterungen gekauft worden sein und somit für den derzeitigen Betrieb nicht notwendig sein und z.B. um 10 Millionen EURO (abzüglich aller Spesen und Steuern) verkauft werden können, so erhöht sich das Eigenkapital um 7 Millionen EURO mit all den positiven Auswirkungen auf der GuV :-)

Dazu gäbe es noch weitere Ideen. Im Falls von Fabriken weniger denkbar, aber z.B. im Fall von sehr teuer bewerteten Bürostandorten. Siehe Seite 23:
http://www.zitzelsberger-partner.de/pdf/fachbr...

Außerdem kommt mir gerade, dass wenn das Anlagevermögen kleiner wird und dadurch auch Kredite zurückgezahlt werden man hier von einer Bilanzkürzung spricht und das in dem Fall m.E. einen weiteren positiven Effekt auf die Eigenkapitalquote hat. Jetzt mache ich aber mal Sonntag, aber dies kann hier gerne weiter diskutiert werden...

cicero3
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seit 2015-12-01


#Hobbyanalyse:

Der FreeCash Flow lag 2013 bei 4,5 und 2014 bei 4,1 Mio. Wenn Du den 4-5 fachen FreeCash Flow als Untergrenze für den fairen Wert ansetzt, so müßte dieser Schwellwert aber bei etwas über 18 Mio liegen.
Das würde sich dann auch mit einer Einschätzung (siehe Beitrag weiter oben) decken.

Halten wir dazu fest, dass sich der FreeCash Flow aus der Summe des Operativen Cash Flow (Laut Bilanz: Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit) und dem Cash Flow aus der Investitionstätigkeit zusammen setzt.


Hier ist die Erläuterung zum FreeCash Flow:

Free Cash-Flow ist definiert aus Operativer Cash-Flow plus Cash-Flow aus Investitionstätigkeit. Mit den Mitteln aus dem free (freien) Cash-Flow können Unternehmen Dividenden zahlen oder Aktien zurück kaufen. Der freie Cash-Flow verdeutlicht, wie viel Geld für die Aktionäre eines Unternehmens tatsächlich übrig bleibt. Diese Kennzahl kann durch Bilanztricks praktisch nicht manipuliert werden.1

Der Free Cash-Flow ist der frei verfügbare Cash-Flow. Er verdeutlicht, wie viel Geld für die Dividenden der Aktionäre bzw. Gesellschafter oder für eine fällige Rückführung der Fremdfinanzierung verbleibt. Die Größe des nachhaltigen Free Cash-Flows ist für Finanzierungsinstitute ein Indikator für die Rückzahlungsfähigkeit von Krediten und wird deshalb oft als Berechnungsgrundlage der Finanzierungskapazität verwendet.


hobbyanalyse
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seit 2012-06-08


Wie gesagt, ich möchte die Veränderungen des working capital da außen vor lassen - also diesen Teil neutralisieren.

Dadurch komme ich zunächst auf folgende Werte:

2013: Cashflow aus dem Ergebnis 3,5 Mio. abzüglich Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1,3 Mio. ergibt 2,2 Mio.
2014: Cashflow aus dem Ergebnis: 4,6 Mio. abzüglich Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1 Mio. ergibt 3,6 Mio.; aber da war auch ein Erlös aus einem Verkauf eines Geschäftsbereichs dabei. Das ist ein Einmaleffekt von ca. 600 Tsd. - nachhaltig wären da 3 Mio.

Das wären jetzt im Mittel natürlich immer noch mehr als 2 Mio. Ich möchte aber konservativ unterwegs sein und deshalb habe ich erstens angenommen dass der Cashflow im working capital etwas negativ sein wird (das passt auch zu den Umsatzerwartungen). Zweitens wird es auch Boni für das Management geben, wenn es wieder ein bisserl besser läuft.

Es geht für mich ja um eine vorsichtige Schätzung der Untergrenze. Positive Überraschungen kann es da natürlich gerne geben :-)

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Bei der Berechnung des Free CashFlow nimmt man aber nicht den "CashFlow aus dem Ergebnis", sondern den "Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkei" als Grundlage. Dieser Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit ist gleichzeitig der "Operative Cash Flow"
Siehe dazu auch die Erläuterung aus meinem vorigen Posting.

Der Mittelwert des Free Cash Flow für die Jahre 2013 und 2014 liegt bei 4,3 Mio.

Ein Multiple von 4,5 ergibt dann einen fairen Marktwert von 19 Mio.


cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Ob es Boni gibt weiß ich nicht, es gibt aber kein Stock Option - Programm obwohl man zuletzt eine größere Menge an eigenen Aktien zurück gekauft hat.


hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Ich weiß dass das die Definition ist. Aber es ist nicht realistisch, gleichzeitig einen konstanten Cashflow aus dem Betrieb und eine Reduktion des Betriebskapitals anzunehmen. Irgendwann wären dann keine Vorräte mehr da, die man verkaufen oder keine Lieferforderungen die man einfordern könnte. Das geht einfach nicht. Und auch die Einmaleffekte muss man rausrechnen.

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Dass man jetzt die Einmaleffekte von 600k wegläßt verstehe ich, das ist eben außertourlich, nicht wiederkehrend oder wie man es nennen will, aber ansonsten finde ich doch, dass man möglichst nahe am theortischen Grundgebilde festhalten sollte. Da geht es auch um die Vergleichbarkeit zu anderen Unternehmen oder anderen Analysen.

Läßt man also diese 600k weg ergibt sich ein durchschnittlicher FreeCash Flow für beide Jahre von 4,05, womit sich bei einem Multiple von 4,5 ein Marktwert von 18 Mio Euro ergäbe.

Ich will da nicht kleinlich sein, aber so wie Du das alles vorsichtig auslegst kommt bei Dir letztlich auch nur etwa der halbe faire Marktwert dabei heraus. Wie gesagt, da fällt es dann eben schwer Vergleiche zu anderen Unternehmen/Analysen herzustellen.

Bei einem Marktwert von 18 Mio würden sich faire Kurse von 27 Euro ergeben.

geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Also genau genommen ist es ohnedies etwas anders. Nach Literatur bzw. gängiger Praxis erhält man den Unternehmenswert durch die Diskontierung der zukünftigen freien Cashflows um dann den Barwert zu erhalten. Natürlich muss man die Verschuldung auch mitberücksichtigen. Es gibt das verschiedene Verfahren und viele Bücher darüber und ich habe einige davon gelesen und DCF Berechnungen angestellt. Das Problem ist zumeist die Cashflows auch für die fernere Zukunft richtig einzuschätzen...

Doch ich denke wir sind uns einig, wenn es SWUT gelingt weiterhin operativ gut zu wirtschaften, jährlich mehr als 4 Millionen Schulden zu tilgen und das Eigenkapital jährlich deutlich zu verbessern (in 2 Monaten wissen wir es genau), dass dann mittelfristig (2-4 Jahre) Kurse von 20/30 Euro (oder bei sehr guten Grundstückverkäufen noch mehr) realistisch bzw. eine logische Folge sind.

Dazu habe ich 2 Fragen:

Eine an Cicero bzw. wenn das jemand anderer weiss: Wann sollen die Grundstücksverkäufe erfolgen bzw. von welcher Größenordnung sprechen wir? Ich denke derzeit ist die Zeit ganz gut dafür, also warum warten...

Eine an Hobbyanalyse bzw. wer sonst noch mag:
Bist Du schon investiert und wäre es nicht günstig in Paketen einzusteigen. Denke jetzt 1/3. Ein weiteres Drittel nach den Jahreszahlen (sofern wirklich ein positives Ergebnis rausschaut und somit Eigenkapital verbessert wurde). Und ein weiteres Drittel dann in 14 Monaten nach den 2016er Jahreszahlen (sofern der Trend anhält)?

Schönen Wochenstart allen :-)

hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


geldl,

Eine DCF-Bewertung ist "state of the art". Da hast Du völlig Recht. Allerdings ist sie für einen Außenstehenden de facto nicht sinnvoll durchführbar. Denn eine solche Berechnung, wenn sie nach der Literatur korrekt gemacht wird, benötigt Plandaten vom Unternehmen zu Umsatzentwicklung, Margen, Ausschüttungsquoten und so weiter. All das hat man als Privatinvestor nicht. Und selbst wenn man sie hat oder meinetwegen auch selbst schätzt, suggeriert diese Methodik nur eine mathematische Genauigkeit, die nicht vorhanden ist.

Die Multiple-Methode, die wir hier verwendet haben, ist ebenfalls der Literatur zu entnehmen, wenngleich sie dort etwas anders realisiert wird (im Peergroup-Vergleich). Auch Substanzwertschätzungen spielen in der Unternehmensbewertung eine Rolle, z.B. bei der Ermittlung nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte (nicht genutzte Immos, Wertpapiere, etc.). Da eine oberflächliche DCF-Methode genauso ungenau ist wie ein Multiple oder Substanzwertermittlungen kann man aber auch darauf verzichten. Besser sehr konservative Schätzungen machen und kaufen, wenn der Kurs noch deutlich darunter liegt.

Übrigens ist die Multiple-Methode nichts anderes als eine sehr stark simplifizierte DCF-Methode. Ein Multiple von 5x Free Cashflow ist ja nichts anderes als die Annahme eines konstanten Free Cashflows für die Zukunft und dessen Abzinsung mit 20% p.a..

Zu Deiner Frage an mich: ja ich habe ein paar Stücke. Ob und wie es am günstigsten ist zu kaufen, kann ich Dir aber nicht beantworten, weil ich nicht weiß wie sich die Kurse entwickeln.

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


#geldl:

Es wird aktuell ein Käufer der Grundstücke gesucht. Da es kein Notverkauf ist, gehe ich davon aus, dass man da gewisse Preisvorstellungen haben wird und vorerst wohl auch warten können wird, was der Markt hergibt. Ich weiß da aber nichts näheres, das ist jetzt nur meine Einschätzung. Grundstücksverkäufe können unter Umständen auch Jahre dauern.

Ja, wir sind uns einig. Der Wert der Firma hängt nicht nur vom Free Cash Flow ab, da spielen auch die von Dir genannten Parameter/Entwicklungen und andere Einflussfaktoren eine Rolle.
Nichts desto Trotz sollte man aber auch das Ziel der Reise kennen, sprich welchen Wert das Unternehmen aktuell, in 3 Jahren oder noch längerfristig haben könnte.

Ich hätte da auch noch eine Frage an hobbyanalyse.

Kennst Du die Voraussetzungen für einen Wechsel des Segmentes an der Wiener Börse? Die Notiz im Standard Market Auction ist ja nicht gerade der Traum einer börsennotierten Firma. Welchen Marktwert (ich vermute im FreeFloat) bzw. Börsenumsätze wird man brauchen um in ein höheres Segment vorzurücken?


hobbyanalyse
3333 Postings
seit 2012-06-08


Nein, die genauen Voraussetzungen kenne ich nicht. Aber hinsichtlich des prime markets schwirrt mir die Zahl von 15 Mio. Euro Marktwert des Streubesitzes und detailliertere Quartalsberichte im Kopf herum.

Zu den Grundstücken noch: es wird auch die Bank bei etwaigen Verkäufen mitreden wollen. Es ist ja alles verpfändet.

geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Stimmt hobbyanalyse und ist schon klar, dass die Multipilkatorverfahren neben den DCF Verfahren auch sehr gebräuchlich sind. Substanzwertverfahren ist bei den guten Cashflows mal zweitranging aber hinsichtlich der Verschuldung und der hohen stillen Reserven auch nicht ganz uninteressant.

Danke auch cicero und hobbyanalyse für Eure Antworten! Ja, muss jeder selbst wissen wann, ob und wie er einsteigt. Ich denke nur aufgeteilt ist sehr sinnvoll und bei dem Handelsvolumen ohnedies wohl erforderlich...

Was die Banken betrifft, so denke ich haben die aber ein großes Interesse, dass es mit SWUT weiter aufwärts geht. Insofern sehe ich einem Verkauf und einer Steigerung der Eigenkapitalquote positiv entgegen. Eine erste Position habe ich auch schon, insofern würde mich auch ein baldiger Verkauf nicht stören und finde auch aus Unternehmenssicht ist jegliche baldige weitere Verbesserung erstrebenswert!

Wenn SWUT sich gut entwickelt, wird es mittel- bzw. langfristig gesehen auch nicht sooo große Unterschiede ausmachen, ob man bei 8 oder 9Euro einsteigt. Andererseits liegt der Gewinn auch im Einkauf...

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Zur Zeit macht es richtig Spaß, hier investiert zu sein. Die Aktionärsstruktur sieht sehr stabil aus. Trotz der Turbulenzen hat die letzten beiden Tage kein einziger seine Aktien geschmissen.


geldl
92 Postings
seit 2007-09-28


Das stimmt, in den Tagen der Turbulenzen ging es sogar auf 7,90Euro hoch. Dafür ging es heute - wo alles andere steigt - mit 500 Stück auf 6,52Euro (zumindest in Wien)!

In 3 Monaten wird mich das vermutlich mehr stören als jetzt :-)

LASKler
8109 Postings
seit 2012-02-28


Intressant keine Frage
Bilanzen der letzten Jahre Grausamkeit

Ist ein klein Unternehmen

cicero3
23 Postings
seit 2015-12-01


Ja, das ist aber offenbar ein Einzelner der hier verkauft hat. Die Aktie hat die Wiener Börse in den letzten Wochen und Monaten klar outperformt.

Außenminister Kurz war gerade in Serbien und hat das Land sehr gelobt. Das 7,2 Mio - Einwohnervolk führt ja mit der EU seit Dezember 2015 Beitrittsverhandlungen. Serbien glaubt, dass der Beitritt bis 2019 gelingen könnte.
Für SWUT wäre Serbien, das in direkter Nachbarschaft zu Ungarn und Rumänien liegt, ein - geographisch ideal gelegenes Land - für ihre Geschäfte.
Das rumänische Werk "Timisoara" (Temeschwar) liegt 150 Straßenkilometer von der serbischen Hauptstadt Belgrad entfernt. Nachdem der Lieferradius der Werke 300 km beträgt, müßte damit nicht einmal ein neues Werk gebaut werden um zumindest Nordserien beliefern zu können. Der Süden könnte möglicherweise vom Werk in Bukarest erreicht werden.


 
freddy16
Da tut sich mal wieder was!2012-03-27 17:25:57
63 Postings

seit 2009-04-03

Schön zu sehen, dass niemand mehr verkauft, laut Firma alles eingepreist, jetzt gehts hoffentlich wieder nach Norden!

freddy16
63 Postings
seit 2009-04-03


Könnte jetzt bis 18,-und 19,-Euro durchstarten!

LASKler
8109 Postings
seit 2012-02-28


Gibt es Meinungen zu diesen Unternehmen?

Von den zahlen her nicht der renner.

Aber Intresannte sparten.
Gibt es zwischen der evn SW uMWELT KOOPERATIONEN?

 
DrSurgery
Veröffentlichung 3.Quartal 20112011-11-23 10:08:44
143 Postings

seit 2009-03-20

Das operative EBIT ist mit 0,1 Mio. Eur erstmal seit 2008 für die ersten drei
Quartale wieder positiv und liegt damit um 1,5 Mio. Eur über dem Vorjahr.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichte...


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