www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo
User online: 85
pxp
main
sub
 
 

Chart und aktueller Kurs
SCHOELLER-BLECKMANN AG (AT0000946652)


SBO 3.34 % intraday 1 W 1 M 1 Y 3 Y YTD
Stammdaten
WKN 094665
Währung EUR
Typ Aktie
Börse Wien
Aktueller Wert
Letzter 67.70
Vortag 65.51
Veränd. 2.19 (3.34%)
Eröffnung 66.39
Hoch 68.85
Tief 65.64
Volumen 43767
Chart
Linienchart
von:
bis: 2014-11-22
Veränd. -
Erster 66.39
Letzter 67.70
chart
Chart-Details J-Trader

Diesen Titel: ins Portfolio
 
 
 

comment Neuen Thread zu Schoeller-Bleckmann starten
 
martin2403
SBO - Wird schon warm2014-01-25 10:34:55
192 Postings

seit 2013-08-29

Glaube ist wird Zeit, dass man bei SBO wieder eine Position aufbauen kann! Meinungen?

voitsberger
1906 Postings
seit 2007-11-21
> Re(1): SBO - Wird schon warm2014-01-25 22:35:43


ein absolutes top unternehmen, da besteht kein zweifel. die bewertung ist aber ambitioniert. umsatz: 512 mio; marketcap: 1,2 mrd; kgv: 17. also wirklich billig ist die aktie nicht. aber teuer ist sie jetzt schon sehr lange. einen kurstrigger nach oben sehe ich im moment nicht. definitiv kein risikoloser kauf. aber vielleicht gerade deswegen chancenreich.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>> Re(2): SBO - Wird schon warm2014-01-25 23:57:47


@ martin:

Meine Kauf-Marke bei SBO ist derzeit bei 73.--€, nachdem ich bei letzten Mal mit 75.-- € zu "teuer" gekauft habe. Intraday ist sie damals auf 71,xx abgesackt. Ausgestiegen bin ich auch zu früh bei 80,xx €.

Diesmal werde ich es besser machen und hoffe erst mal auf den erfolgreichen Kauf von einem kilo.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>> Krimkrise ausgestanden und Kauf2014-03-18 16:05:57


Dzt. Kurs 82.40 € (+2,70%) mei normalen Umsätzen

Meine Strategie vom 25. 1. habe ich nach der Kriminvasion durch die Russen in diesem Forum abgeändert und geschrieben, daß ich nicht kursabhängig kaufe, sondern ausschließlich von der Entspannung in der Krimkrise.

Diese ist heute durch die Rede von Putin und null Gegensanktionen für die EU so gut wie erledigt.
Das haben auch alle Börsen so gesehen und sind nach der Putinrede um mehr als 2 % gestiegen.

Ich bin meiner Strategie treu geblieben und habe heute mein gesamtes verfügbares Kapital investiert.

Das waren SBO zu 82,40 €, AMS zu 115,50 SFR und AND zu 45,50 €.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28



SK heute 86,46 € (minus 0,38 %) bei schwachen 6.000 STk.

Ich habe heute meine SBO zu 85,85 € verkauft.

Ebenso läuft ein VK-Auftag für AND mit 44,88€ noch bis 9.4.

Gründe sind die aufkommende Unsicherheit in der Ostukraine, wo auch der Übergangspräsident und Julia Timoschenko glauben, daß es die Russen auf die Grenzrepubliken scharf haben. Dies würde zu Wirtschaftssanktionen der EU führen.

Der zweite Grund ist der überkaufte amerikanische Markt, der noch länger korrigieren könnte, um neue Kraft zu schöpfen.

Der dritte Grund ist mein Gefühl, welches mir billigere Einstiegskurse flüstert.
Viel muß es nicht sein. 5 % billiger und ich wäre schon zufrieden.

Nicht verkaufen tue ich meine AMS, die ich ev. erst vor den Q1-Zahlen am 28. 4. (falls der Kurs passt) verkaufe. Hier hat die Krimkrise bisher keine Spuren hinterlassen.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


SK 85,07 (plus 1,29 %) bei schwachen 10.000 Stk.

Meine Einschätzung vom 7. 4. war also gar nicht so schlecht.

Zwar hat sich die SBO noch nicht nach unten bewegt, aber könnte dies noch nächste Wochen kommen.

Hier die aktuelle Einschätzung für die vorösterliche Börsenwoche.

Der DAX hat seine Chartunterstützung bei 9.400 heute deutlich gebrochen und hat als nächsten, guten Halt, die Marke von schwach 9.000 Punkten.

Genau dort werde ich -die Lage in der Ostukraine vorausgesetzt- wieder voll kaufen.

Hier der ganze Wochenausblick:

http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachric...

Hepy istern, ol of ju. :-))

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22
>>> Was passiert nach der HV ?2014-04-20 15:04:47


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User


Kurse bei der SBO haben sich seit 9 Monaten an den vorherigen Anstiegen konsolidiert und ein positiver outlook oder eine andere Neuigkeit im Zuge der HV könnte dafür die Initialzündung sein.
Nach den letzten Zahlen für 2013 hat sich der kurzfristige Aufwärtstrend bestätigt.

Die Zahlen wurden von den Anlegern gut aufgenommen, die AB sind voll. Kunden brauchen wieder mehr Bohrmotoren und Bohrstränge sowie Sonderausstattungen und auch Anfertigungegn. Per YE 2013 war der Auftragsstand bei 112 Mio. Euro nach knapp 150 Mio. Euro im Jahr zuvor gesunken. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn im Jahr 2013 um ein Fünftel auf 61,3 Mio. Euro. Die Erlöse sanken um 10,5% auf runde 460 Mio. Euro.
Positiv hervorzuheben ist auch, dass weiterhin eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie bezahlt wird. Das kam an der Börse gut an. Die HV nächsten Mittwoch wird dies auch absegnen. Der positive Auftragstrend wird dank der boomenden Öl-und Gasindustrie erhalten bleiben. Die Chancen stehen gut, dass die längere Konsolidierung bald nach oben aufgelöst wird und dadurch ein Kurspotential von 20 % freiw ird.
Dreistelligen Euro-Kurse sind nur mehr eine Frage der Zeit. Nach unten gibts um die 70 + Euro ein Betonfundamnet, das die Marktrisken begrenzen dürfte.
Daher könnte man sowohl auf eine kurzfristige Aufholung des Divabschlages als auch mit der Überschreitung des zweistelligen Kursbbereiches für 2 0 1 4 spekulieren. Das klingt doch nach BUY.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>> echt extrem2014-08-09 08:10:52


Am Freitag Höchster Kurs -88,3-Tiefster 81,5.
da geht was;)

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>> echt extrem2014-08-09 15:10:10


SK 83,99 € (-0,91 %) bei doppelten Normalumsätzen von 18.500 Stk.

Myshare, du hast recht. Echt krass. Spekulanten mit Terminverfall wäre eine mögliche Erklärung.

Ich habe die Gunst der Stunde genützt und zu 81,81 nachgekauft.
Mein neuer Mischkurs ist jetzt 86.--€, nachdem ich am 3. 7. 14 zu 95 € ausgestiegen bin.

In 10 Tagen gibt es Zahlen, die positiv überraschen dürften. Der WErksausbau in Ternitz dürfte erstmals richtig zum Tragen kommen.

Aber auch ohne Nachrichten ist SBO immer für 10 % Sprünge gut. Dieser dürfte jetzt unmittelbar bevorstehen. Mit 2 k bin ich voll in SBO drinnen, würde aber nochmals nachkaufen, falls es unter 80.--€ geht.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>> echt extrem2014-08-09 15:42:13


ja genau , TERNITZ wurde enorm modernisiert-ausgebaut

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>> echt extrem2014-08-09 16:02:23


vielleicht hat die 200 Tagelinie schuld an den Kurssprüngen?
nach langer zeit ist SBO unterhalb.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>> echt extrem2014-08-18 20:19:03


SK heute 82,55 € (minus 1,88%) bei erhöhten 15.000 Stk. (100 Tage ca. 10.000 Stk.)

Rechtzeitig vor den Zahlen (mittwoch, 20. 8.) bemühen sich meine vielgeliebten Analysten, ohne Angabe von Gründen, die Kursziele zu senken und SBO auf Hold zurückzustufen.

http://aktien-portal.at/showmedia....

Das Spiel ist ja schon bekannt: Erst Schlechtreden, dann Aktien billig aufkaufen und nach den Zahlen den Titel wieder loben und hochstufen. Funktioniert im 3-Monatstakt immer wieder.

Bei mir allerdings nicht, weil ich morgen (Dienstag), sollte der Kurs nochmals nachgeben, kräftig kaufen werde.

80,80 € und 80,08 € werden meine Kauflimits sein.

Ich vermute, daß die Zahlen positiv sein werden und ca. 1,10 € Gewinn im Q2/14 stehen könnte.

Zum Vergleich: Vorquartal 0,91 €, VorJAHRESquartal 0,87 €.

Zwei Tage vor den Zahlen trauen sich die hochbezahlten Analysten nicht, Gewinnschätzungen abzugeben.
Berechtigte Frage: Warum nicht ????????

Mit ein bisschen Fantasie werdet ihr die Antwort schnell haben.


cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>> Q2-ZAHLEN "wie erwartet"2014-08-21 13:18:49


Kurs derzeit 79,90 € (minus rund 2 %) bei normalen Umsätzen

Nach Bekanntgabe der Zahlen (1,00 € im Q2), wurde im Netz geschrieben, daß die Zahlen leicht unter den Erwartungen der Analysten lagen. Dies, obwohl vor den Zaheln im Netz nichts von Analysten in Zahleln zu lesen war.

Hinterher bin ich auch gescheiter und kann mich leicht wichtig machen.

Ich habe vorher 1,10 € Gewinn im Q2 geschätzt. Geworden sind es nur 1,oo€.

Mein Nachkauf zu 80,80 und 80,08 am 19. 8. ist (Gott sei Dank) nicht aufgegangen.

Dafür habe ich heute nochmals einen halben k zu 79,79 (1 € billiger) nachgekauft.

Ein weiterer Auftrag zu 78,78 läuft heute auch noch.

Dann bin ich wieder pleite und warte auf bessere Zeiten. Spätestens In 3 Monaten sollte es dann wieder für einen Verkauf passen und mein Ziel (plus 10%) erfüllt sein.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>> Q2-ZAHLEN 2014-08-23 17:38:34


bei 75 würde ich auch einsteigen
ist einfach sehr gut gelaufen die letzten jahre

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-04 16:41:02


Ausbruch nach oben oder nach unten??

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-04 18:54:32



SK heute 79,74 € (minus 0,92 %) bei sehr schwachen 5.100 Stk.

Momentan interessiert sich niemand für SBO (siehe Umsätze der jüngsten Vergangenheit).

Ich versuche schon seit 10 Tagen endlich meine 500 Stk. zu 78,78 € zu erhalten. Morgen gilt meine Order noch und ich hoffe schwer, daß SBO nicht schon vor dem Wochenende explodiert.

Die Investoren haben noch nicht begriffen, daß durch die heutige Zinssenkung der EZB der Euro gegenüber dem Dollar nachgegeben hat (logisch) und SBO davon groß porfitiert.

Alleine im 1 HJ. 2014 "kostete" der starke Euro dem Unternehmen 4 Mio. €.

Sollte die amerikanische Wirtschaft früher anspringen, als die europäische (die Wirtschaftszahlen deuten klar dahin), dann könnte der Dollar stärker werden und so SBO helfen.

CEO Grohmann hat in einem Inverview gesagt, daß der Dollar-Eurokurs das Zünglein an der Waage sein könnte für ein neues Rekordjahr bei SBO.

Die hohe Wahrscheinlichkeit eines Firmenzukaufs durch SBO ist weiterhin die latente
Zusatzfantasie des Kurses.

Da die Umsätze so austrocknen, ist es nur mehr eine Frage der Zeit bis SBO wieder so abgeht, wie eine neue Ölquelle.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-08 20:01:41


SK 77,60 (minus 1,81 %) bei überdurchschnittlichen 16.000 Stk.

Glück gehabt, daß meine Limit vom Freitag mit 78,78 um 3 Cent nicht aufging.

Heute wars noch billiger. 77,37 war mein heutiges Limit und gut 100 Stk. dürfte ich bekommen haben.

Die Ukrainekrise und die neuen "Ölfirmensanktionen" dürften jetzt übertreiben in den Kurs kommen.
Grohmann hat gesagt, daß er weniger als 10 Prozent seines Umsatzes mit Russland macht.
Nachdem die Sanktionen jetzt aber nur das Ölgeschäft, nicht aber das Gasgeschäft betreffen, sind die Umsatzeinbußen von SBO bei 3 bis 4 Prozent.

Dies rechtfertigt meines Erachtens in keinster Weise den Kursabsturz von rund 20 % seit dem Höchst.

Zudem sind die Sanktionen noch gar nicht politisch abgesegnet und in Kraft. Sollte sich Putin
in den nächsten Tagen "brav" verhalten, würden die Sanktionen als Belohnung gar nicht umgesetzt werden.

Die nächsten Tage bleiben also spannend. Ich bleibe wegen der fundamentalen Stärke von SBO positiv gestimmt und versuche morgen noch ein paar Stücke billiger zu ergattern.

Ich bin sogar so optimistisch, daß ich bei weiterer Kursschwäche andere Titel aus meinem Depot verkaufe und in SBO switche.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08
>>>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-08 20:08:59


Meinst Du, dass der Kursrückgang nur die Sanktionen sind, oder könnte da noch was anderes dahinter stecken?

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-08 23:12:44


to hobbyanalyse:

Operativ läufts bei SBO sicher gut. Das kanns nicht sein. ich bin überzeugt, daß das Q3/14 das beste im heurigen Jahr werden wird.

Aber Deine Fragestellung impliziert, daß Du einen Verdacht hast.

Was meinst Du, woran es liegt?

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-09 00:26:59



Nachtrag to hobbyanalyse:

Liege ich richtig, wenn ich vermute: "Ölpreis" ?

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08
>>>>>>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-09 00:36:03


Ja

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>>>> 80 was nun2014-09-08 20:14:55



Soeben noch in Netz gestöbert und den untenstehenden Artikel im Wirtschaftsblatt von 19.10 Uhr gefunden.

Die EU überlegt demnach die Sanktionen gegen Putin doch nicht zu verschärfen, weil dieser seinerseits mit Gegensaktionen (Sperren des russichen Luftraums) gedroht hat.

Also; die EU bekommt schon kalte Füsse.

Weil der Katzenjammer bei den Analysten momentan sehr groß ist, ist auch dieser Umstand für mich ein Kaufsignal, weil die Analysten und ihre Bankhäuser beim Jammern immer kaufen.
Wenn die Analysten loben, verkaufen sie ihre Aktien. Ich dann auch. :-))

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/3866909/index.do

harfer
35 Postings
seit 2003-08-25
>>>>>>>>>>>>>> 80 was nun...2014-09-09 14:23:44


... ein kleiner Beitrag aus dem Börse Express zur Diskussion: "Das Duell: SBO steigt gegen Schlumberger in die Arena" Kennzahlen-Vergleich zwischen den beiden Erdölzulieferunternehmen.

Zu finden hier: http://bit.ly/1qc5Spc

Vielleicht von Interesse?

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-09 18:02:03


cashier der letzte Bulle?
ein kgv von 19 is schon ein bissal teuer
aber die 75 werden schon halten!

the_saint
1073 Postings
seit 2011-08-06
>>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-09 18:19:06


Sieht man sich die 3 YR chart an, sieht es aber schon sehr danach aus, als würden die 50 Euro wieder machbar und wahrscheinlich sein.

Ölpreis auch ganz weit unter dem psychologisch wichtigen 100'er. Wenn man jetzt noch kalkuliert, dass es ja eigentlich genug hotbeds gibt um hier mit angst kohle zu machen, dann würde ich sagen: spricht auch dies für ein weiter niedrigeres niveau.

Boden ist in jedem fall auf der chart keiner in sicht. Natürlich kann es sich genau jetzt wieder "erfangen" und dann nochmal richtung 100 gehen, aber ebenso möglich erscheint mir eine weitere schwäche richtung 50.

Wäre mir in jedem fall zu risky als big bet. Volumen auch immer zum vergessen. Die aktie ist was für die vitrine oder für den liebhaber. Für trader eher ungeeignet, oder?

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-09 18:23:30


aber grundsätzlich ist die Firma ja in Ordnung!
50 wäre schon heftig.
Kann mir auch nicht vorstellen das der Ölpreis länger so tief bleibt.

the_saint
1073 Postings
seit 2011-08-06
>>>>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-09 18:38:10


Ach, da braucht es nur etwas fantasie und dann kann man sich das sehr gut vorstellen.

Zudem fördern die USA auch jedes jahr mehr öl im eigenen land. Das wird sicher nicht schlecht sein für die SBO.

Der SBO ist es bis zu einem gewissen grad auch egal oder das barrel jetzt $50 oder $100 kostet. Entscheidend ist eher, wieviel neue förderstellen "angebohrt" werden. Je mehr desto besser.

Nur ist es halt so, dass bei einem barrel preis von $75 die förderung nur noch bedingt rentable ist und somit gewisse projekte kaum aktiviert werden.

Auf der 5 YR chart sieht man, dass die aktie von unter 30 Euro kommt. Also auch da wäre theoretisch noch sehr viel platz nach unten.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-09 18:41:25


hab ziemlich viele stücke SBO bei 28 gehabt.
Leider aber nicht DIE Chance erkannt.

the_saint
1073 Postings
seit 2011-08-06
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-09 18:51:26


Ui, das tut dann natürlich weh. Wäre wohl eine historische chance gewesen, bei diesem "anstieg" dabei gewesen zu sein. Davon träumt jeder ATX investor.

I have a dream: RBI @ 50 Euro :)


cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 75 was nun...2014-09-11 22:35:46


SK heute 76,40 € (minus 0,53 %) bei schwachen 9.500 Stk.

Ich habe mich gestern mit 77,07 € mit SBO noch eingedeckt. Mein Mischkurs ist aber immer noch 83,80 € und damit nicht erfreulich.

Ich bin aber optimistisch, daß der Ölpreis vor dem Winter und wegen der Russlandsanktionen wieder anzieht.

Allianz Global Investors Europe hat auch kräftig SBO gekauft und hält aktuell 644.000 Stk. oder 4 %, was sie auch nicht ohne Grund tun.

Zudem hat die Berndorf AG Ende August auch nochmal schnell 100.000 Stk. SBO gekauft und hält somit 31 % von SBO. Auch nicht anzunehmen, daß die unbedingt teuer kaufen wollen und SBO nicht genau kennen.

Für mich heißt das, daß ich noch je 500 Stk. zu ca. 75 € und 72 € nachkaufe. Das sind die zwei Chartunterstützungen, die 1 jahr zurückreichen.

Spätestens dann sollten wieder reale Fundamentaldaten in den Kurs zurückkehren.

Geht es noch tiefer, würde ich das aussitzen müssen. Würde dann halt bis zu einem Jahr dauern.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> unglaublich!2014-09-16 16:43:41


75 haben auch noch nicht gehalten.
so ist Börse-irrational oder?
schön langsam braut sich eine gewaltige Gegenreaktion zusammen!

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> unglaublich!2014-09-17 10:44:19


Derzeit 75,5ß € (plus 0,5%) bei durchschnittlichen Umsätzen.

Ich bin ganz deiner Meinung myshare.

Ich hätte noch bei 72.27 letztmalig nachgekauft. Daß das passiert, gleube ich jetzt nicht mehr.

Zudem müßte der schwache Euro oder stärkere Dollar SBO ganz schön helfen.
Zu Beginn des 3. Quartals, am 1. Juli, stand der Euro noch bei 1,36. Jetzt ist er bei 1,29 und die EZB will ihn lt. Novotny eher bei 1,25 sehen.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28


75 wird's glaube ich länger nicht mehr geben.

bin nicht dabei
hab wieder semperit gekauft..

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28



Dzt. 76,6 ( rund plus 1 %) bei schwachen Umsätzen

Ich habe gestern nochmals einen halben kilo zu 75,57 gekauft. Mein Mischpreis beträgt jetzt dadurch nur mehr 82,6 €.

Schön wäre, wenn es bald einen Firmenzukauf geben würde. :-)

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28



O-la-la !!!!!!!!!!!

Dzt. 77.--€ (plus 1,45 %) bei -Achtung- unglaublichen 65.000 Stk. um 12.20 Uhr

Exakt um 12.07.47 wurde ein Aktienpaket von 56.500 Stk. zu 78.--€ gekauft.

Vielleicht wieder Alianz Global Investors oder sonst ein Großer?

Jedenfalls dürfte dieser Käufer mehr wissen, als wir.

von mir aus darfs so weitergehen.

swan1
92 Postings
seit 2010-12-19


67,xx - heute mal zugelangt!

the_saint
1073 Postings
seit 2011-08-06


Oh-La-La!!! Da will aber jemand ganz flott nach süden. Sonnenöl bitte nicht vergessen, es könnte noch heiss werden :)

Auf der chart finde ich, ist nicht unähnlich wie bei der OMV vor einigen monaten, noch gut platz nach unten. Scheinbar ist der multi year bull run für einige öl multis, zulieferer und ausrüster vorbei. Natürlich steht die chance immer noch gut, dass sich die branche mit einem wieder ansteigenden preis beim barrel wieder erholt, aber mein cash wäre eher auf der kurzen seite bei dieser wette.

swan1
92 Postings
seit 2010-12-19


"aber mein cash wäre eher auf der kurzen seite bei dieser wette." - ist es mir sowieso immer, keine sorge!

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


Kurs um 17.20 Uhr ca. 72.--€ (+2,5%) bei extrem hohen Umsätzen mit Vola-unterbrechung.

Gratuliere an Swan1, daß du bei 67.-- gekauft hast.

Ich hätte auch gerne nochmals nachgekauft. Bin aber voll investiert.

Da es keine Neuigkeiten gibt, habe ich nur ein gutes Gefühl für SBO und die Zukunft.

Bis zu meinen 82,5 wird es zwar noch etwas dauern, aber dürfte der Ölpreis nicht mehr viel fallen und SBO auch ein wenig helfen.

Bei se wei. (Sollte Englisch sein) Bei welchem Kurs wirst du deine SBO wieder versilbern?

swan1
92 Postings
seit 2010-12-19


wollte eig. bei 70 wieder raus bin aber vom schnellen anstieg so angetan gewesen,dass ich noch dabei geblieben bin.
plane hier aber nichts langfristiges, ist mir persönlich zu unspektakulär.
dein ek wird sicher auch bald wieder kommen, halte die sbo aktuell für günstig denn der ölpreis wird sicher nicht lange auf diesen niveau verweilen.

clubberer
687 Postings
seit 2009-08-23


Leider ist der Markt derzeit so hochgradig nervös, dass man Gewinne (so fern man welche hat) meistens sehr schnell realisieren muss.

Letzte Woche von 66,73 auf 73,60 .. und heute fast wieder den ganzen Weg retour auf 67,54. Ich meine, dass das abermals ein interessantes Niveau für (zumindest) kurzfristige Kursgewinne ist ..

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


@ clubberer

Du hast vollkommen recht gehabt, daß 67,xx ein interessantes Einstiegsniveau ist. Heute sind wir intraday schon wieder auf 70.--€.

Und genau die 70 € sind die obere Begrenzung des Abwärtstrends. Kann SBO nachhaltig über 70 bleiben, bin ich bis zu den Zahlen am 19. 11. sehr optimistisch.

Daß die Russlandsanktionen SBO nicht weh tun, hat Grohmann schon gesagt.

Ich sage auch, daß der niedrige Ölpreis (der ohnehin wieder steigen wird) SBO auch nicht weh tut.

Erinnert Euch zurück in den wilden Westen und den Goldgräberboom: Die wenigsten Goldgräber wurden reich. Die Schaufelverkäufer wurden aber immer reich.

SBO ist der "Schaufelverkäufer" für das "schwarze Gold".

Die Kursschwäche sehe ich eher handelsseitig, als fundamental.

Vielleicht hat ein großer Fond umgeschichtet und ist bei SBO ausgestiegen, nachdem er vor Jahren um 20 € gekauft und jetzt im Schnitt zu 80 € verkauft hat. Obwohl ATX-Wert, ist SBO für Große ein sehr enger Wert.

Die Zahlen in gut 2 Wochen werden SBO sehr gut tun.

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28


hätte momentan noch etwas cash übrig;)
wäre 65 jetzt ein einstiegskurs?;)

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



@ myshare: Ich habe heute ins fallende Messer gegriffen und gedacht, dass die EZB mit dem EU-QE als Kursanschieber dienen könnte, stattdessen fielen die meisten Aktien in Wien und es wurde Kasse gemacht, als gäbe es einen neuen atx-Kanal von 2000-2200.
Langsam tut es schon weh, wie auch die Wienerberger und Zumtobel seit 14 Tagen auf der Stelle treten und wie die Banken aus dem Zwangskorsett des atx nicht rauszukommen scheinen.
Vor dem heutigen SBO Kauf war ich mir schon sicher, dass das gestrige Öltief ein Boden auch für die SBO sein könnte. Nach dem derzeitigen Handelsverlauf zu urteilen sind 64 und dann 62 auch möglich. Also jeweils 3 EUR rauf oder runter vom letzten jeweiligen SK, womit wir bei 62 wären.
Im Überigen schließe ich mich voll der Meinung von Cashier an und erwarte investiert die Zahlen am übernächsten Mittwoch.

clubberer
687 Postings
seit 2009-08-23


Zukünftig wird SBO jedenfalls ohne meine Stützungskäufe auskommen müssen :-)

Ich habe gestern bei 65,xx kräftig aufgestockt und halte nun bei einem Mischkurs von 66,3

Es scheint derzeit (leider) so, dass die Aktie ohne einer Wende im Ölpreis nicht steigen kann. Inwieweit das Geschäft tatsächlich durch den fallenden Ölpreis gelitten hat, wird man in 2 Wochen sehen .. ich persönlich gehe auch von tendenziell guten Q3 Zahlen aus.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Ich weiß zwar nicht im Geringsten, wie die nächsten Zahlen aussehen könnten, weil ich nicht besonders gut darin bin, so kurzfristige Schätzungen abzugeben. Dass ihnen aber ein ständig sinkender Ölpreis nicht gut tun KANN, ist irgendwie logisch. Etwas abgefedert könnte das Problem derzeit aber durch den schwachen Euro werden.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


SK, Fr., 67,23 € (plus 2,2%) bei 1,5 fachem Normalumsatz

Wer kann mir das erklären:

Schlumberger fiel von 120 auf 90 USD von Juli bis November (minus 25 %)
Halliburton fiel von 75 auf 50 USD im selben Zeitraum (minus 33 %) und
Baker & Hughes fiel auch von 75 auf 50 USD im selben zeitraum (minus 33%)

Alle sind Großkunden von SBO und die großen Ölfeldausrüster Amerikas.

Amerika fördert so viel Öl, wie noch nie. Dazu noch durch technisch aufwendiges Fraking .
So viel Öl jedenfalls, daß sie das schwarze Gold sogar exportieren.
Und da soll kein Gerät, Bohrer, Maschine kaputt gehen und abgenützt werden?
Keine neue Ölquelle erschlossen werden? Oder haben die Ölfirmen so viel Ersatzteile und Neugerät auf Lager? Wenn viel gebohrt wird, müßte viel kaputt gehen?

Hat jemand eine Antwort auf diese Fragen? Anscheinend hängt alles am Ölpreis. Unlogisch, aber es scheint so.
Nur - wie weit wird der Ölpreis noch fallen? Zieht er schon vor dem Winter (wie sonst immer) an?

Positiv ist (wie es auch schon hobbyanalyse angemerkt hat) der starke Dollar. Da traue ich mir sogar die (zugegeben leichte) Prognose zu, daß der starke Dollar auch noch im Q4 anhält und SBO dadurch noch mehr hilft. Im Q3 war er €/Dollar-Kurs im Mittel auf ca. 1,30 €. Im gesamten Q4 wird er sicher unter 1,25 € bleiben. Das bringt schon was, weil SBO zu ca. 85 % in USD fakturiert.

Gegen ein Katastrophenergebnis im Q3 spricht außerdem, daß es längst eine Gewinnwarnung von Grohmann hätte geben müssen, wenn das Q3 weit unter den Erwartungen wäre. Immerhin sind wir schon 5 Wochen im Q4.

Mir bleibt ohnehin nichts übrig, als auf einen besseren Ölpreis zu warten. Verlust realiere ich bei SBO sicher auch teilweise nicht, weil es nicht an SBO (innen) selbst, sondern scheinbar am Ölpreis (außen) liegt. Der wird auch wieder steigen. Wenn vor dem Winter nicht, dann sicher mittelfristig. Irgendwann geht den Ölbohrfirmen auch sicher ihr Reservelager aus. :-) Hopefully soon.

Letztlich ist das Q 4 bei SBO meistens das Stärkste. Der GB für 2014 wird Mitte Jänner 2015 schon vorab veröffentlicht. Vielleicht ein verspätetes Christkind. :-)

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Es ist insofern logisch, dass das Geschäft von SBO am Ölpreis hängt, weil mit sinkendem Ölpreis die Ölförderer rund um die Welt ihre Investitionen drosseln müssen. Selbstverständlich kommt die Produktion nicht ganz um Erliegen und deswegen wird das Geschäft von SBO auch nicht ganz über den Jordan gehen. Trotzdem bedeuten sinkende Investitionen einen sinkenden Rig Count. Und je weniger Ölbohrquellen vorhanden sind, desto weniger Ausrüstung wird dafür nachgefragt. Je weniger Ausrüstung nachgefragt wird, desto mehr Wettbewerb besteht unter den Herstellern dieser Ausrüstung.

Mein langfristiges Setup beinhaltet aber ebenfalls steigende Ölpreise. Es ist einfach unlogisch, dass die Preise länger als meinetwegen ein halbes Jahr oder ein Jahr auf diesem Niveau verharren sollten.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
> SBO - Wird schon warm2014-11-09 22:03:59




@hobbyanalyse zu "nicht ganz zum erliegen, nicht ganz über den Jordan gehen; usw:"

Davon ist keine Rede, denn mit Ablauf Oktober 2014 sieht die Situation höchst anders aus. Ich nehme dazu die 2 Capos im Geschäft, Hal und Schlum.

1) Beide erwähnten CEOs deuten einen weiteren Anstieg der Produktion an.

2) Im Zeitraum Februar 2012 bis September 2014 hat sich die Zahl der "rig counts" um ein Drittel erhöht.

3) Haliburtons CEO, Lesar, gab erst kürzlich bekannt, dass seine Aktivitäten und der boom nicht abebbt sondern geradezu weiterwächst.

4) Die Zulieferintensität hätte außerdem bisher unerreichte Ebenen erreicht, die Zahl der fertig gestellten Quellen habe sich um 50% erhöht, was auch Schlumberger bestätigte.

5) Allerdings hat ein bestimmter Typ von Bohrtürmen an Volumen und Zahl verloren, das sei nicht abzustreiten.

Dabei handelt es sich um die alternden unrentablen vertikalen herkömmlichen Bohrtürme, keineswegs aber die seitwärts und horizontalen Anlagen.

Verwirrend ist auch die Tatsache, dass im unkonventionellen Bohrverfahren zahlreiche Quellen in allen gewünschten Richtungen (directional drilling) von einer einem einzigen Ort gebohrt werden können, im Gegensatz zum alten verfahren, wo nur eine Quelle an einer Stelle möglich ist.

You see, numerous wells can be drilled from a single location, rather than one well at a time, which is the hallmark of vertical drilling. Dieses relativ neue cluster-Verfahren verbilligt den Einsatz also.

Da konventionelle Quellen ausgesaugt und am letzten Tropfen hängen, den Kaffeesatz darstellen, der verunreinigt und schwerer zu fördern ist, haben Orte mit clusters in Summe weniger Aufwand, da nur von einem Ort die sweet spots erreicht werden können.

Lesar trennt dabei deutlich den fallenden Ölpreis auf der einen Seite, der auch HAL 20% vom SP kostete, von einem derzeit (noch) weiterem Anstieg des Zulieferbedarfs und meint weiters, dass solange Öl und Gas vehement produziert und gefördert werden, müssen diese Quellen auch instand gehalten und serviert werden.

Abschließend meine ich dazu, dass deshalb die Rigzahlen wahrscheinlich gleich bleiben werden und wenn überhaupt nur leicht vorrübergehend einbrechen, womit ich definitiv eine Rückläufigkeit ausschließe, denn die Wirklichkeit sieht derzeit noch so aus, dass die Öl und Gasproduktion in den nächsten Jahren eher Jahr für Jahr als steigend aufgestellt ist, womit die Jagd nach Öl und Gasquellen vehement fortgesetzt wird.

Spricht man vom sogenannten Oel und Gasboom ist dieser daher nach wie vor weltweit intakt, besonders natürlich in den USA.

mehr gibts dazu nicht zu jammern.

klares Buy von Knuth

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
>> SBO - Wird schon warm2014-11-09 22:10:35


Möchte deine ausgesprochen guten postings nicht unbeantwortet lassen, Cashier - bei deinem Mischkurs von 66,xx kann dir nichts passieren. Außerdem sind bei einem Kurs "X" jeweils 3 Euro rauf oder runter ganz normal, genauso schnell kann sich das im nächsten Moment ändern. Aufgrund des hohen Aktienpreises (der Titel kommt von knapp unter 100 zurück) gibt es viele Trader, die mit Optionen handeln, oder knock outs und bei jedem Kurswechsel, Bodenbildung oder reversals durch Glattstellen der Positionen der Preis wild in die ein oder andere Richtung ausschlägt, was aber ohne tatsächliche Belange ist. Das zumeist geringe Volumen spricht dann auch für sich.
Auch arbeitet sich der neue Marketmaker, wenn ein Stillstand eintritt und sich keine potentiellen Käufer für den Preis finden, immer tiefer in den Kurs hinein und zwar solange bis tatsächlich Kaufinteresse abzeichnet. Das tut kurzfristigen Spekulanten oft sehr weh, weil diese doch eher mit einem Gewinnkanal innerhalb von 5 Euro rechnen.
Vom fundamentalen Standpunkt habe ich ebenso keine Angst bei meinem dir ähnlichen Mischkurs, dass ich auf dem Papier sitzen bleibe und sich meine Wunschvorstellungen für einen Verkauf (etwas über 70) nicht bald erfüllen werden.
Will man das US Dollar-Währungsziel bei 1,20 verwirklichen und dazu den DOW bald bei 18 000 sehen, was auch eintreten wird, muss man Verschiebungen am Rohstoffmarkt rechnen und die Nervosität um den Ölpreis verdrängen.
Die unkonventionellen Bohrlöcher haben vor 10 und noch vor 5 Jahren keinen niedrigeren Ölpreis als 90 Dollar pro Fass verkraftet und zugelassen, jetzt ist aufgrund der steten Verbilligung im Geschäft mit den Materialien und auch der Rohstoffe die "Frustrationsgrenze" auf 70 gesunken, was aber keinen Auftragseinbruch nach sich zieht.
Tiefer wird der Ölpreis auch nicht sinken, wenn man sich die futures ansieht eher etwas steigen, um die 80.
In ein zwei Schritten sind bei der SBO die 70 wieder möglich, das weißt auch du. Und wenn du 3 Wochen länger warten musst, der Preis wird kommen. Am Freitag gab es schon kurz Druck und ich glaube mich an ein ASK im Orderbuch von fast 68 erinnern zu können.
Leider aber ist uns ein anderes Problem in der letzten Woche hinzu gekommen. Der ATX Kanal ist zuletzt auf 2000 bis 2200 gesunken. Wir stehen daher nach mehreren ATHs in den US Indices, (der DOW greift nach der 18 000 und hat die 17 500 schon hinter sich), vor einer unangenehmen Situation. Der schnelle Aufwärtstrend nach der Korrektur har den DOW zu früh zu hoch zurück gebracht. Bis Weihnachten sind es noch 6 Handelswochen.
Ich vermute, dass der DOW vor Thanksgiving nochmal absinkt und zum Feiertag seinen Höhepunkt erreicht, danach bis Weihnachten (aufgrund von Verkäufen die die Vorweihnachtszeit am US Aktienmarkt prägen) wie letztes Jahr fällt um erst dann im Übergang zum neuen Jahr wieder zu steigen. Deswegen haben sich Käufer letzte Woche beim ATX zurückgehalten, viele Kasse gemacht und dürfte man allgemein ein neuerliches Nachlassen der US-Leitindices erwarten.
Was dann schließlich im Jänner kommt könnten wir uns an Hand der Kursverläufe der letzten Jahre denken. Hauptsächlich hat aber die letzte Woche im ATX darunter gelitten, dass Meldungen über erneute Truppenaufmärsche Richtung Ostukraine eine weitere Konfrontation (sogar noch vor Weihnachten) erkennen ließ. Gleichzeitig wurden wiederum russische Verbände an der ukrainischen Grenze zusammen gezogen. Die Nato hat dies in einer Aussendung stark kritisiert und deutet sich ein Aufflammen der Konflikte in der Region an. Dies bremste dir Kurse unserer heimischen Banken und naturgemäß viele angeschlossene Werte, wie die SBO. Viel darf man sich vorerst also nicht erwarten.
Man kann also sagen, dass ein niedriger Ölpreis verbunden mit regionalen Unruhen die SBO derzeit an höheren Kursen als 75 Euro hindern wird. Dass die Branche aber funktioniert und niedrige Kurse zum Kauf durchaus einladen, ersehen wir aus dem Beispiel der Cat Oil. Diese wurde angesichts des derzeit niedrigen Kurses begehrtes Übernahmeobjekt und hätte es keine bessere Zeit für dieses Vorhaben gegeben. Somit gibt es auch für uns fast keinen besseren Zeitpunkt für einen Kauf der SBO, da mit Sicherheit mit höheren Kursen kurz, mittel und langfristig gerechnet werden kann. Das Problem ist lediglich den günstigsten Einstiegszeitpunkt zu finden.

Fundamental, das Orderbuch ist gefüllt, sehe ich keine negativen Überraschungen, auch nicht vom Dollar her, das wurde schon von dir gesagt. Meine Erwartung ist, angepasst an die Beobachtung der Ukraine, einen Teil meines Investments bei der nächsten Erholung über 70 zu geben und den Rest nach Jahresbericht im Jänner.


So sehe ich das kommende auf und ab

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08
>>> SBO - Wird schon warm2014-11-09 23:33:59


Knuth:

1) ist schwer glaublich, wenn der Ölpreis noch weiter sinkt.

2) Dass in der Vergangenheit in ein steigendes Preisniveau hinein der Rig Count steigt, ist nicht weiter verwunderlich. Entscheidend ist aber, wie er sich in der näheren Zukunft entwickelt. Und hier ist es wie schon unter 1) geschrieben äußerst unwahrscheinlich, dass die Produktion gleich bleibt bzw. sogar weiter wächst, wenn bei halbwegs gleichbleibenden Förderkosten der Preis fällt. Wenn ich 10 Bauernhöfe habe, die Milch verkaufen und der Milchpreis sinkt plötzlich um 30 Prozent, werden als Konsequenz davon nicht noch weitere 10 Bauernhöfe anfangen, Milch zu produzieren, oder?

3) Was soll der CEO von Halliburton schon sagen... dass alles den Bach runter geht? Der wird immer sein Geschäft so rosig wie möglich darstellen, solange ihm das Wasser nicht bis zum Hals steht.

auf 4) und 5) kann ich nicht eingehen, weil ich davon keine Ahnung habe.

Abgesehen davon war die Frage von Cashier nur, warum das Geschäft von SBO an den Ölpreis gekoppelt ist und mein Posting war ein Erklärungsversuch dafür.

Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24
>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-09 23:45:49


Dem CEO von Halliburton würde ich schon aus dem Grund nicht glauben, weil er bei Halliburton arbeitet ;)

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-10 13:49:07



Danke guys für die sehr langen und informativen Antworten, denen ich allen etwas abgewinnen kann.

Nur zur Klarstellung Knuth:

Mein Mischkurs füs SBO ist nicht 66,xx . Ich hätte bei diesem Kurs auch nochmals gerne runtergemischt, habe ich geschrieben, wenn ich noch Cash hätte.

Nachdem ich meine SBOs am 3. 7. zu 95.--€ (fast historisches Höchst) verkauft hatte, habe ich bei 90.-€ wieder begonnen zurückzukaufen und ist mein tiefster Einkauf bei 75.--€.

Das ergibt aktuell leider einen Mischkurs von 82,5 €. Durch das ständige Runtermischen ist diese Position mit 3,5 k auch leider zu groß geraten.

Jetzt habe ich halt nur relativ kleine Positionen in AMS und bald wieder RBI, um eine bißchen Nervenkitzel zu haben.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
>>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-10 19:36:33



@cashier und die anderen Anteworten,
Zuerst möchte ich meinen Irrtum richtig stellen, ich habe diesen hohen Mischkurs von dir über 80 nicht mitbekommen.
Dass Lesar voreingenommen die Situation im Oktober 2014 verfärbt denke ich nicht.
Wenn ein CEO einer unserer Titel, wie etwa Treichl oder Zehetner, operative Gedanken abstrahlt. dann würde ich schon an den Lippen hängen und den Worten dieser Herren ohne zu zweifeln, hängen.
An wem soll man sich in den Staaten denn wenden, wenn nicht an Hal u Schlumberger?

Wer aber unabhängig Informationen einholen will, kann das unter diesem link:

http://www.prnewswire.com/news-relea...

Zusätzlich stelle ich einen sehr guten link für in Öl investierte hier ein, in dem man förmlich einen ganzen ruhigen Abend versinken kann.
In diesem "Castelligassenlink" ist aber auch wirklich alles enthalten, besonders über die ÖMV, über unsere Lagerstätten und Reserven und besonders über unseren sweet spot Matzen. Wie gesagt alles was das Herz begehrt für Ölfritzen wie ich einer bin.


http://www.castelligasse.at/Politik/En...
(je tiefer man scrollt, desto inetressanter wird es)

Heute hat sich bei unserer SBO der Druck vom Freitag entladen und viel hat auf die 69 nicht mehr gefehlt. Große Sprünge mit kleinem Volumen, wie üblich.
Noch so ein Tag und die 70 ist wieder da.

zu Hobbyanalyse noch vor dem Schlussstrich:

"Was soll der CEO von Haliburton schon sagen... dass alles den Bach runtergeht ?" war die neue frohe Botschaft von dir.
Das klingt kaum besser als das posting davor von dir mit:" ....wird die SBO nicht ganz über den Jordan gehen"

Also das klingt nicht sehr aufbauend, wenn gleich auch über den Jordan und den Bach runter eher farbige Einmalweg-Expressionen für einen der verlässlichsten Titel im ATX sind, die kaum nachvollziehbar erscheinen.




cashier
388 Postings
seit 2012-12-28
>>>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-13 23:48:13


SK 65,02€ (minus 2,33%) bei normalen 13.358 Stk.

Wen wundert der Kursverfall von SBO?

Der Kurs von SBO geht scheinbar im Gleichschritt mit der Nordseesorte Brent.
Brent fiel heute runde 3 % und notiert deutlich unter 80.--USD, was ein 4-Jahres-Tief bedeutet.

Angeblich sind 75 USD die kritische Marke für Brent, wo noch Geld verdient wird.
DAs wäre eine positive Nachricht, nachdem Brent schon bei 78 USD steht.

Da hätten wir eine Paralelle zu SBO. Die dürfte noch auf 60.--€ fallen, um auf eine sehr starke Chartunterstützung zu stoßen.

Die Meldung des Tages ist aber vielmehr, daß Haliburton den Konkurrenten BakerHughes übernehmen will.
BakerHughes ist daraufhin um 15 % an der Wall Street gestiegen.
Bei diesen tiefen Kursen macht eine Übernahme jetzt Sinn.

Dieses Schicksal könnte auch SBO widerfahren. Nachdem SBO eine kleine Perle in der Branche ist, hätte SBO wohl kaum eine Chance sich gegen einen der drei großen Amerikaner zu wehren.
Billig wäre SBO nach 30 % Kursverlust in einem halben Jahr wohl auch.


Hier ist der Gerüchtebericht:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/b...

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
>>>>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-14 23:50:18



Hallo Leidensgenosse !

Freitag Nachmittag: der Ölpreis setzt zum rebound an.
Energie und Versorger eröffnen in den Staaten an der Spitze.

Crude schlägt +2,3 % zurück mit einem unveränderten Euro.

Ist da ein Boden bei 64-65 anzusetzen? Oder soll es noch tiefer gehen?
Diese Marken werden sicher noch öfters getestet werden.

Meiner Meinung nach ist SBO kein Übernahmeobjekt.
Kleines Opfer war CAT'
Am oberen Ende steht Baker Hughes
wer sollte sich so ein Unternehmen wie die SBO aneignen wollen, wenn er mit jahrelangem (wenn nicht längerem) Unbill und Gewitterwolken über Russland rechnen müsste?
Niemand.

Der bisherige Kursabschlag von einem Drittel bis jetzt, hat auch mit der uneinschätzbaren Zukunftsaussicht zu tun. Nicht mit dem Ölpreis alleine. Man darf nicht verschweigen, dass (wie myshare heute schon andererorst erwähnte) der DOW doch noch auf seine 10 % Korrektur bestehen wird. Die unerreichbar konstruierten Scheinhöhen in den US Indices lassen schon seit Wochen beim ATX keinen höheren Preis als 2200 zu. Gleichzeitig besteht die Angst eines US Abverkaufes nach dem Thanksgiving und dem ersten Weihnachstverkaufsansturm (black friday), der auch letztes Jahr zu einer Korrektur erheblichen Ausmaßes Anfang Dezember geführt hat. Damals fragte man sich bis kurz vor Weihnachten ob die Rally ausfällt oder nicht.
Alles deutet auf ein ähnliches Muster hin, bekanntlich hat der Kurs eine gewisse Erinnerung.

meint der Ölfritze

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-15 07:19:56


wer bist DU Knuth?

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
>>>>>>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-15 14:44:33



Hauck & Aufhäuser bleibt bei Buy und 87 EUR.
Selbige Analysten haben erst im September von 82 auf 87 aufgestockt und sind bis gestern bei dieser Einstellung geblieben.
Dieser Umstand konnte aber trotz ebenfalls gestiegenem Crude nichts gegen den gestrigen allgemein schwachen ATX ausrichten.
Ölpreis - RL Krise - ATX - Zahlen - Ausblick und Vergleichsgruppe würde ich als Eckpunkte für die Kursbildung heranziehen.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
>>>>>>>>>>> SBO - Wird schon warm2014-11-18 18:47:06



SBO

Der heutige Absturz deutet bereits auf die Zahlen leise hin.
Der Ölpreis kann *es nicht* sein, der war am Freitag 2 Dollar tiefer, heute noch über 77 US $.
Der Markt kann *es nicht* sein, der boomt wohin das Auge reicht.
Der ATX kann *es nicht* sein, der zieht mit dem Markt mit - nicht aber die SBO = schlechte Zahlen. Da mach ich mir echte Sorgen.
Zeitweise sinkt der Kurs wie den Bach hinunter oder als wollte er über den Jordan gehen (nach Hobbys Wortschatz für die SBO)

der Ölfritze zittert und hat nochmal nachgelegt.

wenn das nur gut geht cashier !

myshare. wer soll ich sein?

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04




Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Solide Entwicklung in den ersten neun Monaten 2014 – stabiles Ergebnis bei hoher Ertragskraft – Auftragseingänge legen zu – Gewinn je Aktie gestiegen.

Ternitz/Wien, 19. November 2014. Das Geschäft der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) entwickelte sich im dritten Quartal 2014 solide. Damit setzte sich der Trend der ersten beiden Quartale fort. Bei steigenden Auftragseingängen erzielte SBO in den ersten neun Monaten 2014 ein Ergebnis, das über dem Vorjahr lag.

Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 2,3% auf MEUR 356,6 (1-9/2013: MEUR 348,5). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 2,1% auf MEUR 102,9 (1-9/2013: MEUR 100,8). Das operative Ergebnis (EBIT) 2014 lag mit MEUR 72,0 um 9,5% über dem Vorjahr (1-9/2013: MEUR 65,8 ). Das Ergebnis vor Steuern stieg um 6,1% auf MEUR 64,5 (1-9/2013: MEUR 60,8) und das Ergebnis nach Steuern um 11,4% auf MEUR 46,8 (1-9/2013: MEUR 42,0). Der Gewinn je Aktie betrug nach den ersten neun Monaten EUR 2,93 (1-9/2013: EUR 2,60).

Die Margen entwickelten sich im Jahresvergleich ebenfalls erfreulich: Während die EBITDA-Marge mit 28,9% auf Vorjahresniveau lag, verbesserten sich die EBIT-Marge mit 20,2% (1-9/2013: 18,9%1) und die Pretax-Marge mit 18,1% (1-9/2013: 17,5%) leicht. SBO konnte in den ersten neun Monaten 2014 den Auftragseingang um 11,7% auf MEUR 369,4 steigern (1-9/2013: MEUR 330,8). Der Auftragsstand lag zum 30.09.2014 bei MEUR 123,6 (30.09.2013: MEUR 127,8), wovon ein erheblicher Anteil bereits in das Jahr 2015 reicht.

SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann: „Wir haben uns in den ersten neun Monaten 2014, wie bereits Anfang des Jahres prognostiziert, sehr solide entwickelt – die Auftragseingänge sind gestiegen, die Ertragskraft von SBO ist hoch. Das Umfeld für die Oilfield-Service Industrie ist in den vergangenen Monaten aber volatiler geworden. Der Rückgang des Ölpreises hat sich bis jetzt nicht in den Bohraktivitäten niedergeschlagen. Der Markt ist aber dennoch verunsichert, weil die künftige Entwicklung aktuell schwer einschätzbar ist. Dies hat unsere volle Aufmerksamkeit.“

Die Investitionen in Sachanlagevermögen betrugen in den ersten neun Monaten 2014 MEUR 31,3 (1-9/2013: MEUR 46,4). Schwerpunkt war der weitere Ausbau der Bohrmotorenflotte in den USA und Kanada, sowie der Circulation-Tools-Flotte der DSI.

SBO beabsichtigt, die Rentabilität ihrer Aktivitäten in England zu steigern. Daher sollen zwischen den benachbarten Tochtergesellschaften „Techman Engineering Ltd.“ und „Darron Tool & Engineering Ltd.“ Kostenpotentiale ausgeschöpft werden. Durch die Beseitigung von Doppelgleisigkeiten, dem Nutzen von Synergien und Prozessoptimierungen können Fixkosten eingespart werden. Auf Basis einer dadurch verbesserten Kostenstruktur soll das Geschäft in Zukunft zudem weiter ausgebaut werden. SBO geht davon aus, dass die erforderlichen Maßnahmen Aufwendungen von bis zu MEUR 5,0 verursachen werden, die das Jahresergebnis 2014 belasten werden.

Ausblick

Der globale Markt ist derzeit ausreichend mit Öl versorgt. Die schwächere makroökonomische Entwicklung und eine verhaltene Nachfrage veranlassten die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Einschätzung des Ölverbrauches für 2014 leicht von 92,6 mb/d auf 92,4 mb/d zu revidieren.

Das Umfeld für die Oilfield Service-Industrie wurde in den vergangenen Monaten wesentlich volatiler. Die politischen Unruhen in der Ukraine und dem Nahen Osten, die Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums und der deutlich gesunkene Ölpreis infolge einer schwächeren Öl-Nachfrage und eines auskömmlichen Angebotes könnten zu einer Beeinträchtigung des Geschäftsumfeldes der Oilfield Service-Industrie führen.

Unabhängig davon, in welche Richtung sich der Markt kurzfristig entwickelt, ist SBO in der Lage sich aufgrund seiner hohen Flexibilität, jedweder Veränderung umgehend anzupassen.

Das Geschäftsfeld „Oilfield Equipment“ sollte sich auch im vierten Quartal 2014 entsprechend den globalen Bohraktivitäten, die in allen Weltregionen derzeit auf stabilem Niveau liegen, entwickeln. Durch die laufende Erweiterung der Bohrmotorenflotte und aufgrund der hohen Marktakzeptanz des Circulation Tools der DSI kann SBO diesen Trend gut nutzen. Der Geschäftsverlauf im Geschäftsfeld High Precision Components wird sich vor allem an der weiteren Entwicklung der CAPEX der global tätigen Oilfield Service-Unternehmen orientieren.

Der langfristige Trend zu Gunsten von SBO, wonach zur Abdeckung des steigenden Öl- und Gasverbrauches ein ebenso steigender Technologieeinsatz notwendig ist, bleibt trotz der aktuellen Volatilitäten unverändert aufrecht.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Und was liest man jetzt aus diesem Pressestatement heraus?

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



Einem Spezialisten wie dir wäre es Zeitverschwendung aus dem Inhalt des Quartalsberichtes
herauszulesen, alles andere steht in der oberen Zeile, besser hätte der Bericht nicht sein können.
Den "Bach" Jordan können wir einstweilen vergessen, ich muss zur Arbeit

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


Kurs derzeit ca. 65.--Euro. 4 % Plus bei erhoehten Umsaetzen.

Fuer diese excellenten Zahlen ist das Plus echt mickrig. Diese ueber 30-prozentige Abstrafung von 95.-- Euro und dann bessere Zahlen als im Vorjahr. Der Kurs haette heute um 15 bis 20 % anspringen muessen. Vielleicht klettert der Kurs bis zum jahresende langsam wieder nach oben.

Jetzt bin ich fuer das Gesamtjahr sehr optimistisch.

Nachdem der Dollar weiter stark bleiben wird (vielleicht noch staerker, auf 1,20 zu), koennte sich heuer fuer SBO ein Rekordjahr der Firmengeschichte knapp ausgehen.

Dann bin ich auf das Kursverhalten neugierig. In den verbleibenden 6 Wochen kann nicht mehr viel (Negatives) passieren.

Und der Oelpreis wird auch bald seinen buttom finden. Irgendwann werden die Oelfoerderer wohl auch wieder richtig Geld verdienen wollen.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



Genau cashier, so sehe ich das auch, bis auf deinen Wunschtraum eines 15-20 % Kursanstieges, sowas gibts höchstens bei einer Übernahme.
Investoren sind vorsichtig beim schwarzen Gold.
Meine etwas ausführlichere Stellungnahme was mir unterwges eingefallen ist:

Die heutigen Q 3 Zahlen haben eine positive Überraschung gebracht. SBO geht also sicher "nicht ganz über den Jordan" oder wahlweise den Bach hinunter, nach Denkart des Hobbyisten vor kurzem. Im Gegenteil, die Teile schwimmen wie junge Forellen den Bach hinauf zurück.
Die vermuteten € 62 riechen nach einem Boden in 2014. Zieht man quer durch alle heute veröffentlichten 9 Monatszahlen das erste Halbjahr ab, kommt man auf ein höheres Ergebnis als in 2013 und auch höher als im letzten Quarter. Dies überrascht unter den herrschenden Bedingungen am Ölmarkt.
Da Q 4 zumeist das stärkste ist, könnte man für 2014 sogar mit einem Jahresumsatz von einer halben Milliarde rechnen. (derzeit 9 Monate = 356 Mio).
Laut Aussage des CEO anlässlich des heutigen Ausblickes bestätigt dieser die Aussagen von Haliburton Lesar, dass der operative Umfang zunimmt und der fallende Ölpreis bisher keinen wesentlichen Impact (außer auf den Kurs) hatte.
Sicher gilt grundsätzlich, dass die Welt durch die zunehmende Elektrifizierung und Verbreitung von E Fahrzeugen einem nicht umkehrbaren Prozess einer leichten Abwanderung aus Öl/Gas unterworfen ist. Gehen wir von zuletzt noch gesehenen 115 US $ pro Fass aus, muss man 40 US $ pro Fass abziehen um auf den jetzigen Niedrigpreis von 75 US $ zu kommen.
Da wirft sich die Frage auf, wie lange man bei einer Gesamtförderung von ca. 70 Mbar/day auf 2,8 Milliarden US $ täglich verzichten kann, oder fast 100 Milliarden im Monat, von einem ganzen Jahr will ich gar nicht reden.
Dies sind hohe Verluste, die sich mit der Zeit auf die Zulieferer wie die SBO auswirken könnten, das ist nicht von der Hand zu weisen. Jedoch muss aber weiter gefördert werden und das wird von Quelle zu Quelle schwerer, da besonders im neuen unkonventionellen Verfahren nicht alle Reserven gehoben werden können, die man lokalisiert hat.
Trotz unerwartet kalten und verfrühten Wintereinbruch in Amerika (-30 Grad heute morgen im Nordosten) ist ein weiteres Absinken des Ölpreises bei steigender Nachfrage kaum zielführend für die Region Nordamerika. Ölmultis werden nicht lange billiges Öl verschenken, denkt der Ölfritze.
Die Frage nach einer Rentabilitätsgrenze für den Förderpreis ist nicht einheitlich zu beantworten und ist von Region zu Region, von Quelle zu Quelle und von der benutzten Technik abhängig.
Allgemein kann man einen Preis von 15 - 60 US $ für das Fass ansetzen. Besonders manche shale Oil und Gasquellen sind teuer.
In 10 -15 Jahren sehen Fachleute den Irak 40 % des globalen Wachstums abdecken und den Förderpreis unter 15 Dollar, wenn es einmal fließt.
Denkt man an den Ölpreis in der Krise 2008/09 von 50 Dollar zurück und trotzdem Gewinne flossen, zeigt und dies wie tief der Ölpreis ohne größere Probleme kurzfristig fallen könnte ohne dass jemand "den Bach" runter ginge. Man muss den Teufel aber nicht an die Wand malen.

Der heutige Preisanstieg der SBO von 4-5 % ist daher eine klare Reaktion, der Umsatz zufriedenstellend und ein Investment auf diesem Preisniveau kaum ein Fehler.
Der kleine Sprung zurück im Ölpreis bis knapp unter 78 hilft da mit und ich bin gespannt wie die Analysten die Situation sehen, nachdem bis gestern der Wert verprügelt wurde. Nach Ansicht des vorliegenden Ergebnisses erwarte ich kein weiteres Abrutschen des Kurses, das sagt uns die Pressmitteilung, um auf Hobbyanalyse zu antworten, der diese Frage ja stellte. Cashiers 1 Euro pro Quarterrechnung ist realistisch geblieben. Der Ölfritze blickt mit der SBO im Depot beruhigt (mit cashier) über das Jahresende hinaus.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


"SBO geht also sicher "nicht ganz über den Jordan" oder wahlweise den Bach hinunter, nach Denkart des Hobbyisten vor kurzem."

Ich hoffe, dass Du meine Worte nur unabsichtlich verdrehst und aus dem Kontext reißt...

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28



Kleine Korrektur von heute:

Wenn es auch noch keiner bemerkt hat. Aber Rekordjahr ever wirds leider heuer nicht geben.

Das war naemlich 2012 und das schaffen wir heuer im Schlussquartal nicht mehr.

Meinen Kommentar von heute Mittag habe ich nur "by heart" geschrieben und in der Euphorie nur an 2013 gedacht.

Da ich mit einem Schlussquartal rechne, welches das beste in 2014 sein sollte, schaetze ich einen Jahresgewinn von plus 12 bis 13 Prozent fuer 2014 gegenueber dem Vorjahr.

Zusammen mit einem leicht steigenden Oelpreis sind das die Zutaten fuer wieder viel Freude mit dem SBO-Kurs.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



Deine Hoffnung geht in Ordnung, jedoch muss ich doch an deine Worte denken. Den Vorwurf aus dem Zusammenhang zu zitieren kann man nicht nachvollziehen.
hier ist der Text: "Selbstverständlich kommt die Produktion nicht ganz um Erliegen und deswegen wird das Geschäft von SBO auch "nicht ganz über den Jordan gehen". Trotzdem bedeuten sinkende Investitionen einen sinkenden Rig Count. Und je weniger Ölbohrquellen vorhanden sind, desto weniger Ausrüstung wird dafür nachgefragt. Je weniger Ausrüstung nachgefragt wird, desto mehr Wettbewerb besteht unter den Herstellern dieser Ausrüstung."
Ich darf doch wohl anmerken, dass die Produktion nicht einmal zu 1 % zum Erliegen kommt/kam.
Dass es weiters derzeit kaum sinkende Rig Counts gibt und auch nicht weniger Ölbohrquellen, auch nicht weniger nachgefragte Ausrüstung mit einem daraus resultierendem Wettbewerb.
Dass man die diesbezügliche Aussagen von Haliburtons Lesar für Schutzbehauptungen hielt (was soll er sonst sagen, dass alles den Bach runtergeht) möchte ich dir gar nicht vorwerfen.
Ich finde den Inhalt deines Postings daher für falsch, wie ich es schon damals im Anschluss gesagt habe. Sinkende rig Counts gab es hinsichtlich des Wechsels von konventionellen auf unkonventionellen Quellen, denn da fallen die simplen vertikalen weg). Es wäre auch, wie ich damals sagte, zu bemerken, dass beim unkonventionellen Drilling von einer gezählten site mehrere Quellen (in Clusters) gebohrt werden, die man nicht einzeln zählt. (also im Bündel).
In Summe sind deine Aussagen über die SBO nicht zutreffend gewesen und das muss man ausdrücken dürfen, besonders als shareholder.
Ich kritisiere dein Invest bei Mayr Melnhof auch nicht (zu 85 €) - (hoffe ich verwechsle dich da nicht)

SBO ist ein breit aufgestelltes österreichisches Spezialunternehmen und der Kursabschlag von 33 % bis auf 62 € war ein unrealistisches Scenario in einem unrealistischen Kampf um Öl und Energien.
Generell möchte ich sagen, dass ein Ölpreis von 75 oder 100 Euro sich nicht parallel auf die Ölfeldausrüster proportional umlegen lässt und für diese Zulieferer im Endeffekt kurz, mittel oder langfristig nicht viel bedeutet.
Maßgeblich ist die Auftragslage, das Orderbuch, der Ruf und der Kundenstock.

SBO steht an der Spitze der direktionalen Drehtechnik und kann von einem Standort ohne die site zu wechseln rundum 360 Grad jeden geologischen sweet spot erreichen.
An Land ist das schon ein Vorteil, off shore wird aber sofort klar, dass man dann nicht alle 5 km eine neue Bohrinsel aufstellen muss.

(XOM hat XTO vor Jahren geschluckt und hat als Marktführer einen horizontalen Rekord von 17 km aufgestellt.
Haliburton hat lange darunter gelitten, dass sie XTO nicht kriegen konnten und haben sich jetzt breiter mit B&H aufgestellt.
XTO, B&H und SBO stehen auf Augenhöhe, bis auf dass SBO die kleinste aber feinste ist, nicht umsonst gehören die zuvor aufgezählten zum Kundenstock von in Österreich hergestellten Produkten aus "Ternitz" und das heißt was, wenn die Texaner nach Wr. Neustadt einkaufen kommen.)

myshare
592 Postings
seit 2011-04-28


als neuer SBO shareholder bin ich echt froh das so ein ÖLFUCHS wie -KNUTH- bei BE Postet!

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Knuth,

Da Du meine Postings über meine eigenen Investments mitverfolgt hast (offenbar schon vor Deiner Anmeldung hier) bzw. dies auch jetzt noch tust, weißt Du ja ohnehin, wie ich zu Öl und dessen Preisentwicklung (zumindest langfristig gesehen) stehe.

Meine Äußerungen, die Du kritisierst, waren als Erklärungsversuch für die damalige Frage von cashier gedacht, warum denn das Geschäft von SBO am Ölpreis hängt. Nicht mehr, und nicht weniger. Das ist der Kontext, aus dem ich meine - blumig umschriebene - Aussage gerissen sehe. Wenn Du inhaltlich einer gegenteiligen Auffassung bist, also, dass ein sinkender Ölpreis keine Auswirkungen auf die mengenmäßige Produktion von Öl und/oder das Investitionsverhalten der Ölförderer haben soll, sei Dir das natürlich unbenommen. Über Formulierungen brauchen wir aber nicht zu diskutieren.

Dass die Produktion (und damit auch der rig count) aber bis zum Ende des Monates September kaum zum Erliegen kam und auch der Auftragseingang zu diesem Zeitpunkt gut war, verwundert mich jetzt nicht so sehr, wenn es den Ölpreis erst seit Oktober so richtig nach unten zieht. Meinem bescheidenen Wissen nach waren beide Ölsorten Ende September noch über 90 USD je Barrell.

Da Du aber definitiv der Öl-Experte von uns beiden zu sein scheinst, werde ich der Community einen Gefallen tun, keine Statements mehr zur SBO abgeben und Dich dazu ermuntern, dafür umso mehr zu diesem Titel zu schreiben. Hiermit überlasse ich das Feld also den Kennern dieser Materie.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



@cashier

Interessante Spielerein heute Nachmittag im Orderbuch

Fraglich ist eine Vorgangsweise, wenn den ganzen Nachmittag jemand ständig ohne Unterlass im Orderbuch das ask mit unzähligen immer gleichen Positionen zu 128 Stk. füttert und füttert und füttert und zwar zum Preis von € 65,90. Das geht schon seit Stunden so. Vielleicht ist das ein Shorter-Aufmarsch, damit es bequem zu keinem squeeze im Kurs kommt, nachdem man begriffen hat, dass der Kurs stabil bis steigend bleiben wird. Muss ein großer shorter sein oder ein kleiner Emittent.
Aufgefallen ist es mir da ich eine Positions selbst zu 66,00 verkaufen wollte und nicht zum Zug gekommen bin.

@Hobby

Deine Hoffnung geht in Ordnung, jedoch muss ich doch an deine Worte denken. Den Vorwurf aus dem Zusammenhang zu zitieren kann man nicht nachvollziehen.
hier ist der Text: "Selbstverständlich kommt die Produktion nicht ganz um Erliegen und deswegen wird das Geschäft von SBO auch "nicht ganz über den Jordan gehen". Trotzdem bedeuten sinkende Investitionen einen sinkenden Rig Count. Und je weniger Ölbohrquellen vorhanden sind, desto weniger Ausrüstung wird dafür nachgefragt. Je weniger Ausrüstung nachgefragt wird, desto mehr Wettbewerb besteht unter den Herstellern dieser Ausrüstung."
Ich darf doch wohl anmerken, dass die Produktion nicht einmal zu 1 % zum Erliegen kommt/kam.
Dass es weiters derzeit kaum sinkende Rig Counts gibt und auch nicht weniger Ölbohrquellen, auch nicht weniger nachgefragte Ausrüstung mit einem daraus resultierendem Wettbewerb.
Dass man die diesbezügliche Aussagen von Haliburtons Lesar für Schutzbehauptungen hielt (was soll er sonst sagen, dass alles den Bach runtergeht) möchte ich dir gar nicht vorwerfen.
Ich finde den Inhalt deines Postings daher für falsch, wie ich es schon damals im Anschluss gesagt habe. Sinkende rig Counts gab es hinsichtlich des Wechsels von konventionellen auf unkonventionellen Quellen, denn da fallen die simplen vertikalen weg). Es wäre auch, wie ich damals sagte, zu bemerken, dass beim unkonventionellen Drilling von einer gezählten site mehrere Quellen (in Clusters) gebohrt werden, die man nicht einzeln zählt. (also im Bündel).
In Summe sind deine Aussagen über die SBO nicht zutreffend gewesen und das muss man ausdrücken dürfen, besonders als shareholder.
Ich kritisiere dein Invest bei Mayr Melnhof auch nicht (zu 85 €) - (hoffe ich verwechsle dich da nicht)

SBO ist ein breit aufgestelltes österreichisches Spezialunternehmen und der Kursabschlag von 33 % bis auf 62 € war ein unrealistisches Scenario in einem unrealistischen Kampf um Öl und Energien.
Generell möchte ich sagen, dass ein Ölpreis von 75 oder 100 Euro sich nicht parallel auf die Ölfeldausrüster proportional umlegen lässt und für diese Zulieferer im Endeffekt kurz, mittel oder langfristig nicht viel bedeutet.
Maßgeblich ist die Auftragslage, das Orderbuch, der Ruf und der Kundenstock.

SBO steht an der Spitze der direktionalen Drehtechnik und kann von einem Standort ohne die site zu wechseln rundum 360 Grad jeden geologischen sweet spot erreichen.
An Land ist das schon ein Vorteil, off shore wird aber sofort klar, dass man dann nicht alle 5 km eine neue Bohrinsel aufstellen muss.

(XOM hat XTO vor Jahren geschluckt und hat als Marktführer einen horizontalen Rekord von 17 km aufgestellt.
Haliburton hat lange darunter gelitten, dass sie XTO nicht kriegen konnten und haben sich jetzt breiter mit B&H aufgestellt.
XTO, B&H und SBO stehen auf Augenhöhe, bis auf dass SBO die kleinste aber feinste ist, nicht umsonst gehören die zuvor aufgezählten zum Kundenstock von in Österreich hergestellten Produkten aus "Ternitz" und das heißt was, wenn die Texaner nach Wr. Neustadt einkaufen kommen.)

Wuffifass
574 Postings
seit 2012-07-21


"Heute müssen wir uns fragen, ob es wirklich sinnvoll ist, die letzten Reserven fossiler Brennstoffe unter Anwendung von hydraulischer Gewalt aus dem Erdboden zu pressen."


http://wirtschaftsblatt.at/home/meinung/kommentare/4598212/Ein-Boom-der-nie-einer-war?_vl_backlink=/home/index.do

Das Foto des Verfasser dort ist sensationell gut belichtet, fast wie ein Engel.

Wuffifass
574 Postings
seit 2012-07-21


Russisch-arabische Ölspiele im Vorfeld der Opec-Sitzung?

http://derstandard.at/2000008389...

Es wäre nur konsequent, den Ölpreis im freien Fall zu belassen, wenn man die Fracker bzw. einen Teil der schlechter finanzierten kleineren Förderer rausschiessen will.

Wird jedenfalls spannend die Sitzung.


Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04




@Hobbyanalyse
Hier der rig count vom 7.November über den Oktober 2014 weltweit gerechnet:
Lateinamerika, Europa, Afrika, Middle East, Asia Pacific, United States, Canada, North America usw.

Oktober 2013 weltweit: 3437
Septemb. 2014 weltweit: 3659
Oktober 2014 weltweit : 3657

Manko weltweit von Sept. auf Oktober 2014: - 2, also echt erschreckender Rückgang.
Den Aussagen von Lesar von HAL war also zu glauben, SBO hat das eindrucksvoll bestätigt.

Auch wenn du dich wie eine beleidigte Leberwurst benimmst musst du das zur Kenntnis nehmen.
Ich bin kein Ölguru - ich bin ein Ölfritze - ein Investierter der sich wie du mal umgesehen hat.

2008 auf 2009 zum Jahreswechsel hatten wir einen Ölpreis um die 40+ US Dollar!
Es dauerte 2 Jahre bis an der Kippe zu 2011 die range von 40-70 Dollar verlassen wurde.
Genau in dieser Zeit und genau mit diesem Ölpreis (weit tiefer über einen signifikant längeren Zeitraum) von 40 -70 US Dollar fuhren die Multis und die Versorger die größten Gewinne ein, das Geschäft boomte wieder und wurde zu dem was es heute ist.

Heute steht der Kurs weit über die 70 Dollar (noch 78 für Brent sweet Crude aus der Nordsee, wie der berühmte Fisch auch) und man (du) machst dir Sorgen, dass zwar SBO nicht ganz über den Jordan gehen würde, aber, na du weißt schon, in eine Spirale nach unten kommen könnte.

Ich entschuldige mich eher, dass ich dem großen Hobbyanalytiker widersprochen habe, aber du lässt ja auch nicht alles im BE stehen, wenns dir gegen den Strich geht.

Fazit: Kein fallender rig count heißt daher auch keine von dir angesprochenen anschließende Folgen, eher + 6 % heute und warum soll der Kurs weiter nach unten geprügelt werden bei solch einem Ausblick und 4 € Gewinn pro Anteil?

Die vorlaüfige Jahresaussendung für 2014 im Jänner 2015 wird nicht anders lauten und bis dahin die SBO auf der sicheren Seite stehen mit bestehendem Aufholbedarf.
Wenn da noch der Ölpreis einen brauchbaren Boden findet oder steigt, dann guten Morgen!

Angesichts des kommenden Treffens der Opec+Russen kann das shcon sehr bald sein.
Die Tag der niedrigen Ölpreise waren in den letzten 10 jahren gezählt und eine Ausnahmeerscheinung wie fortgesetzte Schlechtwetterperioden.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



sportcoupe
81 Postings
seit 2010-09-01


Knuth!,...Unglaublich dein Wissen !,..auch deine schreibweise Verständlich und Logisch...
Respekt.....Hochachtungsvoll SPORTCOUPE

Wuffifass
574 Postings
seit 2012-07-21


"The most probable case is a four- or five-year cycle with prices in a general range of $65 to $80 a Barrel"

http://www.bloomberg.com/news/2014-...

Das sehe ich ich auch so, niedrige Ölpreise werden zu Marktbereinigungen führen und die Giganten weniger verdienen in den nächsten Jahren.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


"Das sehe ich ich auch so, niedrige Ölpreise werden zu Marktbereinigungen führen und die Giganten weniger verdienen in den nächsten Jahren."

Ist doch auch beruhigend, wenn wir beide auch mal unterschiedlicher Meinungen sind :-)

Wuffifass
574 Postings
seit 2012-07-21


"Das sehe ich ich auch so, niedrige Ölpreise werden zu Marktbereinigungen führen und die Giganten weniger verdienen in den nächsten Jahren."

Das bezog sich nur auf den von mir angeführten Bloomberg Artikel den ich sehr interessant fand.

Ich muss jetzt leider gestehen, dass ich den Thread nicht ganz gelesen habe,
aber auch keinen neuen Thread wegen der spannenden Ölpreisentwicklung eröffnen wollte und mich daher einfach an die mitbetroffene SBO angehängt habe.

Ich kann daher auch momentan deinen Kommentar nicht nachvollziehen,
werde aber demnächst nachlesen, versprochen :)

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Nein ich hab mich rein auf Deine Einschätzung zum Ölpreis bezogen. Ich kann mir nach wie vor kaum Gründe vorstellen, warum der Ölpreis so lange so tief bleiben soll.

Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


Fracking, weltweite Deflation, Entdeckung neuer Ölfelder, Entwicklung bei erneuerbaren Energien und alternativen Antrieben ...

Wuffifass
574 Postings
seit 2012-07-21


"Price War

Saudi Arabia and Kuwait have begun what energy economist Philip Verleger calls a “price war of necessity” in response, aimed at protecting their market share and forcing producers in the U.S. and elsewhere to reduce output.

So far, U.S. companies aren’t flinching, believing they have more staying power than many of Saudi Arabia’s 11 partners in the Organization of Petroleum Exporting Countries, or OPEC.

“Saudi Arabia is really taking a big gamble here,” said Archie Dunham, chairman of shale producer Chesapeake Energy Corp. in Oklahoma City. “If they take the price down to $60 or $70 a barrel, you will see a slowdown in the U.S. But you’re not going to see it stop.”"

Deine Meinung ist ja glaube ich, dass auch die USA mittlerweile an relativ hohen Ölpreisen interessiert sein müsste. Die "konventionellen" großen Ölländer sehen die amerikanischen Fracker aber teilweise als Konkurrenz, und wollen sie eliminieren oder aufkaufen (?). Daher wird der Preis länger niedrig bleiben glaube ich, eben in der genannten Range.

Das bedeutet aber nicht, dass nicht weiterhin Gewinne gemacht werden.



hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


"Fracking, weltweite Deflation, Entdeckung neuer Ölfelder, Entwicklung bei erneuerbaren Energien und alternativen Antrieben ... "

Also, das Fracking soll ja nicht ganz so rentabel sein bei diesen Preisen. Diese Information variiert aber auch je nach Nachrichtenquelle.

Deflation ist für mich keine Erwähnung wert, bei der Entschlossenheit der Notenbanken weltweit.

Die Entdeckung neuer, konventioneller Ölfelder hilft auch nichts, wenn sich deren Erschließung kaum auszahlt.

Die Entwicklung erneuerbarer Energien wird umso mehr aufgeschoben, je intensiver der Knick jetzt ausfällt. Außerdem braucht deren breitere Aufstellung ja auch noch viel Zeit.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Dass viele die amerikanischen Fracker als Konkurrenz sehen, ist sicherlich richtig. Aber meiner Meinung nach hat kaum eines der konventionellen Ölländer (bis auf die Saudis mit knirschenden Zähnen) die Luft dazu, das mehrere Jahre auszuhalten. Abgesehen davon überleben es wahrscheinlich auch viele kleinere Ölförderer bei weitem nicht so lange. Soweit ich das verstanden habe, braucht der Produktionsrückgang ja auch nicht besonders groß zu sein, um wieder ein Gleichgewicht herzustellen.

Mit entsprechend steigender Ölnachfrage (z.B. weil jetzt plötzlich wieder viel mehr große spritfressende Autos verkauft werden) rechnet offenbar im Falle eines länger andauernden niedrigeren Preisniveaus auch niemand.

Für mich wäre es halt ziemlich unlogisch, wenn das so lange dauern würde.

Wuffifass
574 Postings
seit 2012-07-21


Ich stimme dir im Prinzip zu.

Das Einzige was uns unterscheidet ist das Zeitempfinden, 4-5 Jahre sind keine lange Dauer.

Und kleinere Ölförderer im Überlebenskampf können im "Abverkauf" dem Markt bekanntlich am meisten schaden.


Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


"Deflation ist für mich keine Erwähnung wert, bei der Entschlossenheit der Notenbanken weltweit."

Die Japaner versuchen das seit 25 Jahren. Mal schauen, ob die anderen erfolgreicher sind.

Neue Ölfelder wirken zumindest psychologisch auf den Preis. Ebenso neue Technologien, auch wenn die noch ne lange Vorlaufzeit haben. An der Börse wird ja die Zukunft gehandelt ;)

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Ich hab` mich mit dem japanischen Szenario nicht so tiefgreifend auseinander gesetzt. Wie viele Bemühungen hat es denn gegen die moderate Deflation dort gegeben, bevor diese ganze "Abenomics"-Sache begonnen hat?

Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


Sie haben über die Jahre immer wieder versucht, den Markt mit Yen zu fluten, in letzter Zeit kommen noch die halbjährlichen Konjunkturprogramme dazu.
Ich weiß, daß um die Jahrtausendwende die Forextrader am Liebsten Yen-Paare getradet haben, weil die BOJ da immer relativ berechenbar war, was sie versuchen wird. War leider vor meiner Börsenzeit ;)

Momentan hängt das Deflationsszenario wohl auch von den Schwellenländern ab. In China scheint sich das Wachstum weiter abzuschwächen, in Russland ist die Wirtschaft schon auf Talfahrt. Sollten die Amis den Turnaround schaffen (momentan gibts dafür noch gute Chancen), dann könnten sie wie üblich die Lokomotive spielen. Aber ich zweifle daran noch ...

Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


Momentan krachts auch kräftig innerhalb der OPEC. Wenn die auseinanderbricht wirds auch spannend, ob sich neue Konstellationen dann gegenseitig unterbieten ...

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04
> SBO - Wird schon warm2014-11-20 22:29:03



Um auch wieder etwas zum Thema beizutragen, was bedeutet ein niedrigerer Ölpreis für Ölfeldausrüster, wie werden die Auswirkungen sein, was sagt ein ausgewiesener Fachmann dazu:

Auswirkungen auf die Oilfield Service-Industrie



Die Oilfield Service-Industrie ist stark abhängig von den Ausgaben im Upstream-Sektor, welche in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Durch das Aufholen der zu niedrigen Investitionen in bestehende Felder früherer Jahre, durch das Potenzial der unkonventionellen Lagerstätten sowie durch bedeutende Funde in neuen Regionen erfährt die Oilfield Service-Industrie zurzeit einen Boom. In den letzten Jahren erlebten die Dienstleistungen des Pumpens unter Hochdruck sowie das Richtbohren die höchsten Wachstumsraten innerhalb des Sektors.

Kontinuierliche Innovationen der Branche haben die Ausbeute aus jeder Schieferformation perfektioniert und somit den Anstieg der Produktion von unkonventionellem Gas und Schieferöl onshore ermöglicht. Innovative Technologien, wie zum Beispiel längere laterale Bohrungen und mehrstufiges Fracking, haben die Gesamtkosten von Schiefergasbohrungen im Vergleich zu herkömmlichen Bohrungen um 40-50 % reduziert, sowie ihre anfänglichen Produktionsraten auf durchschnittlich 60-80 Millionen Kubikfuß pro Tag mehr als verdoppelt. Die gesteigerte Leistungsfähigkeit von Oilfield Service-Unternehmen wird weiterhin die Betriebskosten der Industrie senken und ihre Produktivität maßgeblich erhöhen.


Das größte Potenzial besteht für den Oilfield Service-Sektor jedoch offshore und in starken internationalen Märkten. Auf lange Sicht gesehen werden die Unternehmen des Oilfield Service-Sektors vom Ende des leicht zugängigen Öls profitieren, da eine steigende Anzahl von Ölfirmen, die außerhalb der staatlich kontrollierten Gebiete des Nahen Ostens und Nordafrikas tätig sind, sich zunehmend auf die Erschließung von teureren und technisch schwierigeren Ressourcen konzentrieren werden.

Um in einem Umfeld steigender Komplexität und Volatilität weiterhin erfolgreich zu sein, werden technische Innovation, außergewöhnliches Unternehmertum sowie ein Portfolio von Projekten, welches eine Verteilung des wirtschaftlichen Risikos über verschiedene Regionen und Technologiebereiche erzielt, nötig sein. Den wichtigsten Wettbewerbsfaktor stellen allerdings die Mitarbeiter eines Unternehmens dar. Mit den signifikanten Verschiebungen von Investitionen und der Energienachfrage in neue Regionen und einer alternden Belegschaft innerhalb der Branche wird sich auch die demographische Zusammensetzung der Service-Industrie ändern müssen. Die erfolgreiche Bewältigung dieses Übergangs sowie die Entwicklung des vorhandenen Humankapitals wird entscheidend für den anhaltenden Erfolg der Unternehmen sein.



Univ.Prof. Dipl.Ing. Karl Rose
Senior Director Policy & Scenarios, World Energy Council (London)

der Ölfritze findet, dass diese Fachexpertise inhaltlich befriedigend, die Realität widerspiegelt und vor allem für die SBO maßgeblich ist. Die SBO erfüllt in diesem Rahmen alle Voraussetzungen, besonders auch durch signifikante Ausbildung seines Nachwuchses um der Forderung nach Humankapital für die gesicherte Zukunft nachzukommen.

Unter all diesen Prämissen ist der Ölpreis nur eine tangentiale Randerscheinung.
Ein niedriger Ölpreis kommt uns allen zugute und heißt nicht unbedingt, dass proportional
dazu das Finanzmittel in der Branche fehlen um den derzeitigen Boom aufrecht zuerhalten.

Exploriation, Förderung und Erhaltung muss nach wie vor sein und daran wird sich nichts ändern, ob 50 oder 100 US Dollar pro barrel. Ein hoher Ölpreis ist natürlich eine Absicherung für die Ölfeldausrüster, die dann leichter in die Tasche greifen.
Durch den steigenden Wettbewerb stehen die Kunden von SBO in der Klemme, die Ölfirmen, nicht die Ausrüster. Je enger diese Gasse wird, desto mehr muss im Kampf um die Anteile am Weltgas und Weltöl investiert werden um nicht an der nächsten Kreuzung rauszufliegen.

So sieht das der Ölfritze. Der heutige Tag war für den Kursverlauf der SBO unglücklich. Nach einem vielversprechendem Start drückten die Märkte mit einem Rücksetzer den Polster im ATX weg und darunter litt auch die SBO. Allerdings fiel die Aktie erst in der letzten Minute ins Minus. Der späte Anstieg der Märkte vor Handelsschluss hat aber eventuelle Käufer eher für heute abgeschreckt. In einem positiven Marktumfeld wäre die 68 heute unterm Strich möglich gewesen. In jedem Falle hätten dies aber die belasteten Banken unterbunden. Mit solchen Banken als Zugpferde kommt man aus dem Keller im ATX nicht heraus.

Eine RBI mit zittrigen 15 EURO im Übergang zu 2015 - das hätte man jemand in 2009 sagen sollen!. Eigentlich hat sich zwischen Jänner und November (33 und 15 Euro) nichts verändert, nur dass die Leichen aus den Kellern geholt und entsorgt werden mussten, zum Leidwesen der gesamten ATX Titel.





Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04



Das OPEC Treffen nächste Woche in WIEN ist ein epochales Treffen, meint der Ölfritze und zwar seit gut 10 Jahren. Der Ölpreis zeigt die Nervosität und der Kurs fürs sweet crude touchierte heute fast die 80 US $. Einstweilen geht die Umgebung von New York (besonders Buffalo und Richtung Niagara/Canada) im sprichwörtlich noch nie dagewesenen Schnee unter. Gleichzeitig aber ist am nächsten Donnerstag Thanksgiving ohne US Handel und am Freitag Beginn der shoping season. (schwarzer Freitag).
Der DOW greift langsam nach der 18 000 und der ATX konnte heute das richtige Umfeld für eine Rückeroberung des gestrig eingebüßten Novemberpolsters einleiten.
Demnach ist die SBO heute mit zwar wenig Volumen, aber dennoch in einer kurz und schmerzlosen Eruption über 66 ausgebrochen und klopft um 10,00 Uhr bereits an der 67 an. In der Folge wurde sogar ebenso kurz und schmerzlos die 67 überschritten und die 68 ins Visier genommen. Nichts steht einem 10 % Rebound diese Woche entgegen, es passt alles. Deshalb war auch schon um 11 Uhr die 68 am Kurszettel und man wird für die SBO noch mehr zahlen müssen.
Das hat sich gestern in einem schwierigem Umfeld schon angedeutet. Es gab kaum Verluste betreffend des aufgeholten Potentials von 5,5 % am Zahlentag.
Die heutigen Anstiege international hat uns Mister Draghi beschert, danke.
Trader die sich die SBO zu solch verlockenden Preisen ins Nest gelegt haben werden sich begreiflich gefreut haben und der heutige Kursverlauf war von einem gewissen Kaufdruck geprägt, nachdem schon sehr früh der Markt im unteren Bereich abgetastet und schwache Hände rausgeschüttelt wurden, die es kaum zu finden gab. Jeder hielt an seinen neu erstandenen Teilen fest. Je näher wir dem Event der nächsten Woche kommen und der November mit dem letzten effektiven US-Handelstag am Mittwoch das Monat abschließt, desto mehr muss man ein Auge auf den Verlauf des Ölkurses richten.
Nach Ausrichtung der Beschlüsse in Wien wird der Ölpreis zeigen wo die Reise hingeht. Eine harte "Ölwoche" mit sämtlichen betroffenen Energiewerten steht in unserer Heimatstadt bevor.
Der Ölfritze ist gespannt wie ein Regenschirm und die SBO steigt und steigt und steigt und erreicht heute wieder die 5 % Reizschwelle, the sky is the limit, letzter Preis

€ 68,99 !!

70 wir kommen - so ein Tag wie heut der kommt immer wieder

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28



Bravo Knuth, du sprichst mir aus der Seele.

Eigentlich bräuchte ich gar nichts mehr hinzuzufügen.

Da ich mir aber grade meinen brunch zubereite, mißbrauche ich dieses Forum einmal für mein super Kochrezept.

Zutaten:
eine zu unrecht geprügelte SBO,
ATX rund 1 % im Plus,
der große Bruder Dax sehr freundlich,
gute Vorgaben aus Fernost,
Spitzenzahlen von SBO, die noch nicht richtig honoriert wurden,
Nordseesorte Brent im Plus und
der Dollar 1 % !!!!! im Minus.

Das werfe man in eine große Pfanne, rühre es gut um und lasse es gut aufkochen.

Fertig ist ein köstliches SBO-Mahl, daß ich mir jetzt schmecken lassen werde.

Guten Appetit an alle SBO shareholder.

PS: Ich habe mir gleich eine größere Portion gekocht, damit ich für die nächsten Tage auch noch Essen habe. :-))

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


kleine Zutatenverwechslung:

Natürlich der €uro 1 % schwächer.

Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


Na wenigstens beim Euro bin ich dabei ;)

Ziel 1,2250, längerfristiges Ziel ist Parität zum Dollar.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


"Na wenigstens beim Euro bin ich dabei ;) "

Da bist Du ja in bester Gesellschaft. Carl Icahn hat in einem seiner letzten Interviews auch damit angegeben, dass seine größte Position eine Wette auf einen fallenden Euro sei :-)

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


@ anthean:

Hast du auf einen fallenden Euro bzw. stärkeren Dollar eine Wette laufen?

Dein Smiley könnte ernst oder sarkastisch gemeint sein.

Mit Derivate habe ich nichts mehr am Hut, würde aber auch meinen, daß der Euro in einem halben Jahr leicht auf 1,20 zurückkommen könnte.

Begründung: Die amerikanische Wirtschaft nimmt schon schön Fahrt auf, während das Europa-Auto durch Draghi und ein wenig durch den tiefen Ölpreis gerade erst gestartet wird.

Dieses wirtschaftliche Ungleichgewicht spricht eindeutig für einen starken Dollar.

Danke Amerika für die indirekte Wirtschaftshilfe für Europa.

Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


@ Hobby: Icahn verfolge ich nicht, aber es kann wohl nicht schaden, auf dessen Linie zu liegen ;)

@cashier: Ja, habe bei nem Forex-Broker zwei (kleine) Positionen. Hatte auch nen usdjpy long, aber den hatte ich leider bei 110 geschlossen (Ziel war erreicht).

Sehe es genauso: USA bereits im Aufwind, Europa hinkt ein paar Jahre hinterher.

Knuth
44 Postings
seit 2014-11-04


Von Icahn und FX tradern will ich nicht ablenken, aber es bringt uns nicht mit dem Ölpreis weiter.

Der Ölpreis hat am Freitag Nachmittag die 80 Dollargrenze überschritten. Es gibt 2 Möglichkeiten für die Sitzung in Wien:
Entweder eine Förderkooperation mit Herabsetzung der Quoten, oder es bleibt alles beim alten, dann wird sich auf geraume Zeit nichts am Ölpreis ändern und der Boden von EUR 75,00 US Dollar für sweet crude nochmals getestet werden.
Es kann aber auch irgendeine Überraschung einer vorher nicht angedachten Situation geben.
Wenn es zu so einer kommen sollte, oder wenigstens zu einer Herabsetzung der Förderquoten um den Preis zu stabilisieren, dann stünde einem Preis von 85,00 EUR für einen Durchschnitt fürs neue Jahr im Übergang zum berechnen, nichts im Wege.
Die OPEC Mitglieder werden sich beim letzten Treffen im Jahr 2014 sehr wohl um die Oil Futures kümmern und nicht bis 2015 mit dem Handlungsbedarf warten, es steht vielleicht ein Horrorwinter bevor. (Sollte sich ein solcher auch in Europa herauskristallisieren, käme nebenbei gesagt natürlich ein shorttime - invest bei der K+S in Frage.)
Wie ist es aber zu diesem Treffen gekommen? Ist es ein ordentliches oder außerordentliches Treffen? Etwa gar ein notweniges, ein zwischendurch angesetztes? Hat etwa ein Mitglied die Notbremse gezogen und wenn, wer und warum?
Das ist schnell geklärt: Das OPEC Mitglied Venezuela hat im Oktober fristgerecht ein "emergency meeting" einberufen und zwar am 12. Oktober 2014. Der Grund dafür war definitiv der fallende Ölpreis und man bedenke, dass am 12. Oktober der Ölpreis noch gar nicht so extrem gefallen war, dass der Hut damals brannte ein außerordentliches Nottreffen einzuberufen. Um so mehr brennt der Hut heute.

(Venezuela has called on the Organization of the Petroleum Exporting Countries (OPEC) to convene an emergency meeting to prevent sharp reduction in the oil prices in the global market.
"We are going to ask for an extraordinary OPEC meeting. We need to try to coordinate some sort of action to stop falling oil prices," Venezuela’s Foreign Minister Rafael Ramirez said at a Friday news conference in Caracas.
"I am convinced this is not due to market conditions, but is price manipulation to create economic problems for large oil-producing businesses," Ramirez added.
"It doesn't suit anyone if the price of oil falls below $100 a barrel," Ramirez said.
According to Ramirez, the price fall is due to overproduction by certain oil-producing countries)

Ramirez spricht deutlich von: "price manipulation to create economic problems" und der weiß sicher mehr als wir Tölpel.

Es bleibt daher die Frage wer den Preis manipuliert um wirtschaftliche Probleme zu schaffen?" Diese Frage können sich andere außerhalb dieses threads stellen, das gehört nicht hierher, aber wenn wer Herrn Ramirez trifft soll er ihn selbst fragen, der weiß das bestimmt.

Unbestätigt bleiben Gerüchte, dass bereits die Russen in Wien weilen und mitmischen wollen. Da offiziell nur OPEC Mitglieder zugelassen sind wäre interessant zu beobachten wie die Russen ihren Einfluss bemerkbar machen wollen. Na ja, Wien ist groß und schön und da ist alles möglich, da kann man sich schon in der einen oder anderen Bastei innerhalb des Ringes unterirdisch treffen und was aushandeln. Wien wäre für so etwas das richtige Pflaster. Keine Frage, dass die Amerikaner mit den Geheimdiensten auch vor Ort sein werden, als dritter Mann so to speak!
Es könnte also interessant werden, wenn die Russen sich dazu gesellen.
Den besten Beitrag in der Wiener Presse dazu gab es von der "Presse"selbst.
Wer wissen will was abgeht und wie weit auch Japans Rezession und Chinas Schwäche zum gegenwärtigen schwachen Ölpreis beigetragen hat und wie anfällig das Nordseeöl Brent (keine Börsennotierungen) sondern über Pratt verrechnet und ermittelt werden und für Manipulation demnach Tür und Tor geöffnet ist und wo schon eifrig manipuliert wurde, der lese diesen ausgezeichneten Presseartikel:
http://diepresse.com/home/wirts...
Dieser gibt in alle Richtungen zu denken und erübrigen sich danach simple Fragen über den Ölpreis und seine Verbindung zu der zuliefernden Industrie (SBO) die in diesem Preiskampf um die Macht des schwarzen Goldes eher die Nutznießer statt die Leidtragenden sein werden.
Unbestritten aber, so meint der Ölfritze, ist die Tatsache, dass bei einer signifikanten Umkehr der Parameter verbunden mit einem wirklich ernsthaft langfristigen fallendem Öl und Gaspreis, auch die Versorger und Zuliefer-Industrie auf der anderen Seite der Ölförderstraße betroffen sein werden. Diese Parameter sind aber derzeit ungefährdet und der Preis ein Ergebnis politischer Spannungen und Spielereien am Anfang einer Wendezeit, die wir erst in Jahren werden richtig abschätzen können.

Abschleßend etwas tiefer geschürft für wirklich interessierte sei folgendes hinzugefügt:

Venezuela hat aber leieder, im Vergleich zu den anderen wichtigen arabischen Produzenten wenig Einfluss in der Opec. Staatpräsident Maduro sucht deshalb auch Unterstützung bei Putin in Moskau . Mandura unterstrich ausdrücklich die Bedeutung Russlands als Nr. 2 bei den Ölproduzenten der Welt. Putins Russland, dessen Staatsfinanzen stark vom Ölpreisverfall getroffen sind, ist aber leider kein Opec-Mitglied. Was also tun?
Seit Wochenbeginn deutet sich am Ölmarkt allerdings eine Stabilisierung an. Nordseeöl der Sorte Brent wird (allerdings von Pratt-siehe eingangs die Manipulationsvorwürfe) bei knapp 80 Dollar taxiert.
Experten schätzen, dass die Opec in Summe die Produktion um 1,2 - 1,5 Mill bar pro Tag kürzen müsste, um den Ölmarkt wieder zu stabilisieren. Dafür gibt es aber derzeit keine Anzeichen oder street whispers.
Der Kern einer Überraschung wäre daher die Frage, ob die OPEC unter der Führung von Venezuelas Präsident Maduro und seinem Minister Ramirez (sehr unbeliebte Männer bei den Amerikanern - (soll man sie gleich töten oder später...)) eine Übereinkunft mit den Russen treffen können. Das wäre dann eine Überraschung, weil demzufolge die Russen dann mehr Einfluss auf die OPEC hätten als die Amerikaner selbst, wider Erwarten.
Und das würde sicher viele Änderungen bringen, zum einem beim Ölpreis, zum anderen beim Gleichgewicht der ölproduzierenden Länder, Russland und Amerika.
Der Ölfritze selbst sieht daher den Wiener Termin als den wichtigsten im Q 4 an und erwartet sich schon alleine für sein Invest bei der SBO eine Überraschung. Der Ölfritze wird auch gespannt sein, welche starken Hände im Hintergrund aus dem Schatten die Fäden in Wien ziehen werden.

Vom Ausgang der Verhandlungen wird der Ausgang der Börse in 2014 abhängig sein.

 
cashier
Jahreszahlen von SBO unter den Analysten2014-01-15 09:52:05
388 Postings

seit 2012-12-28

Kurs dzt. 86,09 € (-2.07 %)

Die vorläufigen Jahreszahlen von SBO sind da. Bei "Zahlen" geht sich gerade der Plural aus, weil nur Umsatz und Ergebnis vor Steuern bekannt gemacht wurden.
Cashflow, Netgearing, oder gar Gewinn - Fehlanzeige.

Untypisch für SBO, die sonst auskunftsfreudiger sind.
Gibt es Gründe dafür?

Ich habe schon geschrieben, daß ich mit Zahlen unter den Analystenerwartungen (per 31.12. in finanzen.at bei 3,98 €/Aktie) rechne.
Und so kam es auch.
Schnell ein wenig gerechnet und schon ist der ungefähre Gewinn pro Aktie im Q 4 bekannt.

Der Unterscheid zwischen Vorsteuerergebnis und Gewinn betrug in den letzten 7 jahren bei SBO fast konstant gut 30 %.
Auch 2011 betrug der Vorsteuergewinn 78,2 Mio. abzüglich 31,7% ergab 53,4 Mio. Gewinn.
Rechnung für 2013
Vorsteuergewinn (83,0 Mio) minus 31,7 % ergibt

57 Mio. Gewinn in 2013 oder 3,56 € pro Aktie. (16 Mio. shares)

Nachdem in den ersten 9 Monaten schon 2,60 € pro Aktie (88+87+85 Cent) verdient wurden, steht das Q4 mit 96 Cent gar nicht so schlecht da.

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User

Nun hindsight gesagt und erinnert, wunderten wir uns ja gemeinsam welche Würschtln sich da zum Preise zwischen 85 und 90 gestritten haben, da gab es ja die seltsamsten Kursblüten mit wunzigem Volumen und edle Spikes zum wundern.
Sicher kann man nicht überall gleich von Kurspflege sprechen, aber die Leute werden schon wissen warum sie so gerne so hoch gekauft haben, ich dneke auch, dass über 5 % minus etwas überzogen ist und jetzt ein Reflux kommen sollte.

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


Kurs dzt. 83,36 € (minus 5,18 %)

corona, du hast recht, daß das Kursminus von jetzt aktuell minus 5 % überzogen ist. -Fundamental betrachtet.

Aber das Kursminus ist ja nur zum Teil den Zahlen geschuldet und dienen die Zahlen den Spekulanten als Vorwand, daß es jetzt wieder nach Süden geht.

SBO ist halt ein Spielball von Spekulanten und war schon ohne Nachrichten für Kursausschläge von 15 % gut.

Ich hoffe und warte, daß es wieder unter 75.-- € geht und steige dann in den SBO-Zug ein, um in den (hohen) Norden - vielleicht gar Arktis- mitzufahren. :-))

cashier
388 Postings
seit 2012-12-28


Kurs dzt. 81,50 € (minus 3,61 %) bei 14.000 Stk.

Uih, ist niemand mehr in SBO investiert, oder sind die Investierten in Schockstarre verfallen?

Ja, in 2 Tagen 9 % zu verlieren, ist für eine Qualitätsaktie nicht normal.
Für SBO aber schon. Siehe post no.3

Bin gespannt, ob und wann wir die 75.--€ wieder sehen.

Für Jene, die jetzt im Minus sind, gibt´s einen sicheren Trost.

SBO dreht auch wieder und braucht ihr nur etwas mehr Zeit, damit ihr verdient.
Aber Verdienen ist mit SBO sicher.

 
martin2403
Die Thomas Gebert Theorie2014-01-12 11:58:10
192 Postings

seit 2013-08-29

Meinungen und Erfahrungsberichte wären Interessant!

Der Physiker Thomas Gebert hat den nach ihm benannten Indikator 1996 veröffentlicht. Die Outperformance zum DAX ist beeindruckend. Anleger, die alle Kauf- und Verkaufssignale umgesetzt haben, haben eine Performance von 1.025 Prozent oder 15,8 Prozent pro Jahr erzielt. Der DAX kommt im selben Zeitraum lediglich auf 191 Prozent oder jährlich 6,7 Prozent. Aus diesem Grund will Gebert an seinem Erfolgsmodell auch keine Veränderungen vornehmen.

http://www.gebert-börsenindikator.de/

http://www.deraktionaer.de/aktie/thom...

Was haltet ihr davon und wer hat schon Erfahrungen sammeln können.

Skeptiker
8900 Postings
seit 2007-10-23


Ich habe noch keine Erfahrung mit diesem speziellen Indikator gesammelt kann aber sagen, dass die Teilaspekte, die für die Vergabe der Punkte und damit für die Kauf/Verkaufsignale maßgeblich sind durchaus Sinn machen, da sie nichts anderes darstellen als eine klassische antizyklische Investmentstrategie.

In Zeiten in denen die Zinsen, die Inflation und der EUR vs $ nieder sind liegt die Wirtschaft normalerweise am Boden und sind die Aktienkurse ebenfalls am Boden.
Das sind also günstige Zeitpunkte in den Markt einzusteigen.Der Rest ist "sell in May and go away" :)

Idealerweise wird dann noch zwischen Regionen geswitcht, da die auch teilweise gegenläufig laufen. Wenn man das richtig erwischt, dann läuft es schön positiv.

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User

für weitere Einblicke kann man das einstellen

http://zertifikate.finanztreff.de/dvt_einzel...

damit auch leicht handelbar:

Static Data

ISIN:
DE000ML0RR64

Wertpapier:
C Index Merrill Lynch Market Indica Open end

Typ:
Anlagezertifikat

Risikoklasse:
3

Laufzeit:
open-ended

Wer gibt die Signale aus, bedeutet ein VK-Signal, seine Invests im DAX etwa zu vermindern und zu geben, oder den Index selbst zu verkaufen und ein Kaufsignal abzuwarten oder beides ?

Die genannten Parameter sind ja nicht wöchentlich erhältlich.




hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Die Homepage, die hier im Eingangsposting zitiert wurde, ist meines Erachtens nicht seriös.

So findet sich dort unter der Rubrik "Aktuelles" ein Eintrag zum 2.12.2013:

"Aktualisierung von Montag, 2.12.2013 9:23

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche sind zwei etwas schwächere Tage möglich. In der nächsten Woche sollte es wieder spürbar bergauf gehen.

Einzelheiten auf der Hotline."

Wenig überraschend ist die "Hotline" eine 0900er Nummer zu 1,99 EUR je Minute. Böse Zungen könnten die Frage aufwerfen, warum der gute Physiker solche Niveaulosigkeiten notwendig hat, wenn seine Börsenstrategie so wasserdicht ist. Dafür gibts gleich das passende Zertifikat (!) zu kaufen. Kaum ein Privatanleger erahnt meines Erachtens die tatsächliche Risikosituation bei Zertifikaten.

Auch literarische Meisterwerke wie der prophetischen Titel "Warum der DAX auf 10.000 Punkte steigt" (no na net...) oder die frech gestohlene Bezeichnung "Der intelligente Investor" sind erhältlich.

Weiters bezweifle ich stark die Praktikabilität des Indikators. Die Performance-Daten sind immer nur Backtests. Welche Inflationsdaten sollen wöchentlich verwendet werden - die werden doch nicht wöchentlich veröffentlicht oder? Irgendwie finden sich kaum seriöse Praxisberichte über eine vergleichbare Zeitperiode. Immerhin wurde diese Gebertsache schon in Zeiten der Internetblase vor 14 Jahren in diversen Börsenforen diskutiert (z.B. wallstreetonline), aber noch immer findet sich offenbar keine unabhängige Quelle, die die praktische Umsetzbarkeit belegen.

Mein Fazit nach etwas Recherche lautet, dass eigentlich die Alarmglocken läuten sollten, wenn einer auf einer do-it-yourself-Homepage über eine Mehrwertnummer Börsenprognosen verkauft, die die meisten Hedgefonds-Profis alt aussehen lassen würden.

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Die Performance von Deutschland II mit +50 % seit Emission im Sommer 12, als Nachfolger des bereits geschlossenen DL I, wird eigentlich von jedem TurboZertifikat auf den DAX 30 zur selben Zeit emitiert geschlagen. Da gibt's Bullscheine mit 4 EUR Ausgabepreis, die heute 400 % höher stehen (16 EURO).

Wasserdicht ist jedenfalls die Performance von DL I - durch dick und dünn seit 2006 mit + 200 %.

Kauf und VK - Signale müssen selbst errechnet werden, ein Indikator der wöchentlich nicht "available" ist (Hobbyanalyse), wird fortgeschrieben, was sonst ?
Wöchentlich aber können sich Daten im Vergleich zum Vorjahr oder überraschende Zinssenkungen, sowie die Jahreszeit (wenn auch seltener) und der EUR/Dollar festgesetzt werden.
Verkauft wird dann ja nicht das Zertifikat, sondern die DAX etc. Aktien und das hurtig, tritt ein solches VK-Signal unter 2 Punkten auf, soweit ich das System verstanden habe.

Momentan sehe ich kein VK Signal wenn ich die Parameter überfliege.

Wert im Auge zu behalten ist es allemal, das von mir angesprochene Turboprodukt mit derzeit 400 % Plus seit August 2013 wird jedenfalls um Erdzeiten schneller verglühen, wenns darauf ankommt und der DAX 1000 Punkte fällt, aber das ist nichts Neues.

Unseriös möchte ich die Sache aber nicht nennen.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Ich habe die homepage von Gebert unseriös genannt.

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Ich schließe mich Corona an, die Performance ist wirklich beeindruckend! Man braucht sich nur das Jahr 2011 anschauen, wo die meisten Börsen eingebrochen sind, das Zertifikat aber einfach diese Zeit "durchtauchte"!

Das ich das richtig verstehe!

Wenn ich mir das Zertifikat kaufe, brauche ich mir keine Gedanken über den Kauf- und Verkaufszeitpunkte machen, dass macht das Management des Fonds oder?

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Ein Zertifikat ist kein Fonds. Wenn mit dem Emittenten des Zertifikates etwas Unschönes passiert, ist das Geld mit großer Wahrscheinlichkeit zumindest zum Teil weg (im Gegensatz zu einem Fonds). Weiters solltest Du Dich dringend mit der Gebührenstruktur dieses "Produktes" auseinander setzen.

Ich nehme mal, konservativ wie ich bin, zu Ungunsten der Strategie an, dass die Performance vor Steuern und allen Gebühren berechnet wurde, dementsprechend dürfte die Nettorendite der Gebert-Theorie wesentlich geringer sein. Durch die Zertifikate-Struktur kommt da meines Erachtens noch zusätzlich etwas weg. Daher bezweifle ich ernsthaft, dass da noch ausreichend Überrendite im Verhältnis zum DAX da ist, um das geschilderte Emittentenrisiko auch nur annähernd abzudecken.

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Emittentenrisiko -----> ich hatte damals ein Goldprodukt von ML als die von BoA übernommen wurden, dass mal ein Kaliber wie Bank of Amerika als "Emi" baden geht (ausfällt) ist nicht relevant, denn unter diesen Angstpotential dürfte ich nichts kaufen, außer GOLD.

Ich hatte auch bei der COBA keine Angst und die ist Marktführer.

Ich würde auch einen Ausfall des Emittenten als Risiko nicht einbuchen.

Die Gebühren wurden irgendwo mit 1,5 % vor Steuer angegeben, habe ich gelesen.

Wenn man sich einen Plan macht und wenigstens in heiklen Marktsituationen nach diesen 4 Eckpunkten des Index strikte hält und dann auch kauft oder verkauft, kann nicht viel passieren, muss ja nicht wöchentlich sein. Die Parameter sind jedenfalls tragend und nachvollziehbar.

Wie ich schon sagte gibt es keinen DAX-Bullschein der nicht vom letzten Sommer her emittiert ein eklatantes Plus aufweist, von den open end Turbos ganz zu schweigen, da muss natürlich auch der DL II mitprofitieren uind als Zertifikat die + 50 % kein Wunder und unter diesem Lichte zu sehen.

Ein Grund mehr sich in den nächsten Wochen die Frage nach der Marktrichtung zu stellen und mal dafür die Parameter auszuprobieren.

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Ich persönlich würde nicht sonderlich viel darauf verwetten, dass unbesichterte Gläubiger in Zukunft bei Sanierungs- und Insolvenzfällen aller Art so ungeschoren davonkommen, wie in der Vergangenheit.

Ein Grund mehr die Sinnhaftigkeit von Zertifikaten für Privatanleger zu hinterfragen ist deren Emission in exorbitanter Zahl durch Banken wie eben die COBA. Die Anzahl unterschiedlicher Zertifikate muss doch schon über einer Million liegen.

Wie sieht es eigentlich bei diesem Zertifikat mit vorzeitigen Kündigungsmöglichkeiten seitens des Emittenten aus?

Der Emittent in diesem Fall ist die "Merrill Lynch International & Co. C.V" mit Sitz auf den Niederländischen Antillen. Wie sieht es aus, wenn die Pleite machen? Ich persönlich hege (sehr große) Zweifel, dass die Mutter da mit mehr als ihrem Eigenkapital haftet.

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
-----> Hobby, noch verstehe ich deine Bedenken wegen andauernder Kosten oder Kündigungsmöglichkeiten, ich verstehe das Instrument als Zertifikat, wie alle anderen sofort kauf und verkaufbar von 08 bis 20,00 Uhr (im Gegensatz zu COBA Zertis die bis 22,00 Uhr handelbar sind).
Hier der link, brokerjet freut sich über einen Handel mit Verrechnung der üblichen Gebühren, 1% muss man beim DL II dazurechnen, der Preis ist derzeit 148 Euro +
und keine Kündigung, was meinst du damit ?
Auch sprach Nurmut unlängst von lästigen Aufschlagszahlungen, die es ja nur bei Einzelwerten gibt, nicht aber bei INDEX- Zertifikaten.

Quelle

http://zertifikate.finanztreff.de/dvt_einzel...

Nummer eingeben - erscheint sofort bei Brokerjet oder direktbank, wurscht, scheinbar überall handelbar

hobbyanalyse
2815 Postings
seit 2012-06-08


Ich werde mich nicht stellvertretend für martin2403 detailliert mit den konkreten Bedingungen auseinander setzen, aber es sei ihm trotzdem nahegelegt die Bedingungen für das Zertifikat, aufrufbar hier:

http://www.de-invest.baml.com/product/de...

zu lesen. Sind ohnehin nur 68 Seiten...

Offenbar garantiert zumindest die BOA, was deutlich positiv ist, allerdings noch immer bei weitem nicht rechtfertigt, dass man überhaupt kein Emittentenrisiko miteinkalkuliert.

Zu dem von mir hinterfragten Kündigungsrecht findet sich auf Seite 11 des Dokumentes eine Passage:

"Jedes Zertifikat wird am Abwicklungstag (voraussichtlich der 06. Juni 2099) in Euro zu dem Zertifikatswert am Bewertungstag (voraussichtlich der 31. Mai 2099) (der "Auszahlungsbetrag") abgerechnet, sofern nicht vorzeitig abgerechnet oder zurückgekauft und entwertet wurde.

Die Emittentin hat das Recht, die Zertifikate insgesamt, aber nicht teilweise, jederzeit ab dem 31. Mai 2013 zu ihrem Zertifikatswert an dem in der Mitteilung genannten Kündigungstag unter Einhaltung einer Frist von 30 Kalendertagen zu kündigen (Kündigungsrecht der Emittentin). Die gekündigten Zertifikate werden am fünften auf den Kündigungstag folgenden Zahltag abgerechnet.

Jeder Inhaber von Zertifikaten hat das Recht, seine Zertifikate insgesamt oder teilweise jederzeit ab dem 31. Mai 2013 zu ihrem Zertifikatswert an dem in der Mitteilung genannten Ausübungstag unter Einhaltung einer Frist von 30 Kalendertagen einzulösen (Ausübungsrecht der Anleger). Die maßgebliche Anzahl an Zertifikaten wird am fünften auf den Ausübungstag folgenden Zahltag abgerechnet."

Ich vermute also, dass bei zu unvorteilhafter Entwicklung (natürlich für die Bank unvorteilhaft) vorzeitig abgerechnet werden würde. Auch diese Bestimmung rechtfertigt für mich, einen Aufschlag bei der erwarteten Rendite zu verlangen, der ganz offenkundig nach Steuern, Gebühren, etc. nicht erreicht werden kann.

Abgesehen davon glaube ich, dass jede passive Indexstrategie (selbst umgesetzt, nicht durch irgendwelche schwindligen Zertifikate) unter Nutzung des Cost-Average-Effektes durch Reinvestition der Dividenden eine bessere Performance erzielen würde (nicht zu schweigen von einer gut umgesetzten aktiven Value-Strategie).

Ich habe meinerseits alle Bedenken, die mir spontan einfallen, eingebracht.

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User

Da auf den obigen link nicht eingegangen wurde, betreff Kauf/Verkauf ohne irgendwelche zusätzliche späteren Modalitäten, Geisteraufschläge oder Abrechnungen, bin ich nach wie vor der Meinung, dass ich das Instrument sofort ohne Probleme zum Marktpreis erwerben und nach einer Preisnachfrage auch sofort wieder ohne weiteres veräußern kann.

Ein Problem sehe ich eher im Parameter des harmonisierten Verbraucherpreis Index (HCPI) da dieser ja nicht standa pede erhältlich ist,

der Oktober - erhältlich----> notiert bei 119,44
der November - erhältlich--> notiert bei 119,47

Dezember gibt's noch keinen, frühestens ab 16. Jänner, also jeweils mehr als einen Monat später.

Die Punkteverteilung hätte daher (wenn auch nur eine marginale Erhöhung) ausfallen müssen, da nur eine Senkung punkten würde. Ein weiterer gestiegener Wert, wie etwa 119.55 oder mehr für Dezember, der erst diesen Freitag greifbar sein wird, stellt die Sache auf den Kopf, da der Dollar als weiterer Parameter nicht über, sondern unter dem letzten Jahr liegt zur selben Zeit. Die Zinssenkung (EZB) und die Jahreszeit waren daher die einzigen Parameter für steigende Kurse.
A bissal wenig - und wenn ich auf den Consumer Price Index warten muss, bis der da ist ist der Markt schon gestiegen oder gefallen, also etwas für Düftler, die sich das einbilden, jetzt ist

Martin gefragt.

Zu Hobbies Einziehungsargument bei nachteiliger Entwicklung für die Bank, der DL I hatte 212 % im Plus, der DL II seit einem JAHR +51%, wann versteht sich da eine nachteilige Entwicklung
für den Emi ?

Irgendwo reden wir da aneinander vorbei

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
http://zertifikate.finanztreff.de/dvt_einzel...

auf den Punkt gebracht:

Ich kaufe heute zu 148 EUR (zahle BJ meine Gebühr)
Ich verkaufe im Mai um 188 EUR (zahle BJ meine Gebühr)

zusätzlich sind 1% Managementgebühren an BJ abzuführen, die dieser weiterreicht.
Mein Handel wird mit der üblichen Steuer belastet (25 %) - Ende -

keine Zuschläge - keine Aufschäge - no Gimmicks - no strings attached, oder doch?'

wenn ja wo - Index ist Index - ?

dann brauchen wir auch nicht lange postings und können das an diesem Punkt ablegen


martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


wo kaufst du Stuttgart oder Frankfurt?

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
FFM - mehr Vol. und Voraufrufphase - ebenso länger (20,30 Uhr)

Was ist mit den offenen Fragen ?

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


SBO

Geht schon wieder los!

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
soll ich dir was sagen da ist was durchgesickert, und vor allem
die AND ist genau nach der ad hoc um 14,15 - 14,20 Uhr in die Knie gegangen, ein paar Seufzer später begann das smart Money die SBO aufzufüttern, plötzliche Hype mit spike ab 14,30 Uhr, ein Witz, da hatte man die Idee die bei AND Ausgestoppten einfach aufzufangen.
da musst erst in zu den zertis rüber schauen, da knnst dir die Finger verbrennen, bei Einzeltitel, da kriegst einen KO den du nie vergisst.
Man sieht wie der Markt auf draht ist und was sich abspielt

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
und jeder der da rüber zu SBO ist hat sich sofort mit engem SL abgesichert, sonst gäbe es nicht schon die ersten SL Wellen mitz 2 EUR Kursrückgang,

der ATX verkommt durch die Trixer am Tresen (Banken) zum ehemaligen Stoßspiel am Gürtel in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts, da wurden die Gewinner mit dem Messer zwischen den Zähnen erzwungen und dann zurück aufs Pflaster zum Ausbluten geworfen.


nicht anders geht es an der Börse zu - so ich denke ich werde jetzt bei AND auch mein stop setzen und mich zum AMI rüberbeamen.


martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Bei der letzten Gewinnwarnung von Andritz ging von 49 auf 38 und das ganze dauerte 2 Monate bis eine Gegenbewegung zu sehen war! Kaufe erst wieder unter 40!

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
ja aber am selben Tag gings um 5 Euro rebounce zurück, kaube irgendwo in der Gegend 42,50

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


@ Corona

Zurück zu der Gebert-Theorie!

Der Zinssatz wurde bei der letzte EZB-Sitzung nicht verändert, ist das jetzt ein Punkt oder ist das mit 0 zu bewerten!

Ist aber egal, ich komme so und so auf 3 Punkte
HCPI Index niedriger + 1
Dollarkurs höher als im Vorjahr +1
Monat Nov-April +1


Skeptiker
8900 Postings
seit 2007-10-23


Der Index ist (zumindest) seit Mitte 2012 ständig im DAX investiert, damit sollte seit diesem Zeitpunkt der Index und der DAX gleich performen. Ich glaub, da braucht man keinen speziellen Index dazu.


Datum Zins US-Dollar Inflationsrate Jahreszeit Summe Dax od. Geldmarkt Indexstand
6-Jan-14 1 0 1 1 3 DAX 2915.09
30-Dec-13 1 0 1 1 3 DAX 2964.98
23-Dec-13 1 0 1 1 3 DAX 2933.88
16-Dec-13 1 0 1 1 3 DAX 2833.31
9-Dec-13 1 0 1 1 3 DAX 2843.09
2-Dec-13 1 0 1 1 3 DAX 2908.06
25-Nov-13 1 0 1 1 3 DAX 2875.48
18-Nov-13 1 0 1 1 3 DAX 2852.44
11-Nov-13 1 0 1 1 3 DAX 2816.09
4-Nov-13 1 0 1 1 3 DAX 2794.24
28-Oct-13 1 0 1 0 2 DAX 2776.13
21-Oct-13 1 0 1 0 2 DAX 2741.67
14-Oct-13 1 0 1 0 2 DAX 2697.33
7-Oct-13 1 0 1 0 2 DAX 2656.45
30-Sep-13 1 0 1 0 2 DAX 2657.32
23-Sep-13 1 0 1 0 2 DAX 2669.96
16-Sep-13 1 0 1 0 2 DAX 2663.06
9-Sep-13 1 0 1 0 2 DAX 2558.95
2-Sep-13 1 0 1 0 2 DAX 2548.92
26-Aug-13 1 0 1 0 2 DAX 2608.07
19-Aug-13 1 0 1 0 2 DAX 2586.78
12-Aug-13 1 0 1 0 2 DAX 2584.61
5-Aug-13 1 0 1 0 2 DAX 2596.72
29-Jul-13 1 0 1 0 2 DAX 2553.63
22-Jul-13 1 0 1 0 2 DAX 2575.90
15-Jul-13 1 0 1 0 2 DAX 2546.15
8-Jul-13 1 0 1 0 2 DAX 2413.57
1-Jul-13 1 0 1 0 2 DAX 2460.94
24-Jun-13 1 0 1 0 2 DAX 2378.45
17-Jun-13 1 0 1 0 2 DAX 2513.11
10-Jun-13 1 0 1 0 2 DAX 2552.29
3-Jun-13 1 0 1 0 2 DAX 2561.92
27-May-13 1 0 1 0 2 DAX 2592.06
21-May-13 1 0 1 0 2 DAX 2619.55
13-May-13 1 0 1 0 2 DAX 2559.90
6-May-13 1 0 1 0 2 DAX 2508.20
29-Apr-13 1 1 1 1 4 DAX 2416.28
22-Apr-13 1 1 1 1 4 DAX 2312.19
15-Apr-13 1 0 1 1 3 DAX 2384.71
8-Apr-13 1 0 1 1 3 DAX 2369.25
2-Apr-13 1 1 1 1 4 DAX 2408.36
25-Mar-13 1 1 1 1 4 DAX 2433.66
18-Mar-13 1 1 1 1 4 DAX 2476.89
11-Mar-13 1 1 1 1 4 DAX 2468.73
4-Mar-13 1 1 1 1 4 DAX 2378.25
25-Feb-13 1 1 1 1 4 DAX 2403.45
18-Feb-13 1 0 1 1 3 DAX 2358.79
11-Feb-13 1 0 1 1 3 DAX 2360.33
4-Feb-13 1 0 1 1 3 DAX 2361.72
28-Jan-13 1 0 1 1 3 DAX 2421.94
21-Jan-13 1 0 1 1 3 DAX 2395.93
14-Jan-13 1 0 1 1 3 DAX 2385.61
7-Jan-13 1 0 1 1 3 DAX 2390.91
31-Dec-12 1 0 1 1 3 DAX 2353.72
24-Dec-12 1 0 1 1 3 DAX 2361.09
17-Dec-12 1 0 1 1 3 DAX 2351.42
10-Dec-12 1 1 1 1 4 DAX 2328.53
3-Dec-12 1 1 1 1 4 DAX 2298.94
26-Nov-12 1 1 1 1 4 DAX 2254.67
19-Nov-12 1 1 1 1 4 DAX 2202.67
12-Nov-12 1 1 1 1 4 DAX 2216.56
5-Nov-12 1 1 0 1 3 DAX 2265.32
29-Oct-12 1 1 0 0 2 DAX 2227.20
22-Oct-12 1 1 0 0 2 DAX 2265.82
15-Oct-12 1 1 0 0 2 DAX 2236.28
8-Oct-12 1 1 0 0 2 DAX 2287.43
1-Oct-12 1 1 1 0 3 DAX 2231.24
24-Sep-12 1 1 1 0 3 DAX 2284.84
17-Sep-12 1 1 1 0 3 DAX 2289.23
10-Sep-12 1 1 1 0 3 DAX 2230.49
3-Sep-12 1 1 1 0 3 DAX 2168.99
27-Aug-12 1 1 1 0 3 DAX 2179.07
20-Aug-12 1 1 1 0 3 DAX 2174.81
13-Aug-12 1 1 1 0 3 DAX 2136.47
6-Aug-12 1 1 1 0 3 DAX 2139.27
30-Jul-12 1 1 1 0 3 DAX 2068.36
23-Jul-12 1 1 1 0 3 DAX 1984.85
16-Jul-12 1 1 1 0 3 DAX 2030.10
9-Jul-12 1 1 1 0 3 DAX 1975.02
2-Jul-12 1 1 1 0 3 DAX 2008.58
25-Jun-12 1 1 1 0 3 DAX 1896.13
18-Jun-12 1 1 1 0 3 DAX 1931.93
11-Jun-12 1 1 1 0 3 DAX 1898.80
06-Jun-12 1 1 1 0 3 DAX 1884.25

Skeptiker
8900 Postings
seit 2007-10-23



stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
EZB = 0, OK
Wo nimmst du den Index her, meiner sieht so aus:

der Oktober - erhältlich----> notiert bei 119,44
der November - erhältlich--> notiert bei 119,47

also kein Punkt, da ein höherer Wert, vielleicht der Dezember ?
kommt diese Woche,

Dollar OK 1

Jahreszeit OK 1

sind 2 und das genügt, also halten,

muss man sich erst gewöhnen an diese Art Parameter.

wieso hat Skeptiker in seiner Aufstellung beim Dollar 0, also höher als vor einem Jahr, der Dollar steht heuer niedriger als vor einem Jahr oder irre ich da ?
Da hat sich einer viel Mühe gemacht.
Bei seiner Dollarspalte gab es seit Ende April 2013 bis heute immer einen höheren Wert, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Deftige Kaufsignale gibt's eigentlich seit März 2013.

VK Signale gibt es keine.




martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Notiert der Dollar über seinem Stand von vor zwölf Monaten wird dem Indikator ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Ein gleich hoher oder niedrigerer Kurs erhöht den Indikatorstand nicht.

http://www.onvista.de/devisen/Do...

Liegt die letzte von Eurostat festgestellte Inflationsrate (HCPI, harmonisierter Verbraucherpreisindex, für die Eurozone) unter derjenigen vom gleichen Monat des Vorjahres, wirkt sich dies ebenfalls günstig auf die Aktien aus und wird mit einem Punkt honoriert. Eine gleich hohe oder höhere Rate wird mit null Punkten bewertet.

http://de.global-rates.com/wirtschaft...

Bin so auf meine Punkte gekommen, wenn ich falsch liege bitte um Korrektur!

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Harmonisierter verbraucherpreisindex = hvpi und nicht hcpi oder?

Skeptiker
8900 Postings
seit 2007-10-23


hvpi=hcpi (harmonised consumer price index)

Meine Daten oben sind von der offiziellen ML homepage aus dem download Bereich.
http://www.de-invest.baml.com/product/de...

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Der hvpi oder auch hcpi genannt steht niedriger wie vor einem Jahr, also ein Punkt oder nicht?

voitsberger
1906 Postings
seit 2007-11-21


das ist nicht mal ne theorie. einfach reine abzocke. hände weg!!

Skeptiker
8900 Postings
seit 2007-10-23


Nein, die Theorie passt schon, aber man braucht keinen Index und schon gar kein Zertifikat dafür:)


Hinsichtlich der Inflationsrate wird wohl die Rate in % und nicht der Indexwert gemeint sein. Der Index sinkt selten.

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Derzeitige Rate liegt bei 0,85% vor einem genau 2%

Skeptiker
8900 Postings
seit 2007-10-23


Dann musst du ML fragen, die sagen am 6. Jänner 2014 0 Punkte für die Inflation.

kos
2430 Postings
seit 2008-04-10


der hvpi indexwert ist nicht niedriger als vor einem jahr:
dez 2012: 116.89
dez 2013: 117.87(dzt. noch geschätzt)

die werte, die du hast, martin, sind die prozentuellen veränderungen zum vergleichsmonat des vorjahres:
+0.84% veränderung dez 2012 -> dez 2013
+2.22% veränderung dez 2011 -> dez 2012
...solange dieser wert positiv ist, ist der index in den letzten 12 monaten gestiegen!

alle diese werte sind übrigens die werte für die eurozone, nicht für die ganze eu.
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/refres...

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Guten Morgen mit der Die Goldman&Sachs Theorie

Goldman Sachs stuft US Aktien auf "Untergewichten" ... das Risiko für eine 10% Korrektur sei gestiegen ...

"Regionally, we downgrade the US to underweight over 3 months bringing it in line with our 12-month underweight. After last year’s strong performance the US market’s high valuations and margins leaves it with less room for performance than other markets, in our view. Our US strategists have also noted the risk of a 10% drawdown in 2014 following a large and low volatility rally in 2013 that may create a more attractive entry point later this year."



Anthean
10369 Postings
seit 2007-08-24


http://www.ardmediathek.de/das-erste/...

GS war gestern, heute ist BlackRock.

Die Zahl der Milliardäre wächst exorbitant, und damit gibts eine immer kleiner werdende Zahl an Menschen, die immer mehr Einfluß ausüben können. Das zu begreifen, und nicht bei der Regulierung der Banken hängenzubleiben, wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Träumen wird man noch dürfen ;)

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User

@ Anthean - auch ich habe einen SAMSUNG

habe die 1A Doku schon gestern Abend nach 22,00 Uhr gesehen
nachdem ich den Hinweis in einem WO thread gesehen habe.
Nicht umsonst der deal mit der BAWAG.
Bezeichnend daher, dass die durchaus berechtigte Klage von Elsner in NY abgewiesen wurde, niemand hat da Lust eine Säule der EZB in einem schiefen Licht zu sehen, auch die Amerikaner nicht, (auch Blackrock nicht) die Verlängerung seines Mandats (Nov.) hat die erwünschten Früchte getragen.
Heute sieht NOV in einem CNBC Interview Europa in 2 0 1 4 weder in- noch deflationär eingebettet, ein gutes Zeichen seien auch die Rückzahlungen der Banken (sieht man eh wie die RBI daran kiefelt).

Zum Markt heute:
Die morgendliche Konstellation hatten wir schon oft. Der scheinbare Beginn einer Korrektur, dann das vorbörsliche Verlassen des Dreiecks nach unten, jede Menge Shorties wollen auf den Zug aufspringen.
Und plötzlich nach 9 grüne Kerzen in das Dreieck zurück und ein Fehlausbruch mit umso mehr Dampf nach oben.
DOW hat beide Gaps in Reichweite punktgenau geschlossen, das reicht den Amis doch schon wieder mit der Korrektur.....

-----> die shorties angefüttert und dann sauber abgezockt, jetzt gibt's im Seitwärtstrend für beide, Bull und Bear zu überlegen was passiert, interessante Situation, eher bullish in the very moment




martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Corona, eher bullish in the very moment. Ist doch klar, der indikator hat kein verkaufsignal generiert. :-D

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
@ Martin

um nicht aneinander vorbeizureden muss man (du) das Zeitfenster betrachten, mein

"eher bullish" ist im Rahmen der Überschrift des 2. Absatzes in post 37----->in terms of market movements at the time being,
also---------> nämlich heute im Verlauf des Nachmittags
oder noch besser, wie ich schrieb: "in the very moment"

Was soviel heißt -----> "gerade im Moment"<-----

Von der allgemeinen übergeordneten Marktlage war nicht die Rede.
Bull oder Bear kann sich am Tag mehrmals ändern, abhängig auch von der put/call Ratio in Stuttgart.
Da werde ich und wurde ich von Tradern die 3 x im Jahr handeln und einmal im Jahr die Dividende kassieren laufend missverstanden und wird als richten nach dem Wind interprätiert.




stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
@ Martin

Um nicht missverstanden zu werden bezieht sich das

"eher bullish" auf den 2. Absatz in post 37
----->Zum Markt heute<-----

Bull und Bear kann sich mehrmals am Tag ändern, je nach der Put/Call Ratio in Stuttgart.

also eher "at the time beeing"

Da werde und wurde ich schon immer von denen die 3 mal im Jahr traden und einmal die Div kassieren grundsätzlich auf meine Kosten missverstanden und als "Richten nach dem Wind" interpretiert

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


Glaub mir Corona, ich habe dein Post Nr. 37 schon verstanden, darum habe ich auch einen großen :-D am Schluss gesetzt!

martin2403
192 Postings
seit 2013-08-29


http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/

Wieso sind jetzt 3 Punkte?

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
http://www.godmode-trader.de/nachricht/...

ab 13 Uhr - Wallstreet - Banken kommen mit den Zahlen, könnte bullish werden

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User

Der aktuelle Stand des Börsenindikators
Mo.13.1.2014

Es sind nach wie vor drei positive Punkte zu verzeichnen. Das Kaufsignal vom 7.11.2011 bleibt in Kraft.

Mo.4.11.2013

Ab heute zählt der Börsenindikator drei Punkte. Mit dem 1.November hat die für Aktien günstige Jahreszeit begonnen. Die Inflationsrate liegt unter dem Wert von vor 12 Monaten und die letzte Zinsänderung der EZB war eine Reduzierung des Hauptrefinanzierungssatzes. Negativ wirkt sich nur der Dollarkurs aus. Der Euro gegen den Dollar notiert mit 1,35 über seinem Vorjahreswert von 1,28, der Dollar ist also billiger als vor einem Jahr.

steht in der derzeitigen Haltung


Dies sind zur Einfachheit die Regeln damit man nicht immer den defekten Link anklicken muss:

Die Regeln sind einfach: War die letzte Zinsänderung der Europäischen Zentralbank eine Senkung, bedeutet dies einen positiven Punkt für den Börsenindikator, wurde der Zins zuletzt erhöht, gibt es keinen. Liegt die letzte von Eurostat festgestellte Inflationsrate (HCPI, harmonisierter Verbraucherpreisindex, für die Eurozone) unter derjenigen vom gleichen Monat des Vorjahres, wirkt sich dies ebenfalls günstig auf die Aktien aus und wird mit einem Punkt honoriert. Eine gleich hohe oder höhere Rate wird mit null Punkten bewertet. Notiert der Dollar über seinem Stand von vor zwölf Monaten wird dem Indikator ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Ein gleich hoher oder niedrigerer Kurs erhöht den Indikatorstand nicht. Bleibt noch die Jahreszeit. Vom 1. November bis zum 30. April kommt ein Punkt hinzu, in den anderen Monaten nicht. Ergibt die Summe vier oder drei Punkte, ist dies als Kaufsignal zu werten, null oder eins bedeuten ein Verkaufssignal. Zwei Punkte sind neutral und ändern das zuletzt erschienene Signal nicht.

Unklar wieso man Mitte Jänner sich auf das Abgreifen der Daten per 1. Nov. bezieht.
Der Dollar ist mit 1,37 höher als vor einem Jahr, aebr trotzdem verwirrend weil er dadurch ja weniger wert wurde (zum Euro).
Das wissen wir eh, das ist und war ja das Problem der Amis, dass der Dollar schon bei 13 000 bei 1,45 stand. Ohne Regulierung wäre er bei DOW 17 000 heute locker nur mehr 1,75
also bald 2Dollar kriegst für einen EURO, lol.

Die AMIS sind Finanzkünstler a la Copperfield, denn den Goldpreis zu drücken, den Ölpreis moderat zu halten, bei irrsinnig hohen Aktienkursen den Dollar unter 1,40 zu halten, erste Sahne und grenzt an Zauberei, wenn man dem einen Dollar von fast 1,50 mit einem Ölpreis um die 150 und einen Goldpreis von fast 2000 gegenüberstellt mit einem DOW Richtung 20 000. Jesus könnte da noch was lernen. Weil dieser wusste, dass er da den Juden unterlegen war, schmiss er als erste Reaktion seiner Selbstständigkeit die Juden und die Spieltische aus dem Tempel raus, so mussten die Geschäfte aus den Kirchen (Tempeln) ausgelagert werden und die ersten Banken wurden gegründet, so ist Jesus wenigstens dazu gut gewesen, sonst würde man heute noch in den Kirchen zocken.
Die Juden treffen sich heute noch in Tempeln und erledigen ihre Geschäfte dort, Kredite werden aufgenommen, besprochen, zugesagt, Merger besprochen, politische Umtriebe, Personalfragen und dabei wird geflüstert (siehe heute der Ausdruck "Whispernumber" usw. natürlich abseits und (vor u nach) den Gebeten.

So hat alles seine gute Ordnung

stcorona
11746 Postings
seit 2009-04-22


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Ich kenne jemanden auf dessen Heckscheibe ein Aufkleber prangt: "Gold und Silber sind Geld. Alles andere ist Kredit!"

ja,ja


Chart-Suche

 
 
Login für Ihr Depot
Klicken Sie hier

Technology and Data provided by
Nutzungsbedingungen bitte beachten
Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
ATX
(17:33)
2277.64
2.85%
Top 5 ATX
VOESTALPINE AG 5.42%
ERSTE GROUP BANK AG 4.50%
OMV AG 4.03%
WIENERBERGER AG 3.64%
SCHOELLER-BLECKMANN AG 3.34%
Flop 5 ATX
TELEKOM AUSTRIA AG -0.44%
FLUGHAFEN WIEN AG -0.32%
VERBUND AG KAT. A 0.42%
OESTERR. POST AG 0.46%
CA IMMOBILIEN ANLAGEN AG 0.56%
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
2.85%
(17:33)
2.62%
(17:45)
0.51%
(22:20)
0.24%
(22:30)
NIKKEI
0.00%
()
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 BAH BDI BENE BEO BETB
BFC BIND BWIN BWO BWT C2 CAI
CAT CNTY COV CWI DOC EBS ECO
EVN FAA FACC FKA FLU GROA HEAD
HIS HTI IIA KTCG KTM LNZ MAI
MIP MMK OMV PAL PARS POS POST
PYT QINO RAP RBI RBT RHI ROS
SAC SBO SEM SNT SNU SPI STR
SWUT TAN TEAK TKA UIV UP2 UQA
VER VIG VLA VOE WIE WOL WWE
WXF ZAG
2.62%
(17:45)
0.79%
(17:45)
1.27%
(17:45)
0.51%
(22:20)
0.24%
(22:30)
 
Devisenrechner
Währungen
CHF 0.08% 1.2024
GBP -0.85% 0.7921
JPY -1.21% 146.4600
NOK -1.06% 8.4020
SEK -0.53% 9.2295
USD -0.93% 1.2422