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Analysen zu voestalpine

Analyse der Sal. Oppenheim vom 28.08.2008: BUY
Letztes Stahl-Buy im Sektor
 
Im Rahmen ihrer Initial Coverage des Weltmarktführers bei Stahl, der ArcelorMittal Steel Company ("Neutral"), widmete sich der österreichische Analysearm der Privatbank Sal. Oppenheim gleich dem ganzen Stahlsektor - unter Berücksichtigung der voestalpine. Das Ergebnis: voestalpine bleibt als einziges "Buy", der Sektor insgesamt wird untergewichtet. Als Grund nennen die Analysten Peter Metzger und Ulrich Scholz die Verschlechterung der Fundamentals für die Stahlindustrie. Es sei gegenwärtig nicht auszuschliessen, dass der Preistrend bei Stahl sich nach unten gedreht haben könnte, so die Analysten. Noch sei es auch möglich, dass die gegenwärtige Schwäche des Stahlpreises saisonal bedingt sei. Dieses Mal dürfte sich die Nachfrage aus der Automobilindustrie und vom Bausektor aber tatsächlich nicht so rasch erholen, befürchten die Analysten. Das Worst-Case-Szenario wären laut den Analysten ein fallender Stahlpreis und zugleich stabile, hohe Rohstoffpreise. Die Margins der Stahlkocher haben entweder 2007 oder im laufenden Jahr bereits einen Höhepunkt erreicht, ist Sal. Oppenheim überzeugt. Als Toppick führt Sal. Oppenheim jedenfalls die österreichische voestalpine, dies aufgrund der niedrigen Bewertung ihrer Aktien und der Ergebnisstabilität des Konzerns, die auf eine starke Position der voestalpine in Nischenmärkten zurückzuführen sei. Für die Aktien der voestalpine vergibt Sal. Oppenheim als einziges im Stahlsektor ein "Buy". Zuletzt wurde der Fair Value für die Stahlaktien auf 50,40 Euro erhöht. Das ergäbe beträchtliches Kurspotenzial für die Aktie, die bei aktuell um die 36,30 Euro notiert. Die Bewertung der Aktie durch den Markt reflektiere nicht ausreichend die defensive Ausrichtung der Geschäftsbereiche von voestalpine. Das gelte auch für die implementierte Böhler-Uddeholm. Optimistisch ist Sal. Oppenheim für die künftige Ergebnisentwicklung der voestalpine. Die Analysten erwarten EPS von 4,69 Euro für 2008/09, von 5,71 für 2009/10 und 6,51 Euro für 2010/11.
 

 
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