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wenn KHG recht hat, dann ist ein Steuerdelikt der Schwiegermutter ein kleines Übel, wen interessiert das schon. Wenn es abgesprochen war, wusste sie, dass sie ggf. das riskiert.
und wenn er nicht recht hat, und alles hinter ihrem Rücken nur von ihm behauptet wurde, ist es ausgesprochen dumm von ihm.
In beiden Fällen -und einen dritten gibt es nicht- brennt der Hut.
Selbst wenn sie keinen Zugriff auf das Konto hatte wird sich die Schwiegermutter nach längerem Zuwarten möglicherweise doch erinnern dass es ihr gehört. Dr. Aineder wird dann wieder veröffentlichen, dass alles ein Irrtum war und die weiße Weste fleckenlos sei - sozusagen wieder weißgewaschen.
Aber so schwer kann eine Zuordnung doch nicht sein, werden wohl mehrere Transaktionen auf dieses Konto stattgefunden haben.
das widerspräche einem alten Indianergrundsatz, nie zweimal auf der selben Spur zu wandeln....das wird zum Trampelpfad, der sich in Monaten nicht verwischt....
und selbst wenn - dann ist der schöne KHeinzi eben mehrmals mitn Köfferlein unterwegs gewesen....?
KHG hat ja zugegeben, dass er mehrmals eingezahlt hat. Aber er war halt immer nur Bote.
Unser (Ex-) Finanzminister als Bote mit Diplomatenpass für die Schwiegermama, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Aber alles nur kleine Delikte (wenn überhaupt), egal ob Botendienst oder das Depot in Kanada, oder eine Firma die Aufträge von staatsnahen Unternehmen erhält, Gespräche unter Freunden, Urlaub mit Freunden (wo einer dieser Freunde gebucht hat weil er bessere Konditionen bekam), ....
Für mich eindeutig OK (nicht ok!), wenn die Spurensuche nach dem Trampelpfad der Ereignisse beendet ist sollten die alle am Marterpfahl schwitzen.
na der "Geldbote" ist ja für sich noch kein rechtes Delikt, war es zumindest damals nicht. Und auch heute verstieße es nur gegen die Meldepflicht >10k €, peanuts....
Dass die 500.000 in der Herkunft nicht so recht geklärt werden können und der Verdacht besteht, es sei ein Teil der über Ecken gelaufenen Buwog-Provision, ist die eigentlich arge Sache. Ohne Schwiegermutter kann er angebl. die Geldherkunft nicht erklären, wenn es also seines war.
Schon klar worum es geht. Aber die Schwiegermama soll zuerst beweisen, dass ihr das Konto nicht gehört.
Aber selbst wenn es wieder einmal KHG untergeschoben wird, das Geld stammt ganz sicher nicht von der Buwog.
Wahrscheinlich leiden nach so langer Zeit alle Beteiligten an Gedächtnisschwund, ähnlich wie bei allen anderen Verdächtigen.
Es wird immer enger und immer unglaubwürdiger. Aber es gibt in jedem Fall Unklarheiten. Wenn die Vermutung der Behörden stimmt -- dass Grasser also eigenes Geld in die Genussscheine investiert hat -- wieso dann so eine seltsame Story mit gleich drei Geldübergaben seiner Schwiegermutter? Die Einzahlung auf das Ferint-Konto war doch in einem einzigen Betrag, oder?
Mich wundert, dass es zum Artikel im Profil heute so wenig Reaktionen (Medien-Echo) gibt.
Was genau bedeutet die Aussage der Schwiegermutter, dass sie zu keinem Zeitpunkt wirtschaftlich Berechtigte des Ferint-Kontos war und dass der Treuhandvertrag ohne ihr Wissen zustande gekommen ist? Reicht das schon aus?
Was hier fehlt, wäre die Aussage der Schwiergermutter: "Es stimmt nicht, dass ich 500.000 an KGH übergeben habe." So eine Aussage scheint es nicht zu geben.
Ich verstehe das ganze jetzt nicht. Es gibt doch eigentlich nur 2 Möglichkeiten, und dann Sub-Szenarien:
1. KHG hat die 500.000 in der Tat von seiner Schwiegermutter. Dann sind die jetztigen Informationen nur Paragraphenreiterei mit Treuhandverträgen, wirtschaftlicher Berechtigung und ähnlichem. Dann mangelt es quasi nur an juristischem Schnickschnack, aber in der Sache stimmt seine Version. Diese Möglichkeit scheint mir immer noch kompatibel mit den Fakten, die auf dem Tisch liegen.
2. Er hat das Geld nicht von seiner Schwiegermutter. Das Ganze ist eine Lügengeschichte. Dann gibt es zwei Möglichkeiten.
2a. Seine Schwiergermutter deckt ihn nicht. Dann wäre die Sache viel klarer und schon längst erledigt. Dieses Szenario ist also auszuschließen.
2b. Sie deckt ihn. Dann verstehe ich die jetzigen Neuigkeiten nicht.
2c. Sie deckt ihn, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Soll heißen, sie ist nicht gewillt, bis zur Falschaussage zu gehen. Das ist offenbar das Szenario, von dem die Behörden ausgehen.
Aber irgendwie passt das für mich noch alles nicht so ganz zusammen. Irgendwo ist da noch ein Haken. Keines der Szenarien scheint mir bisher schlüssig und einleuchtend.
Es geht ja nur darum, dass KHG die Herkunft der 500k vor dem BKA beweisen sollte. Da hat halt die Schwiegermutter zugestimmt.
Aber die Nachfrage des Finanzamts Innsbruck hat sie wohl in einen Fehler getrieben, den es jetzt wieder auszubessern gilt.
Also Geld doch von ihr und was sie vergessen hat: Sie ist doch (auch) Berechtigte für das Konto.
Zweifel gibt es ja mehr als genug, aber für eine Anklage braucht man eben Beweise.
KHG gehört eingesperrt und zwar in eine Zelle mit dem Promi
WAW - dort haben sie genug Zeit auszutauschen was sie beide falsch gemacht haben und können gemeinsam Finanzpläne schmieden für die Tage nach der Entlassung.
Es müßte auch endlich soweit kommen, daß eine vorzeitige Entlassung
auf Bewährung solchen Straftätern verwährt wird, denn zumeist versitzen diese im Anzug mit allen Vorteilen 1-3 Jahre in U - Haft mit Kaviar und und und sämtlichen Vergünstigungen und nach einer Verurteilung - wie etwa 6-8 Jahre (raus daher in 3-4) minus U Haft ergibt in den seltesten Fällen eine echte S t r a f h a f t und wenn nur pro forma bis zur bevorstehenden Entlassung.
Da bei den Burschen immer irgendwelche Konten im Verborgenen bleiben fangen diese Typen nach der Freistellung sowieso wieder linke Spielchen an.
Die Unschuldsvermutung ist da so eine Sache die man zwar dazusagen muss, aber jeder weiss, dass da ordentlich gecheckt wurde und zwar in die eigene Tasche und zwar die ganze Familie, denn das Leben zeigt die Gier ist ein Schwein und gierig ist fast jeder (ausser mir)
"Aber die Nachfrage des Finanzamts Innsbruck hat sie wohl in einen Fehler getrieben, den es jetzt wieder auszubessern gilt."
Ein simpler Fehler scheint mir unwahrscheinlich. Sie hat sicher juristische Beratung. Und sie weiß, dass Grassers Existenz an dieser Geschichte hängen kann.
Wenn man konsequent im Szenario 2 denkt -- hypothetisch natürlich --, dann werden die Behörden die Schwiegermutter bitten, zu zeigen, wo denn die 500.000 Euro herkommen. Das kann sie dann nicht machen. Es existieren (in diesem Szenario) ja keine Abbuchungsbelege oder ähnliches. Sie wird also behaupten, dass sie das Geld einfach wirklich in Bar zuhause hatte. Bei großem Vermögen ist es theoretisch durchaus denkbar, dass man so große Summen hat, ohne dass die durch einzelne Transaktionen zusammenkommen müssen. Und steuerfrei war die Veranlagung ja ohnehin.
Aber wie gesagt: Szenario 1 ist bei weitem noch nicht widerlegt -- zumindest nicht nach veröffentlichtem Kenntnisstand. Ansonsten gäbe es ja auch schon eine Anklage.
Es gibt sicher nicht viele Leser die an Szenario 1 glauben.
Aber die Konstruktion (Lügengebäude) der Firmengeflechte und Transaktionen wird man durch Aufdecken dieser einen Geschichte auch nicht zum Einsturz bringen können. Leider.
Ein Kronzeuge wird es wohl sein, einer der selber echt Dreck am Stecken hat und dem einige Jahre drohen.
Bei Szenario 2 bekäme die Schwiegermutter für ihre "Kooperation" rund 750.000 Euro. Das kam am Ende beim Genussschein heraus.
Eines ist klar: Wenn Szenario 2 stimmen sollte, dann würde sich Grasser in den Hintern beißen, dass er wegen vergleichsweise recht kleiner Summen Illegalität und so große Risiken eingegangen ist. Später hat er bei Meinl in 3 Jahren 10 Mio Euro verdient.
Sehr seltsam ist auch die Sache, dass es vom Treuhandvertrag kein Original gibt. Die Behörden vermuten, dass man damit eine kriminaltechnische Datierung umgehen will.
Kronzeugen hat man bisher offenbar noch keinen. Ob da noch einer auftauchen wird?
Gar nicht auszudenken, wieviele solch ähnlicher Fälle nie ans Licht geschweige denn jemals vor ein Gericht kamen. Wenn Szenario 2 zutrifft, dann zeigt das, welch gewaltiges Glück (Immofinanz-Buchung nach Zypern) man zum Auffinden braucht und welch enormen Aufwand an Zeit und Geld (Sondergruppe für nur diesen Fall), um das zu durchleuchten.
Es wäre an der Zeit, dass sich die ermittelnde Behörde nicht länger von den nebulosen Aussagen von vielen mehr oder weniger prominenten Demenz-Schauspieler weiter an der Nase herumführen lässt.
Wer sich an wichtige/gravierende Dinge (wie z.B. die Herkunft hoher Einkünfte) in seinem Leben nicht mehr erinnern kann oder dazu "keine Wahrnehmung (mehr) hat", der steht im Verdacht an Demenz und damit an Geschäftsunfähigkeit zu leiden und bei fortgesetzter Erinnerungslosigkeit einen gesetzlichen Sachwalter zu benötigen.
Erstmaßnahme Führerscheinabnahme - den so wer kann sich ja vermutlich auch keine früher gelernten Verkehrsregeln mehr merken.
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