Es wäre ein zweites Börsenlisting zum Beispiel in Warschau (siehe Atrium) sicherlich zu überlegen bzw. meiner Meinung nach anzustreben, den in Wien nimmt die tägliche Liquidität ab.
... läuft ..., ja am stand- einfach erbärmlich! wie ich schon oft gesagt habe, das papierdl interessiert niemanden mehr. immer mehr wird deutlich, absoluter schrott. wo sind denn die hochjubler geblieben? sprache verschlagen? natürlich, liebe hochjubler ... alles idioten, die diese völlig unterbewertete aktie nicht in ihre depots schaufeln ...
natürlich bin ich nicht zufrieden! aber im ATX findest auch kein besseres investment. somit macht es auch keinen sinn, ständig auf der imfi rumzuhacken - auch nicht im Suff...
Lieber wiwiwi ... gestern hast du über die IIA geschimpft und heute ist sie gleich etwas rauf - mach ruhig weiter.
Was ich noch sagen will .... der ATX hat im vergleich zum vorjahr fast 30% abgegeben .... die IIA hingegen nur 20% ... die IIA hat den ATX sozusagen ausperformert. Das der ATX so schlecht dasteht begründet sich in dem vermeintlich gefährlichen Osteuropaengagement vieler ATX Unternehmen (Erste, RI, IIA, Wienerberger, OMV ...) dazu kam noch die Wertpapierkest und ein seit 2007 anhaltender Abwärtstrend ... dem kann sich (ausser Andritz) nichts entziehen. Man kann eigentlich nur hoffen dass die Eurozone nicht zerfällt und sich der ATX endlich dem Abwärtstrend entziehen kann.
du hast zwar recht mit dem ATX "ausperformt" - jedoch ergibt sich daraus kein Qualitätsanspruch denn auch RHI - TKA - STR - OMV - SBO - POST - und natürlich deine AND trifft das ebenso zu. CA - Immo ist auch als Immowert wie eine Bank unters Messer gekommen.
Mit dem Abwärtstrend geh ich mit dir konform - glaube aber eine Zeit wie von 2002 - 2007 nicht mehr zu erleben.
Vielleicht du weil du jünger bist.
Die goldenen Zeiten der achtziger Jahre werden so schnell nicht wieder kommen, ich denke überhaupt nicht, denn heute ist alles bis ins kleinste geregelt und eine "Reichwerden " nicht mehr möglich, entweder du bist gestopft von zuhause oder du gewinnst im Lotto, aus basta.
stcorona ... ja stimme dir zu .... der etwas bessere Verlauf (als der Gesamtmarkt) sagt gar nichts aus. Aber eines ist sicher, der ATX wird dem 2007er Abwärtstrend nicht ewig folgen (können). Ich habe mir das "weekly" vom erste research angesehen. Und Schultes wurde interviewt - er sieht den Chart auch nicht mehr so negativ ... speziell die 2020 Punkte haben gehalten. Ich nehme an du hast das Video schon gesehen
Schultes negiert sogar "Sell in May and go away". Wenn es dem ATX gelingen sollte den 2007er Abwärtstrend zu verlassen und er auf den DAX aufholen würde ... da sollte schon einiges nach oben möglich sein. Aber am besten jetzt noch nicht groß reden ... der ATX tickt vielleicht etwas anders. So eine epoche wie 2002-2007 wird es ohnehin nicht mehr geben. Momentan steht der ATX bei gut 2100 Punkten und der Chart hellt sich auf.
Das einzige was mich etwas bedrückt ist Spanien ... und dann natürlich Frankreich (Monsieur Hollande) - aber ich hoffe doch dass Sarkozy (so arrogant er auch erscheinen mag) gewinnen wird, weil Hollande ist einfach unberechenbar - bei Sarkozy weis man wenigstens wie der Hase läuft.
Die IIA hat sich zumindest immer bei etwa 2,60 gehalten - quasi eine Unterstützung aufgebaut.
Lassen wir mal den Wonnemonat Mai ins Land ziehen ... so schlimm wie 2011 wirds nicht werden.
ERSTE - Research ist sehr einfach gestrickt - Schultes hat schon viel heuer gesagt und kämpft auch um seinen A T X.
meine sicht der dinge:
1) die US retails meiden europ. Märkte, jedoch sind die Spezialsten, die Zocker und Instos sehr wohl keine Kostverächter und sind zu Rallyanfang in die europ. Märkte gegangen, vor allem als Opfer der DAX. Die frage war aber für diese trader, wann also raus.
2) Nach ausreichender Propagierung des "decouplings" war klar, dass der vergleichbare Abstand zwischen den Indices immer größer werden musste um diese ziel zu erreichen. Der zuletzt starke Abfall des DAX (ich schrieb damals vor Tagen, dass die Deutschen kaum ihren DAX selber ruinieren...) auf
64xx Punkte war so ein Fall wo ich denke, die Amis haben da entscheidend mitverkauft. Der DAX hat super werte die man immer an einem Boden kaufen kann und das haben die sicher getan...
3) Der ATX wird in so einem Umfeld hin un hergerissen und
wenn man am Fr zuletzt das Volumen bei er RBI hernimmt per
17,20 Uhr mit 95.000 Stk, das sagt alles....
Sicher hat die RBI, laut Schultes letzte Wo zweistellig zugenommen, genau 9,99 % aufgerundet also 10 % was aber bei solchen Volumina nichts aussagt. Wir beide wissen, dass an besagtem Fr. die Eröffnug mit 5,5 % minus abging.
Freilich sind da die Zocker mit Auffangorders und bottom fishings da, aber das agt nichts über den derzeitigen Kurs aus.
4) Das Ziel dürfte beim DOW der Widerstand bei 13 600 sein
korrelativ gesehen mit einem DAX on unter 7000. Den Index schlägt es a laufend letzte Wo auf die 6666 (6660-6600) zurück, egal wohin er steigt. Die CT scheint ausser Kraft gesetzt, sonst hätte die Reise weiter unter 6500 gehen müssen. Ein derartiger Durchzug über die 6800 war derart unwahrscheinlich, dass es viele wieder am falschen Fuß erwischte.
5) Der S&P tänzelt zwischen der 1360 und 1400 - als überschaubare chartgrenze
6) Wechselt man kurz zum penunce thread und liest sich die Tatsachen über Europa durch, kann man nicht an höhere Kurse im ATX denken un die 2100 als Widerstand besteht also zu recht. In den nächsten 2 Wo wir die 2000/2020 sicher nochmals getestet wenn nicht unterschritten
7) Ich ermute, dass bevor die "election" in die heiße Phase geht der DOW mal von einem leicht höherem Niveau (as of late) zu einem Rücksetzer kommt in die Gegend von 12 200-12 500 also rund um die 1 0 0 0 Punkte, bevor er Richtung yearend wieder "gleichzieht" - was heißt, keine höheren Kurse in 2012 mehr als die bald noch kommenden -
Dazu bietet sich der Sommer an und der letzte, eher stille Monat des Q 2.
8) Die franz. Wahlen, die Abwägung der span. Agenda
die nächsten Freitag sehr hoch gewogenen US- AM Daten
und verschiedene vielleicht alarmierende Auctions in den PIS
werden die trigger sein.
9) Meine Angst besteht in dem kommenden ATX-Tal bei einem DOW - Rücksetzer, was mit Sicherheit den Index i#unter 2000 in die Nähe von oder unter 1800 bringt.
10) Wer hätte das vor 3 Jahren gedacht, dass die Summe des Zuwachses vom Krisen-low beim ATX kaum mehr als 350 Punkte betragen würde, nach dem er 3500 verloren hat ?
n i e m a n d, siehe die vielen werte angefangen von der WIE
mit der euphorischen KE mit 10 euro und Wunschkursen von 25 die niemals mehr erreicht werden, (Reverse-split ausgenommen) so gesehen ist eine IIA ja echt am Stockerl gelandet und eine saftige Zehetner DIV gibts als Trostpflaster im ATX drauf.
Das war das Drama des ATX (ohne Hinzuziehung des Ostproblems) Besehe ich mir den Zustand der Span. Banken, deren Immobiliemarkt, die dadurch geschundenen mittellosen Investoren, die in Summe fehlen und die Arbeitslsoenquote (beschönigte 25 % - Insider rechnen mit einem echten Drittel)
und die daraus erwachsene Aussichtslosigkeit für Spanien und Europa, kann man getrost den Vorhang zuziehen und sagen "das wars". Will die EU mit Spanien ebenfalls davonkommen, ob mit oder ohne Hollande wird der Schirm niedergebrannt sein und die EU ewig in den Klauen der FED
enden. Das wir der eigentliche Weltuntergang 2012 sein.
Die Amerikaner wissen das, obwohl sie selbst am Ende sind
und haben das zur Strategie erhoben ein totes ausgebranntes Europa vor sich her zu treiben von den Zinsen und den guten europ. Industriewerten Substanz abzuziehen.
Die Sonne scheint zwar - aber wie lange noch - auf an die alte Donau und rein ins Wasser und nachher zum Hofbauer auf ein Krügerl....
Spaniens Daten sind schon erschreckend .... aber Spanien hatte schon immer eine sehr hohe Arbeitslosenzahl, erst durch den Immoboom 2000-2007 gab es eine niedrige arbeitslosenzahl .. klar vor 2000 (1998) waren die spanier nicht beim euro und konnten tun und lassen was sie wollten.
Wenn die EZB die span. Banken direkte Hilfe leistet, könnte man irgendwie über die Runden kommen - wäre vielleicht eine Lösung die die Märkte sogar ohne Panik wegstecken könnten.
Spanien hat aber gerade mal 70% staatsverschuldung ... und da hat ein Hollande schon recht wenn er sagt: Es braucht mehr Stimuli in Europa. (Und das sagt auch Nobelpreisträger Stiglitz (Europa spart sich zu Tode). Vielleicht wäre gerade ein Hollande als neues franz. staatsoberhaupt die Lösung - Hollande will ja dass sich die EZB nicht nur der Stabilität widmet - man braucht auch Wachstum. Ideal wäre dazu eine Abwahl von Merkel (und ein typ eines Lafontaine kommt ans ruder) .... quasi ein doppelschlag ... die Linken könnten endlich den DrecksNeoliberalismus etwas abdrehen und gleichzeitig die Wirtschaft ankurbeln ... was ist den dabei wenn die Staatsverschuldung ansteigt ? - es kommt halt darauf an was man mit dem Geld macht ( http://www.profil.at/articles/1... )
Ich glaube die Frankreichwahlen fördern eine konstruktive Diskussion - die Wahlen könnten Europa stärken - egal ob ein Sarkozy oder ein Hollande gewinnt. Wobei den Linken traue ich nicht so ganz, man denke an Dominique Strauss-Kahn, der die Schuld, dass er über das Zimmermädchen gekracht ist jetzt bei Sarko sieht.
Der nun kommende Mai wird jedenfalls entscheidend sein wie es bis September weitergeht ... in ein paar wochen sind wir klüger.
@ klondikekid - abseits von Traumüller und Co.....
Warum ist die Arbeitslosigkeit von 25 % in ES so hoch (Jugend - 50%) ? Warum ist die 10 YGB bei 7 % - einem level bei oder an dem P und GR in die bailout Spur wechseln mussten ?:
Die Ursache ist die real estate bubble im Ausmaß von doppelt so hohen Zahlen wie damals in der USA. Die Bevolkerung nahm in 2000-2007 um 12 % auf 46 Millionen zu, da immer mehr Zuwanderer in die Bauswirtschaft und Immobranche kamen. Tagesbeschäftigte verließen ihre jobs und Studenten die Unis um ins Immogeschäft einzusteigen. In ES gibt es 2 Kategorien von Banken, die Großbanken wie Santander oder BBV0 und die zahlreichen "saving banks" (Bausparkassen) wie die US Fanny und Freddy - in jedem kleinem Ort an der Ecke - die CAJAS oder katalanisch CAIXAS. Während die Großbanken 2007 die Reißleine zogen gingen die CAJAS noch bis 2009 " a l l i n".
Die EKapitalanforderungen (deadline 11/2011 , 8 %) brachten die Zahl der Cajas von 45 auf 17 herunter. Der Zuwachs der Bevölkerung durch den Bauboom und der durch die Krise verursachte Wegfall an Arbeitskräften im Immoumfeld, Bau, Vermietung, Verkauf, Erhaltung, und der uneinbringlichen offenen Krediten durch Leerstehung, nutzloses Verkommen ganzer Vororte, Küsten und Landstriche, verursachten eine 3 mal ärgere Situation wie damals in Amerika, die nunmehr auf Spanien und damit auf die EU zukommt. Alleine im März mussten span. Banken von der EZB doppelt soviel als im Februar aufnehmen (über 300 Milliarden und damit mehr als 30 % der Gesamtsumme an die EU )...
Die daraus resultierende Arbeitslosigkeit 25% und 50% Jugendarbeitslosigkeit in Verbindung mit der horrenden Situation der Banken (nicht der Großbaken, aber der Cajas...)
ergibt ein unlösbares Ragout und wird den Rest von 2012 den Markt mehr als alles andere belasten. Der Startknopf ist gedrückt und die Ruhezeit vorbei, mit 7 % der 10 YGB sind die Würfel gefallen und eine Bankenrettung in Spanien unumgänglich, egal wer in F Präsident wird, vollkommen nebensächlich, das ist in 2 Markttagen gegessen. Falls die Gemeinshaft den Schirm nochmal ums Doppelte aufstocken kann und das ohne Zögern und bald ist es um EU geschehen, der point of no return durh die spanische Krawatte erreicht.
Nun wird der Hals der EU zugezogen und sollte das wider meiner Erwartung doch klappen die 4. grösste VW-Schaft der EU zur etten oder die 12. grösste der Welt, dann, ja dann kommt ITALIEN.
Wo sich da das dünne Bürschchen namens ATX positionieren soll ist feilich im ERSTE Research Video jeden Freitag bei der "Muppet show" runterzuladen, ich stelle ein 99 Sekundenvideo über die kommenden 2 Wochen hinein,
Da ist meines Erachtens ganz genau darauf zu achten, ob wir nicht auf den Kollaps des europ. Bankensystems zusteuern, statt irgendwelche 25 und 30 Euro Analysen von Träumern seviert zu bekommen, die jedesmal eine kurzfristige Rally von 50 cents - 1 Euro auslösen, der doch ja wieder verpufft.
Die 13 300 oder den S&P 1410 wirds doch nicht geben nächste Woche und auch nicht die 7000 beim DAX und das erfolgreiche Durchschreiten der 2110 des ATX.
Somit lassen wir wieder andere vorausreiten und halten uns in sicherer Position zurück - davonlaufen werden uns die Kurse immer noch nicht - höchsten schon alleine angespornt durch die Richtigkeit des "SELL in MAY and go away" Satzes könnten sich viele dazu veranlasst sehen es heuer desgleichen zu tun und bei gutem Wind als LONG abzuspringen.
schaun ma mal ob die Merkel das CAJAS/CAIXAS Problem ebenso wie in G lösen kann, es ziehen sehr dunkle Wolken auf ! Umgemünzt auf die IIA hieße das ein neuerlicher Rückfall unter 2,50 €...
Die hohe AL ist jedoch von niemandem in Griff zu bekommen
die Bautätigkeit steht auf Jahre wen nicht länger und die Geisterstädte die sich niemand leisten kann werden zu mahnenden Symbolen unserer Zeit. http://leben-in-spanien.over-blog.com/article-be...
Werden all jene leeren Städte und all diese leeren Häuser je
bewohnt werden, mit Kindergeschrei und Leben gefüllt aufblühen ? Wird sich das Blatt zum Guten wenden, oder werden diese Häuser wie die Ruinen von Machu Picchu unseren Nachfahren dieselben Rätseln aufgeben, denn abreissen, sprengen wird man sie nicht, sie werden verfallen
als unbrauchbare Zeugen einer Endzeit eines Wahnsinns der sich in die in das Meer in Form von aufgeschütteten Inseln in Dubai auf die Spitze treiben ließ, im Schatten des höchsten Gebäudes dieser Welt.
Jetzt ist es de facto sicher ... die Sache wurde zugunsten der IIA geschoben. Stellt sich die Frage ober der BUWOG Kauf rückabgewickelt werden könnte (da die Sache ja geschoben war und man nicht weiß inwieweit Petrikovic da seine Finger im Spiel hatte).
Sache ist dass es für die IIA ein guter Deal war, die Frage ist: Kann die CaImmo da rechtlich gegen die IIA vorgehen ?
@ klondikekid: Faktum ist, dass es für die IIA ein guter Deal war.
Ich war völlig deiner Meinung, bin es aber nicht mehr ganz. Es ist der Ertrag aus diesem Geschäft halt nur sehr langsam sichtbar. Die Rendite aus den Mieten ist eingedenk der Miethöhen marginal. De facto wird es immer dann ein Geschäft, wenn jemand die unbefristete Wohnung zurückgibt. Für mich sind die BUWOG Immobilien mehr eine stille Reserve der IIA.
Interessant ist auch noch, dass die BUWOG um knapp unter 1 Mrd. Euro gekauft wurde und im Untersuchungsausschuss mit dem doppelten Wert angeführt wurde. ist natürlich nicht ernst zu nehmen, aber: 1 Mrd. x 2 entspricht schon fast dem Gesamtwert der IIA (1,1 Mrd. Aktien mal 2,6 €). Aus Sicht von uns Aktionären ist die IIA also die BUWOG plus 30 % Aufschlag wert .....
ja, die Bezeichnung "Stille Reserve" trifft es ziemlich gut.
Jedenfalls muss man den Fall im Untersuchungsausschuss nun beobachten, weil man hier noch viel über die "Natur und Wesen" des Herrn Petrikovics lernt. So wurden damals einfach 300.000 Euro zuviel an Herrn Hochegger bezahlt. Das alte IIA management um Petrikovics war also fahrlässig und schlampig.
der BUWOG deal war ein guter - und wird noch seine Früchte bringen ... die BUWOG assets können sich sommit noch zur cash cow entwickeln (eben wenn wie du gesagt hast Mieter wechseln und marktkonforme Verträge abgeschlossen werden bzw. wenn ab und zu etwas verkauft wird - denn der m² steht mit 1000 Euro in den Büchern ... und in Zeiten wie diesen erzielen selbst Wohnungen in Hintertupfing einen höheren Preis - es wird also sehr bescheiden bewertet).
Auf der IIA website wird das BUWOG portfolio Berlin gezeigt (sicherlich eine Perle des BUWOG sortiments) ... und in Berlin sind sicherlich auch nicht österr. Beamte mit Sonderkonditionen einquartiert.
Wie bitte soll das rückabgewickelt werden? Ist das rechtlich und technisch möglich?da ist ja schon zuviel verändert worden oder?
Wer hält dies für möglich-IAA hat das noch nie in Erwägung gezogen!
Natürlich ist eine Rückabwicklung unmöglich.
Und realistisch betrachtet: Wer hat denn den Staat geschädigt?
Da sollte man schon den Verantwortlichen der Immofinanz nachweisen können dass ihnen bekannt war, dass der Tipp vom Finanzministerium kam.
D.h. KHG muss zuerst rechtskräftig verurteilt werden und dann muss noch der Beweis erbracht werden, dass P die Quelle bekannt war. Das hat der aber schon dementiert (no na ned).
Ich würde sogar so weit gehen, dass aus den jüngsten Entwicklungen im U-Ausschuss klar hervorgeht, dass der Staat durch die geschobenen Auktion profitiert hat und ausschliesslich die CA Immo geschädigt wurde.
Das bedeutet allerdings, dass die CA Immo - die ja bereits Schadenersatzforderungen angemeldet hat - jetzt gute Chance auf Entschädigung hat. Das ist für die IIA eher nicht so toll. Ausserdem scheint die Klage der IIA wegen der Provision ohne Leistung jetzt obsolet. Z. hat vor Monaten gemeint, dass der Kreditrahmen der CA Immo sowieso bekannt war. Ich glaube diese Argumentation kann man jetzt auch eher nicht mehr aufrecht erhalten.
1. Meischberger wusste die Bietersumme der CA Immo.
2. Er hat sie an Hochegger weitergegeben.
3. Der hat sie an Petrikovics verkauft. Dieser Verkauf basierte auf Scheinrechnungen.
4. Immofinanz bietet knapp über der CA Immo und bekommt den Zuschlag.
5. Die Provision über knapp 10 Mio landet unversteuert in Zypern.
ad 1. Hier gibt es folgende Möglichkeiten:
1.1. Meischberger bekam die Info direkt von der CA Immo. Die CA Immo hatte ein Geheimhaltungsproblem.
1.2. Meischberger bekam die Info indirekt, dh. von jemandem, der sie seinerseits von der CA Immo hatte oder eben wieder um indirekt.
1.3. Jemand hat die Information von der CA Immo gestohlen.
Auf 1.3. deutet relativ wenig hin. Bei 1.1. und 1.2. liegt der juristisch problematische Teil wohl bei jenem, der die Information hergegeben hat. Oder auch bei jenem, der sie benutzt?
ad 2. Hier sehe ich kein Problem. Aber ich bin kein Jurist.
ad 3. Hier scheint das Problem innerhalb der Immofinanz zu liegen.
ad 4. Konsequenz aus allem bisherigen.
ad 5. Das ist ein eigenes juristisches Thema.
In welchem Punkt kann die CA Immo jetzt wen auf was klagen?
Was man immer unter illegal versteht, sauber und fair ist es nicht abgelaufen. Ob jemand verurteilt wird, weil ihm die Summe "bekannt" war, bezweifle ich. Was mich immer noch wundert ist, dass es zugegebene Scheinrechnungen gibt und es wird niemand verurteilt!!!
Sauber und fair war es sicher nicht. Moralisch ist das Ganze eine Katastrophe von vorne bis hinten. Aber es gibt hier meines Erachtens viele Facetten, die man nicht vermengen soll:
Am problematischsten wäre, wenn sich Politiker persönlich bereichert hätten. Das ist Amtsmissbrauch und da droht Gefängnis. Das habe ich oben ausgeklammert.
Der Steuerhinterziehung sind Meischberger und Hochegger durch Selbstanzeige entkommen.
Zur Scheinrechnung innerhalb der Immofinanz: Ist das Bilanzfälschung?
Aus Sicht der Republik könnte man argumentieren: Ohne die IIA hätten wir 1 Mio Euro weniger bekommen. Andererseits könnte man sagen: Wenn IIA die Info nicht gehabt hätte, dann hätte sie noch viel mehr geboten.
Aber wie genau kann die CA Immo argumentieren? Liegt das ureigene Problem nicht in den eigenen Reihen? Hätten alle dicht gehalten, dann wäre die Info über die 960 Mio ja nicht hinausgekommen.
Die Scheinrechnungen können keinen Nachteil für die Immofinanz haben.
Wie ich oben geschrieben habe: Gefährlich wird es nur dann, wenn ein Beweis erbracht werden kann, dass die Info von Geheimnisträgern der Vergabekommission kam. Da ist die Frage, wer Einsicht in die versiegelt abgegebenen Gebote hatte.
Und sollte KHG Amtsmissbrauch beweisen werden, sollte er mMn an die obere Grenze der Höchststrafe kommen. Die liegt bei 10 Jahren.
Es sehe eig ein ganz starkes Argument, dass man interessanterweise kaum hört.
Die CA Immo hatte eine Finanzierungsgarantie für 960 Mio.
Unter der Annahme, dass so ein Deal mit 10% (Hausnummer) eigenfinanziert ist, wäre sich ein Kaufpreis 1056 Mio ausgegangen. Dementsprechend kann das Wissen um die Höhe der Finanzierungsgarantie nicht so bedeutend gewesen sein, da man nie wissen konnte wie viel Eigenkapital die Ca Immo (und der mit ihnen im Konsortium gewesene PE-Fonds) aufbringen werden.
Alternativ (genaue Informationen habe ich ja auch nicht) haben die tatsächlich in das Angebot reingeschrieben, dass sie in Summe (FK+EK) nur auf 960 gehen können. Dann muss man aber den dortigen Vorstand fragen ob er angetrunken war. Das wäre ja eine Wahnsinnstat gewesen.
Das wird ja täglich schlimmer. 150.000 gehandelte Stück um 11.25. Das gab es glaube ich noch nie.
Das kann doch nicht alles auf die WP-KESt zurückzuführen sein.
Die Politik hat es scheinbar geschafft den Handelsplatz Wien erfolgreich zu zerstören.
Jeden größeren Investor, der imstande wäre den Kurs zu bewegen.
Wenn ich ein Fonds bin und mich an einem Unternehmen beteilige, dann muss ich in der Lage seine diese Position schnell wieder aufzulösen, falls ich abfließende Kundengelder auszahlen muss. Dementsprechend investiert man in liquide Investments.
Ebenfalls eine Überlegung ist, dass man im Falle negativer Nachrichten schnell aus einer Position rauskommen möchte. Auch dafür brauche ich ein gewisses Durchschnittsvolumen.
Für die Aufnahme in Indizes ist ebenso eine Vorraussetzung ein gewisses Volumen zu haben.
Es wäre ein zweites Börsenlisting zum Beispiel in Warschau (siehe Atrium) sicherlich zu überlegen bzw. meiner Meinung nach anzustreben, denn in Wien nimmt die tägliche Liquidität ab.
Die Wr. Börse ist infolge der katastrophalen Investorfeindlichkeit tot. Die Umsätze sind vor allem ab April exorbitant (bei vielen Aktien um mehr als 50 %) gesunken. Schaut euch einmal die Umsatzstatistik für TA, OMV, Verbund, CA-Immo etc. an. Das sagt alles.
Umso dümmer war es im Nachhinein (und mMn damsl schon) das Listing in Polen aufzugeben um (wenn ich mich richtig erinnere) ca. 3 Mio € im Jahr zu sparen. Da wurde mit der letzten Wandelanleihe ein Vielfaches davon verbraten. Genauso wie der Anwaltswechsel aus Kostengründen mMn eine Wahnsinnsaktion ist; bei inhaltlichen Differenzen nachvollziehbar, aus Kostengründen kann das schnell teuer werden, wenn am falschen Platz gespart wird.
Da verfolge ich tagtäglich den Kurs der IIA, sehe auf www.fma.gv.at nach, ob jemand was ge- oder verkauft hat, überlege mir welche Auswirkung die unterschiedlichen Makrodaten und Unternehmensmeldungen haben. Und was tut der Kurs? Nichts, gar nichts. Wenn das so weitergeht, dann freue ich mich bald schon über ein Minus, nur um zu wissen, dass es die Aktie noch gibt.
Oder sollten wir an die wiener Börse herantreten mit dem Wunsch, dass es für die IIA täglich um 12:00 eine Auktion gibt, und sonst keinen Handel mehr? Immerhin vergeuden ja mehrere Menschen die Zeit damit, den Kurs zu verfolgen.
Oder sollten wir uns freuen, dass die extremen Amplituden der Vergangenheit vorbei sind und wir alle dem Alter entsprechend zu long forever Investoren geworden sind? So eine Art private equity Investoren, deren equity irrtümlicherweise an der Börse notiert?
Ich setze jetzt auf direktanlage.at eine Kurswarnung mit 2,57 und 2,69. So lange ich keine mail über das Verlassen dieses ranges bekomme, schaue ich nicht mehr nach. Ist doch sinnvoll, oder?
Von dem allen rede ich schon seit Monaten, aber regts euch nicht auf, die IIA steht da noch am geradesten und ohne Schwankungen wie so manches andere Papier. Die IIA hat seit
02. Februar 2012 mit Ausnahme von 3 Tagen per SK die 2,60 unwesentlich unterschritten und am 19.März ihr Jahreshoch mit 2,84 gehabt, ebenfalls per SK.
Also solider Boden oder wird da eben gestützt, das weiß ich nicht. Seit 02. Feber liegen aber nur wenige bis gar keine Papiere noch gleichbleibend im Kurs beim ATX.
Allerdings war so ein SW Trend noch nie da und ist sicher auf das fehlende allgemeine Volumen zurückzuführen. Wer IIA wollte ist bedient und neue Käufer finden sich nicht kursbestimmend.
Ich halte es eher für Stützungskäufe. An vielen Tagen liegen wir
regelmäßig unter den flop five und erst bei der Schlussauktion können wir Boden gutmachen. Die Frage ist, ob höhere Umsätze auch höhere Kurse bewirken würden. Ich denke nicht, schließlich wird bei jedem kleineren Anstieg sofort versucht,größere Positionen abzubauen, es warten einfach zu viele um sich von der Aktie zu trennen. Ein Großteil der Anleger wäre sicherlich froh, noch einmal die 3 zu sehen, glaube aber, dass zu viele darauf warten sich zu diesem Kurs verabschieden zu können.
So beruhigen wir uns eben mit einer Dividende von 15cent...eigentlich hirnrissig, schließlich wissen wir, dass die Aktie sicherlich bis Ende September wie immer nachgeben wird, die Dividende vom Kurs abgezogen wird und nach der Ausschüttung der Kurs nocheinmal nachgibt, da viele nur die Ausschüttung abwarten. Wir also eigentlich viel mehr verlieren, als wir durch diese Ausschüttung gewinnen. Obwohl ich eigentlich kein Befürworter von Aktienrückkäufen bin (das kann nicht die Aufgabe eines Immobilienunternehmens sein) wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, anstelle der Dividende Aktien zurückzukaufen und einzuziehen aber da wären sicherlich die wenigen Großinvestoren dagegen gewesen.
Kritische Worte...aber wie wir hörten, die Immobilienmaschine läuft. Allerdings habe ich keine Jubelschreie von Immobilienprofis gehört, die nach dem Alleinerwerb des Rostokino Projektes aus dem Häuschen waren, Herr Z. war eigentlich der einzige, der dieses Projekt für so toll hält. Ja ich bin ein Laie, aber ist es sinnvoll ein Großprojekt dieser Größenordnung alleine durchführen zu wollen. Den lokalen Mitbetreiber auszubezahlen? Wenn es so ein gutes Geschäft ist, warum gibt der lokale Betreiber seinen Anteil her? Wie sieht es mit der Stabilität der politischen Situation aus? Laut einem Fernsehbericht, ist dort jeder zweite Geschäftsmann, womit ein jeder Geld verdient verrät aber keiner. Würden sich die alle das Geschäft entgehen lassen wenn es so eine sichere Einnahmequelle wäre? Ist 1 Mrd. nicht sehr viel für ein Unternehmen?
Negativ wirkt sich sicherlich die Berichterstattung in den Medien aus, wer möchte sich schon langfristig an ein Unternehmen binden, daß laufend in den Schlagzeilen ist. Es stellt sich auch die Frage, warum nicht der Kurs explodiert, schließlich wie jeder von uns weiß, sind Immobilienpreise explodiert, es gibt keine brauchbare Eigentumswohnung, Haus oder dergleichen die im Preis nicht eklatant gestiegen sind. Ja ich weiß,wir haben viele Büroimmobilien...aber auch Grund und Boden ist explodiert. Von den potentiellen Preissteigerungen der vielen BUWOG Wohnung doch gar nicht zu sprechen, die müssen doch bereits ein vielfaches des ursprünglichen Wertes haben.
Ich denke Kritik oder Anregungen zum nachdenken sind durchaus angebracht, insbesondere seit ich doch die nicht unbeträchtliche Arroganz des Herrn Z. auf der Hautpversammlung miterleben mußte. Wie sollte sich auch ein vielfacher Millionär mit den banalen Ängsten eines Kleinanlegers auseinandersetzen können...oder vielmehr wollen.
Immofinanz vs. Niedermeyer: 'Verluste aus allgemeiner Marktentwicklung sind nicht zu ersetzen"
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat sich nun einer einer Entscheidung vom März 2012 geäussert. So viel vorweg: Eine endgültige Entscheidung ist nach wie vor nicht gefallen, der OGH verwies die Sache zur Klärung, ob überhaupt Fehlinformationen vorliegen und Ansprüche des Klägers daraus ableitbar wären, an die erste Instanz zurück. "Festzuhalten ist, dass bislang keine Entscheidung vorliegt, in denen eine Haftung der Immofinanz festgestellt wurde. Beide OGH-Entscheidungen befassten sich lediglich mit relevanten Rechtsfragen", stellt Immofinanz-Chefjurist Josef Mayer klar.
Und er verweist auf einen neuen Aspekt: "Neu ist allerdings: Das allgemeine Marktrisiko muss bei der Entschädigung von Anlegern berücksichtigt werden - Kursverluste, die aus negativen Marktentwicklungen entstanden sind, sind nicht zu ersetzen."
Zur Erinnerung: Die Privatstiftung von Christian Niedermeyer hat die Immofinanz, die Constantia Privatbank und Ex-Banker Karl Petrikovics auf vier Millionen Euro Schadenersatz geklagt. Der Grund: Die Darstellung der Unternehmenstätigkeit, der Strategie und des Risikos bei den Kapitalerhöhungen der Immoeast 2006 und 2007 sollen unrichtig beziehungsweise irreführend gewesen sein
Laut Immofinanz hat der OGH nun in seiner neuen Entscheidung die Rechtsansicht bestätigt, "wonach Prospekthaftungsansprüche von Aktionären dem Grundsatz der Kapitalerhaltung - der sonst im Wesentlichen nur Gewinnausschüttungen an Aktionäre erlaubt - voranzustellen sind. Wie schon bisher ist der OGH weiters der Meinung, dass der Aktionär nur die Differenz zum Ergebnis einer anderen Veranlagung, die er statt den Aktien erworben hätte, verlangen kann, und nicht den gesamten Verlust.
Allerdings beinhaltee das Urteil des OGH einen entscheidenden neuen Punkt: "Der OGH hat in seiner Entscheidung festgehalten, dass sich der Aktionär darüber hinaus den Schaden anrechnen lassen muss, der in der Verwirklichung des allgemeinen Marktrisikos besteht - weil er nur Anspruch auf den konkret aus allfälligen falschen Kapitalmarktinformationen resultierenden Schaden hat", erklärt Josef Mayer. "Daraus folgt: Der allgemeine Kursverlust, der bei allen Immobilienwerten im Zuge der internationalen Finanzmarkt- und Immobilienkrise eingetreten oder aus allgemeinen Wertverlusten bei sonstigen Wertpapieren entstanden ist, ist nicht zu ersetzen. Sonst hätte der Aktionär einen ungerechtfertigten Vorteil, weil ein Verlust ersetzt würde, den er auch bei korrekter Information erlitten hätte."
In der Entscheidung des OGH heisst es dazu:
"In der Literatur wurde bereits zu Recht auf die Gefahr einer Überkompensation hingewiesen, wenn dem Kläger der Kursdifferenzschaden ohne Rücksicht auf das von ihm zu vertretende allgemeine Marktrisiko zugesprochen würde. [...] Demnach kann der Geschädigte zwar Naturalrestitution begehren; er muss sich aber den "Vorteil", der in der Rückabwicklung liegt, anrechnen lassen. Kursverluste, die nicht in Zusammenhang mit dem Beratungsfehler stehen, sind daher vom Anleger zu tragen. Dieser Überlegung ist grundsätzlich beizupflichten."