Technisch liegt ein Kaufsignal vor aber der Gann Widerstandsbereich bei 2.6600 (87.50%) sowie der Fibonacci Bereich bei 2.5890 (76.40%) sollten genau beobachtet werden.. Über diesem Bereich liegt ein wichtiger (100.00%) Fibonacci Widerstandsbereich bei 2.7400. - Kurzfristige Marktbeurteilung: Steigend - Mittelfristige Marktbeurteilung: Stark steigend - 15 Tage Vola ist Tief. 200 Tage Vola ist Tief. - Statistisch positivster Tag der Woche: Mo, schwächster Tag: Fr. - Apr. Vola ist durchschnittlich 50% höher als in anderen Monaten. - Der nächste Fibonacci Stress-Tag ist der 26.Apr.2010. - Der Abwärts trend wurde vor ein paar Tagen durchbrochen.
Auch einige Medienmacher müssen sich mit dem Erbe aus der Ära Petrikovics herumschlagen.
Die Finalisierung der Constantia-Bank-Übernahme soll im April erfolgen. Alain de Krassny, seine Frau und Hans Peter Haselsteiner werden erleichtert sein, wenn dieser Schritt endlich über die Bühne ist. Denn bis zum Closing besteht für ihre Semper Constantia immer noch ein gewisses Risiko. Und zwar deswegen, weil die Abwicklung der „Constantia alt“ – jener übrig gebliebenen Hülle, die den Bankbetrieb verkauft hat und jetzt unter dem Namen Aviso firmiert – noch immer nicht abgeschlossen ist.
Solange dort ein Bedrohungspotenzial besteht, könnte auch die Semper Constantia betroffen sein. Zumal die neue Bank einen Teil ihrer Liquidität bei der Aviso angelegt hat und auf dieses Geld angewiesen ist.
Die Aviso („Constantia alt“) ist der zentrale Punkt im seit Monaten dauernden Ringen um einen Vergleich zwischen der früheren Bank-Eigentümerin Christine de Castelbajac und der Immofinanz-Gruppe. Es geht um Schadenersatz für die über 500 Millionen Euro Immoeast-Geld, die Ex-Bankchef Karl Petrikovics verspekuliert hat.
Als Teil der Wiedergutmachung soll die Aviso samt ihrem Restvermögen und den Risken an die Immofinanz übertragen werden. Aber das spießt sich: Erstens wollte Eduard Zehetner, der Chef der Immofinanz, nur einen Euro dafür zahlen. Die Eigentümer – nach der Notrettung 2008 ein heimisches Bankenkonsortium – wollen aber mindestens vier Millionen Euro. Zweitens müsste die Aviso vor dem Deal ihre Banklizenz zurücklegen.
Dafür müssen aber wiederum eine Handvoll verbliebener Kunden, die nicht in die Semper Constantia mitgehen wollten, zuerst ihre Geschäfte abziehen.
Einer ist etwa Stanislaus Turnauer, der Neffe von Christine de Castelbajac. Einer anderer ist Ex-Werbeguru Hans Schmid. Auch die Brüder Wolfgang und Helmuth Fellner, über Stiftungen die Eigentümer der Tageszeitung „Österreich“, sind Klienten. Ein paar ihrer Gesellschaften wie Ypsilon Immobilenvermietung oder Media Invest „Österreich“ GmbH haben bei der Aviso laut Verhandlerkreisen noch Kredite über mehr als 20 Millionen Euro. In einem Termin in dieser Woche wurde Helmuth Fellner von der Bank aufgefordert, die Darlehen zu einem anderen Institut zu übertragen oder zurückzuzahlen.
Das Problem für die Fellners, die keine offizielle Stellungnahme abgeben wollten: Sie haben von Petrikovics einen super Zinssatz von lediglich 35 Basispunkten (0,35 Prozent) über dem Leitzins erhalten. Bei einem anderen Institut müssten sie wohl um die 200 Basispunkte zahlen: ein Unterschied, der ins Geld geht. Der Vorschlag, der jetzt auf dem Tisch liegt: Sie tragen einen Teil der Zinsdifferenz selbst, einen Teil begleicht die „Constantia alt“.
Geld investiert. Im Gegenzug könnten die Zeitungsmacher von dem angepeilten Constantia-Vergleich auch profitieren. Ein Punkt dabei ist, dass die Immofinanz bei Übernahme der Aviso rund 50 Millionen sogenanntes Ergänzungskapital garantieren soll, das Petrikovics bei privaten Investoren für die Bank gesammelt hat – und das noch dort liegt. Wie es aussieht, wird die Immofinanz-Gruppe zumindest ihre eigenen Forderungen gegenüber der Aviso nachrangig stellen, was die Rückzahlung des Ergänzungskapitals, das auch die Fellners gezeichnet haben, quasi sicherstellt.
Auch ein anderer Medienmacher ist derzeit dabei, seine Geschäfte, die er in der Petrikovics-Ära mit der Constantia machte, neu zu ordnen. Georg Wailand, der stellvertretende Chefredakteur der „Kronen Zeitung“, hat in diverse Bauherrenmodelle investiert. Die wurden – zusammen mit vielen anderen – nach dem Zusammenbruch der Bank an Castelbajacs Holding Constantia BV übertragen und sollen jetzt ebenfalls als Schadenersatz an die Immofinanz gehen. Wailand: „Ich strukturiere die Beteilungen gerade um, was kein Problem sein wird, weil es sich um gute Objekte handelt.“
Wobei ich sicher bin, dass es an der Frage 4 Mio Euro oder 1 Euro für die Bad Bank nicht scheitern wird. Diese Differenz ist zu klein in Relation zum gesamten Vergleich, als dass eine der Seiten nun deshalb prozessieren wird.
Gibt es Informationen, Aufzeichnungen wie oft in der Vergangenheit an einen sogenannten Hexensabbat die Börsen im Plus bzw. im Minus geschlossen haben?
Die letzten Male waren doch immer Verluste zu beobachten oder liege ich hier falsch> wäre fürs nä. Mal von Bedeutung? Könnte man vorzeitig aussteigen und dann wieder rein........
Nein, da liegst du richtig, die letzten male rutschten wir immer verstärkt ins minus, was aber nicht zwingend heißt, dass das immer der fall sein werd, deswegen wiurde die iia aucht die letzten tage in die höhe getrieben. Brauchst dir gestern nur mal die sa bei der ersten bank anzuschauen, was da abgegangen ist..... fakt ist eins, nächste woche wir die iea präsentieren, dann sehn wir mal weiter... wünsch euch ein schönes und erholsames wochenende
warum ist in österreich der abschlag noch immer so groß, hängt das mit den ost-investitionen zusammen, aber auch die immos die nicht im osten investiert sind haben einen großen abschlag, warum ist er im übrigen europäischen raum 10 % und bei uns 50 %, welch erklärung habt ihr dafür??
Ja, vermutlich die Ost-Exposition sowie die Skandale um IIA und MEL.
Ersteres wird meines Erachtens als zu groß eingeschätzt und könnte in ein oder zwei Jahren sogar wieder ein großer Vorteil sein. Zweiteres ist zum Glück Geschichte. Vor allem bei IIA können wir mit dem Management extrem zufrieden sein. Da wurde viel geleistet, um die Restrukturierung auf die Beine zu stellen.
Noch etwas in eigener Sache, weil dieser Thread ein hervorragendes positives Beispiel ist.
Nicht nur aufgrund der letzten Tage, aber doch ausgelöst durch dieselben, ist mir klargeworden, dass ich im IIA-Forum nicht mehr alles lesen kann und will.
Ich möchte daher bitten, dass jene, die fundamentale und informative Betrachtungen und/oder News publizieren resp. diskutieren wollen, nicht zögern, dazu kurzerhand einen eigenen Thread in ihrem Namen und mit passendem und interessantem Titel zu erstellen.
Ich werde die anderen Threads nicht nur weiterhin nicht kommentieren, sondern gar nicht mehr lesen -- und würde mich freuen, dennoch nicht ganz den Anschluss zu verlieren.
Daher meine kleine Bitte, wichtige Erkenntnisse und News nicht zu begraben, sondern leicht auffindbar zu halten.
Das Zitat im Artikel "Der gemeinsame NAV wird bei etwa 5,0 Euro liegen, selbst wenn ich einen Abschlag von 25 Prozent einrechne, sind das vier Euro - jetzt kostete die Aktie rund 2,6." könnte wortwörtlich von mir sein. :-)
Nochmal konkret zu Astras Frage: Vielleicht kann es man konkret so verstehen. Die Immofinanz ist in Österreich das Leitunternehmen der Immobranche. Sie kam an den Rand des Ruins und des Zusammenbruchs. Das hat viel Vertrauen zerstört.
Und nun braucht das Aufholen Richtung NAV (oder 80% davon) dann halt seine Zeit. Österreich hat international wohl viel von seinem Ruf verloren und das zeigt sich jetzt in größer Trägheit beim Normalisierungsprozess.
Denke aber wenn die Fusion vollendet und neue Projekte Geld einbringen werden wir auch min. 80% vom NAV erreichen und die anderen Immos mitziehen den als eines der 10 Größten Immo-Unternehmen in Europa kann man schon ganz schön was bewegen.
Was auch noch sehr Spannend wir ist welche Richtung die neue IIA Group einschlägt.
Da ja ein Großteil (ca.1Mill) der alten Liegenschaften verkauft werden sollen.
Würde mal sagen der NAV ist bis Jahres Ende bei 5,5-5,8€ vorausgesetzt die KE kommt nicht, was ich aber eher nicht denke.
Aber ein NAV von 5,5€ sollte bis Jahresende auch mit KE möglich sein.
Ich meine es hat überwiegend mit dem CEE und SEE Bereich zu tun. Hier brauchen wir ein paar große lead Transaktionen, die zeigen, dass in diesen Bereich wieder Kapital zufließt. Dann kommt das Vertrauen in die österreichischen Immo Aktien zurück.
Speziell für die IIA Gruppe würde ich erwarten, dass nach der Fusion wieder Zeit ist für internationale Roadshows ist, die dann Kapital in die Aktie fließen lassen.
Nicht nur in D, auch bei uns wird das Neubauvolumen sehr klein bleiben, bzw. der Nachfrage hinten nachhinken. An sich ist das für Immos sehr gut.
Den NAV wird dennoch auf Jahre hinaus niemand bezahlen. das Vertrauen in Österreichs Finanzmarkt ist auf Jahrzehnte hinaus ruiniert. Dazu trägt das Freunderlsystem ebenso bei, wie eine nicht existente FMA, mutmaßlich korrupte Politiker sowie mutmaßlich kriminelle Führungspersönlichkeiten diverser AG's und eine völlig verlotterte Justiz bei.
Allerdings wird - je nach CashFlow - auch die Aktie anziehen. Woher der CF aber kommen soll, wenn man die Immos verhökern will, ist mir unklar...
Einerseits wird das Einstellen/Verschieben fast aller Projekte in den Jahren 2008/09/10 zu einem absoluten Anbietermarkt führen sobald die Wirtschaft wieder zulegt.
Das bedeutet stark steigende Mieten. Diese Mietsituation wird je nach Markt in 2011 ff gesehen. Durch die steigenden Mieten werden die Preise für Objekte ebenfalls steigen - verstärkt wird dieser Effekt durch die sinkenden Renditen, was ebenfalls zu eine Steigerung der Objektpreise führt. Das funktioniert so lange, als zuviel Kapital in dieses Segement fließt und zuviele Objekte projektiert werden. Das führt dann wieder zu einem Überangebot von Flächen, der Leerstand steigt, die Mieten sinken usw, usf.
Das ist ein normaler Zyklus in der Immobilienlandschaft und der dauert im Regelfall so um die 7 Jahre. Sprich wenn keine besonderen Umstände eintreten wäre ein Ausstieg im Jahr 2017 anzudenken.:)
ich sehr den aspekt vom j.k.invest als interessant " Was auch noch sehr Spannend wir ist welche Richtung die neue IIA Group einschlägt.
Da ja ein Großteil (ca.1Mill) der alten Liegenschaften verkauft werden sollen"
wir gehen alle von der derzeitigen lage aus und den möglichen zahlen die nächste woche heraus kommen,
dieser angekündigte große verkauf ist " terra incognita", es ist mir klar, daß er nicht schnell und plötzlich passieren wird aber den umfang finde ich sehr groß
Im Sinne einer vernünftigen shareholder value Strategie ist eine buy and hold Strategie sowieso überholt.
Es gibt für jede Immobilie so etwas wie einen idealen exit Zeitpunkt.
Das hängt einerseits mit dem oben erwähnten Zyklus zusammen, andererseits mit den direkten der Immobilie zuordenbaren Faktoren wie Mietstruktur, Alter, Instandhaltungsbedarf bis hin zur Notwendigkeit einer Totalsanierung.
Was ich damit sagen will ist, dass das Vorhaben der IIA Immobilien zu veräußern durchaus sinnvoll sein kann. Wir tauschen damit Immobilien am Zenit des Wertes gegen solche aus der Projektpipeline mit hohem Wertsteigerungspotential.
Was sind eure NAV- und Börsenkurserwartungen für Ende 2010?
Ich rechne mit einem NAV von 5,2 bis 5,5 wenn keine KE kommt, und etwa 4,9 bis 5,2, wenn eine KE kommt. Eine KE würde dem NAV wahrscheinlich rund 30 Cent pro Aktie kosten. Plus/minus ein paar Cent.
Der Kurs sollte sollte meines Erachtens irgendwo zwischen bei rund 75% des des NAV sein, dh. bei etwa 3,5 bis 4,0 Euro.
Ich glaube, dass wir uns bei den NAV-Einschätzungen alle _halbwegs_ einig sind. Da gibt meines Erachtens keinen allzu großen Spielraum. Die Steigerung sollte rund 10 Cent pro Quartal sein, vielleicht etwas mehr oder weniger. Und die rund 30 Cent Verwässerung durch die KE kann man ausrechnen.
Welche Gründe könnten dafür sprechen, dass die IIA bei rund 50% des NAV steckenbleiben könnte? (Ist keine rhetorische Frage.)
bzgl. NAV - stimmt.
Da ist der Spielraum nicht sehr groß.
Denke aber - wie ich schon geschriebn habe - die 5 zu sehen würde psychologisch ganz gut tun..
bzgl. Annäherung an den NAV - würde ich das aber etwas vorsichtiger sehen.
Denke, dass wir an die 80% herankommen bräuchte es noch einige 'Vertrauensbeweise'...
aber 70% (das wären bei nav5 immerhin 3,5..) scheint meines Erachtens durchaus drinnen zu sein.. (so wie ein Kursziel - in den nächsten 12 Monaten..)
die frage vom quant "Welche Gründe könnten dafür sprechen, dass die IIA bei rund 50% des NAV steckenbleiben könnte? (Ist keine rhetorische Frage.) "
habt ihr zum teil oben selber geantwortet,
ich denke, es geht nicht nur um das vertrauen zur iia,
es müßte sich generell der abschlag zum nav, auch bei den anderen österreichischen immos verringern, vielleicht hängt das mit der erholung der verhältnisse im osten zusammen und dies könnte noch locker 2 jahre dauern.
auch mit einer ke glaube ich daß heuer noch ein plus von 30% drinnen sein müßte
ihr seid optimistischer, finde ich schön, wahrscheinlich erwartet ihr eine rasche weiterentwicklung nach der fusion