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Chart von Solon

SOO 0 % intraday 1 W 1 M 1 Y 3 Y YTD
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Chart-Details J-Trader

Diesen Titel: ins Portfolio

Chartsignale Solon


Kurs

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Performance (20 Tage) Solon
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Tendenz

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fixisnix
Solon, Conergy, Q-Cells mögliche Pleite-Kandidaten...2011-01-12 12:37:40
148 Postings

seit 2008-01-30

das willst du (value1) in deinem solo pusher thread zu solon sicher nicht lesen, ist mir aber herzlich egal ;-) ist auch eher für die leser gedacht, die nicht auf dein marktgeschrei hier hereinfallen. ein bisschen mehr realitätssinn zur einschätzung der gesamtlage kann ja nicht schaden.

Solarbranche vor der Auslese von Notker Blechner 11.01.2011 17:40

DunkleWolken über der Solarindustrie: Nach dem Boom im vergangenen Jahr wird das Geschäft in einigen Märkten drastisch schrumpfen, vor allem in Deutschland. Es droht eine Pleitewelle und ein weiterer Ausverkauf bei Solar-Aktien.

Silvia Roth wirkt ziemlich ratlos. "Es herrscht viel Ungewissheit im Markt", sagte die Firmen-Mitgründerin des Solarzulieferers Roth & Rau vor kurzem auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. Man könne noch nicht abschätzen, wie sich die Märkte in Deutschland, Spanien und den Emerging Markets entwickeln. Roth: "2011 ist alles möglich - entweder ein kleines Wachstum oder auch auch ein Minus von zehn Prozent."

Die Unsicherheit in der Branche ist groß. Kaum einer wagt vorherzusagen, wie stark der deutsche Markt schrumpfen und wie gut das Auslandsgeschäft laufen werde. Nur die britischen Marktforscher von IMS Research und die Schweizer Bank Sarasin zeigen sich optimistisch und prophezeien der Photovoltaik-Industrie rosige Zeiten. So rechnen die Experten von Sarasin mit jährlichen Zuwachsraten von 33 Prozent weltweit. Der Nachfragerückgang in Deutschland werde durch Wachstum in Italien, USA, Osteuropa und Asien überkompensiert, glauben die Marktforscher von IMS Research.

Vertreter der Solarbranche äußern sich wesentlich vorsichtiger. "Der weltweite Markt wird 2011 zwar wachsen, aber gewiss nicht so stark wie im vergangenen Jahr", sagte Andreas Hänel, Chef von Phoenix Solar auf dem Eigenkapitalforum. Als größten Wachstumsmarkt der Zukunft sieht Hänel die USA. Dort wollen die Münchner künftig kräftig expandieren.

Die Realität sieht nüchterner aus

Analysten sind teilweise noch skeptischer. "Zuwächse werden nur noch außerhalb Europas stattfinden", glaubt Götz Fischbeck von der BHF Bank. Er verweist auf Einschnitte der Solarförderung in der Tschechischen Republik, in Frankreich, Italien und Spanien. Die tschechische Regierung hat sogar eine Solarsteuer von 26 Prozent erhoben.

Große Hoffnungen richten sich auf die Schwellenländer China, Indien und Brasilien. Dort steht der Solarmarkt noch in seinen Anfängen. Bis diese Märkte ihren Durchbruch erleben, dürfte freilich noch einige Zeit vergehen. In China produzieren zwar mehrere heimische Firmen Zellen und Module, die aber größtenteils ins Ausland exportiert werden, darunter vor allem nach Deutschland.

Überkapazitäten und neuer Preisverfall drohen

Das könnte 2011 zunehmend zum Problem für die deutschen Solarfirmen werden. Die chinesischen Anbieter wie Suntech Power und Yingli, die Zellen und Module 30 bis 40 Prozent billiger herstellen, bauen ihre Kapazitäten ungebremst aus. Das Angebot wächst stärker als die Nachfrage. Die Folge: Es drohen Überkapazitäten und Preisverfall.

Wer diesen Preisrutsch nicht aushalten kann, muss um seine Existenz bangen, sind Experten und Branchen-Vertreter überzeugt. Centrosolar-Chef Alexander Kirsch rechnet mit einer Pleitewelle. "Die große Auslese kommt ab 2011", prophezeite er in der Presse Ende des vergangenen Jahres. Langfristig würden nur zwei bis drei deutsche Solarfirmen überleben, glaubt gar Solarworld-Chef Frank Asbeck.

"Marktbereinigung notwendig"

Wolfgang Hummel von der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft sieht als mögliche Pleite-Kandidaten Conergy, Q-Cells und Solon. Der Solarexperte hält eine Marktbereinigung für "notwendig".

Nur jene Konzerne werden überleben, die ihre Kosten deutlich senken können, sagt Thomas Werner, Chef des drittgrößten Solarkonzerns Sunpower. "Vollintegrierte Konzerne sind dafür besser geeignet als Spezialisten." Sie können auf allen Stufen die Kosten senken und die Wertschöpfung erhöhen. Solarworld, einziger vollintegrierter Anbieter in der deutschen Solarlandschaft, werden deshalb gute Zukunftsperspektiven zugetraut.

Rosige Perspektiven für die Zulieferer
Gut aufgestellt sehen Experten wie Hummel oder BHF-Analyst Fischbeck auch die Zulieferer von Produktionsanlagen für die Solarindustrie. Firmen wie Centrotherm, Manz Automation, Roth & Rau und SMA haben international kaum Konkurrenz. Dieter Manz, Chef von Manz Automation, blickt denn auch "sehr entspannt" ins neue Jahr. "Wir werden auch 2011 zweistellig wachsen", sagte er vor kurzem boerse.ARD.de. Vor allem von China verspricht sich Manz viel. Dort erwartet er immer größere Projekte, die vergeben werden. Manz will sich davon ein großes Stück abschneiden. "China ist ein riesiger Markt für uns." Schon jetzt erzielt Manz 75 Prozent seiner Exporte in Asien.

Nur die Kursentwicklung ärgert Manz. "Solaraktien wurden über einen Kamm geschert. Es wurde nicht zwischen Herstellern und Zulieferern unterschieden." Das könnte sich in diesem Jahr ändern. Das Kursrückschlags-Potenzial bei den auf Solarenergie spezialisierten Maschinenbauern ist am niedrigsten", sagte BHF-Analyst Fischbeck gegenüber boerse.ARD.de. Bei den Aktien der Solarzellen- und Modulhersteller sei dagegen der Tiefpunkt möglicherweise noch nicht erreicht, warnt er.

Bundesregierung will Förderung weiter kappen

Zumal der Branche weitere Kürzungen in Deutschland drohen, möglicherweise schon zur Jahresmitte statt Anfang 2012. Sollten in diesem Jahr über 3,5 Gigawatt neu installiert werden, würde die Förderung nochmals um neun Prozent gekappt werden. Im Extremfall drohen Vertreter aus der CDU gar mit einer Deckelung der Solarförderung. Dann gäbe es nur noch bis zu einer bestimmten installierten Leistung Geld.

Das lehnt der Bundesverband Solarwirtschaft entschieden ab. "Wer einen Deckel fordert, will der Solarbranche schaden und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen", kritisiert Geschäftsführer Carsten Körnig. In Spanien sei durch die Deckelung der gesamte Solarmarkt zusammengebrochen.

Quelle: http://boerse.ard.de/content.js...

Value1
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seit 2010-12-12


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Wurschtttt

Ich weiß, das ganze Staaten sehr bald pleite gehen werden, also das wundert mich deshalb nicht:)


jahohl
1813 Postings
seit 2007-12-11


wenn schon Solar Aktien dann: Chinesische!

Trina Solar WKN:A0LF3P ISIN:US89628E1047 Symbol:TR3 ;-))))


 
Value1
Ist Solon pleite?2011-01-07 11:36:16
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seit 2010-12-12

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Soweit ich weiß, NEIN. Rein charttechnisch gesehen, befindet sich Aktie von Solon nach wie vor in einem Abwärtstrend. Es gibts also Abwärtstrend, dann Seitwärtstrend und Aufwärtstrend. raten Sie wo die Aktie jetzt steht!

http://www.onvista.de/aktien/sna...

Value1
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seit 2010-12-12
> Re(1): Ist Solon pleite?2011-01-07 11:39:25


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ich glaube, dass die Trendwende in Sicht ist.

schaun mer mal

junkfritz
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seit 2010-12-13
>> Re(2): Ist Solon pleite?2011-01-07 11:42:00


ganz im stile des schizophrenen wüstenfuchses immer selbst auf seine postings antworten....

Value1
1058 Postings
seit 2010-12-12
>>> Re(3): Ist Solon pleite?2011-01-07 11:59:00


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Ja. Vllt. doch nicht:)

Ich bin Weltumradler und ein Botschafter des Friedens. Da es noch viele günstige Aktien gibt, glaube ich daher eine billige Aktie zu finden und berichte gerne darüber. Gemeinsam sind wir stärker. Gähn!

Liebe Grüße

Value1
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seit 2010-12-12
>>>> Re(4): Ist Solon pleite?2011-01-07 12:03:38


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Hier noch was interessantes:)


http://www.onvista.de/aktien/cha...

Value1
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seit 2010-12-12
>>>>> Re(5): Ist Solon pleite?2011-01-07 12:54:20


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
BaFIN schläft oder keine Interesse daran Betrüger zu entlarven. Vllt. sind Börsenumsätze wichtiger. Wer weiß:((((((((((((((((((((((((((((((

http://www.ariva.de/chart/?t=i...

das ist ein wahnsinn

Value1
1058 Postings
seit 2010-12-12
>>>>>> Re(6): Ist Solon pleite?2011-01-07 13:01:38


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Gemeinsam sind wir stärker :)Wollen Sie wissen, woher der Wind weht????

http://www.trade24.de/showthread...


Value1
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seit 2010-12-12
>>>>>>> Re(7): Ist Solon pleite?2011-01-07 13:02:36


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
NoggerT - Profiabzocker and co.----------------------------->

Nun ja, Zocken ist leider nicht verboten!

Value1
1058 Postings
seit 2010-12-12
>>>>>>>> Re(8): Ist Solon pleite?2011-01-08 11:15:06


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
WKN: MQ2G2YISIN: DE000MQ2G2Y3 (Macquarie Oppenheim)


Falls der Basiswert bei Ausübung über einen Preis von 2,00 EUR notiert, verfällt der Optionsschein wertlos.

Andernfalls beträgt die Rückzahlung bei Ausübung ( 2,00 EUR -Kurs am Ende der Laufzeit ).

Dieser Optionsschein kann während der gesamten Laufzeit vom Anleger ausgeübt werden.
------------
Anm: ich sehe deshalb Bankenangabe als "völlig richtig". Diese Finanzmafia soll endlich zahlen!

 
Value1
Wir stehen mitten im Aufbruch zum solaren Zeitalter2011-01-05 12:19:15
1058 Postings

seit 2010-12-12

Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Willkommen im Solaren Jahrzehnt!

Die nächsten zehn Jahre werden entscheiden über die weltweite Energieversorgung für einen sehr langen Zeitraum. Solarmedia stellt 10 Thesen in den Raum, wie sich diese Versorgung entwickeln könnte – vorausgesetzt, die Weichen werden richtig gestellt. Solarmedia und dessen Autor Guntram Rehsche wird sich im neu angebrochenen Jahr mit publizistischer Tätigkeit weiterhin dafür einsetzen – und wünscht allseits ein gutes neues Jahr!

Gestern gelesen im Mamablog des Zürcher Tages-Anzeigers: Das zweite Jahrzehnt des neuen Jahrtausends ist gerade ein paar Tage alt, liegt also noch in den Windeln. So schwierig es ist, sich die Zukunft eines Babys realistisch auszumalen, so gilt doch das Bonmot von Galsworthy: Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird nie eine haben. Das hat der Autor von Solarmedia ausführlich getan und stellt folgende Trends für die Entwicklung einer solaren Energieversorgung – und damit einer solaren Weltwirtschaft – in den Raum.

Solartrend Nr.1: Die Netzparität wird erreicht – und das schon bald. Netzparität bedeutet, dass Preis für Solarstrom ab der eigenen Solaranlage nicht mehr teurer ist als Bezug von Elektrizität aus dem Netz. Wie sieht das beispielsweise für die Schweiz aus? 25 Rappen beträgt der durchschnittliche Bezugspreis pro Kilowattstunde (20 Euroçents) – mit allerdings grossen Unterschieden je nach Landesregion. Eine PV-Anlage mittlerer Grösse lässt sich heute für 4-5000 Franken je Kilowatt-Leistung erstellen. Für eine Lebensdauer von 25 Jahren und die hiesige Sonneneinstrahlung ergibt das, bei einer aktuell tiefen Verzinsung und inkl. Wartungskosten, einen Preis von grosszügig gerechnet 30 Rappen pro Kilowattstunde. Mit anderen Worten – selbst in der Schweiz ist die Netzparität nicht mehr weit entfernt, in Ländern wie Italien, Spanien und Griechenland ist sie bei höherer Sonneneinstrahlung und auch höheren Energiepreisen bereits erreicht.

Solartrend Nr. 2: Neue Märkte erlangen ungeahnte Bedeutung: Wen wundert da, dass es genau in diesen Ländern rasant voran geht mit der Einführung photovoltaischer Anlagen. Allen voran ist es Italien, welches 2010 zum zweitwichtigsten Weltmarkt wurde (mit gegen 2 Gigawatt an neu erstellter Leistung – siehe Solarserver vom 5. Januar 2010. 2011 wird es in Italien nochmals zu einer Verdoppelung neuer Anlagen kommen – noch immer werden die Südländer dann die Nase vor den USA haben, die aber mit Riesenschritten aufholen. Das wird nicht nur Kalifornien zu verdanken sein, dessen neuer Gouverneur Jeff Brown soeben die Einführung eines Einspeisetarifs für den Sonnenstaat bekannt gegeben hat. Vielmehr geht es in den USA flächendeckend sowohl mit kleinen PV-Anlagen auf Hausdächern wie auch mit Grossanlagen voran – hinter denen nicht selten die Modulproduzenten wie First Solar oder Sunpower stecken. Da bleicht Deutschland zwar vorderhand unbestrittener Leader bei der photovoltaischen Stromerzeugung, aber diese Vorherrschaft dürfte mit dessen restriktiven Politik und den absehbaren Förderkürzungen ins Wanken geraten.

Solartrend Nr. 3: China erobert die Inlandnachfrage. Den chinesischen Solarproduzenten, von Wafern über Zellen bis zu Modulen, wurde bislang nachgesagt, sie produzierten vor allem für Auslandmärkte – vorab in Deutschland. Und profitierten von den dort üblichen hohen Vergütungen – ohne den Heimmarkt voranzutreiben. Ein Kapitel im lesenswerten Buch von Wolfgang Palz («Power for the World», erschienen bei Pan Stanford Publishing) belehrt eines Besseren: China hat unterdessen ein umfangreiches Programm zur Förderung Erneuerbarer Energien im Inland, wobei auch die Photovoltaik zunehmend eine grosse Rolle spielen soll.

Solartrend Nr. 4: Solarthermie hat wieder Fahrt aufgenommen. Sowohl die Märkte in der Schweiz wie in Österreich und Deutschland verzeichnen auf bereits ansehnliche Niveau weiterhin gesunde Wachstumsraten – wenn auch der Europäische Markt leidet (siehe Solarmedia vom 14. Dezember 2010). Die Erzeugung von Warmwasser und Heizwärme durch Sonnenkollektoren muss und wird auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle beim Übergang zu den Erneuerbaren spielen – denn der Stromanteil am Gesamtenergieverbrauch liegt nach wie vor nur bei rund einem Viertel, vor allem die Wärmeerzeugung und die Treibstoffe stellen auf fossile und nukleare Energie ab.

Solartrend Nr. 5: Die Stromerzeugung erlangt eine immer grössere Bedeutung. Einerseits, weil es zunehmend eine Verlagerung hin zum Stromverbrauch gibt – Wärmepumpen etwa benötigen eine nicht unerhebliche Zufuhr, ebenso wie die elektrische Mobilität, die sich in den kommenden Jahren breit macht. Andrerseits sind die Erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne vor allem für die Stromerzeugung geeignet und werden ihren ökologischen Mehrwert gegenüber den konventionellen Energiequellen zunehmend ausspielen – abgesehen davon, dass letztere absehbar knapper und teurer werden (siehe Solarmedia vom 25. Dezember 2010).

Solartrend Nr. 6: Der Anteil des Solarstroms an der Gesamtstromerzeugung wächst rasant. Wenn das auch auf den ersten Blick wegen des tiefen Ausgangswerts als unbedeutend erscheint: Die Entwicklung hat bereits eingesetzt. Deutschland liegt bei über zwei Prozent, südliche Bundesländer wie Bayern und Baden-Würtemberg bei deren drei bis fünf. In der Schweiz waren es 2009 erst 0,078 - immerhin dürfte 2010 der Vorstoss in den Promillebereich gelungen sein – und wenn einmal alle Gesuche für eine kostendeckende Einspeisevergütung umgesetzt sind, wird auch hierzulande der Prozentbereich erreicht. Hängig sind derzeit Anträge für über 7000 Anlagen! Die Europäische Vereinigung für Solarenergie hält im Übrigen bereits 2020 einen Solaranteil von 12 Prozent auf dem Kontinent für möglich.

Solartrend Nr. 7: Atomstrom ist der grosse Konkurrent. Man lasse sich nicht einlullen von der Propaganda der Atomlobby zum billigen und sauberen Atomstrom. Irrig ist nämlich die Annahme vom sauberen AKW-Strom, wie von der Axpo stets propagiert. Nicht nur stimmen die sehr tiefen CO2-Werte nicht, die pro atomar erzeugte Kilowattstunde herum geboten werden. Vielmehr muss eine Gesamtumweltbilanz erstellt werden: Sie zeigt, dass AKW-Strom wegen ungelöster Abfallprobleme (Atommüll) wie auch wegen der völlig ungenügenden Effizienz der AKW-Stromerzeugung (massenhaft ungenutzte Abwärme) gegenüber den Erneuerbaren sehr schlecht abschneidet. Siehe dazu die Berechnungen von www.esu-services.ch.

Solartrend Nr. 8: Die Branche ist bereit. Nicht nur die Nachfrage hat in den vergangenen Jahren gigantisch zugenommen. Dem entsprach vielmehr auch ein immenses Wachstum bei den Anbietern aller Stufen der solaren Wertschöpfungskette. Und sie haben auch im laufenden Jahr viel vor. Die grössten Anbieter haben die 1-Gigawatt-Hürde längst hinter sich gelassen und weiten nun ihre Produktion auf über 2 GW aus – dazu gehört einerseits der Dünnfilmproduzent First Solar aus den USA, andererseits gleich eine ganze Zahl von chinesischen Unternehmen wie Suntech, Yingli, Trina und Ja Solar. Vorbei sind im Übrigen auch die Zeiten, als chinesische Produktion als qualitativ zweitrangig galt – hervorgetan hat sich dabei vor allem Suntech, die ihre Europa-Niederlassung sinnigerweise im vergangenen Jahr im schweizerischen Schaffhausen einrichtete.

Solartrend Nr. 9: Die Schweiz hat glänzende Aussichten – auch in der Solarwirtschaft. Denn die Wege für die Netze sind kurz, die Mittel für deren Ausbau vorhanden, Speicher sind vorhanden oder im Bau (Pumpwerke), die Sonneneinstrahlung selbst ist vor allem in den Sonnenkantonen hervorragend (dank Höhenlage, wenigen Wolken, relativ kühler Witterung mit viel Sonnenschein schon fast mediterane Verhältnisse. Und die Solarwirtschaft hat in dieser kleinen Volkswirtschaft gemäss Fachverband Swissolar trotz allem bereits eine wichtige Stellung mit einer geschätzten Wertschöpfung von über 2 Milliarden Franken.

Solartrend Nr. 10: Alle Trends zusammengefasst: Wir stehen mitten im Aufbruch zum solaren Zeitalter. Die Photovoltaik hat das Potential, den Strombedarf zu einem guten Teil zu decken, auch in der Schweiz – mindestens ein Drittel könnte es sein – also ungefähr die heute atomar erzeugte Elektrizität. Sie muss aber einher gehen mit dem Ausbau der Netze, der Speicher, des Metering und der anderen Erneuerbaren.

© Solarmedia

Value1
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Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Die Aktien von Q,Cells, Solarworld und Solon finde ich interessant. Roth&Rau und Nordex sehr aussichtsreich, Yingli als Gewinner!


Value1
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Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
ich denke, viele (institutionelle) Anleger werden von neuen Trends überrascht und das schöne ist, alle die jetzt die Aktie in Internetforen schlecht reden, werden wie Lemminge auf den fahrenden Zug aufspringen :)

> kaufen wenn die Kanonen donnern <

Value1
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seit 2010-12-12


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
>>> Wie lange schon habe ich hier über Solon geschrieben ???

Damals war die Aktie ~ 2,16 €, heute über 4 €...


heute präsentiere ich eine andere Aktie - Colexon Energy früher Reinecke& Pohl Sun Energy:

Ein paar Worte über Colexon Energy:

"Neben dem Großhandel und dem Projektgeschäft betreibt Colexon auch eigene Solarkraftwerke. Die Solarparks Eckolstädt (8,8 Megawatt) und Froschham (4,2 Megawatt) wurden im Dezember verkauft. Colexon erzielte dabei einen Preis von schätzungsweise 3,70 Millionen Euro je Megawatt (MW). Übertragen auf die verbleibenden 32 MW ergibt sich allein für diese Sparte ein Wert von 118,4 Millionen Euro. Abzüglich rund 100 Millionen Euro Nettoschulden beträgt der Eigenkapitalwert rund 1,04 Euro je Aktie. Für das restliche Geschäft wird konservativ gerechnet das 5-fache EBIT für 2011 von 11,4 Millionen Euro angesetzt, sodass sich ein Wert von 57 Millionen Euro oder 3,22 Euro je Aktie ergibt. In Summe also 4,26 Euro.

Getrübt wurde das positive fundamentale Bild von den zuletzt vorgelegten Zahlen für 2010: Das Unternehmen geht für 2010 von einem geringen als zunächst erwarteten Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus. Das EBIT für 2010 soll bei circa neun bis elf Millionen Euro liegen, nachdem zuvor noch ein Wert von 13 bis 15 Millionen Euro in Aussicht gestellt wurde. Das geringere Ergebnis geht vor allem auf Abschreibungen von Projektrechten in Ländern, in denen sich die rechtlichen Rahmenbedingungen unvorhersehbar deutlich verändert haben sowie auf die Verschiebung der Abrechenbarkeit von Projekten von 2010 in das Jahr 2011 zurück. Es ist davon auszugehen, dass der seit Januar aktive neue Vorstand sämtliche Risiken in das Jahr 2010 gepackt hat, um "sauber" ins Jahr 2011 zu starten".