Kommentare zum BElog "Finanzmarkt Wien: Alles wurscht, oder was?"
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Wir führen dazu tägliche Auswertungen durch.
Die Österreicher wollen mehr zum Thema Finanzen erfahren, so das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie von AXA Investment Managers. Dabei nehmen sie vor allem die Schule in die Pflicht. Während nur 16 Prozent der Österreicher ihr Finanzwissen tatsächlich in der Schule lernen oder gelernt haben, wünschen sich 56 Prozent, dass Schulen diese Aufgabe übernehmen. Tatsächlich ist es in Österreich so, dass zwar 28 Prozent der Jüngeren (18- bis 39-Jährige) ihr Wissen überdurchschnittlich oft über die Schule erhalten, bei der älteren Generation sind es hingegen nur fünf Prozent „Dies könnte zum einen daran liegen, dass das Thema mehr und mehr in den Lehrplänen verankert wird, und zum anderen, dass bei den Jüngeren das Schulwissen einfach noch präsenter ist“, so Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.
Ich sehe den Volumenschwund und die derzeitigen Vorgänge im ATX überhaupt nicht in mangelnder Aufklärung in Schulen etwa, oder primär in der neuen Steuerlage. Nein, ich sehe eher, daß genug aufgeklärte und "wissende" trader sich langsam, wenn auch nach Gewinnmitnahmen, aus dem Index verabschieden.
Das internationale Scenario bewegt sich auf einer total unwirklichen Schiene und vergessen wir nicht, daß der Markt seit August letzten Jahres von Fed`s Ben getürkt ist und gepusht wurde. Wie heute auch bei der ERSTEN gibt es genug trader die nunmehr ihre Positionen auflassen, anläßlich der gar nicht sooo schlechten Zahlen, die man heute präsentiert bekam.
Viel eher orten sensible trader im Index eine gefährliche Lähmung
und sind die Papiere durchwegs an ihren momentanen Grenzen angekommen. Um eine STR oder RBI, etc oder IIA entscheidend weiter steigen zu lassen, braucht es jetzt im ATX mehr als weiter explodierende DOW u Nasdaq etc.
Selbst ein 10 Jahreshoch bei der NAS interessiert keinem im ATX. Warum auch, sensible trader wissen, daß der ATX hiermit an einem Punkt angelangt ist, den man nicht überschreiten könne(3000)
Die Zeit ist im ATX nicht reif dafür, die Intelligenz der heimischen Anleger zu hoch - Kompliment - ich mußte dies in den letzten Wochen selbst realisieren und komme zu dem Schluß, daß der ATX erstmal ordentlich zuwarten wird, eine starke Konsolidierung in den internationalen Märkten sehen will und erst ein DOW UNTER 12 000
ein DAX unter 7000 (wenn nicht noch mehr...) und ein entscheidend geändertes wirtschaftliches Umfeld, wie etwa ein EUROBOND und die damit verbundenen Sicherheiten am Anleihenmarkt, einen neurlichen Anlaufversuch über die 3000 bringen wird.
Alles andere ist Wunschdenken, ein Versuch der FED die Welt nochmals aufs Glatteis im Sommer zu führen mit unvorstellbaren Folgen, an die niemand denkt. Vielleicht ist es der Plan der Drahtzeiher hinter der FED und hinter Ben, denn dieser muß selbst wissen, daß er in dieser engen Gasse kaum wird umdrehen können.
Nichts was passiert ist zufällig und ohne Grund, schon gar nicht im Umfeld von G&S und den Finanzmammuts. Sie werden uns schon bals zeigen was sie im Schilde führen mit unschuldigen väterlichen Augen, wie sie nunmal ein Bernanke hat und Blankfein ebenso.
Vielleicht muss man die Welt wirklich zu Grunde richten um überleben zu können. Wir Menschen sind das täglich gewöhnt.
Wir richten uns zugrunde um weiterleben zu können (irgendwie) Weil wir müssen....wir müssen aber NICHT im ATX traden - bis uns wieder die Socken brennen. Wir können diesmal eine Weile auch zusehen, wenn es brennt und wo, denn Rauch steigt schon genug auf. Wer verdient hat im ATX, ob jung oder alt, steigt aus um die Gewinne nicht aufs Spiel zu setzen. Zusteigen kann man immer, Aussteigen jedoch ist manchen nicht mehr möglich, da die Hoffnung zuletzt stirbt, das hat der trader im ATX bei der letzten Krise gelernt.
Deswegen traue ich mir gelinde zu sagen, daß wir im ATX die Hochs in 2011 bereits gesehen haben und das geschilderte Sentiment der trader in full swing ist wie man jetzt gerade auch bei der ERSTEN sieht, die bald bei 33,xx steht, dem sicheren Preis, bei dem einer der erfahrensten Banker und Trader der Republik, (Treichl) schon länger mitleidig lächelnd mit "Mörder-Gewinn" steuerfrei verkauft hat und damit veilleicht denselben Prozess eingeleitet hat, nur umgekehrt, als er seine Position damals "eiskalt" am TIEF geordert hatte.
Ich würde mir es sehr sehr gut überlegen eine österreichische Aktie zu kaufen (außer VAStahl und OMV). Am Börsenplatz der Meindl und Constantia Produkte fühle ich mich nicht besonders wohl. Dazu kommt, wenn die Wr Börse den Unterschied zwischen Zertifikat und Aktie nicht kennt, es offensichtlich noch immer an grundsätzlichen Grundlagen fehlt.
Zudem sind die meisten Unternehmen zu stark mit der Gunst politischer Parteien verstrickt (EVN, Flughafen) oder es gibt im Ausland einfach bessere Firmen derselben Branche (Banken, ganz vorne RI), die dem Aktiönär auch so etwas wie eine Dividende bieten.
Vielleicht denken andere ähnlich, die neue Steuer ist mir dabei völlig egal.
mfg
Ich halte mich auch eher zurück, man hat ja nur begrenztes Kapital, es gibt sicher wieder günstigere Einstiegskurse, bis dahin will ich die "Perlen" definieren, die ich dann in mein Depot nehmen will.
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