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Postings zu Immofinanz


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wiwiwi2016
Es wird nicht spannend...2016-10-12 18:14:55
86 Postings

seit 2016-01-04

Da muss man sich keine Hoffnungen machen. Die Immofinanz (und damit speziell die Kleinaktionäre) wird seit vielen Jahren "über den Tisch gezogen". Die Entscheidungsträger erhalten sowieso ihre Boni sowieso. Besonders hervorheben muss man nach wie vor Hrn. Z. Empfehlung, bei über 3,80.- nicht zu verkaufen... Da geht an Ahnungslosigkeit kaum etwas drüber- oder war er gar nicht so ahnungslos? Die IF ist seit Jahren eine Geldvernichtungsmaschine.

Treffsicher1
244 Postings
seit 2012-08-16
> Es wird nicht spannend...2016-10-12 19:43:10


2.80, aber auch das ist 40% höher,als aktuell

wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>> Es wird nicht spannend...2016-10-12 20:23:13


Danke! Aber das Papieren nervt mich....

LASKler
8985 Postings
seit 2012-02-28
>>> Es wird nicht spannend...2016-10-13 07:57:36


Objektiv bleiben,

War die aussage von Hr. Z. Vor oder nach Russland sanktionen?

Konnex
136 Postings
seit 2012-05-29
>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-13 13:50:43


Hat es denn nicht immer zu hören gegeben, daß politische Börsen nur von kurzer Dauer seien !? Das stimmt doch nicht.
Außerdem IF heute deutlich unter 2 Euro - nach tagelangen Rücksetzern.

wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-13 17:33:22


So ein Pack!

wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-14 10:59:54


Alle Indizes grün. Immofinanz dzt. wieder im Minus. Und das bei 6 Cent Ertrag. Nochmal, unfähiger geht es kaum noch!

LASKler
8985 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-14 16:28:58


Zitat:
"Hat es denn nicht immer zu hören gegeben, daß politische Börsen nur von kurzer Dauer seien !? Das stimmt doch nicht."

@ konnex: Gibts die Sanktionen noch?
Also trifft ihre aussage nicht zu.

Solange diese bestehen, KANN die IIA mit ihren Moskau Portfolie nicht steigen.



Konnex
136 Postings
seit 2012-05-29
>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-14 20:09:33


Ja, die Sanktionen gibt es immer noch - und sie sind meines Erachtens politisch motiviert.
Also trifft meine Aussage schon zu.

Man hätte ja szt. seine IF-Aktien zu € 2,84 verkaufen können. Doch der damalige CEO,
Dr.Zehetner, hat den IF-Aktionären davon abgeraten u.zw. mit der Begründung, daß diese
€ 2,80 zu wenig wären.

Außerdem ist es ja nicht das gleiche ob ich in Russland oder z.B. in Deutschland investiere.
Noch dazu in einer derartigen Größe - wegen ein paar Prozent mehr Rendite...

Also ich bin der Meinung, dass man das Risiko deutlich unterschätzt hat.

Konnex
136 Postings
seit 2012-05-29
>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-14 20:11:46


Zur Richtigsellung: Das Anbot lautete auf € 2,84.

rocketkid
23 Postings
seit 2016-07-30
>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-15 13:02:16


2,84 oder 2,80 ... oder 3,80 (damals der angebliche Buchwert) ... alles viel zu viel für das Papier.

Nach der Logik der CEOs dürfte das Papier gar nicht so dahindümpeln ... die Ziele wurden ja immer erreicht und es wurden die Boni ausgeschüttet und man hatte mit Z. den bestbezahlten CEO im ATX.

Strategisch waren sie alle Flaschen ... warum es so gelaufen ist wurde ja hier der länge mal breite nach analysiert und durchgekaut.

Dass Russland riskant sei ... das konnte man nicht wissen ... angeblich sei Wasser sogar naß und wenn es unter 0 Grad hat ... dann kann Wasser sogar gefrieren.

Nie wieder dieses Papierl im Depot zu haben sollte inzwischen ein Grundsatz sein ... ausser man ist Masochist.

Man kann nur hoffen, dass die Schule Z. (auch Schumy kommt aus der) nicht bei der CAI ans Ruder kommt und dort auch noch alles zugrunde richtet.

Die IIA ist einfach ein Wahnsinn.

noua
49 Postings
seit 2014-01-18
>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-15 13:29:08


so schlecht wars jetzt auch nicht

möglicherweise würd ichs wieder kaufen wenns mal wieder 16 Cent kostet


LASKler
8985 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-15 13:43:51


Bin auch IIA Aktionär und mit Kursverlauf nicht zufrieden.

Aber das Schuld wegschieben und an Personen festmachen ist zu einfach.

Jeder ist Eigenverantwortlich. Also hätte jeder verkaufen können aber es war die gier (so wie bei mir) das wir nicht verkauften.

Russland Marge war von 8% die rede, BRD von 4% also mehr als das doppelte Rendite.

Ich verstehe unter Politische Böse ein Ereignis Wahl zb. Einbruch der Kurse ohne Wirtschafliche relevants.
Russland Sanktionen sind da was ganz anderes.

IIA hat sich Gewaltig verpockert.

Ob man da wirklich den CEO die schuld geben kann, war unternehmerische Falsche Entscheidung bzw. Falscher Zeitpunkt.
Wäre aber ohne Sanktionen aufgegangen.
Aber egal jeden seine Meinung.

Warum ich aber Investiert bleibe:
Fusion - sehe viel Potential - besonders von seiten der CA.
Hoffnung auf Spin Off Russland Portfolio

Konnex
136 Postings
seit 2012-05-29
>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-17 09:37:01


Ich denke, daß es am besten wäre, nun abzuwarten bis die Sanktionen zumindest gelockert werden bzw. wegfallen und ein allgemeiner wirtschaftlicher Aufschwung, der dann auch die Rohstoffpreise wieder in die Höhe bringt, für die II A besser wäre, als jetzt zu einem geringen Preis die Einkaufszentren mit Verlust zu verkaufen.

wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-17 14:14:36


... und das bei einer Dividende von 6 Cent. Solch unfähige Personen gehören ja verjagt. Jeder kleine Selbstständige hat offensichtlich mehr Ahnung vom Geschäftemachen. Und ja, ich glaube, dass die Russland Anteile verkauft werden. Die IF hat schließlich seit vielen Jahren auch Prinzipien, z. B.: Alles tun, damit die Anleger ordentlich abgezockt werden. Jedes Mittel ist zugelassen. Und wenn es eine plumpe Lüge ist- auch egal.

mdbaer
69 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-17 16:43:30


Würde passen,
denn es gibt meiner Ansicht nach wenig Immobilien Märkte die upside Potential bieten. Russland ist vermutlich so ein Fall (aber hier hat die IF ja bereits Abwertungen in größerem Umfang vorgenommen).
Würde also meinen, das die IF dies verkaufen wird.
Es könnte ja noch mal zu Abwertung, welcher Art auch immer, kommen.... also weg damit und die Eigentümer schädigen!
Ein Spin-off an die Anteilseigner ist ja die schlechtere Variante, da kommt ja kein Cash in die Kassa, das man versemmeln könnte....


rocketkid
23 Postings
seit 2016-07-30
>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-17 18:59:07


Die IIA ist eine sogenannte "Schulbuchaktie", bei der IIA zeigen die CEOs wie man es nicht machen soll. ZB.:

Petrikovics: Korruption, intransparente Geschäfte usw usw
Z.: Milliardeninvests in einem riskanten Markt (Russland)
Sch.: Verscherbeln auf Teufel komm raus (ie.: Logistik, Verkauf des BUWOG-Aktien-Pakets zum dümmsten Zeitpunkt).

Obwohl der NAV seit Jahren fällt und die versprochene Dividendenpolitik nicht zu halten war kassieren die "Topmanager" Boni.

@LASKler
ja man kann (normalerweise) dem CEO die Schuld geben ... bei der IIA war dass dann aber (wenns schief läuft) höhere Gewalt und die Leistungen des CEOs dürfen nicht geschmälert werden.


wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-17 20:59:49


Ein unfähiges Pack! Geldvernichtungsmaschine!

LASKler
8985 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 09:28:25


seher konstruktiver beitrag wiwi


Die entverantwortung trägt der CEO keine Frage - aber der CEO ist nicht für Russland Sanktionen verantwortlich bzw. für geopolitische situation.

Verträge sind verträge - da liegt woll eher die schuld beim Aufsichtsrat ...

Aber das raunzen übern verschütteten Wein bringt uns a ned vorran.


wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 09:53:04


Was wollen Sie? Glauben Sie wirklich an "konstruktive" Postings in einem Forum? Oder Auswirkungen irgendwelcher Art? Nicht ein bissl naiv?

LASKler
8985 Postings
seit 2012-02-28
>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 10:46:33


Erwartungen habe ich keine mehr, leider.
Da es scheinbar selbst bei dieser kleinen Anzahl von User immer noch einige gibt die mit Pauschalen Posting Ansätze einer konstrokiven Diskussion zerstören.

War vermutlich ein Fehler aktiver zu Posten.
Werde mich wieder in zweite Reihe zurück ziehen.

"Wenn jeder so handeln würde - wie er es vom anderen erwartet - wäre die Erde ein besserer Ort"

mdbaer
69 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 14:48:15


Das Russlandportfolio macht doch immerhin mehr als 20% des Immovermögens aus!
Das würde vermutlich auch langfristig einiges an Fantasie bieten.
Der negative Effekt ist für die IF natürlich das die Kapitalisierung massiv runter geht
und sie Gefahr laufen könnten übernommen zu werden (ob das Mgmt. das möchte?)

Ich sehe das so, das mit dem Spin off des RUS Portfolios hätte dann einen Wert von rd. 500 MEUR und wäre für einen "Großen" leicht zu schlucken und dann hätten die Spin off Aktionäre schlussendlich auch was davon (Übernahmeprämie,...)
Ich seh das Risiko bei Russland nur mehr als ein zeitliches, sobald die Sanktionen gelockert/beiseitigt werden wird das wieder besser laufen.

Für den verbleibenden Rest wäre dann vermutlich leichter mit der CAI zu fusionieren.
Obwohl hier dann die Frage auftritt wie das Anteilsverhältnis der IF Altaktionäre an der neuen Gesellschaft sein wird.

rocketkid
23 Postings
seit 2016-07-30
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 18:14:15


Weil hier immer von den Sanktionen die Rede ist.

Russland hat zwei Probleme:

1) Sanktionen (wegen dem Konflikt im Donbass)

2) niedriger Ölpreis


nur wenn beides verschwindet wird Russland wieder gut laufen ... aber es wird auch nicht gleich wieder so boomen wie vor 2014, der Vertrauensverlust ist nun mal da ... der Weg nach oben ist steinig und schwer ... aber es ist möglich.

Vermutlich wird man das Russland-portfolion verschleudern umd cash für die CAI zu haben ... aber was weiß ich.

Wuffifass
1062 Postings
seit 2012-07-21
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 19:13:34



Russland größtes Problem: Putin

Und das ist gekommen um zu bleiben.

rocketkid
23 Postings
seit 2016-07-30
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 20:37:03


@Wuffifass


so ist es, freiwillig geht der nicht ... das kann noch lange dauern ... Diktatoren leben oft lange (siehe Castro in Kuba).

Putin hat die Wirtschaft nicht reformiert und vom Öl abhängig gemacht ... dazu noch die Kriege in der Ukraine und in Syrien.


mdbaer
69 Postings
seit 2015-03-20
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Es wird nicht spannend...2016-10-18 21:55:29


vielleicht sollte man Grossnig engagieren,
der hat ja jetzt wieder mehr Zeit?

033
117 Postings
seit 2012-03-09


...und ich finde es wird trotzdem spannend, ob jetzt im negativen oder positivem Sinne wird sich erst herausstellen.
Ursprünglich wurde ja davon gesprochen, den Verkauf bzw. die Abspaltung noch in diesem Jahre zu vollziehen, die HV bezüglich der Fusion von Immofinanz und CA Immo sollte im Sommer stattfinden. Bereits auf der HV der Immofinanz wurde schon ein Rückzieher gemacht, Dr. Schumy sprach davon, er hofft die HV bezüglich der Fusion könne noch 2017 stattfinden....also offenbar doch eine sehr unsichere Geschichte bezüglich des Zeitplanes. Mittlerweile haben wir ja erfahren, heuer wird auch der versprochene Verkauf bzw. die Abspaltung nicht erfolgen, sondern angeblich Anfang 2017...Es wird hier sicherlich einige geben, die dies begrüßen, ich finde eine rasche Entscheidung wesentlich besser. Die Sanktionen gelten ja bis Anfang 2017, ich persönlich glaube aber in der derzeitigen Situation nicht auf eine Aufhebung...und bei der Unberechenbarkeit von Putin, der sich nicht scheut die eigene Wirtschaft zu schädigen, könnte im schlechtesten Falle der Wert unserer Immobilien gegen 0 gehen...denn im Vergleich zu Dr. Z. der nur von Fabelwerten bei der Rendite geträumt hat, ziehe ich auch pessimistische Szenarien in Betracht.

Angeblich gibt es ja einige prominente Kaufinteressenten, glaub ich durchaus, nur den Preis die jene bieten ist sicherlich unterirdisch, natürlich auch verständlich, denn wer unter Zwang steht etwas verkaufen zu müssen kann keinen guten Preis erzielen.
Angeblich möchte ja Dr. Schumy nur das Beste für die Anleger (da wäre er der Erste der dies auch wirklich in die Tat umsetzt, sein Vorgänger hat uns das nur immer erzählen wollen, hat dies aber nicht in die Tat umsetzen können) und das Beste ist sicherlich eine Abspaltung. Die Immofinanz hätte jedoch dann kein zusätzliches Geld zum verbrennen oder für irrwitzige Käufe zu absurden Preisen...

Es schreiben hier einige Anleger, es zahlt sich aus abzuwarten, bis zur Fusion...ich darf bitte daran erinnern...dies kann sich noch lange ziehen...möglicherweise bis 2018. Meine Bedenken hierzu sind folgende:

Dr. Schumy sprach von einem Glücksfall, wenn diese Fusion zustande kommt. Das klingt nicht gerade selbstbewusst und bedeutet für mich die Fusion ist lebensnotwendig. Dies wissen natürlich auch die CA Immo Aktionäre und bei denen wird man um die Zustimmung zu erhalten (75%) ordentlich die Hosen runterlassen müssen um die Zustimmung zu erhalten. Bei einem scheitern würde mich nicht wundern, wenn wir vom Kurs her in die Nähe eines Pennystocks geraten..

Vor allem aber darf ich darauf hinweisen, wir stehen vor einer Zinswende. Die Inflation soll kommendes Jahr erheblich steigen (dies tut sie sowieso, die Preis steigen in allen Branchen enorm, nur der unrealistische Warenkorb gaukelt uns eine niedrige Inflation vor) und es wird laufend daran gedacht an der Zinsschraube zu drehen. Auch wenn es zunächst nur kleine Schritte sind, es ist aber eine Zinswende. Und das würde Immobilienfirmen kräftig unter Druck setzen. Alleine die mögliche Anhebung des Zinssatzes hat bei der BUWOG die als extrem stabil gilt, einen Kursrutsch von über 10% ausgelöst, obwohl gerade die BUWOG sich ein sehr niedriges Zinsniveau abgesichert hat.
Ich denke also, ob abwarten der richtige Ansatz ist, ist zumindest in Frage zu stellen. Die Zeit läuft uns einfach davon, der Zinsschritt und möglicherweise folgende werden kommen und da stellt sich die Frage ob man da noch investiert sein sollte. Deshalb bin ich für einen raschen Entschluss was mit dem Russlandportfolio geschehen soll.

rocketkid
23 Postings
seit 2016-07-30


@033

die "Zinswende" wird ganz zart und klein sein ... wird wenn überhaupt nur in den USA kommen ... die Staatsschulden in den USA sind bei etwa 100% des BIP

Europa würde eine Zinswende (die den Namen auch verdient) nicht aushalten ... die Staatsschulden sind in vielen Länder bei 100% oder darüber zB Italien, Frankreich ... ja sogar Österreich ist eher bei 90% zu sehen.

Die Börsen sollten wegen einer Minizinswende nicht gleich crashen.

CAI-Immo und IIA passen irgendwie nicht recht zusammen ... auf der einen Seite eine Immo-Aktie die schon lange gut wirtschaftet ... auf der anderen Seite eine Immo wo viel im Osten verloren ging und eigentlich keine Dividenden da sind.

Ich weiß jetzt nicht wie viel % die IIA schon an der CAI hält (Sperrminorität ist es ja angeblich schon) ... aber für die Fusion braucht es sicherlich nicht nur die 50% +1 Aktie an Stimmen sonder die 3/4 Mehrheit ... wird noch ein langer Weg bis zur Fusion.

 
kleist19
Hasuüptversammlung2016-09-29 10:40:31
445 Postings

seit 2009-10-18

Leider konnte ich heute nicht zur Hauptversammlung

Wie konkret wurde über den Verkauf des Russlandanteils gesprochen??

Es wäre ja ein Wahnsinn jetzt diesen Anteil am Tiefststand des Wertes zu verkaufen!!!!

Wieviel musste eigentlich seit dem Kauf des 50% Anteils wertberichtigt werden???

Da sich die Opec jetzt anscheinend geeinigt hat die Förderung zu drosseln müsste es in Russland auch wieder bergauf gehen.

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/rohstoffe_waehrungen/5093171/OPEC-will-Forderung-drosseln-Olpreis-schiesst-nach-oben?_vl_backlink=/home/index.do

Wie kann ein Management es in Erwägung ziehen, am Tiefststand zu verkaufen???????

§ 30_StB
882 Postings
seit 2009-10-22
> Hasuüptversammlung2016-09-29 11:07:34


Das frage ich mich auch immer wieder. Siehe Verbund und Gaskraftwerk Mellach.

Verkauf nur, wenn über den derzeitigen Buchwerten (so schnell kommt RUS nicht wieder auf die Beine), ansonsten Spin off.

kleist19
445 Postings
seit 2009-10-18
>> Hasuüptversammlung2016-09-29 12:23:15


würde über Russland nicht so skeptisch sein , wenn sich Opec und andere Länder einig sind und den Ölpreis wieder Richtung 100 treiben, müsste es Russland besser gehen als zuvor.


§ 30_StB
882 Postings
seit 2009-10-22
>>> Hauptversammlung2016-09-29 12:55:18


Die 100 werden wir mMn so schnell nicht mehr sehen, weil dann die Fracker wieder aus allen Rohren schießen und der Markt wieder überschwemmt wird. RUS hat außer dem Ölpreis noch ganz andere strukturelle Probleme. Alleine mit dem Öl wird es sich nicht ausgehen.

033
117 Postings
seit 2012-03-09
> Hasuüptversammlung2016-09-29 13:12:21


Leider wurde wieder nur sehr schwammig auf das Thema Russland eigegangen. In den nächsten Monaten wird entschieden, ob Abspaltung oder Verkauf....aber das wussten wir ja schon vorher....wie üblich werden also Probleme vor sich hergeschoben. Dr. Rasinger meinte, ob es überhaupt sinnvoll sei, jetzt zu verkaufen, wo doch so hohe Abwertungen vorgenommen wurden (meiner Ansicht nach geht's tiefer immer...). Auf jeden Fall wurde von Dr. Schumy die Ernsthaftigkeit des Problems Russland diesmal angesprochen und der Ausblick war leider nicht positiv. Wir haben eben das Erbe eines völlig überschätzten und schwerstens überbezahlten Managers übernommen und sollten meiner Meinung nach einen Schlussstrich unter die erbärmlichen Leistungen eines "Managers" ziehen.
Die vorgelegten Kennzahlen waren alle desaströs.
Lieber spricht man bei der Immofinanz von den Stop Shop, Vivo, myhive Projekten...die aber aufgrund des Russlandproblems auf keinerlei Interesse stoßen.
Auf den Hinweis von Herrn Dr. Rasinger Herr DDr. Knap sollte mehr Aktien besitzen, meinte dieser, er werde 20.000 Euro zusammensparen um Anteile erwerben zu können. Gelächter...keinem war bewusst, wie verarscht wir werden, ein Mann der Unsummen bezieht (wofür eigentlich?) macht sich über Kleinanleger lustig.


Ich für meinen Teil, warte einen günstigen Zeitpunkt ab, um mich von diesem Flop Unternehmen zu trennen.
So, rasch geschrieben, Rechtschreibfehler dürfen behalten werden....

wiwiwi2016
86 Postings
seit 2016-01-04
>> Hauptversammlung2016-09-30 09:50:56


Die Zahlen sind durchgängig wahrlich desaströs! Ich frage mich jetzt immer öfter, welcher CEO dem Unternehmen/ den Anlegern mehr Schaden zugefügt hat. Die Antwort ist eindeutig. Und es geht weiter ... mit dem Ansinnen, "Russland" am Tiefststand zu verscherbeln ... Seit Jahren ist die IF eine Geldvernichtungsmaschine der Sonderklasse!

garein
749 Postings
seit 2007-08-06
>>> Hauptversammlung2016-10-05 14:43:45


Oh nein! die Immofinanz wurde - was viele erst zu spät erkannt haben - als Managementbereicherungsmaschine gegründet.

Die Anleger sollen Vorständen und Aufsichtsräten lukrative Verträge mit irrwitzigen Boni bezahlen, während diese sich in der Führung eines Immobilienunternehmens fortbilden dürfen.
Ein bisserl kriminell zu sein schadet dabei offenbar gar nicht, denn wenn man verurteilt wird, bleiben alle mehr oder minder redlich erworbenen Einkünfte bestehen und Gutachter sorgen dafür, dass man wegen schwerer Haftunverträglichkeit nie eine Gefängnisstrafe absitzen muss.
(Für Geld und Freundschaft bekommt man in Österreich bekanntlich alles. Da haben Kettenraucher eine herrliche Lunge (natürlich im Sinne des Wortes, weil sie ja einem Herren gehört, andernfalls wäre sie dämlich), Terroristen leiden an Schizophrenie mit Augenblicksversagen und sind daher an ihrer Tat völlig unschuldig und ein Bankster ist leider Haft- und Verhandlungsunfähig, wei er hats mit dem Herzerl.)

Die Verschleuderung der BUWOG Anteile (was hätte man kurz darauf dafür erzielen können!) ist genau so ein abenteuerliches Unterfangen, wie der Plan das Russland-Portzfolio zu verjuxen. Ja, die Management-schüler haben gelernt: "Lean structure, lean organisation."
Daß daraus nur zu oft auch lean cash flow und lean deckungsbeitrag folgen, lernen dann kostenpflichtig - die Eigentümer.

Das Unternehmen müßte längst - wie die Meinl-Klitschen auch - liquidiert werden.

033
117 Postings
seit 2012-03-09
>>>> Hauptversammlung2016-10-06 01:40:47


@garein

Im Grunde wird die IIA bereits schleichend liquidiert...auf der Hauptversammlung wurde bekanntgegeben, am Plan steht der Verkauf von Immobilien in der Höhe von 1 Mrd. Euro. Wenn man jetzt das Russland Portfolio noch dazuzählt bleibt so und so kaum mehr etwas übrig. Wie man zu den großen Playern in Europa gehören will ist mir ein Rätsel, mit den lächerlichen Stop Shops oder Vivo Märkten wohl kaum. Ich meine es reicht, um satte Gehälter und Boni zu bezahlen (es sei angemerkt, die Boni können bis zu 100% des Gehalts ausmachen wurde uns mitgeteilt, es waren aber nur 75%....oje die Armen). Auf die Frage von Dr. Rasinger, wonach sich die Boni orientieren, erhielt er die Antwort, sie orientieren sich an festgesetzten Zielen...nona...ob das Ziel jetzt das schöne Wetter war oder ob 3 oder 4 Kaffee am Tag getrunken wurden, wurde nicht präzesiert...an einer messbaren Leistung die auch Anlegern etwas gebracht hätte, dürfte es jedoch nicht gelegen haben.

Was die Buwog betrifft meinte Dr. Schumy erneut, sie wurden zu Marktpreisen verkauft....absolut lächerlich. Die erste Tranche wurde um 17,10 Euro verkauft, am nächsten Tag wurden 2 Mio Stück mit Schlusskurs 18 Euro gehandelt. Auch die Art und Weise wie sie verkauft wurden, entbehrt jeder Grundlage eines ernsthaften Verkaufs. Jeder der etwas zu verkaufen hat, macht das publik...nur die Immofinanz nicht, die hat die Anteile im stillen Kämmerlein offenbar nur wenigen Interessenten angeboten (oder war es gar nur einer?), anstelle öffentlich kundzutun, verkaufen zu wollen....offensichtlich handelt es sich bei der BUWOG um Bückware...(anrüchige Anteile die man unter dem Tresen verkaufen muss).

Ob man jetzt das Russland Portfolio verkaufen sollte (oder abspalten) bin ich mir noch nicht sicher, ich tendiere eher zu einer raschen Lösung, da ich der Ansicht bin, Putin bleibt unberechenbar. Ein optisch unscheinbares Männlein, der in der Weltpolitik mitspielen will....das kann noch ewig lange dauern.
Übrigens wer in die Suchmaschine Immofinanz und News eingibt gelangt zu einem Artikel in russischer Sprache, der wenn die holprige Übersetzung stimmt, ernsthaftes Interesse von Boris Mints und O1 Group attestiert.

Was ihre anderen Vorwürfe betrifft, so könnte man darüber seitenweise schreiben. Wir leben eben in einer Bananenrepublik und Inländerfeindlichem Land in dem wir gerne benachteiligt und mundtot gemacht werden möchten. Ohne Beziehungen geht überhaupt nichts, Jobs, Wohnungen und Ausbildungsplätze möchte man lieber für Auswanderer schaffen. Die roten Kommunisten möchten unser Vermögen gerne umverteilen, der rote "Spitzenpolitiker" in Wien trinkt lieber ein Vierterl als sich um die totale Überfremdung und die hohe Kriminalität zu sorgen. In den schlechtesten Bezirken von Wien stehen die teuersten Autos ab 100.000 Euro aufwärts, gefahren von kahlköpfigen Rumänen, Tschetschenen, ex. Jugoslawen usw. und keiner interessiert sich wie das so funktioniert...dafür kann man jetzt Einsicht nehmen ob der Herr Huber oder Mayer ein Sparbuch hat...weil mit der Mafia legen sie sich nicht an, dafür sekkieren wir den kleinen Mann. Die griechische Grün Politikerin schikaniert die Autofahrer und trotzdem wählen unverbesserliche immer wieder dieselben Parteien. Offensichtlich sehen sich Österreicher gerne in der Leidens- und Verliererrolle und überlassen drittklassigen Politikern die keine Ahnung haben die Zukunft unseres Landes und die geht rapide bergab.

rocketkid
23 Postings
seit 2016-07-30
>>>>> Hauptversammlung2016-10-06 18:09:01


@033 ... die BUWOG so im Frühsommer zu verscherbeln war schon ein starkes Stück ... bei Kursen unter 18 ... die BUWOG war schon vorher auf 21 und hätte mit einem guten Marktumfeld da wieder raufgehen müssen .... jetzt ist sie auf 23; sicher hat das große Paket welches die IIA hatte auch etwas auf dem Kurs gelastet

Ja ... es ist schlimm in Österreich ... was für die IIA gilt ... das gilt für das ganze Land ... und nicht wirklich Aussicht auf Besserung, die Islamisierung wird in den nächsten 10-20 Jahren so richtig Fahrt aufnehmen. Ein Land welches halb Afghanistan aufnimmt, das rettet nicht Afghanistan - es wird selbst zu Afghanistan.

trixly
433 Postings
seit 2012-10-18
>>>>>> Zweistelliges Kurspotenzial2016-10-10 11:48:37


Erste Group vergibt der Immofinanz die Empfehlung Akkumulieren - und als Kursziel 2,3 Euro.
Letzter Schlusskurs: 2,019 Euro.

033
117 Postings
seit 2012-03-09


Es wird also spannend...der Verkauf der Russlandimmobilien, bzw. die Auslotung was erzielbar ist wurde gestartet. CBRE ein Berater für Gewerbeimmobilien wurde engagiert. Angeblich möchte man 1,1 Mrd. Euro erzielen (mit dem Betrag sollen die Immobilien in den Büchern stehen) am Markt wird jedoch höchstens von einem Wert von 750 bis 850 Mio Euro ausgegangen. Boris Mints der Präsident der O1 Group hat sich natürlich schon zu Wort gemeldet. Er möchte sich auf Einzelhandelsimmobilien spezialisieren, bezüglich der Vorstellungen der Immofinanz meinte er jedoch, es handle sich um einen völlig überhöhten Preis. Ein waschechter Geschäftsmann eben, der den sogenannten österreichischen Managern zeigt, wie man wirklich erfolgreich Geschäfte abschließt. Verkauft den 26%igen CA Immo Anteil zu einem Fabelpreis von 23,50 Euro (die CA krebst bei 16,40!!! herum) und möchte nun sehr wenig für die Gewerbeimmobilien in Russland bezahlen...der hat Ahnung wie Geschäfte machen funktioniert. Es ist ihm bekannt, Immofinanz muss sich von den Immobilien trennen und braucht nur abzuwarten, mit dem Risiko es folgt eine Abspaltung...aber ich denke die Gratwanderung zwischen noch akzeptablem Preis und untragbarem Preis versteht dieser Geschäftsmann perfekt.

Ich erinnere mich noch an die Hauptversammlung, wo Dr. Schumy uns mitteile, es gab ja mehrere Interessenten für den Anteil der CA Immo und man musste rasch handeln...da kann man eigentlich nur schmunzeln...der uralte Trick mit den vielen Interessenten..ich denke niemand hätte annähernd den Preis von 23,50 bezahlt.

Angeblich gibt es ja mehrere russische Interessenten für die Russlandimmobilien, die Frage ist, ob sich die in die Quere kommen wollen....
Wir werden sehen wie es sich weiterentwickelt....der Kurs der Aktie ist ja nach wie vor ein Trauerspiel, bei nicht gerade bescheidenen Umsätzen und an Fehlentscheidungen hat es bei der Immofinanz ja noch nie gemangelt...bestes Beispiel der völlig überteuerte CA Immo Anteil oder der Verkauf der BUWOG zum Spottpreis fernab jeder Realität.

LASKler
8985 Postings
seit 2012-02-28


Bitte etwas Objektiver, Okay der IIA Kursverlauf ist Frustrierent auch für mich.

ABER
von der O1 Gruppe hat man auch Namens Aktien erhalten die für eine Fusion Notwendig sind - klingt komisch ist aber so.

Hoffe das Russland per Spin off abgegeben wird - da sie aus meiner sicht Unterbewertet sind.
Das einzige Problem das man die neue geselschaft noch mit EK Ausstatten müsste.

Meine (letzte?) Hoffnung bleibt die Fusion.


actimel
192 Postings
seit 2009-05-13


Dieser Mints soll genauso den überhöhten Preis zahlen, den er für die CA-Immoaktien gekriegt hat. Aber ich fürchte, dass hier die IIA genauso über den Tisch gezogen wird wie bei den letzten großartigen Deals

Drecksbude
67 Postings
seit 2008-05-06


Was isn da scho wieder los? Wieso knickt diese Drecksaktie schon wieder so ein?

 
KursDiver
Die Buwog ist die Dividende2016-09-23 13:58:23
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seit 2007-08-20

Jetzt wissen wir wieso die Buwog die "Dividende" ist..... ;-) Quelle: Wirtschaftsblatt

Wien/Berlin. Der österreichische Immobilienkonzern Buwog macht derzeit gute Geschäfte im pulsierenden Berlin. Die Nachfrage nach Wohnraum hat dort wegen des starken Zuzugs massiv zugelegt und übersteigt bei Weitem das Angebot. In den kommenden fünf bis sieben Jahren will die Buwog laut CEO Daniel Riedl in Berlin gut 1 Mrd. Euro investieren und rund 3.200 Wohnungen bauen.

Der Konzern, der seit 2014 an den Börsen Frankfurt, Wien und Warschau notiert, hat sich in der deutschen Hauptstadt, zur rechten Zeit große Grundstücke gesichert und ist fleißig am Bauen. "Wir sind seit vier Jahren hier am Markt und nun ist schon eine ganze Menge fertig", berichtete Buwog-Berlin-Geschäftsführer Alexander Happ. Seit 2012 hat die Buwog dort den Fuß als Developer in der Tür: Damals übernahmen die Österreicher den insolventen Berliner Immobilienentwickler Chamartin Immobilien AG (CMI AG), der daraufhin samt bestehender Mannschaft mit Marktkenntnissen unter dem Namen Buwog Meermann GmbH weiterarbeitete. Die in Bau befindlichen Berliner Projekte der CMI konnten dann - mitten in der Zeit der drastisch anziehenden Preise - fortgeführt werden.

"Mittlerweile ist die Buwog der zweitgrößte Wohnungsentwickler in Berlin und der zehntgrößte in Deutschland", strich Riedl die rasante Entwicklung des Unternehmens in diesem Bereich hervor. Vor einem Jahr waren die Österreicher in Berlin erst die Nummer fünf (nach Wohnfläche berechnet). Konkurrenten im Development-Bereich seien mehrheitlich mittelständische Unternehmen bzw. Familienbetriebe. Im Asset-Management-Bereich hingegen hat es die Buwog mit Branchenriesen wie Vonovia und Deutsche Wohnen zu tun. Der österreichische Konzern sieht sich jedenfalls finanziell gut aufgestellt. "Wir haben den Kapitalmarkt", betonte Riedl.

"Vor zehn Jahren lagen die Durchschnittsmieten in Berlin noch bei 4,50 Euro pro Quadratmeter - bei einem Leerstand von 7 bis 8 Prozent, mittlerweile sind die Kaltmieten auf 9 Euro gestiegen und es gibt quasi null Leerstand, was auch zur Mietpreisbremse in Deutschland geführt hat", illustrierte der Buwog-Chef die extrem dynamische Aufwärtsentwicklung der Preise.
"Wien ist zugebaut, man muss rundherum bauen"

"Grundstücke in Berlin sind teuer, aber zum Unterschied von Wien sind sie verfügbar - Wien ist zugebaut, man muss rundherum bauen oder aufgelassene Kasernenflächen nutzen", so Riedl. "In Wien kaufen wir Äcker oder ehemalige Gärtnereien im 22. und 23. Bezirk und legen sie uns als 'Bauhoffnungsland' auf Lager", sagte der Firmenchef. Die Margen, welche die Buwog in den Österreich und in Deutschland erziele, seien "ziemlich ähnlich". "In Berlin liegen wir mit den Preisen etwas höher als in Wien, aber auch die Baukosten sind leicht höher", erläuterte Happ. In Wien verlangt die Buwog den Angaben zufolge im Schnitt 4.000 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung, in Berlin etwas über 4.000 Euro. "Wir wollen uns als Buwog im mittleren Marktsegment bewegen - Luxus ist nicht unsere Zielgruppe", so der Leiter der Projektentwicklung in Deutschland. "Wir wagen uns in alle Lagen."

Alleine in den vergangenen 16 Monaten hat die Buwog in Berlin laut Happ 200 Mio. Euro in Grundstücke investiert. In der deutschen Hauptstadt werde auch sehr viel öffentlicher Grund verkauft - allerdings mit Auflagen. Die Buwog muss dort als Käuferin beispielsweise soziale Einrichtungen wie einen Kindergarten oder eine Schule errichten und zusätzlich zur Infrastruktur auch 25 Prozent des jeweiligen Bauprojektes als "preisgebundenen Wohnbau verwirklichen", also günstigere Wohnungen bauen. Gemeint ist damit eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter. So sieht es das "Kooperative Baulandmodell" des Landes Berlin vor, das die Buwog eigenen Angaben zufolge 2015 als freier Bauträger unterschrieben hat.

In den kommenden Jahren will der österreichische Immobilienkonzern aber nicht nur mit 1 Mrd. Euro in Berlin kräftig weiterinvestieren: Für Wien ist ein ähnlich großes Volumen von rund 946 Mio. Euro für den Bau von etwa 3.600 Wohnungen budgetiert. Und mit weiteren 500 Mio. Euro engagiert sich der Konzern als Developer in Hamburg, wo rund 1.300 Wohnungen geplant sind. In die Wohnungsentwicklung in der Hansestadt ist die Buwog erst heuer im Frühjahr aktiv eingestiegen. Im Stadtteil Bergedorf hat sie ein Grundstück in der Größe von rund 47.000 Quadratmetern gekauft, das nun sukzessive bebaut wird. Hamburg soll "der nächste größte Wachstumstreiber" für das Entwicklungsgeschäft in Deutschland werden.

Die Entwicklungspipeline der Buwog ist also mit insgesamt 2,5 Mrd. Euro für rund 8.100 Wohnungen im In- und Ausland gefüllt. "500 Mio. Euro davon haben wir bereits in der Bilanz - die Grundstücke sind gekauft", so der Buwog-Chef. "Weniger als 6.000 Einheiten sind für den Verkauf bestimmt und rund 2.300 Wohnungen kommen ins eigene Portfolio", erklärte Riedl die neue Unternehmensstrategie, nicht alles in Form von Eigentumswohnungen abzuverkaufen, sondern auch einen Gutteil als Mietwohnungen selbst zu behalten. Er verspricht sich davon langfristig gute Ertragsperspektiven aus Vermietung und Wertsteigerung. In Berlin werde es jedenfalls immer schwieriger, Bestandsobjekte zu vertretbaren Preisen zu bekommen. "Die Kommunen verkaufen nichts." Die Eigenentwicklung sei die Alternative, um hier die Präsenz zu verstärken und zu wachsen. Die ersten für den Eigenbestand in Deutschland entwickelten Wohnungen sollen 2018 auf den Markt kommen.

garein
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seit 2007-08-06
> Die Buwog ist die Dividende2016-09-26 13:55:41


Mag ja sein, aber dieser rasante Anstieg der BUWOG-Aktie erinnert fatal an den der IIA vor deren völligem Crash...

voitsberger
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seit 2007-11-21


so schnell crasht die buwog nicht. die 30 sind noch locker drin!

garein
749 Postings
seit 2007-08-06


Ach, crasht nicht? 3 Euro locker drin. Zehetner, bist du's? ;-)

Mein Gefühl hat mich nicht betrogen, bin mit Glücklichem Kurs und Gewinn raus.