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Thread "Frankfurter Börsenbrief" zu bwin.party
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Stonerunner
Frankfurter Börsenbrief2006-10-24 15:52:13
342 Postings

seit 2006-01-18


Steigen die Internet-Wettanbieter wie Phoenix aus
der Asche? Das Image könnte schlechter nicht sein. In
Deutschland kämpfen die Bundesländer mit den härtesten
Bandagen um ihre Pfründe im Glücksspiel-Geschäft. Selbst
als Trikotsponsor darf bwin nicht mehr überall auftreten.
Allen Beteiligten ist klar, daß das Staats-Monopol in
Deutschland aus Wettbewerbsgesichtspunkten nicht zu
halten sein wird. Aber jedes Jahr, das es weiter besteht,
beschert den Lottogesellschaften Milliarden-Einnahmen.
Und da ist es nur zu verständlich, daß die Einschüchterungsmaßnahmen
auch mal etwas grober ausfallen, auch
gegen bestehende Gerichtsurteile gehandelt wird. In Frankreich
saßen die beiden Vorstandschefs Norbert Teufelberger
und Manfred Bodner im September sogar zwei Wochen in Haft. Das könnte sich allerdings für den Staat
als Eigentor erweisen. Die Aktion hat bwin erst richtig bekannt gemacht. Die Zugriffe auf die Site verdreifachten
sich innerhalb kürzester Zeit.
Am Schottenring spekuliert man über eine Übernahme. Der Kurs von bwin ist inzwischen mehr als 80 %
eingebrochen und angesichts der hohen Profitabilität ein Schnäppchen für Übernehmer. Diesbezügliche Ängste
gehen offensichtlich auch im Management um. So haben die Vorstände ihre Aktienoptionen komplett ausgeübt,
auch der frühere Finanzminister und Großaktionär Hannes Androsch hat noch einmal 300.000 Stücke zugekauft
und auch die Spitze des von bwin übernommenen Ongame hat inzwischen so viel eingesammelt, daß
eine Sperrminorität gegeben ist.
Doch das Risiko bleibt. In den USA ist es Kreditkarten-Unternehmen seit neuestem untersagt, Zahlungen für
Internet-Websites einzusammeln. Das trifft auch bwin, die einen Teil des Bruttoertrags mit Poker und Casino-
Spielen in den USA macht. Dennoch sehen wir bwin auf lange Sicht als erstklassige Chance. Online Gaming ist
ein absoluter Wachstumsmarkt. Die meisten Anbieter arbeiten höchst profitabel. Bei der ehemaligen Betandwin
waren wegen der Ongame-Übernahme im Halbjahr allerdings 27,1 Mio. € Verlust angefallen. Fazit: Vor
dem Urteil des Europäischen Gerichtshof spielen Sie mit hoher Chance, aber auch hohem Risiko

, Nr. 1 
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scherf.com
1142 Postings
seit 2006-09-21


Jeder Anleger würde sich wünschen, dass bwin äusserst erfolgreich ist und ein dominater Online Gaming Betrieb ist. Man wünscht sich auch dass die Urteile des EUGh sofort in den diversen Ländern implementiert werden, ... allerdings entspricht dies nicht der Realität. Es ist eine Prozedere die viele Jahre dauern wird, und nur Schritt für Schritt in diesem und jenem Land entsprechende Gesetzesänderungen folgen. Es wäre schön wenn die EU Kommission in Brüssel die Landesgesetze hinsichtlich Glücksspiel von heute auf morgen generell für den EU Raum und ihre Mitgliedsstaaten umändern könnte, ... leider ist es eine komplizierte und aufwendige Schritt für Schritt Prozedere.

Selbst hinsichtlich Österreich klopfen derzeit die grössten Casino Resortunternehmen an die Tür und bitten um viele Milliarden Euro zu investieren zu dürfen und um zigtausende neue gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, und ewig werden diese Unternehmen nicht an Österreich's Türen anklopfen, und realistisch ist derzeit wegen der derzeitigen Gesetzgebung (die 17 Jahre alt ist) hinsichtlich Brick & Mortar Casinos (Spielbanken) absolut nichts in Österreich möglich, und wie immer wird Österreich wahrscheinlich wieder durch die Finger schauen, wenn eben die entsprechenden Gesetze nicht in Kürze geändert werden. Und jegliche Investitionen dieser Art stehen um ein Vielfaches über jeglich bwin Aktivität und würde allen Österreichern zugute kommen, ... kurzum: es hat anscheinend mit Geld nichts zu tun, sondern mit Bürokratie.

Die weitere Realität bei bwin ist das Business Model, denn Bodog.com die ca. US$ 6 Mrd. an Wetteinsätzen im letzten Geschäftsjahr eingenommen hat, ist im Umsatz sowie im Gewinn ganz wesentlich grösser als bwin. Wie schon öfters erwähnt, halten herkömmliche Brick & Mortar Casinos einen Bruttogewinn von ca. 45 - 50% des Umsatzes, während derzeit z.B. für PartyGaming nur mehr ein Bruttogewinn von ca. 30% erwartet wird, und PartyGaming ist ebenfalls ein Spitzenreiter im Online Gaming.

Während europaweite und weltweite Sportwetten aufgrund der gegebenen Transparenz kein Problem sein sollten und die Gesetze der diversen Länder und Staaten dies anerkennen sollten, so ist sehr wohl das generelle Glücksspielangebot wie z.B. Lotterien, Roulette, Craps, Slots und sogar Black Jack, etc. ein Problem, da jene Spiele entsprechend technisch zugunsten des Hauses in unkontrollierbarer Form manipuliert werden können, ... und bei diesen Glücksspielen ist die Verlustgefahr sehr hoch bzw. sogar eine absolute Tatsache. D.h. ein Wettbüro ist ein ganz anderes Gewerbe als z.B. ein echter Glücksspielbetrieb mit den üblichen Casinospielen, und man sollte auch gesetzlich einen Unterschied dazu machen. bwin hat z.B. Wettbürokonzessionen aus der einstigen DDR, usw. und die Sache ist generell unproblematisch, da man Wettbürolizenzen bzw. -konzessionen fast in jedem Land als Privatunternehmen erhalten kann. Das Problem ist jenes, dass z.B. bwin absolute Casinospiele d.h. Glücksspiele auf deren Website anbietet und so einwandfrei gegen diverse Glücksspielgesetze der diversen Staaten verstosst, den ansonsten könnte jeder hergehen und mit z.B. einer Gibraltar Lizenz in Österreich ein Casino aufmachen, usw. Die Online Gaming/Casinolizenzen sind relativ leicht und kostengünstig (um nur ca. US$ 10.000) von praktisch jeder Person oder Firma z.B. in Canada (Kahnawake), oder anderen Jurisdictions zu erhalten. Und jeder Staat sollte das absolute Recht haben, Glücksspiel streng zu regulieren und zu kontrollieren, d.h. Konzessionen an qualifizierte Firmen ausgeben, genau so wie es bei Banken ist, sowie im Health Care Sektor mit Doktoren, mit Börsen, usw.
Beim Glücksspiel verlieren die meisten Kunden Geld, denn ansonsten würde es nicht Städte wie z.B. Las Vegas, Monte Carlo, Macao, usw. geben, denn diese wurden mit den Verlusten der Spieler errichtet.

, Nr. 2 
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scherf.com
1142 Postings
seit 2006-09-21


Jeder Anleger würde sich wünschen, dass bwin äusserst erfolgreich ist und ein dominater Online Gaming Betrieb ist. Man wünscht sich auch dass die Urteile des EUGh sofort in den diversen Ländern implementiert werden, ... allerdings entspricht dies nicht der Realität. Es ist eine Prozedere die viele Jahre dauern wird, und nur Schritt für Schritt in diesem und jenem Land entsprechende Gesetzesänderungen folgen. Es wäre schön wenn die EU Kommission in Brüssel die Landesgesetze hinsichtlich Glücksspiel von heute auf morgen generell für den EU Raum und ihre Mitgliedsstaaten umändern könnte, ... leider ist es eine komplizierte und aufwendige Schritt für Schritt Prozedere.

Selbst hinsichtlich Österreich klopfen derzeit die grössten Casino Resortunternehmen an die Tür und bitten um viele Milliarden Euro zu investieren zu dürfen und um zigtausende neue gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, und ewig werden diese Unternehmen nicht an Österreich's Türen anklopfen, und realistisch ist derzeit wegen der derzeitigen Gesetzgebung (die 17 Jahre alt ist) hinsichtlich Brick & Mortar Casinos (Spielbanken) absolut nichts in Österreich möglich, und wie immer wird Österreich wahrscheinlich wieder durch die Finger schauen, wenn eben die entsprechenden Gesetze nicht in Kürze geändert werden. Und jegliche Investitionen dieser Art stehen um ein Vielfaches über jeglich bwin Aktivität und würde allen Österreichern zugute kommen, ... kurzum: es hat anscheinend mit Geld nichts zu tun, sondern mit Bürokratie.

Die weitere Realität bei bwin ist das Business Model, denn Bodog.com die ca. US$ 6 Mrd. an Wetteinsätzen im letzten Geschäftsjahr eingenommen hat, ist im Umsatz sowie im Gewinn ganz wesentlich grösser als bwin. Wie schon öfters erwähnt, halten herkömmliche Brick & Mortar Casinos einen Bruttogewinn von ca. 45 - 50% des Umsatzes, während derzeit z.B. für PartyGaming nur mehr ein Bruttogewinn von ca. 30% erwartet wird, und PartyGaming ist ebenfalls ein Spitzenreiter im Online Gaming.

Während europaweite und weltweite Sportwetten aufgrund der gegebenen Transparenz kein Problem sein sollten und die Gesetze der diversen Länder und Staaten dies anerkennen sollten, so ist sehr wohl das generelle Glücksspielangebot wie z.B. Lotterien, Roulette, Craps, Slots und sogar Black Jack, etc. ein Problem, da jene Spiele entsprechend technisch zugunsten des Hauses in unkontrollierbarer Form manipuliert werden können, ... und bei diesen Glücksspielen ist die Verlustgefahr sehr hoch bzw. sogar eine absolute Tatsache. D.h. ein Wettbüro ist ein ganz anderes Gewerbe als z.B. ein echter Glücksspielbetrieb mit den üblichen Casinospielen, und man sollte auch gesetzlich einen Unterschied dazu machen. bwin hat z.B. Wettbürokonzessionen aus der einstigen DDR, usw. und die Sache ist generell unproblematisch, da man Wettbürolizenzen bzw. -konzessionen fast in jedem Land als Privatunternehmen erhalten kann. Das Problem ist jenes, dass z.B. bwin absolute Casinospiele d.h. Glücksspiele auf deren Website anbietet und so einwandfrei gegen diverse Glücksspielgesetze der diversen Staaten verstosst, den ansonsten könnte jeder hergehen und mit z.B. einer Gibraltar Lizenz in Österreich ein Casino aufmachen, usw. Die Online Gaming/Casinolizenzen sind relativ leicht und kostengünstig (um nur ca. US$ 10.000) von praktisch jeder Person oder Firma z.B. in Canada (Kahnawake), oder anderen Jurisdictions zu erhalten. Und jeder Staat sollte das absolute Recht haben, Glücksspiel streng zu regulieren und zu kontrollieren, d.h. Konzessionen an qualifizierte Firmen ausgeben, genau so wie es bei Banken ist, sowie im Health Care Sektor mit Doktoren, mit Börsen, usw.
Beim Glücksspiel verlieren die meisten Kunden Geld, denn ansonsten würde es nicht Städte wie z.B. Las Vegas, Monte Carlo, Macao, usw. geben, denn diese wurden mit den Verlusten der Spieler errichtet.

, Nr. 3 
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John 9 1/2
94 Postings
seit 2006-10-10


is schon recht scherf.com bist eh ah gescheiter,nur das was du uns da sagst wissen wir eh schon bzg. gaming usw.brauchst net glei soviel schreiben deswegen,sonst kriegst noch die gicht in die fingern.
aber von mir bekommst eine 1 plus.und wennst so weittermachst schlag i die für den pulitzerpreis vor.bravo bravo

, Nr. 4 
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penunce
5903 Postings
seit 2004-03-08
>>> Re: null2006-10-24 17:53:00


der scherf.com hat nur gelernt mit der kopiertaste umzugehn, vor lauter freude kopiert er gleich 2x!

des menschen wille ist sein himmelreich.......


, Nr. 5 
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scherf.com
1142 Postings
seit 2006-09-21
>>>> Re: null2006-10-24 19:02:11


War leider ein Websitefehler, dass der Kommentar 2x abgebildet wurde. : )

, Nr. 6 
antworten
scherf.com
1142 Postings
seit 2006-09-21

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