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Chart und aktueller Kurs
RAIFFEISEN BANK INTERNAT. AG (AT0000606306)


RBI -3.73 % intraday 1 W 1 M 1 Y 3 Y YTD
Stammdaten
WKN 60630
Währung EUR
Typ Aktie
Börse Wien
Aktueller Wert
Letzter 11.620
Vortag 12.070
Veränd. -0.450 (-3.73%)
Eröffnung 11.800
Hoch 11.970
Tief 11.510
Volumen 530502
Chart
Linienchart
von:
bis: 2015-09-01
Veränd. -
Erster 11.8
Letzter 11.620
chart
Chart-Details J-Trader

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pal
Kurssprung2015-08-19 11:31:34
118 Postings

seit 2008-05-30

Warum der Kurs heute so nach oben springt, verstehe ich nicht.
So toll sind die Zahlen ja gar nicht. Oder ist man schon zufrieden,
wenn keine neuen Hiobsbotschaften kommen bei den Banken.

brac
268 Postings
seit 2008-06-11
> Kurssprung2015-08-19 12:37:38


ich versteh das auch nicht...........
aber bei diesem papier ist es wie im Lotto, alles ist möglich
reine Lotterie was da weiter alles passiert, wobei die negativen Szenarien überwiegen

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>> Kurssprung2015-08-19 16:32:03


was gibt es da nicht zu verstehen..... Die Zahlen sind doch sehr solide.

- Ukraine: Trotz Krieg nur -57 Mio
- EBRD-Enstieg bei der AVAL (Ukraine) final
- Russland: Trotz Sanktionen (noch) starker Gewinn von 180 Mio.
- Kern-Märkte wie CZ u. SK mit starkem Gewinnzuwachs
- CET1 (fully loaded) bei 10,7%
- Möglicher Verlust 2015 wird durch Einmaleffekte verursacht.

Aktien-Kennzahlen:
- KBV 0,46 (bei einem Kurs von 13,2). Im Vergleich: die Erste Group liegt bei ca. 1,25 (Kurs 28,8).
- KGV: bei einem (fiktivem) Gewinn von sagen wir mal 600 Mio. in 2016/17 ergebe dies ein EPS von 2,05 EURO. Bei einem Kurs von 13,20 entspreche dies einem KGV von 6,43.

Sollte das Frankenkonvertierungsgesetz in Polen halbwegs human ausfallen, eine Kriegszunahme in der Ukraine verhindert u. die RU-Sanktionen Anfang 2016 fallen, könnte der RBI-Kurs zu alten Höhen triften. Vorausgesetzt es kommt zu keiner signifikanten Kapitalerhöhung. Wenn man die derzeitige Marktkapitalisierung der RBI ins Verhältnis zur EBS stellt, kann auch ein Brokerlaufbursche erkennen, dass es die RBI noch nie so günstig gab (im Verhältnis zur EBS!) wie in den letzten Monaten. Das Risiko großer Abschreibungen u. damit Rekordverluste u. folgende Eigenkapitalprobleme ist aber klar vorhanden.

Marktkapitalisierung:
- EBS: 12,4 Mrd.
- RBI: 3,9 Mrd.

Bilanzsumme:
- EBS: 197 Mrd.
- RBI: 119 Mrd.

Eine wichtige Frage bleibt.

Was ist die Polbank wert? (exkl. des Frankenkreditportfolio)

Marktkapitalisierungen der börsennotierten Banken in Polen:
-folgt-



Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>> Kurssprung2015-08-19 19:02:52


Das polnische Bankenprogromgesetz hat das Parlament schon verabschiedet , muß nur noch vom Präsidenten unterschrieben werden.
Was soll sich da schon ädern.
Die Wertberichtigungen in Polen von mind. 1 Mrd bis 1,7 Mrd Euro werden kommen, teilweise wohl noch dieses Jahr.
Die Polpank ist mit diesem Reisenabschreibungsbedarf nicht einmal 1 Euro Wert.
Da muß die RBI noch was dazu geben, damit jemand den Laden übernimmt.
Deswegen sollte man bei diesen Kursen seine RBI - Papiere jetzt verkaufen , bevor die Deppen der RBI den Abschreibungs-Verlust vekünden werden.

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>> Kurssprung2015-08-19 20:05:42


Derzeitige Marktkapitalisierungen der börsennotierten Banken in Polen:
(Alle Angaben sind ca Werte u. in EURO)

Bank Handlowy
Bilanzsumme: 12 Mrd.
MK: 2,6 Mrd.

Bank Polska Kasa Opieki S.A.
Bilanzsumme: 38 Mrd.
MK: 10 Mrd.

mBank S.A.
Bilanzsumme: 25 Mrd.
MK: 3,5 Mrd.

PKO Bank Polski
Bilanzsumme: 47,8 Mrd.
MK: 8,1 Mrd.





Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>> Kurssprung2015-08-20 07:15:01


Was soll die Auflistung der großen pln. Banken ?
Je nach Volumen ihres CHF-Kreditportfolio , werden sie auch Abschreibungen durchführen müssen, so einfach ist das.
Die Frage ist immer , wie hoch ist der CHF-Kreditanteil an den Volumen der gesamten Kreditaußenstände bei den einzelnen Banken.
Fakt ist, das die RBI einen viel zu hohen Preis für die Polbank zahlte, wohlmöglich ein verhältnismäßig großes CHF-Kreditportfolio hat und mit den kommenden riesigen Wertberichtigungen , unterm Strich nur Verluste für die RBI eingefahren hat.
Das alles wird von der Wiener Chefetage bis jetzt vernebelt, typisch für Österreicher.
Inkl. den kommenden Wertberichtigungen bei den 3,2 Mrd Euro CHF-Kreditportfolio , ist die Polbank derzeit 0,0 Wert.
Mit gewisser Zeitverzögerung werden auch die 10 Mrd Fremdwährungskredite in Rußland auch zum Problemfall werden, man braucht nur auf die sich weiter verschärfende Wirtschaftskrise in Rußland und den Rubelkurs zu schauhen.
Die Mathematik kann man nicht mit dummen österreichischen Schönreden außer Kraft setzen.
RBI ist ein klarer Verkauf !

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>> Kurssprung2015-08-20 08:27:18


Guten Morgen,
anders als Sie (Invest1) würde ich es nie wagen eine öffentliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung für eine Aktie abzugeben.

Bewertungsversuch für die Polbank:

Die Polnischen Banken werden derzeit mit mit einem 1,5-2fachen Buchwert gehandelt. Die Auflistung sollte nur aufzeigen, dass eine polnische Bank auch trotz eines Zwangskonvertierungsgesetz, einiges Wert ist.

Die Polbank hat aktuell ein 3,2 Mrd. schweres Frankenkreditportfolio in den Büchern. Es dürfte sich Großteils um Retailkunden handeln. Gehen wir mal von einem Durchschnittskreditaufnahmekurs von 2,75 Zloty/CHF aus ergibt dies derzeit, bei einem aktuellen Wechselkurs von 3,85 Zloty/CHF, ein Minus von ca. 40% bei den Frankenkrediten. Das gesamte Frankenkeditportfolio ist max. 920 Mio EURO unter Wasser.

Das aktuelle Bankenprogromgesetz sieht vor, dass die Banken 90% der Verluste tragen müssen. Das wären bei der Polbank bei den aktuellen Wechselkursen ca. 830 Mio. Euro. Und das nur, wenn wirklich alle Frankenkreditnehmer die Bedingungen (Wohnung max 100 qm, Häuser max. 150 qm, keine Zweitimmobillie...) erfüllen.


Die Polbank, nach der Fusion mit der Raiffeisen Polska, hat derzeit eine Bilanzsumme von ca. 13 Mrd. EURO u. ist profitabel. Nach Herausnahm des Frankenkeditportfolio durch die RBI sollte sich ein Kaufpreis von mind. 0,9-1,3 Mrd. erzielen.

Quellen:
http://www.bankier.pl/wiadomosc/...













Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 08:58:32


Hallo Baumläufer, den durchschnittlichen Frankenkurs vor Lehmann sollte man bei 2,50 Zloty annehmen.
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung, wenn man die Frankenkredite herausnimmt mit ihrem Abhschreibungsbedarf, dann ist der Verlust bei der RBI in Wien , den gilt es dann mit frischem Geld auszugleichen. Die Frage ist dann woher soll das dann kommen.
Es ist egal , die Wertberichtigung hängt an der RBI.
Noch was, die meisten Eigentumswohnungen in Polen sind unter 100 qm. Auch viele der neu gebauten Häuser haben eine reine Wohnfläche von max. 150 qm.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 08:59:34



Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 09:13:13


da wir alle keinen Einblick in die Bücher der Polbank haben, können wir über das Frankenkreditportfolio u. die daraus resultierenden Abschreibungen/Verluste eben nur spekulieren.

brac
268 Postings
seit 2008-06-11
>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 09:29:38


eben richtig gesagt..........spekulieren
Unsicherheiten an allen Ecken und Enden
Polen, Ukraine, Rußland...........

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 09:58:51


Und mit den 6% verzinsten 500 Mio Nachranganleihe-Geld hat die Uniqa sicher Papiere der RBI oder RCB gekauft.
Diese Emmision wurde hier im Bord auch noch von einigen bejubelt.
Schon zum Weinen, wie die Deppen der Reiffeisen-Uniqa viele Ösis verarschen können.
Wie soll denn die Uniqa 6% sicher erwirtschaften ?

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 10:03:12


ohne diese "Unsicherheiten" wäre der Kurs der RBI auch nicht bei 12,80. Sondern eher bei/über 25 EURO (im Verhältnis zur Peergroup, die diese Probleme nicht hat). Es gilt für jeden selbst zu analysieren wie viel Abschlag (zur Peergroup) diese "Baustellen" wert sind.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-20 23:45:06


Erste und Raiffeisen waren vor kurzem noch ca. gleich - jetzt sieht es komplett anders aus. Was hat die "Börse" dort eingepreist? Die Analysten träumen von Top Kursen. Irgendwo stimmt da etwas fundamental nicht. Wer hoch spektakulär veranlagt ist, ist bei der RBI dabei - aber das Risiko ist schon ein bisschen hoch...;-)

Ich hab es getan und das Ergebnis war OK. Ob ich es nochmals mache....

Mir scheint zur Zeit ein langsamer Verfall der Kurse allgemein statt zu finden - nach 2...3 Monaten reden wir eventuell von einer geplatzten Börse Blase. Wobei ein wirkliches Platzen innerhalb kürzester Zet wohl nicht wirklich stattfinde (lockere Geldpolitik ETB, etc.). Eher entweicht die heiße Luft langsam, in Intervallen. Für mein Gefühl nehmen die Kursausschlägen mehr und mehr zu - als Indiz für die steigende Nervosität.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 07:12:29


Hallo Baumläufer,
du bist so wie wohl die meisten Ösis, einfach die Probleme wegdenken.
Aber man muß die Probleme sehen und mit berücksichtigen !!!!!!!!!!!
Nur so kann man die richtigen Entscheidungen fällen.
Wenn die RBI die Polbank ohne dem CHF -Kreditprtfolio verkauft, bzw dafür die kommenden Wertberichtigungen übernimmt, so sind dann diese Wertberichtigungen ja nicht weg, sondern sie sind bei der RBI auch nach dem Polbankverkauf da.
Sie werden halt paar EUROs für die Polbank dann bekommen , wieviel , wird man sehen, mommt auf den Gewinn an den die Polen im übrigen erwirtschaften.
Gewinn x 10 , ist dann ein Anhaltspunkt.

Dann wäre noch das über 10 Mrd Euro schwere Fremdwährungskreditportfolio in Rußland , siehe Rubelkurs.
Mit Zeitverzögerung bauen sich dort unausweislich auch Wertberichtigungen auf .
Das kommt noch, keine Sorge.

Es gibt halt Analysten die glauben dem Geschwafel der RBI und es gibt welche, die genau hinschauen.


Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 09:03:57


Einen schönen guten Morgen,
solche Anschuldigungen zu so früher Stunde?

Invest19, wenn du schon länger hier im BE-Forum engagiert wärest, wüsstest du, dass ich, neben vielen anderen Usern, zu Zeiten der letzen KE u. Kursen >28,5 EURO zu den RBI-WARNERN gehörte.

In einem Posting erwähnte ich explizit die Gefahr vor Russland/Ukraine u. den Währungsverfall der Osttöchter.

Damals zogen die berauschten RBI-Bullen feucht-fröhlich in die Wüste (bei Kursen bis >32 EURO) um dann mit blutiger Nase bei Kursen zwischen 9-13 EURO ihr Kapital zu versenken.


Wo war der Held Invest19 damals?


Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 09:43:50


keine Sorge , ich habe damals auch schon gelebt, ich handel Aktien schon mehr als 20 Jahren , nur österreichische Werte erst seit 2 Jahren.
RBI hatte ich noch nie, nur Uniqa.
Aber Versicherungswerte sind momentan von den Anlalysten und Fonds nicht gut angesehen. Die Portfolios der Lebensversicherungen drücken den Analysten auf den Magen.
Ich verfolge hier die Diskusionen schon seit längerem.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 09:54:08


Ich muß ehrlich sagen , dass ich diesen Bankenprogrom der poln. Regierung nicht zugetraut hatte, bis jetzt hatten sie der Wirtschaft freien Lauf gelassen, was vollkommen auch richtig ist. Die Regierungen sollten nicht populistisch in den Markt eingreifen.
Es gibt einen Grundsatz: Wenn es den Banken gut geht , dann geht es auch der Wirtschaft gut.
Nun haben die Banken mit ihrem begangenen Fehler , z.B. in Polen massenhaft Fremdwährungskredite zu vergeben , selbst schon ein wachsendes Problem , weil die Kunden Probleme bekommen die monatlichen in der heimischen Wähung wachsenden Raten aufzubringen. Ausfälle steigen.
Da muß man nicht noch mit dem Hammer auf die Banken drauf schlagen mit solchen Progromgesetzen, weil es den Banken dadurch noch schlechter geht.
Die Folge , die Kreditausgabe sinkt dramatisch, die Banken versuchen durch Erhöhung von Gebühren und Provisionen einen Teil wieder herein zu holen.


voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 13:28:08


wo man invest19 sicher recht geben muss, ist der fakt dass der polbank-verkauf mit einbehalten des chf-portfolios ein bissl lachhaft ist.

warum wird überhaupt die polbank zur disposition gestellt, in einem land mit dem größten wirtschaftswachstum der ganzen eu? das ist absolut falsch. einen teil an die börse bringen, damit das eigenkapital stärken und zur nummer eins aufsteigen. so schaut ne vorwärtsstrategie aus. alles risiko aus einer bank rauszunehmen und die eigenkapitalrate richtung 12% zu schrauben, kann wirklich nur ängstlichen beamten einfallen.

das bankgeschäft ist nun mal eines wo ich risiko handle. schade, dass selbst der vorstand vor dem risiko ins höschen macht. naja, typische ösis halt.

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 13:49:48


das wäre auch meine Wunschvorstellung. Aber nur im Traum. Die RBI wird in den nächsten Monaten/Jahren wegen der oben mehrfach beschriebenen Risiken/Verluste enorm nach Eigenkapital gieren u. Basel3/CET1 zu erfüllen. Eine akute KE kann sich die RZB derzeit wahrscheinlich nicht leisten. Deshalb, bleibt nur die Reduzierung des RWA übrig.

Ich bin seit zig Jahren immer wieder hin u. hergerissen, ob ein Großaktionäre wie die RZB für den Kleinaktionär nun ein Vo- oder Nachteil ist. Für die RBI-Bank selbst auf jeden Fall ein Nachteil.

voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 14:23:00


es gibt schon noch ne altenative zur ke oder reduzierung der rwa`s: den gewinn erhöhen. man braucht sich nur ein wenig die bank santander zum vorbild nehmen. ist zwar nicht gerade der ösi-weg, aber in jedem fall sehr erfolgreich.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 15:09:41


Hallo, voitsberger,
ja den Gewinn erhöhen , dazu bräuchte man anderes Management, eines das nicht aus Österreich stammt.

Das Eigenkapital erhöhen , das geht doch nicht, wenn ich Kreditpakete verkaufe.
Da müßte die Bank doch Abschläge vm Nominalwert der Kredite machen, diese Abschläge fressen den Eigenkapitalanteil an diesen Krediten doch auf. Der Rest , ca 90% vom Nominalwert der Kredite ist doch finanziert , also aufgenommenes Fremdkapital, welches die Bank dann an die Fremdkapitalgeber mit geringer Verzögerung zurückzahlen müßte.
Also Eigenkapitalquote erhöhen , geht nicht mit Verkauf von schlechten Krediten.
Und die Kredite die die RBI im Osten unters Volk gestreut hat , zählen nun mal derzeit zu 90% zu schlechten Krediten, die man nur mit großen Abschlägen verhökern kann. Bei den Polen-CHF -Krediten wohl mit Abschlag von mind. 40%, auch wenn am Ende die Wertberichtigungen vielleicht etwas geringer sein könnten.


Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Kurssprung2015-08-21 15:24:31


Ich denke , die Raiffeisenbanker können nur frisches Eigenkapital besorgen , in dem sie Eigentum verkaufen , wobei sie stille Reserven mobilisieren können. Nennenswert ist da nur die insgesammt rund 65% der Uniqa.
Der Käufer müßte zumindest zu mindest 50 % wohl Bargeld zahlen und den Rest dann mit eigenen Aktien .
Die dämlichen Raiffeisenstiftungen müßten dabei natülich aufgelöst werden oder sie zeichnen mit dem Verkaufserlös nachrangiges Kapital oder neue Aktien der RZB/RBI.

 
KingJulien
Langsam aber sicher....2015-08-06 15:13:52
204 Postings

seit 2009-12-09

...... hab ich die Nase gestrichen voll von der RBI.... EBS zieht trotz negativem Umfeld nahezu jeden Tag an und die RBI schmeißt sich beim kleinsten Huster davon.... War eine eindeutige Fehlinvestition und wird demnächst abgestoßen...
Besser Verluste zu realisieren als sich ewig zu ärgern.

voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
> Langsam aber sicher....2015-08-06 16:25:49


bewertungstechnisch ist die rbi so ziemlich die billigste bank aktie europas. daher würde ich auf diesem niveau eher an zukäufe denken.

was die bawag, erste und eine bank austria geschafft haben, wird wohl auch der rbi gelingen. dauert zwar noch, aber diesen ehrgeiz haben die dort auch.

KingJulien
204 Postings
seit 2009-12-09
>> Langsam aber sicher....2015-08-06 16:41:47


Bin bis dato auch dieser Meinung gewesen aber langsam langts....

myshare
834 Postings
seit 2011-04-28
>>> Langsam aber sicher....2015-08-06 19:12:12


A Wahnsinn unser Pimperlmarkt!

Kauf nur mehr Deutsche Ware!

voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>> Langsam aber sicher....2015-08-06 20:28:49


mit einer coba oder deutschen bank kann man sicher nicht viel falsch machen.

eine rbi ist nur was für masochisten oder hardcore ösis.-)

markusma2
648 Postings
seit 2008-04-23
>>>>> Langsam aber sicher....2015-08-06 20:32:59


habe heute wieder nachgekauft.

morgen hoffentlich aufgrund polen nochmal ein wenig runter.

rubel ist bei über 70.

kann eigentlich nur aufwärts gehen.


voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>>>> Langsam aber sicher....2015-08-06 21:34:02


die bank austria hat im halbjahr bereits 500 mio an gewinn eingefahren. das sollten sich die giebelkreuzler einmal zu herzen nehmen.

bin schon gespannt was der treichl so zu bieten hat. eine positive überraschung wäre nicht schlecht.

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-07 07:27:40


Ein Treichl fehlt an allen Ecken der RBI. Für meinen Geschmack ist der Sevelda einfach zu konservativ unterwegs. Man sieht es an den Beispielen Ukraine u. Ungarn. Der Treichl agierte u. die RBI reagierte.

Ich vermisse eine eine gute Portion "Unternehmertun"/Selbstbewusstsein, dass die RBI noch unter Stepic hatte. Warum wird jetzt Polen verkauft? Diese Diskussionen schaden der dortigen Bank massiv u. findet zu einer Unzeit statt. Warum den Hoffnungsmarkt Russland reduzieren? Verkauf der Aval sollte auch gestoppt werden. In Krisen sollte man durchstarten u. nicht seine Töchter billigst verschenken.


--> klare (öffentliche) Bekennung zu Russland u. Ukraine
--> mit der AVAL die Krise nützen u. weitere Marktanteile gewinnen
--> Polbank Börsengang (max 33%) vorantreiben, Gesamtverkauf stoppen
--> Österreichgeschäft reduzieren
--> sämtliche Positionen, die nicht zum Kerngeschäft zählen, kalt stellen
--> Eigentümerstruktur (RZB, Raiffeisensektor...) in Frage stellen

--> her mit der verdammten Kapitalerhöhung!!!

voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-07 09:53:50


das was baumläufer schreibt, ist absolut richtig!

- bekenntnis zu russland und ausbau des dortigen geschäfts!

- auch sollte man die chance in der ukraine nutzen und dort marktanteile hinzugewinnen. (die bank austria tochter würde ich sofort nehmen)

- den verkauf der polbank sofort stoppen! einen teil an die börse bringen und versuchen aus der angreiferposition die marktführer zu attackieren.

- nicht zum kerngeschäft zählendes abwerfen.


dass das mit dem sevelda nicht zu machen ist, ist leider auch klar. da hat baumläufer auch wieder recht. für eine offensivstrategie da brauchts halt typen wie den stepic, aber der ist weit und breit nicht in sicht! (würd mich sowieso interessieren was der sich denkt, wenn er das ängstliche gemurkse vom sevelda mitverfolgen muss)

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-09 11:42:03


Der von der Polenregierung beschlossene Banken-Progrom, indem die CHF-Kredite alle zu Lasten der Banken in Zloty rückwirkend umgewandelt werden, wird der RBI-Polbank einen Verlust von mindestens 300 Mio Euro einbringen.
Einige hier meinen , wenn man den Firmenwert einer RBI-Tochter in Polen oder Russland oder Ukraine, auf 0 abschreibt, kann zukünftig kein Verlußt aus dieser Tochter kommen.
Jedoch all diejenigen die das glauben irren sich gewaltig.
Die großen Verlustrisiken bergen die von der jeweiligen Tochterbank, ausgegebenen Kredite, sei es in heimischer Währung , in Euro, Dollar oder CHF.
Neben dem klassischen Kreditnehmerausfall-Risiko kommt bei den Fremdwährungskrediten noch das Kursrisiko und damit erhöhte individuelle Ausfallrisiko als auch das populäre willkürliche Eingriffsrisiko des Staates.
Also ein Verkauf der Raiffeisen-Polbank dürfte derzeit nur zu einem Marktwert maximal von 1,00 Euro möglich sein.
Ein Börsengang könnte erst bei Ausgleich des dieses Jahr anfallenden großen Verlustes der Polbank , durch die Mutter , von statten gehen können, also irgendwann in 2016.
Der Erlös von den mind. 15% dürfte sehr gering sein.
Wie die RBI anderweitig zu Eigenkapital kommen könne :
1. Kap-Erhöhung,
2. Verkauf von weiteren Nachranganleihen , mit Rendite von mehr als 6,5%,
3. Verkauf von Assets bei RBI oder der Mutter RCB.
1. und 2. werden wohl nicht sinnvoll sein.
Da bleibt nur der Verkauf von maßgeblichen Assets, das wär nur der gesamten Raiffeisenanteil an der Uniqa an eine Investmentgesellschaft oder besser andere große Versicherung die sich dadurch Synergieen versprechen kann , Einsparungseffekte .
Was kann die Raiffeisengruppe für die Uniqa -Aktien erzielen :
Da hätten wir den Buchwert als Anhaltspunkt für einen mindestens erzielbaren Preis ( 10,00 Euro/ Aktie ). vielleicht ein bissel mehr.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-09 19:11:58


Bei einer Übernahme der Uniqa , würde das vollkommen versagende Deppen-Management eleminiert, Eine Versicherung die im klassischen Versicherungsgeschäft selbst in guten normalen Zeiten kein Geld verdient, ist eine einzige Katastrophe.
Brandstätter hält , zusammen mit der Chefetage der RCB , die freien Aktionäre für größere Idioten als er es ist.
Ich wüßte nicht, wie man die Begebung einer Nachranganleihe mit 6% Verzinsung feiern kann. Diese 6% kann die Uniqa nie mit dem aufgenommenen Kapital erwirtschaften, zumindest die nächsten 10 Jahre.

Baumläufer
658 Postings
seit 2010-12-03
>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 09:02:58


@Invest19,
sie werfen hier mit einen Haufen geblendeten Hypothesen um sich.



Kapitalstärkung der RBI:
Verkauf von RCB Assets bringt der RBI-Kapitalstärke primär gar nichts, da die RBI keine Anteile der Uniqa haltet. Die RCB ist die Mutter u. nicht umgekehrt.


Polbankverkauf:
Ein max Verkaufserlös von 1 Euro??
Eine Bank, die seit Bestehen (Raiffeisen Polska S.A.) fast immer positiv bilanzierte u. aktuell nach der Fusion mit der Polbank im 1. Quartal 2015 24 Mio. Gewinn erzielte. Polen hat eine der höchsten Wachstumsraten in der EU u. ist wirtschaftlich stark an D gekoppelt. Die CHF-Kredite könnten ein Problem werden. Es kommt aber immer drauf an, an welche Art Kundschaft, diese vergeben wurden. Falls eine Zwangskonvertierung kommen sollte, wäre auch dieses Szenario für die Polbank, bei Teilung der Kosten zwischen Kreditnehmer u. Geber, nicht Existenzbedrohend. Vielleicht sogar bereinigend.


Sie beschreiben weiteres auch, "......diesen Jahr anfallenden großen Verlust der Polbank"

Woher haben sie diese Insiderinfos?





Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 10:57:57


mit einem Verkaufserlös der Uniqa-Anteils, kann die RCB der RBI Eigenkapital zukommen.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 11:12:45


Hallo Baumläufer,
lese zuerst einmal nach, was das in Polen jüngst beschlossene Banken-Progrom-Gesetz zu den CHF-Krediten beinhaltet. 90% der Kursverluste des Zlotys werden bei Konvertierung in Zloty-Kredite den Banken zur Last gelegt.
Ein Blick auf den Kurs des Zlotys gegenüber dem CHF läßt große Verluste der Raiffeisen-Polbank erkennen. Ausstehende CHF-Kredite ca 2,7 Mrd .
Zu beachten ist, nicht der Kursverlust des Zlotys ab der Frankenfreigabe in 2015, sondern indiiduell bei jedem Kredit seit Kreditaufnahme !!!!!!!!!!!!!!!!!
Meine geschätzen 300 Mio Euro Verlust durch diesen Bankenprogrom bei der Polbank ist noch geschmeichelt.

Die Anleihen der ganzen österreichischen Raiffeisenbanken und auch der Kurs der RBI ist letzte Woche dadurch sofort abgesackt.

Unterm Strich hat die RBI in Polen 0,0 verdient, eher bis jetzt ein dickes Minus eingefahren.
Das ist eben so , wenn Österreicher mit mäßigem Wissen, schnell zu den Großen gehören wollen.
Das krasseste Beispiel sind die riesigen Verluste auf dem Balkan, nicht nur der Kärntner Hypo-Alpe-.

Invest19
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seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 11:19:20


Mein Rat, der jüngst beschlossene Bankenprogrom in Polen ist von den Analystern in die Kursprognosen der RBI nicht eingeflossen,
deshalb lautet das Anlageurteil für das Papier : strong sell.
Spekulativ kann man den Verkaufserlös in die Uniqa stecken, mit Kursspekulation auf ca. 10 Euro in den nächsten 12 Monaten.

schnex
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>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 13:00:44


Ich glaube in der RI liegt langfristig einiges an Potenzial. Das mit Polen bereitet mir jedoch Kopfzerbrechen. Ich glaube mit 300 Mio wird RI in Polen nicht auskommen.

bei ca. 2,8 Milliarden vergebenen Franken Krediten würde das einiges teurer.

sieht man sich die Entwicklung Euro - Zloty an, dann sieht man den Anstieg. Nimmt man jetzt einen Mittelwert von 25% Anstieg seit Kreditaufnahme, dann haben wir einen Wert von

700.000.000.-. Um diese Summe müßte es eigentlich gehen. Wenn RI von diesen Kosten 90% übernimmt, dann sind wir bei einer Summe von 630 Mio die negativ in der Bilanz verbucht werden müßte.

Invest19
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seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 13:24:16


Hallo schnex,
ob die Polbank die von dir geschätzten 10% der Verluste selber schultern kann , da habe ich starke Zweifel , schließlich muß jede Bank auch die Baseler Eigenkapitalkriterien erfüllen.
Falls es mehr als 500 Mio oder deine geschätzten 700 werden, so hat die RBI und auch damit die RCB ein Riesenproblem und muß sofort frisches Geld sich besorgen.
Die ganzen österreichischen Raiffeisenbanken werden nichts ihren Zentralbanken geben, denn die jammern ja auch schon wegen den Minizinsen und weiterhin viel zu hohen laufenden Kosten.
Bleibt nur der Verkauf der Uniqa, sinnvoll an eine große Internationalen Vers. , die in Österreich und in den Märkten der Uniqa schon nennenswert aktiv ist.
Durch Zusammenlegung des Geschäftes kann man Einsparungen generieren.
Eine Vertriebsvereinbarung mit den Raiffeisenbanken müßte eingegangen werden, so dass der Provisionsfluß weiter an die Raiffeisenbanken und RBI läuft.
Mögliche Käufer: Allianz, AXA, Generali, vielleicht auch Münich Re.
Der Markt in Europa ist doch gesättigt, wenn man über dem BIP wachsen will, geht das nur durch Zukäufe. Allianz macht mehr als 6 Mrd E Nettogewinn pro Jahr, 50% werden als Divi ausgeschüttet, der Rest muß angelegt werden.
Wenn die Interesse hätten , dann wäre eine Übernahme mittels Aktientausch sinnvoll für die Allianz, z.B. für 10 Uniqa eine Alllianz.
Also so würde ich das machen.

Invest19
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>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 13:37:33


oh , ich habe mich da vertippt, nicht 10 Uniqa für eine Allianz , sondern 15.

10 wären viel zu viel, soviel sind die Österreicher nicht Wert.

Invest19
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>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 13:51:41


Die meisten bzw, fast alle CHF-Kredie , hauptsächlich für Immos, wurden in Polen bis Lehmannpleite vergeben.
Also schaut man sich die Wechselkurse von vor Lehmann und heute an.
Da kommt man darauf , wie groß die Differenz ist die nun zu 90% die Banken nun tragen müssen. Eine Wahnsinn, wie Banken das Wechselkursrisiko in ihrem Schädel negiert haben. Vielleicht lernt man darüber bei einer Banklehre oder BWL-Studium im Ösiland nichts. Für so ehemals kleine unbedeutende Bank ( RCB ) mit Fremdkapital schnell zu wachsen , geht immer zu Lasten des Risikos.
Andere westeuropäische Banken haben sich da auch vertan, aber deren Geschäftsanteil in diesen Osteuropaländern ist klein, die Verluste können sie selbst locker tragen.



vaudreuil
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>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-10 14:28:28


Dein Posting zum Uniqa Management und zur Nachranganleihe
Könnte ich nicht besser schreiben. Volltreffer.
Hab mich sehr amüsiert.

LASKler
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>>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-16 16:39:22


Bin auf die Zahlen gespannt

Invest19
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>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-16 18:30:27


In den Zahlen sind die ausstehenden Polenverluste noch nicht drinn. Das Progrom-Gesetz ist vom poln. Präsidenten noch nicht unterzeichnet, aber es wird wohl.
Auch die Oposition will diesen Progrom.
Ob die RBI sich dazu kommende Woche äußert und Zukunftsaussagen macht , wer weiß.
Da wird dann so dumm-blöd herumgeschwafelt wahrscheinlich.
Fakt ist, in Polen haben sie letztendlich unterm Strich eine Menge Geld versenkt, was sie sich zum Großteil geliehen hatten.

Invest19
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>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-17 16:44:42


Polen droht für Raiffeisen und Co zum Milliardengrab zu werden
Franken-Kredit-Gesetz könnte Banken 15 Milliarden Euro kosten - Kreditinstitute rufen Gerichte an

Laut Polens Präsident Andrzej Duda liegt es in der Verantwortung der Banken, die Probleme rund um die Schweizer-Franken-Kredite in Polen zu lösen. Sollten die Kosten für die Kredit-Konvertierungen allein von den Banken in Polen getragen werden, gehen die Schätzungen für die Belastungen der Kreditinstitute mittlerweile auf bis zu 15,3 Milliarden Euro (64 Milliarden Zloty).


Etwa 40 Prozent aller Hypothekarkredite sind in Polen in Schweizer Franken vergeben, da die Zinsen für die Fremdwährung deutlich niedriger waren als für Kredite in Zloty. Zum Stand Ende März belief sich die Summe aller Schweizer-Franken-Kredite auf 34,4 Milliarden Euro (144 Milliarden Zloty).

Die Banken hätten am stärksten von den Fremdwährungskrediten profitiert - daher müssten auch sie die Verantwortung für das Problem tragen, betonte Duda in einem Reuters-Interview. Es dürfte nicht auf Kosten der Steuerzahler gelöst werden, so Duda.

Da rund 60 Prozent des polnischen Bankensystems in ausländischer Hand sind, würden diese Kosten zum gewichtigen Teil auf die auswärtigen Institute zurückfallen. Auch die österreichische Raiffeisen International (RBI) ist mit ihrer Tochter Polbank im Land vertreten. Gerade wegen des Streits um die Kredit-Konvertierungen verzögert sich gerade der von Raiffeisen beabsichtigte Verkauf der Polbank.

Kürzlich wurde im polnischen Parlament ein Entwurf verabschiedet, laut dem Kreditnehmer das Recht bekommen sollten, die zumeist in Schweizer Franken aufgenommenen Hypothekendarlehen in Zloty zurückzuzahlen - zum Wechselkurs während der Periode, in der der Kredit aufgenommen wurde. Dieser Vorschlag könnte den Banken bis zu 15,3 Milliarden Euro kosten.

Die Banken sind bisher nur bereit, den bedürftigsten Kreditnehmern entgegenzukommen - und auch das nur, wenn die Belastungen zwischen der Bank und den Kunden "gerechter" aufgeteilt würden. Sie erwägen Branchenkreisen zufolge eine Verfassungsklage gegen das Gesetz, weil es Schuldner mit Zloty-Krediten benachteilige. Auch internationale Schiedsverfahren seien möglich.

(APA/Reuters)

Invest19
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seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-17 16:56:18


So , aus dieser obigen Meldung kann man entnehmen und ohne höhere Bildung schnell ausrechnen ,was das für die RBI bedeutet:
Nach jüngsten Presseartikeln hat die RBI mit der POLbank aktuell umgerechnet ca. 3,2 Mrd Euro ausstehende CHF-Kredite in Polen. Das ergibt dann mindestens 1,6 Mrd Verlust , der sich nach dem Inkrafttreten des Gesetzes beginnen wird, sich anzuhäufen.

Im alten Deutschland haben sich bei derartigen katastrophalen Dummheiten ( resultierend aus Größenwahn und Gier ), die verantwortlichen die Kugel genommen.

Aber da wird man in der Chefetage der Raiffeisendeppen in Wien weder jetzt noch in der Zukunft Schüsse hören.

Bei diesen Riesenverlusten ist eine Verschmelzung , der RZB , RBI sowie ein radikaler Schrumpfprozess unabdingbar. Nicht lebensnotwendiges muß und wird dann verkauft werden müssen , schlicht um an Bargeld / Eigenkapital heran zu kommen.
Uniqa wird über Investmentbanken angeboten.

gufol
9 Postings
seit 2015-06-03
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-17 18:00:41


Wenn der Bericht von Reuters/APA Realität wird, dann schauts für die RBI
wohl zappen-duster aus. Zudem das Desaster in der Ukraine und ob das Geschäft
in Russland noch gut läuft, werden uns die Herren bei der Bilanzlegung am Mittwoch
hoffentlich mitteilen. Aber es zeichnet sich wohl eine neuerliche Kapitalerhöhung ab.
Die wievielte wäre das eigentlich in den letzten 5 Jahren? Man verliert den Überblick.
Jedenfalls werd ich derweil die Finger von der RBI lassen, auch wenn der Kurs noch so
günstig ausschaut.

Invest19
26 Postings
seit 2015-08-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Agieren, nicht reagieren2015-08-17 18:14:22


Immer daran denken, das Geld was sie in Polen verbrannt haben , ist zu 90% geliehenes Geld.
Die RZB/RBI können gar nicht anders alls alles was verkäuflich ist zu verkaufen.
Über die Börse geht das aber nicht.

 
trixly
12,xx2015-06-06 08:48:45
268 Postings

seit 2012-10-18

glaub nicht das es so weit runter geht,bin auf jedenfall bereit für den einstieg.
die frage ist nur wann,die gr-zahlung ist ja auch verschoben worden.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
> 12,xx2015-06-06 23:15:31


trixly - neues thread? - das gibt's doch schon hier:

http://www.boerse-express.com/cat/postin...

Wurde alles gesagt zu dem Thema.

voitsberger
2084 Postings
seit 2007-11-21
>> 12,xx2015-06-08 12:37:34


ob ein rücktritt vom sevelda auch einen kurssprung wie bei der deutschen bank auslösen würde?

die strategie vom sevelda ist ja nicht besonders ideenreich. außer alle ganz, ganz "gefährlichen" assets zu verkaufen, fällt ihm nicht allzu viel ein.

allein die polnische tochter zu verscherbeln, sollte für mindestens einen rücktritt ausreichen. ich möchte gar nicht wissen, was der stepic dazu sagen würde...

cashier
447 Postings
seit 2012-12-28
>>> 12,xx2015-06-16 01:00:27


SK heute Montag: 12,40 (minus 4,36 %) bei normalen 750.000 Stk.

Hey, Freunde der RBI, was ist los im chat? Sind alle bei diesen Kursen in Schockstarre verfallen?
1 Woche kein Beitrag?

Meine prognostizierten 12,xx € haben wir jetzt nachhaltig und die tiefen 12,xx sehen wir wahrscheinlich schon morgen.

Leicht möglich, daß wir einen 11er vor dem Komma auch noch sehen.
Tzipras will sich ja wirklich bis 30. 6. zeit lassen. Das sind noch 10 handelstage, die noch viel Abwärtspotential in sich bergen.

Wenn Tzipras weiter so pockert, gibt es bei dem Finanzministertreffen am Donnerstag (das wahrscheinlich bis ins Wochenende hinein mangels Lösung verlängert wird) noch gar nicht den großen showdown.
Kapitalverkehrskontrollen zu einem Wochenende werden dann immer wahrscheinlicher.

So ein griechischer Akt würde kurzfristig nochmals stark auf die Kurse drücken.

Wer hat noch den Mut in RBI oder Erste einzusteigen? und wann?

iudexnoncalculat
40 Postings
seit 2010-08-17
>>>> 12,xx2015-06-16 07:17:03


nachdem ich anfang jänner bei kursen um € 10,xy.- eine kleine postition aufgebaut habe und 3 wo später um 14,40.- verkauft habe, hab ich gestern wieder begonnen einzusammeln.

die derzeitige schwäche ist mMn nur durch die grexit-gefahr bzw ukraine scharmützel zu erklären...ich trau mich jedenfalls bei diesen kursen wieder ;-)

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>> 12,xx2015-06-16 08:24:24


2 Gründe:
GREXIT
+
UKRAINE
=
UNSICHERHEIT
= Gewinn mitnahmen

Sibelius
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seit 2014-10-03
>>>>>> 12,xx2015-06-16 21:58:41


@ laskler

?? Gewinnmitnahme(n) ??

wer Gewinne mitnehmen wollte , hat das zwischen Mitte April und Mitte Mai bei ~ 15 gemacht. Wer jetzt verkauft und das noch mit Gewinn, ist mir ein Rätsel. Aber offensichtlich ist ein Angebot vorhanden.

Wenn ich bei zum Beispiel bei 11 gekauft hätte und die lange Periode um 15 verschlafen hätte, würde ich sicher nicht jetzt anfangen zu verkaufen. Das jetzt kommende Tal würde ich zur Not ein Jahr aussitzen.

High Speed Computer Trading kann ich mir auch nicht vorstellen - die werden doch nicht so schlampig programmiert haben, dass sie sich gegenseitig ins Minus treiben mit garantierten Verlusten (Abwärtsspirale).

Aber da stecken bestimmt irgendwelche fallenden Trendlinien dahinter, die ab-verkaufen sich von selber aus grundlegender Überzeugung...;-))

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>> 12,xx2015-06-16 22:16:38


PS:

High Speed Trading ist wirklich nicht der Grund - die Order werden von Passau nach Wien per Postkutsche transportiert.

Zum Thema Börse, Trader, High Speed Handel, Insider Wissen usw. kann ich ein Buch sehr empfehlen:

Volker Handon - Die Psycho Trader (Aus dem Innenleben unseres kranken Finanzsystems - Ein Insider erzählt), Verlag Westend, 2015 (also Ereignisse bis 2015 enthalten).

"Volker Handon ist ein Wertpapierhändler, ein Day-Trader. Schon sein BWL-Studium finanzierte er sich durch ausgiebiges Backgammonspielen sowie durch das Verticken von Gebrauchtwagen in Frankfurt am Main. Seinen „Spieltrieb“ lebte Handon später bei der Commerzbank wie auch als Market-Maker an der Deutschen Terminbörse (DTB) aus. Das war in den neunziger Jahren. Damals hatte man Leute wie ihn noch als Spekulanten bezeichnet. Heute spricht man von Anlegern oder Investoren. Handon ist jetzt selbstständig. Aber vieles an der Börsenwelt gefällt ihm nicht mehr. Er will jetzt aufklären, einige „dunkle Stellen auf dem Spielfeld besser ausleuchten“. Deswegen hat er ein Buch geschrieben. „Die Psycho-Trader. Aus dem Innenleben unseres kranken Finanzsystems“, heißt es. Erschienen ist es vergangene Woche im Westend Verlag. Von Thomas Trares [*]

Handon schreibt dabei an der Schnittstelle zwischen Börsenhandel, Psychologie und Wirtschaftspolitik, garniert mit persönlichen Erlebnissen aus der Börsen- und Finanzwelt. Dem Leser gewährt er dabei durchaus interessante Einblicke. So schildert er, wie schon zu seiner Zeit an der Deutschen Terminbörse Händler durch halbseidene Nebengeschäfte ihr Gehalt aufbesserten. Oder aber wie die Hedgefonds es immer wieder schaffen, die Vorschriften zur Verhinderung von Lebensmittelspekulation zu umgehen. „Der durchaus sinnvolle Absicherungsmarkt ist heute zu einer riesigen Spekulationsspielwiese geworden“, meint Handon dazu.

Interessant sind aber auch die Erfahrungen, die er im Rahmen der Pleite seiner Clearingbank MF Global gemacht hat. „Plötzlich wurde ich von Hedgefonds bombardiert, die mir meine Forderungen gegenüber MF Global für kleinstes Geld abkaufen wollten.“ Offenbar gingen die Hedgefondsmanager dabei nicht gerade zimperlich vor. „Meine Verhandlungspartner erklärten mir gebetsmühlenartig, wie aussichtslos meine Situation sei und dass das Beste für mich wäre, ihr Kaufangebot anzunehmen. Selbst Drohungen sprach man gegen mich aus, um mich weichzuklopfen.“

Enthüllungen von Wertpapierhändlern stoßen seit der Finanzkrise offenbar auf besonderes Interesse. Sei es der „Cityboy“ Geraint Anderson aus London, Greg Smith von Goldman Sachs oder in Deutschland die unter Pseudonym schreibende Derivate-Händlerin Anne T; die Motivation ist immer ähnlich. Ein Insider packt aus, meist aus Unmut über die innere Verfassung des Finanzsystems.

Handons Buch bestätigt vieles von dem, was man schon aus früheren Schilderungen kennt. Händler sind demnach alles andere als rationale handelnde Investoren, oft bestimmen Emotionen wie Gier, Euphorie, Angst und Stress den Alltag. „Die Kollegen im Parketthandel kannten genau zwei Themen: Geld und Sex. Das galt übrigens auch für die Frauen, die dort arbeiteten. Es war im Grunde der größte Affen- und Saustall, den ich bis dahin gesehen hatte.“ Und von britische Banken weiß Handon zu berichten, dass diese von Bewerbern gar schonmal die Messung ihres Testosteronspiegels verlangen. Denn „in der ersten Angriffsreihe setzen Banken in der Regel auf aggressive Spieler – Jungs mit den sprichwörtlichen Eiern in der Hose“.

Handon schaltet sich aber auch gerne mal in die politische Diskussion ein, wobei man viele seiner Argumente so auch bei den „Nachdenkseiten“ finden könnte: „Ich halte die Behauptung, der Aktienmarkt sei eine zuverlässige Säule für die Altersvorsorge, nicht nur für absoluten Quatsch, sondern für vorsätzliche Volksverdummung.“ Und die kurz vor der „Tagesschau“ ausgestrahlte Sendung „Börse vor acht“ ist für ihn ein schönes Beispiel für die gute Lobbyarbeit der Finanzwirtschaft: „Jeden Werktag zur besten Sendezeit fünf kostenlose Werbeminuten für die Börse im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.“ Und dass ausgerechnet die SPD 2009 unter dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück eine Abschlagsteuer auf Kapitalgewinne eingeführt hat, hält er ebenso für „merkwürdig“.

Skurril ist dagegen Handons Vorschlag zur Reform des Steuersystems. Hier schwebt ihm eine Flatrate auf die Einkommensteuer mit wenigen Ausnahmen sowie ein relativ hoher Mehrwertsteuersatz von beispielsweise 35 Prozent vor. Die gezahlte Mehrwertsteuer soll allerdings auf die Einkommensteuer anrechenbar sein. Handon verspricht sich davon eine gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung sowie ein einfacheres und gerechteres Steuersystem. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer lehnt er dagegen ab.

Handon redet bei alledem ohne großen Schaum vorm Mund, er verfällt auch nicht in Händler-Kauderwelsch. Seine Sprache ist unaufgeregt und verständlich. Dennoch merkt man ihm an, dass er sauer ist. Sauer auf die Politik, weil diese sich von den Banken über den Tisch ziehen ließ und das Ganze als „alternativlos“ verkauft hat. Auch die Medien bekommen ihr Fett weg: „Meine Frau ist regelrecht genervt, wenn ich ihr aus dem Wirtschaftsteil der FAZ beim morgendlichen Frühstück wieder einmal die Stellen vorlese, die eins zu eins aus dem Internet abgeschrieben wurden.“ Sauer ist er aber auch auf Thomas Jordan, den Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), und zwar weil dieser ohne Vorwarnung einfach die Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufgehoben hat. Für Handon war dies ein „Vertrauenstsunami“. Außerdem beklagt er die geringe Finanzbildung in der Bevölkerung.

Letztlich mag man sich als Leser fragen, warum ausgerechnet Veröffentlichungen von Wertpapierhändlern so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, schließlich gibt es ja noch zahllose andere interessante Berufe. Im Wertpapierhandel kommen aber wohl gleich mehrere Faktoren zusammen: So lassen sich dort Renditen erzielen, die sonst wohl nur im organisierten Verbrechen möglich sind, angereichert wird dies dann noch mit einer gehörigen Portion Intransparenz. Denn wer weiß schon genau, was wirklich hinter den Fassaden der schönen Bankenwelt vor sich geht? Beim Betrachter mag all dies Bewunderung und Abscheu zugleich hervorrufen.

„Ich glaube, es gibt keinen anderen Job mit einer größeren Divergenz zwischen gesellschaftlichem Ansehen und intellektueller Leistung als den des Börsenmaklers. Es ist unfassbar, wie sich diese Branche völlig zu Unrecht ein solch gutes Standing in der Öffentlichkeit erschleichen konnte, obwohl hier bestenfalls mit lauwarmem Wasser gekocht wird“, schreibt Handon dazu. Den Beruf des Wertpapierhändlers würde er heute nicht mehr ergreifen. „Finger weg vom Handel mit Geld! Er besitzt ein viel zu großes Potenzial Menschen unglücklich zu machen:“ Räumliche Distanz hat Handon bereits zur Finanzwelt geschaffen. Schon seit 2006 arbeitet er als „Lonesome Day-Trader“ in seiner „Homeoffice“

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>> 12,xx2015-06-16 22:53:35


Wenn man den tiefpunkt & Aktuellen Kurs hernimmt hernimmt sind bis dato ~28% Gewinn drinnen.

Zugegeben es werden nicht viele den Perfecten zeitpunkt getroffen haben - es gibt doch Einige die in der Gewinn Zone sind (& wenn es nur Industriele sind)

Das Risiko GREXIT ist da & da nehmen die auch wenige % gewinn mit.
nach dem Motte lieber den Spatz in der hand als die Taube am Dach.

ich sehe mich als gatung der long Investoren (aussterbende art?), mir sind rücksetzer "egal" ich denke an einen anlage Horizont von mind. 3 jahre, bei meinen Investment.

Diesbezüglich bin ich aus jetziger sicht übereugt das die RBI über 20€ steht.

Denn wenn Europa wieder Wachstum aufweist wird dies in Osten sei &Russland ist laut CEO immer noch hoch profitabel

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>> 12,xx2015-06-17 00:38:34


@ LASKler

grad waren es noch 5 Jahre Anlage Horizont (irgendwo anders hier gepostet). Nun sind es nur noch 3 Jahre und morgen 3 Monate und dann 3 Tage...???

Das entwcikelt sich - Du wirst langsam ein high speed trader...;-)))

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-17 07:23:15


@ Sib:
Wäre schön wenn sie Sachlich was beitragen könnten zur RBI.

Aber Ja sehe die RBI Aktie Dynamischer als die UNIQA (in jegliche richtung)

stoneage40
1178 Postings
seit 2009-12-03
>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-17 08:43:29


Sibelius@ Wennst einmal so sachlich wirst wie der Laskler, darfst dich wieder melden

Der Lasklerexpress

iudexnoncalculat
40 Postings
seit 2010-08-17
>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-17 14:48:26


Die Staaten der Europäischen Union haben sich auf eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland bis Jänner 2016 geeinigt. Das sagten Diplomaten heute in Brüssel. Die Verlängerung wird am Montag bei einem Außenministertreffen in Luxemburg ohne weitere Debatte ratifiziert, hieß es.

http://orf.at/#/stories/...

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-17 21:52:28


Ja, und warum machen die das? Ist das vorsorglich, weil der Strache bald an die Macht kommt und da muss man die system-relevanteste Bank Österreichs gleich mal ein wenig bremsen + OMV?

War der BP Fischer nicht letztens beim Bilderberg treffen dabei? Offensichtlich hat er dort nicht überzeugend rüber bringen können, dass die FPÖ jetzt in Verantwortung genommen wird (Burgenland) - also alles Palletti.

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-19 10:49:38


RBI macht trotz Sanktionen Soliden Gewinn in Russland

OMV wierd enger mit Gazprom zusammen arbeiten

Also kommen Österreichs Unternehmen mit einen blauen Auge davon.

Trozdem sind Sanktionen konterproduktiv ...

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-19 13:31:08



kos
2483 Postings
seit 2008-04-10
>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-19 19:00:51


halte ich für schlechte/unvollständige recherche oder einfach für propaganda...

dass den putin die sanktionen extrem stören - und der russischen wirtschaft ziemlich schaden - hört man ja aus jeder seiner wortmeldungen...

ob sie zur lösung des konfliktes beitragen, ist eine andere frage...

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-19 22:44:37


da bin ich bei @kos

zum Glück haben wir aber den LASKler, der verbreitet immer wieder den notwendigen Optimismus - auch in schlechten Zeiten (hoffe ich jedenfalls, falls der LASKler jetzt postet, dass wir gute Zeiten haben).

Hallo LASKler, das war ironisch gemeint.

Gruß Sibelius

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
> 12,xx2015-06-19 22:51:00


@ trixly

Zurück zum Ausgangspunkt - Dein erstes Posting hier am 6.6.:

Diese Woche haben wir schon mal die 11,99 angekratzt und 12,xx ist seit einer Woche schöne Realität.

trixly
268 Postings
seit 2012-10-18
>> 12,xx2015-06-21 07:53:49


ja mei,ich rechnete echt nicht damit das sich tsipras so stark sträubt,deshalb hab
ich auch zu bald gekauft und bin im minus.

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>> 12,xx2015-06-22 19:07:43


wer redet hier von 11€ ;-) lol

Unglaublich der anstiege -

trixly
268 Postings
seit 2012-10-18
>>>> 12,xx2015-06-23 01:24:20


hat ich ja mal glück beim einstieg^^

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>> 12,xx2015-06-23 23:52:16


ich hoffe und gönne Dir auch das Glück beim ...Ausstieg. Der kurze Anstieg sagt nämlich gar nichts. Zur Zeit nehmen nur die Volumen der Ausschläge - nach oben und nach unten zu, bei allen Aktien. Und das ist für mich ein Indiz, dass die Bläschen und Blase(n) bald implodieren werden.

@ LASKler in diesem Licht sehe ich einen Anstieg, der im Laufe des Tages wieder relativiert wurde, wirklich nicht "unglaublich". Das auch in Hinsicht, dass AT&S eigentlich eine gute Firma ist, aber auch nur ein Spielball der Börse - in der jetzigen Zeit. Aber Du hast ja gelesen, ich bin ein sehr vorsichtiger "Investor".

Für mich sind zur Zeit 16+ möglich, aber auch 11-. Für beide Szenarios, hab ich mich platziert. Und wenn die 10, 9 oder 8 (oder was sonst noch möglich ist) kommen sollten, werde ich auch nicht in Panik geraten --> Plan B und Plan C. Ich habe da schon 3 Kauforder für "Plan A bis C" platziert - der Absturz einer oder der gesamten Aktien kann ja ganz schnell kommen und dann möchte ich schon dabei sein beim Kaufen. Dumm nur, dass man nicht weis, bis wohin die Aktien abstürzen. Wenn ich das hellsehen könnte, wäre ich schon Multimillionär...;-)

Aber für das positive Szenario hab ich natürlich noch einige wenige Stücke von AT&S im Depot - Verkauf bei 16+. Da warte ich einfach mal lange, lange ab und erneuere immer wieder die Verkaufsorder. Irgendwann kommt das sicher, wenn nicht diese Jahr, dann eventuell nächstes Jahr oder danach.

Auf der anderen Seite ist ein Aktienbesitz an grundsoliden Firmen (wie der Voest) in heutigen Tagen, unabhängig vom Kurs, auch nicht zu verachten. Der Euro ist so vollgepumpt mit Geld, dass die Geldentwertung kommen muss und dann sind solche Aktien ein Anteil an realen Werten.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>> 12,xx2015-06-24 00:25:23


da hab ich wohl die Firma verwechselt. Aber bei @trixly assoziere ich zuerst AT&S. Ist aber nicht tragisch. Das gilt natürlich im Prinzip auch für RBI - nur in gesteigerter Form. Früher waren RBI und Erste mal Kopf an Kopf. Heute sieht das ein wenig anders aus. Ist das nun ein Potential für RBI nach oben oder Erste nach unten? Könnte mir vorstellen, dass die DB noch einige RBI Aktien gern abstoßen möchte (von der KE). Ist das die Erklärung. Die wollen aber auch sicher nicht zum halben KE Preis verkaufen. Die ganze Sache ist eigentlich etwas mysteriös. Den Kursanstieg um die KE muss doch irgend jemand mit realen Geld angetrieben haben - wie will der das jemals wieder rein holen. Oder war das eine caritative Aktion unserer Freunde aus Deutschland (so etwa, wie bei der Abzocke der Bayern bei der Hypo. Und die wollen jetzt noch extra Cash).

bcf
112 Postings
seit 2010-12-13
>>>>>>> 12,xx2015-06-24 09:10:59


Blöde Frage:

"Zumtobel legt das Bilanzergebnis vor, Raiffeisen zahlt Dividende" in den Tagesnews heute...

Von welcher Dividende ist da bitte die Rede, oder hab ich was versäumt? Weil dann buch ich den Urlaub ein paar Tage länger! ;-)

bcf
112 Postings
seit 2010-12-13
>>>>>>>> 12,xx2015-06-24 09:22:23


ok.. hat sich erledigt.. Text ist geändert!
[oder vl. hab ich auch schon Halluzinationen! :-)]

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>> 12,xx2015-06-24 19:12:07


So, der Hype wegen steil steigenden Aktien ist erst mal wider vorbei - und die Postings versiegen im Einklang...;-)

wo seid Ihr Optimisten, trixly, LASKler und Co...?

trixly
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seit 2012-10-18
>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 08:20:51


hi sibelius

heute gehts vielleicht noch runter aber am montag werden die steigen,
mein bauchgefühl sagt mir das griechenland ja gar nix anders überbleibt
am samstag als nachzugebn.

außer sie finden wieder irgenwo eine ausrede die entscheidung zu verschieben.
so wie in den letzten tagen und wochen......

myshare
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seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 09:09:24


-kein- grexit wäre eine katastrophe

trixly
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seit 2012-10-18
>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 12:54:37


seh ich anders rum grexit wäre eine katastrophe

myshare
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seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 12:55:23


Hoffentlich werden die Griechen nicht noch schwach und nehmen das angebot der Institutionen -DOCH- noch an.
Diese Kommunisten sind doch total Reformunfähig.
es bräuchte für Griechenland eine FREMDVERWALTUNG der den Laden auf Vordermann bringt.(wunschdenken)

Sibelius
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>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 17:40:24


Die Griechen müssen bis zum Schluss um einen Schuldenschnitt pokern, sonst werden ihre neuen linken Politiker gefressen. Und das wird mit höchster Wahrscheinlichkeit, und in so kurzer Zeit, im Rest EU + IWF + ... nicht gehen. Da sind zu viele EU Politiker schon viel zu angefressen von der Unverschämtheit der Griechen und ihren Janusköpfen (zu Hause hetzen sie und in der EU sind sie so freundlich).

--> Grexit kommt, ist notwendig als heilsames Exempel. Das ist dann auch ein Schuldenschnitt, aber alle wahren das Gesicht.

Danach kann die EU ja über eine Art Marshall Plan beraten.

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 18:32:10


Also mir gefällt das auftretten der Grichischen Politik.

Die setzen sich wenigstens bis zu letzt für ihr Volk ein!

Österreich würde in dieser Situation vermutlich 1 Millarde mehr zahlen als die EU verlangt & uns Bürger noch höher besteuern.
KEST auf 90% zb.

Nur neben bei - wir alle zahlen 25% bzw. 27% KEST, Stiftungen nur 5%(!)

Österreich ist wirklich das Land der Vollidioten ... aber für unser niedergang sind ja eh nur die "bösen" Asylanten schuld.

Darum bleib ich dabei, ein Hoch auf die Grichische (linke) regierung.

Was auch Total absurt ist - grichen land soll millarden in Sozialbereich sparen & die EU Supventoniert mit Millarden die Ukraine bzw. ihre Aufrüstung!?



myshare
834 Postings
seit 2011-04-28
>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 19:26:31


Mir gefällt das auftreten der Griechischen Regierung auch.
Mit dem RECHTEN gas-Fuß VOLL auf den Grexit zu;)

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 20:10:23


es bleibt abzuwarten ob EZB Grichenland fallen läst.

Skeptiker
9000 Postings
seit 2007-10-23
>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 21:16:36


@LASKLer


"Nur neben bei - wir alle zahlen 25% bzw. 27% KEST, Stiftungen nur 5%(!)"

Wo hast du denn den Blödsinn her?
Stiftungen zahlen genausoviel KEST wie Private.

stoneage40
1178 Postings
seit 2009-12-03
>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-26 22:00:51


Laskler, gibt's da einen Link dazu, den das ist mir auch neu?

Oder nur unüberlegt herausposaunt?

Eher das zweitere, oder?

LASKler
7564 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-27 11:06:32


Stimmt meine Infomationen waren veraltert

https://www.wko.at/Content.No...

Skeptiker
9000 Postings
seit 2007-10-23
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-27 12:27:08


Deine Informationen sind nicht veraltert, sondern einfach falsch.

Es gab nie eine 5%ige KESt für Stiftungen.

Korrekt ist, dass die Zwischensteuer bis 2011 12,5% betragen hat.
DIe Zuwendungen an die Begünstigten wurden aber immer schon mit 25% besteuert.


Also bitte keine linkslinken Propagandamärchen hier erzählen.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-27 14:48:34


Und der Voest SPÖler Betriebsrat - LASKler -freut sich bestimmt auch, wenn der Feymann mit der griechischen Regierung kuschelt...

Ich würde mal überlegen, warum die Griechen solche Schulden anhäufen konnten, und wer das Geld jetzt hat - bestimmt nicht nur die bösen griechischen Kapitalisten. Da gibt es bestimmt auch genügend Bonzen, Beamte, die sich ungeniert bereichert haben über die Jahre.

Und Tschipras und sein aalglatter Freund sind natürlich nur daran interessiert, dass es den armen Rentnern und Sozialhilfeempfängern in Griechenland nicht schlechter geht. Müssen eben halt die fetten Rentner in Deutschland und Österreich zahlen. Sind sowieso alles Nazis.

Und vor allem hat Griechenland wirklich etwas großartiges für Europa geleistet - vor über 2000 Jahren die Demokratie erfunden (aber nur für die damalige griechische Oberschicht). Die zusammen geklauten Sklaven waren nur Untermenschen.

Zusätzlich haben die restlichen Deppen in Europa und sonstwo diese großartige griechische, antike Errungenschaft in 2000 Jahren nicht reformiert und werden das auch nicht in den nächsten 1000 Jahren schaffen. Also soll Europa ruhig noch 1000 Jahre Lizenzgebühr überweisen.


Aber es wird wahrscheinlich immer unbelehrbare Sozialträumer geben, obwohl die Geschichte das schon klar vor 30 Jahren widerlegt hat.

Und jeder Mensch und besonders jeder Sozi ist gut...nur die bösen Umstände. Spätestens wenn sie in der Politik sind und Geld wittern ist es aber damit vorbei. Oder es sind ganz verbohrte. Und dann wird's richtig gefährlich.

vaudreuil
133 Postings
seit 2014-10-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-28 21:29:54


Heute steht im Kurier dass der Stepic jetzt im Gaming-Bereich tätig ist.
War er das nicht auch schon bei der RBI?

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-28 21:34:08


Was ändert sich da - Gaming - machen wir ja auch...

vaudreuil
133 Postings
seit 2014-10-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-28 21:50:08


Das war eh ironisch gemeint. Ich verzichte nur grundsätzlich auf das
Ironie-smiley. Bin schon älter und habe gelernt Ironie verbal auszudrücken.
Bitte um Verständnis.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-28 22:00:45


Das war eine Zustimmung meinerseits - hab die Ironie schon verstanden. Ich bin auch nicht mehr der jüngste, aber die "kurz" Zeichen benutze ich schon. Es gibt hier genügend, die eine verbale Ironie persönlich nehmen und so können sie sich gleich orientieren, wie das gemeint war.

Ich möchte auch nicht Stunden an einem Beitrag feilen, damit er journalistisch brillant wird. Ich sehe das hier mehr als eine Art Stammtisch.

Aber Du postet recht fleißig - das mag ich.

vaudreuil
133 Postings
seit 2014-10-09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-28 22:08:03


Alles klar. Freuen wir uns auf einen interessanten Börsentag.
Schönen Abend.

Sibelius
282 Postings
seit 2014-10-03
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 12,xx2015-06-28 22:12:47


Das wird er....;-) (Sorry)


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