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Thread "Format "Die zwei Baustellen des Rudolf F."" zu Immofinanz
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schreiberl
Format "Die zwei Baustellen des Rudolf F."2008-12-14 21:19:09
42 Postings

seit 2008-01-11

Hallo Zusammen,

finde leider den Artikel nicht online doch im Format vom Freitag steht, dass der Fries die Liquidation des Unternehmen verfolgt. Will der seine Optionen ziehen oder wieso sollte er dies wollen was ist eure Meinung dazu.

nehuatl
1521 Postings
seit 2008-01-28


genau, laut format und unter berufung auf einen nicht näher genannten "insider" geht es fries nur um die optionen.

das ganze war übrigens in einem eigenen artikel über fries (also nicht in dem beitrag über die immofinanz) zu lesen, vielleicht bist du deshalb nicht fündig geworden.

Luzie
2600 Postings
seit 2007-07-30


Nur weil ein Hr. Fries die Liquidation will, wird sie (hoffentlich) nicht kommen. So "wichtig" ist ein Hr. Fries nun auch wieder nicht. Oder?

schreiberl
42 Postings
seit 2008-01-11


...laut Artikel hat er die Bank Austria als Verbündeten...

Die wäre dann aber schon einwenig mächtig da sie ja auch zu den Gläubigern gehört.

Meine Meinung ist, dass ein sogenanntes Ö. " Wirtschaftsblatt" einfach wiedermal M.... geschrieben hat so wie schon viele andere...nur meine Meinung

nehuatl
1521 Postings
seit 2008-01-28


tja...meinen erfahrungen mit der presse nach gehorchen medial fabrizierte realitäten einer eigenen inneren logik und stimmen oft nur teilweise mit den wahrnehmungen von betroffenen, fachleuten oder anderen menschen aus dem jeweiligen bereich/branche überein...

Skeptiker
8883 Postings
seit 2007-10-23


das kann ich nur bestätigen. Je nach Medium entspricht der Inhalt zwischen 0,1% (die Bindewörter) und 80% den echten Fakten.

Anthean
10241 Postings
seit 2007-08-24


80% ? Huch, Sie scheinen viel ausländische Presse zu lesen - in Ö kann ich solch einen hohen Prozentsatz nur im gesteigerten Bierkonsum der Redakteure finden ;)

henri chinaski
587 Postings
seit 2008-10-09


"Format" Nr. 50/08 vom 12.12.2008 Seite: 48
Ressort: Business
Angelika Kramer
Porträt
Die zwei Baustellen des Rudolf F.

Investor Rudolf Fries hat schwere Troubles mit der Immofinanz. Deren Liquidierung steht im Raum. Auch Eybl International könnte Fries bald los sein.
Rudolf Fries ist an sich schon kein sehr gesprächiger Mensch in der Öffentlichkeit. Gerade jetzt ist ihm aber noch weniger als sonst zum Reden zumute. „An einem Porträt über mich möchte ich nicht mitwirken“, erteilt er deshalb FORMAT eine klare Absage. Der Badener Rechtsanwalt hat andere Sorgen: Er muss sich gleich mit zwei Großbaustellen herumschlagen.
Fries ist mit knapp zehn Prozent der Aktien der größte Aktionär der schwer krisengeschüttelten Immofinanz-Gruppe und hat dort – nachdem sein Freund Karl Petrikovics aus dem Vorstand entfernt wurde – mittlerweile auch das Sagen. Mit seinem Schwager Vitus Eckert und seinem Stiftungsvorstand Herbert Kofler dominiert der Advokat den Aufsichtsrat und hat auch Ewald Zehetner in den Vorstand der Tochtergesellschaft Immoeast gehievt.
Einst wurde Fries als gewiefter Miteigentümer von Böhler-Uddeholm gefeiert. Seine Familie, die durch einen Anteil am oberösterreichischen Maschinen Engel reich geworden ist, kassierte beim Verkauf an die Voest mit ein paar kleineren Investoren (u. a. Petrikovics) über 550 Millionen Euro. Nun wurde Fries mit der Immofinanz in einen unschönen Skandal hineingezogen.
Bank Austria als Verbündeter. Derzeit ist die Sache besonders heiß. Über das Fortbestehen des Immobilienkonzerns soll in den nächsten Tagen entschieden werden. Am 12. Dezember tritt der Aufsichtsrat von Immofinanz und Immoeast zusammen, kurz darauf dann der Gläubigerausschuss. Und Fries soll dabei laut Informationen von FORMAT die Liquidierung des Unternehmens verfolgen. Im Gläubigerausschuss soll der Anwalt für seinen Plan einen mächtigen Verbündeten haben: Die Bank Austria ist nicht nur die Hausbank des Oberösterreichers, sondern hat auch viele Deals für ihn finanziert. Die Kanzlei Eckert & Fries betreute die Fusion von Z und Länderbank zur Bank Austria und später die Übernahme der Creditanstalt.
Fries muss sich aber auf harte Konfrontationen mit anderen Immofinanz-Aktionären einstellen. Er hat sein Paket mit einer Put-Option an die Constantia B.V., die Holding von Christine de Castelbajac, abgesichert. Ein Insider sagt: „Fries will lediglich bis 2010 seine Option einlösen, ein längerfristiges Interesse an der Immofinanz hat er sicher nicht. Damit hat er aber im Aufsichtsrat nichts verloren, das steht den Interessen der meisten Anleger entgegen.“ Ob eine baldige Liquidierung der Immofinanz gelingt, ist daher fraglich. Dies auch deshalb, weil sich der Großaktionär dann unangenehmen Fragen auf den Hauptversammlungen bequem entziehen könnte.
Durch die Turbulenzen bei der Immofinanz wird nun auch das Wirken von Fries bei Böhler-Uddeholm von manchen hinterfragt. Das Management des Edelstahlerzeugers wurde damals durch den raschen Ausstieg seiner Gruppe überrascht. „Er hat sich als Heuschrecke aus Baden erwiesen, der es nur ums Geld ging“, so ist zu hören.
Steuern gespart. Auch das Engagement bei der Immofinanz wirft Fragen auf: Den Erwerb von 8,7 Prozent der Aktien hat der langjährige Geschäftspartner von Fries, Karl Petrikovics, eingefädelt. Die Papiere wurden für 280 Millionen Euro von Töchtern der Constantia Privatbank verkauft. So konnten zwei Probleme auf einen Streich erledigt werden: Die Bank war das Aktienpaket, das sie offiziell nie besaß, los, Fries wiederum hatte seine Gewinne aus dem Böhler-Verkauf steuerschonend veranlagt. Denn durch rasche Wiederinvestition ersparte er sich – auf legalem Wege – 12,5 Prozent Steuer. Für die Finanzmarktaufsicht (FMA) war der ganze Deal dennoch überprüfenswert – Kurspflege und Überschreitung der Meldeschwellen standen im Raum.
Über den Tisch gezogen. Christine de Castelbajac, bis vor kurzem die Eigentümerin der Constantia Privatbank, fühlt sich durch die Put-Option über den Tisch gezogen. Sie würde Fries erlauben, die praktisch wertlosen Aktien bis 2010 für sieben Euro pro Stück zurückzugeben. Doch Castelbajac bestreitet die Gültigkeit der Forderungen.
Wie eng die Achse Fries–Petrikovics war, zeigt sich daran, dass die Constantia Privatbank unter Petrikovics dem Investor schwer an den Mann zu bringende Wohnungen im Wiener Arsenal um 74 Millionen Euro sehr teuer abgekauft hat, ebenfalls über eine Put-Option. Petrikovics sei dafür im Aufsichtsrat zur Verantwortung gezogen worden, wird berichtet, und habe persönlich mit 15 Millionen Euro gehaftet.
Während das Kapitel Immofinanz für den CVler Fries bislang noch keine Verluste brachte, ist das beim Autozulieferer Eybl anders. Zwar zeichnet sich ein Verkauf des Unternehmens an einen Konkurrenten aus dem Ausland ab, aber im Laufe der Jahre hat die erfolgsverwöhnte Familie Fries bei Eybl in Krems schon viel Geld versenkt. Erst im September dieses Jahres flossen erneut mehr als 30 Millionen Euro in das Unternehmen, die schon wieder versickert sind (siehe Kasten). „Fries ist eben kein Industrieller und hat im Automotive-Bereich keine Erfahrung“, begründet ein Beobachter den Bauchfleck des Investors.
Jetzt sollen Land und Bund Geld zur Rettung des Unternehmens zuschießen. Ferdinand Lacina, Exaufsichtsrat bei Eybl, macht Fries keine Vorwürfe, nur: „Im Nachhinein kann man vielleicht sagen, man hätte der Eybl-Führung skeptischer gegenüberstehen sollen.“ Denn Johannes Elsner, dem Ex-Eybl-Vorstand und langjährigen Freund von Fries, wird vorgeworfen, jahrelang die Bilanzen geschönt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Für Rudolf Fries ist diese Erfahrung mit Elsner auch persönlich eine herbe Enttäuschung – zu der er lieber schweigt.

Messing
809 Postings
seit 2008-10-07


oben ist falsch, die Option ist ab 2010 und nicht bis 2010

Fries will die eine baldige Liquidierung ???? Glaube nicht. Klebel wird mit so einem choleriker gut umgehen können. Flies hat so viele schwachstellen

http://portal.wko.at/wk/format_...


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