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QOTSA live @ The Brixton Academy
It's a fuckin' pleasure to have you back - mit diesen Worten begrüsste einer der wohl derzeit besten Front-Männer seine von mehr als nur „widrigen Umständen“ gerüttelten Fans. Fünf Versuche hat es gebraucht, dann endlich hat es Josh Homme mit seinen Mannen der „Queens of the Stone Age“ nach London geschafft. Es war eine schwere Geburt, wobei bei den beiden Shows in der Brixton Academy und der am Tag danach folgenden Private Show im KOKO mit Superlativen nicht gespart wurde. QOTSA sind derzeit eine der besten Bands auf diesem Planeten, vor allem „live - in concert“, da sorgten die Knieverletzung Hommes, die Verlegung der ursprünglichen Brixton Shows sowie die Terroranschläge in London - alles Gründe für den Verzug - für zusätzliche Spannnung. Homme meinte, man hätte aus Respekt die Shows am Tag nach den Anschlägen nicht spielen können, dafür sei man nun umso stolzer, den Fans in London beizustehen und ihnen mit „dem Einzigen, was man geben könne“, durch diese schwierigen Zeiten zu helfen: Rock’n'Roll. Und das war es dann auch. Angepeitscht von den Gerüchten um einen möglichen Foo Fighters Support (Dave Grohl weilte mit seinen Foo Fighters am selben Tag in London und spielte am Tag danach selbst einen Geheimgig im Astoria), sowie der angeblichen Aufzeichnung der London-Shows für die anstehende QOTSA-DVD, waren die Erwartungen hoch - und sie wurden erfüllt. Keine Supportband, dafür konnten sich die auserwählten 1400, die sich innerhalb von sieben Minuten ein Ticket für die KOKO-Show ergattern konnten, über zwei Stunden trockene Riffs aus der Wüste über sich ergehen lassen. Den Anfang machte das druckvolle „Go with the Flow“, gefolgt von „Feels good Hit of the Summer“, „Lost Art of keeping a Secret“ und „Medication“ vom jüngsten Album „Lullabies to Paralyze“. Auch wenn sich kein Mark Lanegan oder Dave Grohl blicken liessen, konnten sich eingeschworene QOTSA-Fans über jahrelang nicht live-gespielte Stücke, wie etwa „The Bronze“ oder das selten vorgetragene „I think I lost my Headache“ freuen. Immerhin wurde das Konzert auch aufgenommen, was anzunehmen lässt, dass sich der Grossteil der überdurchschnittlich langen London-Shows auf einer schon bald erscheinenden Live-DVD wiederfinden wird. Getragen vom energischen Ex-Danzig Drummer Joey Castillo, zusammen mit Perfect Circle-Gitarrist Troy Van Leeuwen und Natascha Schneider an den Keyboards, machten die Queens auch das Fehlen von Ex-Bassist Nock Olivieri wett. Darüber lässt sich streiten, allerdings ist Kreativitätsüberschuss oftmals der Auslöser für etwaige Bandsplits, wie auch bei QOTSA. Darüber dachten allerdings all jene Anwesenden mit Sicherheit nicht nach, vor allem da durch das Feuerwerk „Avon“, „Regular John“, „Mexicola“, „Leg of Lamb“ sowie „No One Knows“ und „Little Sister“ auch gar keine Zeit zum Nachdenken blieb. Auch wenn man Homme die Schmerzen seiner Knieoperation deutlich ansah, konnte man die Energie und Freude, welche die Queens bei diesen London Gigs versprühten, deutlich ansehen. Auch wenn man mit den Veranstaltungsorten KOKO und Brixton Academy die zwei soundmässig notorisch Schlechtesten wählte, dürfte sich diese Energie auch auf der DVD spüren lassen. Das kann man zumindest allen, die nicht dabei sein konnten, wünschen, denn manche Konzerte bleiben einfach einmalig..zurück |
Direkt aus der Londoner Musikszene berichtet unser Korrespondent Andi Posavac10.11.2006 3.11.2006 27.10.2006 17.8.2006 20.7.2006 22.6.2006 1.6.2006 27.4.2006 10.3.2006 10.3.2006 9.2.2006 9.2.2006 2.2.2006 26.1.2006 19.1.2006 12.1.2006 16.12.2005 1.12.2005 1.12.2005 4.11.2005 20.10.2005 6.10.2005 29.9.2005 22.9.2005 15.9.2005 25.8.2005 18.8.2005 11.8.2005 14.7.2005 7.7.2005 Live 8 live @ Hyde Park 30.6.2005 Coldplay live @ Crystal Palace Stadion 24.6.2005 Audioslave live in der Brixton Academy |
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