Es liegt ein technisches Kaufsignal vor solange der Markt über dem Gann Bereich bei 5.0525 bleibt. Wenn der Titel weiter steigt könnte der Gann Widerstandsbereich bei 5.3000 (50.00%) oder der Fibonacci Bereich bei 5.3000 (50.00%) schon bald getestet werden.Die Übereinstimmung der Gann und Fibonacci Unterstützungen verstärkt diesen Unterstützungsbereich. Über diesem Bereich liegt ein wichtiger (75.00%) Gann Widerstandsbereich bei 5.5475. - Kurzfristige Marktbeurteilung: Stark steigend - Mittelfristige Marktbeurteilung: Steigend - Vorsicht: Positive Divergenzen - Vorsicht: Negative Momentum Divergenzen - 15 Tage Vola ist Mittel. 200 Tage Vola ist Hoch. - Statistisch positivster Tag der Woche: Do, schwächster Tag: Mo. - Der nächste Fibonacci Stress-Tag ist der 09.May.2013.
Sehe ich auch so und die ANALysten schreiben im BE 2 Tage vor den Zahlen in grosser Schrift Gewinneinbruch von 40% bei der Telekom bla bla bla. Da sieht man wieder wie sehr diese Clowns recht haben.
na vor allem meinen nachbarn wird meine milde etwas überraschen... aber es hätte tatsächlich viel schlimmer kommen können ;-) so weh es mir tut, ich finde auf den ersten blick nichts zum nörgeln, worüber ich nicht schon genörgelt habe.
nö, das ist österreich. da wurden die sparbuchbesitzer bereits um über 10 milliarden euro geschröpft und trauen sich noch immer nicht in den aktienmarkt. die amis und die deutschen sind da definitiv weiter im denken.
Sollte der ATX denn DOW & DAX folgen dann noch mehr. Interessant sind die Pläne der Deutschen Telekom, Automatisch Tempo Trosseln & Preisanhebung ab 2016
Na Voitsi du bist ja ein richtiger Basher und 1 Tag später ein Pusher was diverse Aktien betrifft. Ich hoffe du kennst dich noch aus, wie und bei welchen Aktien du deine Einschätzungen abgibst;)
Na Voitsi du bist ja ein richtiger Basher und 1 Tag später ein Pusher was diverse Aktien betrifft. Ich hoffe du kennst dich noch aus, wie und bei welchen Aktien du deine Einschätzungen abgibst;)
Na Voitsi du bist ja ein richtiger Basher und 1 Tag später ein Pusher was diverse Aktien betrifft. Ich hoffe du kennst dich noch aus, wie und bei welchen Aktien du deine Einschätzungen abgibst;)
nö, nicht ganz richtig. ich kauf immer das was alle gaga finden:-) hab die ta bei 5,7 rausgeschmissen und bin bei den genialen quartalszahlen ganz fett wieder eingestiegen.
Na Voitsi du bist ja ein richtiger Basher und 1 Tag später ein Pusher was diverse Aktien betrifft. Ich hoffe du kennst dich noch aus, wie und bei welchen Aktien du deine Einschätzungen abgibst;)
"Die Telekom-Austria-Tochter M-Tel hat nach Angaben ihres Technik-Chefs Horst Pertl nicht vor, LTE-Lizenzen zu erwerben. Allein im vergangenen Jahr habe M-Tel 70 Mio. Euro in ihr Netz investiert, das weiter ausgebaut werden soll, wird Pertl zitiert. Der bulgarische Markt sei noch nicht reif für LTE, die Nachfrage nach mobilem Breitband-Internet halte sich noch in Grenzen."
Es wäre schön, wenn die ganze Gruppe verzögert die Investitionen in LTE und spart einiges an Geld her bessere Zwecke.
Bisher solcher Anlagen sind nicht möglich zurück zu zahlen ...
Für Bulgarien wird das wohl stimmen. Aber in ÖSTERREICH ist das größte LTE Netz schon ein Prestige sache, geschweige denn das bei diesen schweren Marktsituation ein muss ust
LTE NETZ ist eine große Change für die Mobil Funker (TV, Versicherung zusammen arbeit, uvm.) Diesen SonderServic müsste man sich Finanzlage Abgelten können
Da spielt sich wer gewaltig mit unserer TKA wieder letzter Platz da wird ordentlich im ask hinuntergedrückt, entweder ist das das auschütteln der letzten verbleibenden bagholder oder es ist etwas im Busch.
ATX steigt die letzten 3 Tage und die telekom schmiert alle 3 Tage ab.
Ich weiss es nicht, könnt schon sein, es ist mir nur suspekt wie der Kurs unten gehalten wird, nicht einmal ein kleiner Rebound bei einem ATX von +1% eigentlich dürfte dies der Boden sein aber schau ma mal
hier im forum wollten alle die telekom absaufen sehen. und jetzt steigt das ding schon auf die 5,60. hoffentlich haben die von alpha value nicht recht und wir sehen bald die 7,30!
ich hab nie recht.-)
wollte nur festhalten, dass wenn alle an den untergang glauben es nur aufwärts gehen kann. (alte weststeirische bauernregel)
vielleicht hast ja glück und wir sehen die 6,37 relativ bald.
good luck!
mit "sie" hab ich die alpha analis gemeint ;) 7,30 wär dann auch schon in der nähe von meinem verkaufsziel
aber ja, da stimme ich dir vollkommen zu, wenn alle sagen es geht runter, dann gehts rauf.
feig sein wenn die anderen mutig sind und mutig sein wenn die anderen feig sind :)
Niemand WILL die Telekom absaufen sehen, man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. Es handelt sich um einen riesigen Betrieb, der Tausende von Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt und Existenzen sichert. Hier ganz trivial von einem Untergangswunsch zu sprechen ist völlig deplatziert, und zumindest soweit ich mich an der Diskussion in anderen Threads beteiligt habe, wurde dieser Wunsch auch NIE geäußert.
Meines bescheidenen Wissens nach ging es in erster Linie um die katastrophale finanzielle Verfassung des Unternehmens, und daran ändert sich durch den jüngsten Kursanstieg logischerweise auch nichts. Genauso tut derselbe nichts zur Sache, dass die letzten Zahlen (insbesondere Q4) ein Graus waren und selbst die hauseigenen Umsatzschätzungen für 2013 nichts Gutes erwarten lassen.
Das sind die fundamentals auf der einen Seite. Imho wurde aber nirgends behauptet, dass trotz schlechter Fundamentaldaten nicht auch ein massiver Kursrebound zustande kommen könnte. Man sollte nicht auf diese differenzierte Betrachtungsweise verzichten. Jeder der sich einigermaßen seriös mit dem Wertpapiermarkt beschäftigt weiß dass zumindest kurz- und mittelfristig die Fundamentaldaten nur eine untergeordnete Rolle spielen, sich dafür langfristig gegenüber Psychologie und sonstigen Imponderabilien wie es Kostolany (der Echte) nannte durchsetzen.
Also nochmals zur Klarstellung, weil ich wirklich nicht missverstanden werden möchte: Das Gesudere, was ich in vielfacher Art und Weise zur Telekom abgefeuert habe, hatte nicht den Sinn, das Unternehmen in den Abgrund zu wünschen, sondern sollte einige Fundamentaldaten zur Verfügung stellen bzw aufbereiten, um das Bild, welches sich jeder user hier ohnehin vom Konzern macht, noch etwas abzurunden. Wenn jemand trotz hoher Verschuldung in eine Aktiengesellschaft investiert, geht er ein hohes Risiko (v.a. höheres Risiko als bei einem nicht fremdfinanzierten Unternehmen) ein, welches im Fall, dass er richtig liegt, fürstlich abgegolten wird. Ich bin der Letzte, der jemandem das nicht gönnen würde und hoffe, dass das deutlich genug war.
Untergang war nie die Rede, manche glauben das die TKA von der Börse genommen wird. i din seit 5,99 dabei und bin mir sicher das i mit gewinn aussteige...
du schreibst heute(!) von einer "katastrophalen finanziellen verfassung"; "die letzten zahlen(insbesondere q4) sind ein graus"; "die hauseigenen schätzungen für 2013 lassen nichts gutes erwarten".
ich interpretiere dich so, dass die telekom kurz vor dem absaufen steht. das ist jetzt ein bissl überspitzt, aber trifft -so glaube ich- ganz gut den kern deiner analyse.
beste grüße
ps: wenn ich deine interpretationen nicht immer teilen kann, so schätze ich deine analysen ganz außerordentlich!
@voestler
wenn q1 einigermaßen gut laufen sollte, dann sehen wir die 5,99 schneller als du denkst.
Du kannst mich so interpretieren wie ich es geschrieben habe, nämlich dass die Telekom mE ernsthafte finanzielle Probleme hat - aus mehreren Gründen, die schon mehrfach dargelegt wurden:
-) kurzfristige Verbindlichkeiten höher als kurzfristiges Vermögen
-) sehr tiefe Eigenkapitalquote (und nicht so harmlos wie bei Andritz zB, sondern wirklich durch Finanzschulden bedingt)
-) das EBIT reicht kaum zwei Mal für die Deckung der Zinsen aus, ohne Berücksichtigung der Hybridkapitalzinsen
-) wiederum sinkende Umsätze sogar vom Unternehmen prognostiziert
usw. usf.
Aus diesen Gründen investiere ich persönlich auch nicht in der TKA. Das ist natürlich jedem selbst überlassen, wo er seine hart verdienten Kröten hineinsteckt, ist also Geschmackssache und Erfahrungssache. Ich leugne nicht, dass es zahlreiche Investoren gibt, die mit Engagements in derartigen Unternehmen Berge von Geld verdienen - auch auf lange Sicht.
Abschließend muss ich noch einmal hervorheben, warum ich zuvor den ganzen Sermon von mir gegeben habe: ich habe mich ausschließlich an einem Wort, mein lieber Nachbar, gestoßen, nämlich am "wollen", welches einen Wunsch meinerseits oder anderer Teilnehmer hier implizieren würde, dass die Telekom untergeht. Das ist natürlich nicht zutreffend, und das hat mich eben dazu bewogen, obenstehende und diese Klarstellungen vorzunehmen.
Wie gesagt... abgesehen davon, dass ich keineswegs persönliche Antipathien pflege gegenüber der Telekom und ich nicht möchte dass tausende Menschen ihren Job verlieren, kannst du mich so interpretieren, dass ich die TKA in ernsthaften Schwierigkeiten finanzieller Natur sehe. Wie aber big_mac und andere schon völlig richtig erklärt haben, besteht kaum eine Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens selbst - aufgrund Aktionärsstruktur, Staatsnähe und so weiter. Nichtsdestoweniger KANN (nicht muss) die derzeitige Verfassung sehr gefährlich für die Streubesitzeigner sein bzw. werden, wenn nämlich entgegen der hier vertretenen und erwünschten Positionen auch mal "richtiges" Eigenkapital zugeschossen werden müsste.
"kurz vor dem absaufen" ist ein guter Witz !
Der ist mitten drinnen im Absaufen, der Kurs, so über die letzten 1,2, oder 3 Jahre gesehen - sollte das ausser dem Hobbyanalysten und mir noch keinem hier aufgefallen sein.
Da dem Verbund scheinbar ein ähnliches Schicksal droht: ich bin ja kein großer Fundamentalist, deswegen die frage, ob dort die gleiche Show wie bei der Telekom läuft ? Dividende die sich nicht aus dem Gewinn finanziert ?
Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer.
@big_mac: Lassen wir die Zukunft entscheiden wie es mjt der TKA weiter geht. Ihre Meinung haben wir schon ausreichend zur Kenntnis genommen... , es zwingt sie doch keiner hier zu investieren... , ABER TOD GEGLAUBTE LEBEN LÄNGER ;-)
Beim Verbund fehlt tatsächlich der stabile Boden, und die Branche ist der Willkür der Politik besonders stark ausgesetzt.
Fundamental scheint aber eine Stabilisierung eingetreten zu sein. Allerdings ist die Aktie trotz grauslichem Kursverlauf nicht billig.
Gelegentlich muss man unseren Forums-Chefpusher leicht korrigieren, im Vergleich zur TA -um die Kurve zum Thema zu kratzen- kann man nicht viel gegen ein Engagement sagen.
der verbund ist ein typisches kostolany papier. kaufen, 10 jahre hinlegen und dann nachschauen. da wird net viel schief gehen.
auch die dividende ist nachhaltig und gesichert. das sieht man sehr wohl am ausgewiesenen gewinn.
der kurs ist natürlich ein trauerspiel. viel weiter runter gehts aber nimmer. maximal 15. da kann man dann aber blind kaufen. allein für 2013 wird sich durch den türkei-deal der gewinn fast verdoppeln.
einfaches Bsp mit fiktiven Zahlen für ein ebenso fiktives Unternehmen:
EBITDA: 200 Mio.
Abschreibungen: 200 Mio.
der Einfachheit halber noch die Annahme dass keine Zinsaufwendungen anfallen und der operative Cashflow = EBITDA mit 200 Mio. ausmacht
Tatsächliche CAPEX (capital expenditures): 80 Mio.
ganz offensichtlich wird dieses Unternehmen keinen Gewinn ausweisen... Die Preisfrage lautet nun, ob es vielleicht doch (warum wohl?) eine Dividende ausschütten kann, ohne die "Substanz" zu gefährden?
Das Ganze funktioniert natürlich auch in die andere Richtung...
gut, ein schönes fiktives bsp. - hat mit dem verbund genau was gemein?
eher nix.
also: beim verbund gibts einen gewinn von 389 mio und davon werden 53% als dividende an die aktionäre weitergereicht. absolut solide und nachhaltig(siehe historie). für meinen geschmack könnte die quote ruhig höher liegen.
ps: selbst die telekom hat erkannt, das man nur gewinne ausschütten kann und nicht irgendeinen cashflow ohne langfristig das unternehmen zu gefährden.
Es war nicht ausschließlich auf den Verbund bezogen...
das fiktive Beispiel sollte dir eigentlich zeigen, dass man eben nicht immer den berichteten Gewinn ausschütten kann, sondern dass man die höchstmögliche nachhaltige Dividende aus dem Cashflow sieht bzw. ich als Laie allerhöchstens erahnen kann.
Wenn der Gewinn durch zu niedrige Abschreibungen zu hoch dargestellt wird, soll heißen wenn die tatsächliche Instandhaltung und Erneuerung mehr kostet als durch die Abschreibung fiktiv berücksichtigt wird, kann man trotz satten Gewinnen möglicherweise gar nichts ausschütten. Das ist der Punkt.
Umgekehrt kannst du das Bsp Wienerberger nehmen: wie in allen ein- und uneinschlägigen Medien breitgetreten hat man einen Verlust geschrieben bzw. ausgewiesen. Kommen allein deswegen die 12ct Dividende aus der Substanz? Nein, weil der free cashflow mehr als ausreichend hierfür ist.
Das ganze ist übrigens auch ein Mitgrund dafür, warum ein KGV (meistens) nichts aussagt.
-aus dem cashflow kannst du niemals eine nachhaltige dividende ableiten. wenn du mehr ausschüttest als du gewinne machst, vernichtest du das unternehmen langfristig. ist die dividende höher als der gewinn geht dir dein eigenkapital flöten! die ausgeschüttete dividende bei wienerberger geht ganz klar auf kosten der substanz. das hat ja die telekom jetzt jahrelang vorexerziert. ist ja auch der grund für das von dir so kritisierte geringe eigenkapital der telekom.
-instandhaltungskosten sind aufwendungen die den gewinn minimieren. die abschreibung ist ein zusätzlicher aufwand! sie kann auch niemals geringer sein als der tatsächliche wertverlust. (niederstwertprinzip!)
ad cashflow: ich kopier dir jetzt was aus der wichtigsten Quelle, der englischen Wikipedia zum free cashflow heraus:
"In corporate finance, free cash flow (FCF) is cash flow available for distribution among all the securities holders of an organization. They include equity holders, debt holders, preferred stock holders, convertible security holders, and so on."
Heißt für mich, dass der fcf darüber Aufschluss gibt, wieviele liquide Mittel zB an Aktionäre verteilt werden können.
Meine Formulierung war hinsichtlich "Instandhaltung" etwas ungenau, weil ich eigentlich damit lediglich die Erneuerungsinvestitionen meinte - und das wäre mir neu, dass die den Gewinn ad hoc mindern.
Die sonstigen Instandhaltungsarbeiten, wie zB Reparaturen, die in einem Jahr verbucht werden, mindern natürlich den Gewinn, sind aber auch im Cashflow berücksichtigt (spätestens dann, wenn die Rechnung bezahlt wird)
Nochmal: Der berichtete Gewinn sagt NICHTS darüber aus, ob die Dividende nachhaltig ist! Ausschlaggebend ist, wieviel Geld ich Jahr für Jahr aufwenden muss, damit das Unternehmen mit seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit so bleibt wie es ist.
Was meinst du eigentlich, warum ein zentraler Punkt in der Unternehmensbewertung ein discounted cashflow model ist?
Warum redet Buffett ständig davon, dass man im Prinzip eine Aktie mit einer atypischen Anleihe vergleichen kann? Weil es darum geht, wie viel Geld ich (fiktiv) Jahr für Jahr rausnehmen kann, ohne dass die Substanz (also die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens) beeinträchtigt wird...
frei paraphrasiert auch hier: der FCF gibt Aufschluss darüber, wieviel Geld für Dividenden übrig ist... oder zB für die Rückführung von Verbindlichkeiten da ist
Und schließlich wollen wir das Niederstwertprinzip wohl nicht aus dem Kontext reißen...
du schreibst richtigerweise deine quelle dazu, das englische wiki. und natürlich kann ich meine freien mittel an jedermann verteilen, so wie ich grad lustig bin. langfristig ruiniere ich aber das unternehmen. das eigenkapital schmilzt dahin wie schnee in der frühjahrssonne.
was verstehst du eigentlich unter gewinn?-für mich ist der gewinn nämlich die letzte position in der guv. dh jene position, die übrig bleibt nach allen meinen aufwendungen, zinsen, gewinnrückstellungen,...
von diesem angelsächsischen zeug wie discounted irgendwas, halte ich nicht so viel.
wenn ich einen kredit aufnehme, hab ich auch viel cash in meiner kasse. bin ich aber dadurch wirklich reicher geworden?
bitte lieber skeptiker, was soll sich da nicht ausgehen?
gewinn pro aktie 1,1 euro. dividende 0,6 euro! bleiben immer noch o,5 euro die im unternehmen als sicherheitspolster verbleiben.
Unter Gewinn verstehe ich dasselbe wie du... nur muss man sich eben auch ansehen wie der Gewinn zustande kommt. Dort werden unbare dh nicht zahlungswirksame Aufwendungen auch verbucht, wie eben Abschreibungen, die eben nichts darüber aussagen, wie viel Geld tatsächlich draufgeht um das bereits gekaufte in Schuss zu halten. Diese tatsächlichen Geld verbrauchenden Aufwendungen können entweder höher oder niedriger als die fikiven Abschreibungen sein, mit dem Effekt dass der Gewinn entweder zu hoch oder zu niedrig dargestellt wird.
Zu dem Punkt, dass das EK schmilzt wie Schnee, noch ein Bsp., wiederum fiktiv:
Du fängst als Eishändler ein kleines Geschäft an und bist so motiviert, dass du sogar bilanzierst und nicht nur eine Einnahmen-/Ausgabenrechnung machst:
In Jahr 1 kaufst du dir eine Eisdiele um 200.000 EUR, die wird auf 20 Jahre abgeschrieben, d.h. fiktive Aufwendungen jährlich iHv 10.000 EUR. Du hast alles selbst finanziert. D.h. Aktiva 200.000, Passiva (=EK) ebenfalls 200.000.
Jetzt machst du in Jahr 1 50.000 EUR Umsatz, hast 30.000 EUR Materialaufwand und sonstige Kosten und zusätzlich eben die 20.000 EUR Abschreibungen. Berichteter Gewinn unter dem Strich also eine Schwarze 0. Eigenkapital nach Jahr 1 bleibt bei 200.000 EUR.
Soweit so gut... Jetzt nehmen wir an, dass du ein handwerklich geschicktes Kerlchen bist und alles in deiner Eisdiele selbst reparierst, ab und zu mal musst du natürlich die Eismaschine erneuern, Lämpchen nachkaufen und so weiter ;-) Aber in der Tat schaffst du es, dass du dein Geschäft mit 10.000 EUR tatsächlichen Erneuerungsinvestitionen in Schuss halten kannst. Jetzt ergibt sich erneut die Preisfrage... Wieviel Geld kannst du nach Jahr 1 aus dem Unternehmen herausnehmen?
a) 0 EUR, weil ja kein Gewinn gemacht wurde oder
b) 10.000 EUR, weil dir die tatsächliche Instandhaltung billiger kommt als die unbaren Abschreibungen.
kleiner Tip: die Antwort ist nicht der erste Buchstabe im Alphabet
@Skeptiker: mich würde deine detallierte Sicht der Dinge in Bezug auf die Finanzierung des Verbundes auch interessieren - ich hab nämlich auf den ersten Überblick keine Grausamkeiten gefunden, abgesehen davon dass (einmalig) die kurzfristigen Verbindlichkeiten fast gleich hoch sind wie das kurzfristige Vermögen, wobei allerdings aus dem Assett-Verkauf wohl auch einiges an liquiden Mitteln freigesetzt werden müsste, um diesen faux pas zu korrigieren.
dein bsp ist nicht schlüssig. wie hoch sind die materialaufwendungen im jahr 2? wieder 30 000? wenn ja, hättest einen verlust von 10000 euro gebaut. also antwort a gebe es gar nicht.
in meinem Rechenbeispiel ist natürlich ein Fehler drin, ich wollte zwecks der Didaktik die Eisdiele auf 10 Jahre abschreiben, damit die Abschreibungen fiktiv bei 20.000 EUR sind... sorry, so müsste es also passen
wir nehmen einfach an, dass jedes Jahr dieselben Kosten anfallen, ok?
GuV nach Jahr 1 sieht so aus:
Umsatz 50.000
-Materialaufwand 30.000
-Abschreibung 20.000
= 0
Bilanz nach Jahr 1:
AV: 190.000 (-20.000 Abschr., +10.000 weil Investitionen getätigt wurden)
UV: 10.000 (Mittelzufluss, weil weniger Investition als Abschreibung)
EK weiterhin 200.000
Da man ja die Diele, die halt nur mehr einen BW von 190.000 hat ordentlich gewartet hat, macht man auch in Jahr 2 einen Umsatz von 50.000 - 30.000 Materialaufwand, Abschreibungen sind bei 10% nur mehr 19.000, bleibt im Jahr 2 dann schon ein Gewinn von 1.000 (Steuern bleiben außer Betracht)
Bilanz sieht wie folgt aus nach Jahr 2
AV: 181.000
UV: 20.000
EK 201.000
usw, usf... jetzt mal ohne Entnahmen. Wenn ich jedes Jahr das überflüssige Geld entnehme, hat das überhaupt keinen Einfluss darauf, dass die Eisdiele plötzlich keine Umsätze mehr generiert, weil sie ja gut gewartet wird. Das buchmäßige EK geht natürlich sukzessive zurück, die stillen Reserven werden aber höher, d.h. wenn du die Diele nach 10 Jahren verkaufst (nachdem du bereits 100.000 EUR entnommen hast), wirst du wohl kaum nur den Buchwert bekommen, sondern deutlich mehr (vl im Bereich 150.000 EUR, weil es ja ne pipifeine Eisdiele ist, die anständig in Schuss ist)
jetzt wirds zu kompliziert.
bleiben wir lieber beim ersten bsp. und der frage wieviel ich rausnehmen kann.
entnehmen kann ich alles was in der kasse ist. ist aber die cash entnahme größer als der gewinn, knallt dir die eisdiele langfristig gegen die wand.
voitsberger,
so über den Daumen:
1000 Mio operativer cash flow
750 Mio Abflüsse in Investitionen
macht 250 Mio free cash flow für den Konzern
wenn ich mir ansehe, dass vom Konzernjahresüberschuss ca 1/4 nicht den Aktionären gehört schlussfolgere ich, dass das auch für den cash flow gilt.
Also schütten die ca den vollen free cash flow aus.
Obwohl nur 120 Mio Liquide Mittel per 31.12.2012 in der Kasse liegen, 137 Mio im Jänner als KE in die Türkei Beteiligung geflossen sind, und 2013 rund 500 Mio der Finanzverbindlichkeiten zur Tilgung anstehen.
Nicht besonders schlau.
Aber man möge sich den Mehrjahresvergleich im GB 2012 ansehen, ganz am Anfang.
Ich sehe dort:
Konstante bzw leicht sinkende Umsätze,
sinkende Konzernergebnise
stark sinkendes ROCE
steigende Verschuldung
und eine Überbewertung an der Börse, die sich - richtigerweise - konstant abbaut.
Bei einer EK Rentabilität von 10% würde ich halt nur den Buchwert zahlen, daher EUR 12 als Kursziel
wie gesagt halte ich nicht viel vom cash flow. für mich ist nach guter alter kaufmannstradition allein der gewinn der maßstab!
es werden ca. 208 mio an dividenden ausgeschüttet. sollte sich also ausgehen!
über das kursziel können wir lange diskutieren. da spricht doch einiges auch für deine 12 euro.
also da kann ich nur empfehlen, die alte Kaufmannstradition zu überdenken.
Irgendwie muss ein Unternehmen nämlich auch seine Schulden tilgen.
Beim Verbund nehme ich an, dass die Abschreibungsdauer der Kraftwerke zu lange ist und mit der Realität der erforderlichen Instandhaltungsinvestitionen nicht einher geht.
Sprich der Buchwert der Kraftwerke steigt immer höher und die Ergebnisse bleiben nur bestenfalls gleich.
Das würde zum Bilanzbild passen. EK bleibt konstant und die Schulden steigen, bei schlechteren Ergebnissen.
Aber ich bin kein Verbund - Spezialist, ich hab mir nur kurz den GB 2012 angesehen, da hier laufend über der Verbund gequasselt wird - relativ unfundamentiert, wie ich meine.
"Irgendwie muss ein Unternehmen nämlich auch seine Schulden tilgen."
Nach meiner laienhaften Ansicht wird der Verbund seine derzeitigen Schulden bei Fälligkeit aber nicht aus dem operativen CF tilgen sondern durch neuerliche Fremdfinanzierung - idealtypischerweise mit dem Staat als Aktionär und einer soliden Eigenkapitalquote zu deutlich niedrigeren Zinsen als sie jetzt bezahlen.
Sollte also einem kapitalintensiven Unternehmen wie dem Verbund zu Gute kommen...
Die Zinsdeckungsquote EBIT : Zinsaufwand ist demgegenüber bspw aber wieder ansprechend (900 zu 183)
Ich hab natürlich, mein lieber Skeptiker den gutgemeinten Seitenhieb von wegen unfundamentierter Quasselei ernst genommen ;-)
Was die Umsätze angeht, so ist 2008 ein denkbar schlechter Ausgangspunkt für einen Vergleich, im Zehnjahresvergleich wurde ca eine Verdoppelung erzielt
Die Eigenkapitalquote war schon deutlich schlechter, wie auch die Nettoverschuldung.
Ich habe jedenfalls angefangen, eine Position aufzubauen, ob ich in ein paar Jahren deswegen als noch größerer Vollidiot dastehe, als ich ohnehin bin, wird man sehen ;-)
kann es übrigens auch sein, dass nicht alles was im Investitions-CF unter die 750 Mio fällt, auch CAPEX sind? da sind doch Finanzanlagen und so ein Zeug auch dabei...
Verweigere mich der Apple Sekte ;-) BE könnte auch App für Android bereit stellen... . TV über Internet ist die Zukunft, man kann die Sendungen sehen wann man Zeit hat & relativ günstig jst es auch .
es wird von 1 Mrd. Kreditzusagen gesprochen, nicht dass die ausgeschöpft werden müssten. Der TKA-Anteil für die Frequenzen beträgt etwas mehr als 240 Mio. EUR
Nachdem plötzlich 4 (A1 = TELEKOM, T-Mobil, drei "3" & TELE2) Bieter statt 3 für die LTE Frequenzen gibt.
Könnten die Preise steigen.
&
doch wieder 4 Mobilfunker in Österreich geben
es steht aber auch die Befürchtung zur Debatte, dass sich beispielsweise ein subventionierter Konzern wie Hutchinson-Drei liebend gern auf einen Wettbewerb mit der taumelnden Telekom fürs LTE-Business einlassen werden - und wahrscheinlich den längeren Atem haben
Es gibt in Österreich eine Telekommunikation Kontroll Organ. Die "TKA" baut ihre Netze groß Räumig aus, während die anderen nur in Ballungsräumen Investieren... Für "3" bzw. ihren Mutter Konzern ist Österreich nur ein kleiner Markt. Der neue T-Mobil Chef (wo TELERI G) dazugehört sagte das die Talsohle der "billign" sei durch Schritten. Auch hat sich das Geschäft verändert! Wenn man Endkunden fragt für was sie Handy an Meisten brauchen: 1.Musik... 4.Internet... 7.Telefonieren... 9.SMS. ALSO Daten Übertragung & das schnell ist die Zukunft. Und da ist die TKA am besten Aufgestellt (TV, I-NET)
Es gibt in Österreich eine Telekommunikation Kontroll Organ. Die "TKA" baut ihre Netze groß Räumig aus, während die anderen nur in Ballungsräumen Investieren... Für "3" bzw. ihren Mutter Konzern ist Österreich nur ein kleiner Markt. Der neue T-Mobil Chef (wo TELERI G) dazugehört sagte das die Talsohle der "billign" sei durch Schritten. Auch hat sich das Geschäft verändert! Wenn man Endkunden fragt für was sie Handy an Meisten brauchen: 1.Musik... 4.Internet... 7.Telefonieren... 9.SMS. ALSO Daten Übertragung & das schnell ist die Zukunft. Und da ist die TKA am besten Aufgestellt (TV, I-NET)
ja mein lieber LASKler, ich denke wir sind uns einig, dass das Unternehmen, was die Technologie und den Netzausbau betrifft, ganz gut unterwegs ist - mW habe ich in diese Richtung auch nie was gegenteiliges behauptet.
Unsere Wege trennen sich an einem anderen Punkt: diese technologische Entwicklung muss so finanziert werden bzw. finanzierbar sein, dass für die Aktionäre ein angemessener Teil übrig bleibt, sonst macht es keinen Sinn Aktien von dieser Bude zu kaufen. Und hier bin ich eben skeptisch.
Stell dir vor, was das mittelfristig für die Schuldentilgungslast der TKA bedeutet, wenn sie jetzt solche Schuldenberge anhäufen und in einigen Jahren vielleicht die Zinsen wieder höher sind?
Ich kann es nur nochmals hervorheben: auch die OMV ist ein Betrieb mit Staatsbeteiligung, wo nicht immer jeder Cent der angeblich Gewinn gemacht wurde, dem Aktionär entweder über Dividenden oder Buchwertsteigerungen zu Gute kommt, sondern irgendwo im "System" versickert.
Aber zumindest in einem Punkt der Managementqualität unterscheiden sich die Staatsläden voneinander: die OMV hat eine solide(re) Bilanz und eine akzeptable Eigenkapitalquote, kann sich dementsprechend derzeit spottbillig refinanzieren, und zwar zu Fixzinsen über 10 Jahre oder noch länger. Demgegenüber hat die Telekom in einem historischen Zinstief, wo alles über 2 Prozent Verzinsung sofort zehnfach überzeichnet ist, eine Hybridanleihe hinausgeschmissen, die fast 6 Prozent kostet.
Telekom hat Probleme, darum auch der Kurs. Aber die sollten in griff zu bekommen sein bzw. sind im Griff. LTE wird für die nächsten Jahre das Ultimative sein. Das werden sich die Anbieter bezahlen lassen (müssen). Da auch die Konkurrenz das ein Schweine Geld kostet. Und genau das wird die Chance für die Telekom. Auch bei denn "korrupten" Staat Unternehmen muss ich Dir für die Vergangenheit recht geben ABER nach dem Telekom Prozess, werden ALLE Aktion genau unter die Lupe genommen. Das alles spricht für die TELEKOM. Auch wird SLIM ein Auge darauf werfen das es Solide geführt wird, da er bald im Heimmarkt gestutzt wird.
Credit Suisse hebt Gewinnschätzung für Telekom Austria
25. März 2013, 13:11
Wien - Die Analysten der Credit Suisse haben ihre Gewinnschätzungen für die Papiere der Telekom Austria angehoben. Das Votum blieb dagegen unverändert bei "Neutral" und auch ihr Kursziel beließen die Experten bei 6,50 Euro.
Die Spezialisten der Credit Suisse haben ihre Prognosen für das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) für die Jahre 2013 bis 2015 angehoben. Sie erwarten derzeit keinen weiteren Preisverfall in der Mobiltelefonie-Sparte für Österreich und sehen sogar etwas Spielraum für konstante Preissteigerungen in der Festnetz-Telefonie. Als weiterhin schwach betrachten die Analysten jedoch die Entwicklung der Märkte in der CEE-Region, vor allen im Kroatien und Bulgarien.
Beim Gewinn je Aktie erwarten die Credit Suisse-Experten nun 0,36 (zuvor: 0,32) Euro für 2013, sowie 0,46 (0,41) bzw. 0,48 (0,43) Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich für den Zeitraum von 2013 bis 2015 auf jeweils 0,05 Euro. (APA, 25.3.2013)
die gewinnschätzungen führen dann zu kgv`s von ca 15 bis 11. billig? oder gibt`s da noch spielraum nach unten?
ich sag: unter 4 kann man positionen aufbauen. über 5 muss nicht sein.
und im herbst droht immer noch die frequenzversteigerung bei einer sehr mauen eigenkapitalquote.
Stimmt,aber nun denke ich auch das der Kurs weiter hinuntergeht und es ein neues alltime low geben wird,obwohl jetzt eigentlich einer kleiner rebound kommen müsste,bin ich mit kleiner short posi bei 5,05 drinnen schaun ma mal was geht.