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Immofinanz: 2.727 0.088 (3.33%) [L&S 2.65 / 2.77 , 27.02. 22:48]

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Tendenz
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Wie sehen Sie die Entwicklung dieses Unternehmens in den nächsten 5 Tagen? fallend steigend
 

Chart Immofinanz

IIA 3.33 % intraday 1 W 1 M 1 Y 3 Y YTD
Stammdaten
WKN 80905
Währung EUR
Typ Aktie
Börse Wien
Aktueller Wert
Letzter 2.727
Vortag 2.639
Veränd. 0.088 (3.33%)
Eröffnung 2.664
Hoch 2.727
Tief 2.631
Volumen 5444994
Chart
Linienchart
von:
bis: 2015-02-28
Veränd. -
Erster 2.66
Letzter 2.727
chart
Chart-Details J-Trader

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KursDiver
Zehetner schmettert Offert ab2015-02-25 12:09:00
228 Postings

seit 2007-08-20

In einer Stellungnahme am Mittwoch-Vormittag untersrich Eduard Zehetner, dass das Offert seiner Ansicht nach in keiner Weise den Wert der Immofinanz widerspiegle. Sein Argument: Der russische Investor Mints sei auch bei der CA Immo eingestiegen und habe damals einen Preis von rund 85 Prozent des Net Asset Value der CA Immo gezahlt. Umgelegt auf die Immofinanz (NAV, siehe oben, bei 4,48 Euro) würde dies laut Zehetners Rechnung einen Wert von 3,81 Euro ergeben. Zehetner selbst hält demnach Offerte von unter vier Euro je Aktie für wenig realistisch.

Außerdem macht sich der Immofinanz-Chef seine eigenen Gedanken zum Vorstoß der Russen in Österreich. Jede vierte Immobilie der Immofinanz liegt in Russland und es könne durchaus sein, dass sich die Lage dort und an der Peripherie in naher Zukunft deutlich verbessern könnte. Der russische Investor könnte also durchaus auf einen Informationsvorsprung bauen, den er nun versilbern möchte.

Um 2,51 Euro jedenfalls werden CA Immo und Mints die Immofinanz-Aktie wohl nicht bekommen. Am Mittwoch zog das Immofinanz-Papier gleich zu Handelsbeginn um 7,6 Prozent auf 2,70 Euro an. Wenig später waren die Zugewinne bereits zweistellig, 2,82 Euro standen um 9.16 Uhr auf dem Kurszettel. Bis 10 Uhr wurden vier Millionen Aktien gehandelt, mehr als am gesamten Mittwoch.

Mit Immofinanz setzt Mints nun auf ein anderes Pferd: Der Konzern besitzt mehrere große Einkaufszentren im Umland von Moskau. Zuletzt hatte der Firma der massive Verfall des Rubel zu schaffen gemacht. Im ersten Halbjahr 2014/15 (bis Ende Oktober) verbuchte sie einen Nettoverlust von 30 Millionen Euro. Und auch in den kommenden Quartalen könnte der Rubel-Verfall die Gewinne "deutlicher als bislang" schmälern, hatte Immofinanz im Dezember gewarnt. Russland ist der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt des Konzerns. Dort senkt Immofinanz die Mieten in ihren Einkaufszentren, um ihren Kunden - großen Einzelhandelskonzernen - angesichts der Währungskrise entgegenzukommen. Neben Russland besitzt Immofinanz auch Immobilien in Deutschland, Österreich und Osteuropa.

Mints' zypriotische O1 Group hat sich erst kürzlich bei der CA Immo eingekauft und hält nun 26 Prozent an dem Unternehmen. Laut Immofinanz-Chef Zehetner hat der Oligarch das "große Ganze" im Auge - eine Fusion der Unternehmen zu einem Immobilien-Schwergewicht. Zehetner schließt nicht aus, dass es auch bei der S Immo zu einem Eigentümerwechsel könnte.

S Immo ist das kleinste der börsenotierten österreichischen Immobilienunternehmen. Die Aktie hat seit Jahresbeginn um 43,4 Prozent zulegt, was wohl auf Übernahmephantasien zurückzuführen ist. Der Börsewert des Unternehmens liegt nun bei 592 Millionen Euro.

Quelle : Wirtschaftsblatt

 
junginvestor
426 Postings
seit 2009-10-16
> Der 2015-02-24 21:02:04


Mal drückt uns der Osten Runter, mal zieht er uns Hoch schauen mar was aus den "Marktgerüchten" wird..

spannend !

Vivass
70 Postings
seit 2009-08-10
>> Der 2015-02-25 12:09:16


Wer kauft die denn bitte so hoch, unverständlich wie man zu diesen Preisen kaufen kann....

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03
>>> Der 2015-02-25 12:41:58


sobald das Wort "Übernahme" in der Luft ist setzt das Gehirn aus.
Wobei es hier noch nicht einmal um eine Übernahme geht, sondern gerade einmal um 25%.

Gusenbauer
546 Postings
seit 2007-08-13


Zehetner schmettert Offert ab

In einer Stellungnahme am Mittwoch-Vormittag unterstrich Eduard Zehetner, dass das Offert seiner Ansicht nach in keiner Weise den Wert der Immofinanz widerspiegle. Sein Argument: Der russische Investor Mints sei auch bei der CA Immo eingestiegen und habe damals einen Preis von rund 85 Prozent des Net Asset Value der CA Immo gezahlt. Umgelegt auf die Immofinanz (NAV 4,48 Euro) würde dies laut Zehetners Rechnung einen Wert von 3,81 Euro ergeben. Zehetner selbst hält demnach Offerte von unter vier Euro je Aktie für wenig realistisch.


http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4671181/CA-Immo-will-Immofinanz-zum-Schnaeppchenpreis-Zehetner_Laecherlich

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


Interessant, dass nur ein Anbot für ca. 15% in der Luft ist.
Woher soll der Rest kommen ? JPM ? Fries ?

Dass Z. von einer irgendwann möglichen Annahme abrät ist selbstverständlich.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


Ärgerlich dass sich die ganze Diskussion und Darstellung (Reuters / Wirtschaftsblatt) wieder einmal nur um die 'russischen Einkaufscenter' dreht. Obwohl 75% des Vermögens und 70% der Mieteinnahmen der IIA ausserhalb (!) Russlands sind bzw. erzielt werden.

Auch hat vorher der Poster Europaeer rechnerisch nachgewiesen, dass ohne Russland (Buchwert 1,72 Mrd) und Buwog der NAV derzeit 3,81€ beträgt. Übersehen wird inzwischen auch der 49% Aktienanteil an der Buwog mit 950 Mio €, der jetzt jederzeit in bare Münze umgewandelt werden kann.

Warum sieht niemand die konstanten Verbesserungen in Ungarn, Polen und Rumänien in diesem Quartal?

http://www.immofinanz.com/de/presse/...

http://blog.immofinanz.com/de/2015/02...

http://blog.immofinanz.com/de/2015/02...

Dazu Riesen - Büroobjekt Casa Stupenda in Düsseldorf startet nächste Woche, Gerling Center in Köln erster Bauabschnitt beendet im 1. Quartal, zweiter Abschnitt im 4. Quartal 2015 vorgesehen, ...

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


nachtrag,
Russland ist ca. 1 mrd Eigenkapital (700 mio Fremdkapital abgezogen)), damit ca. 1€/Aktie Buchwert, die Buwog etwas weniger.
Ohne beides kann der NAV schwerlich bei 3,80 liegen.

Und dass keineswegs jede vierte Immobilie der IIA in Russland ist sollte sich auch schon herumgesprochen haben, auch wenn es für die Buchwerte in etwa zutrifft. Einnahmenmäßig ist Russland sowieso mehr als das Viertel.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


big_mac, aus der Presse von morgen zitiert:

Auch Analyst Neuhold (Kepler Cheuvreux) meint, dass es mit diesem Angebot schwierig werden könnte, die 15 Prozent (Anteile) zu bekommen. Denn selbst ohne Russland-Immobilien wäre die Aktie 3,40 Euro wert.

http://diepresse.com/home/wirts...

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


big_mac, hier ist die letzte Aktionärsstruktur laut Homepage:

Österreichische Privatanleger sind mit rund 32,4% am Unternehmen beteiligt, institutionelle Investoren mit rund 51,3%. Die meisten institutionellen Anleger kommen aus Österreich (15,1%), gefolgt von Nordamerika (8,7%), Großbritannien (5,5%), den Niederlanden (3,9%) und Norwegen (2,5%).


51,3% Institutionelle - da sollten sich die restlichen 10% finden z.B. in Ö. Falls nicht kann er ja teuer zum NAV bei Fries nachkaufen.

a_m
1 Postings
seit 2015-02-25


Diese Aussage klingt aus sehr interessant

...Dass zumindest ein 4er an erster Stelle eines Übernahmeangebotes für die Immofinanz stehen müsste, begründete Zehetner auch damit, dass die abgespaltene Buwog sich sehr gut entwickle und mit stillen Reserven in der Bilanz stehe. "Es werden auch noch andere Dinge passieren, die den Aktienkurs steigen lassen werden", so Zehetner.

... Ich warte auch einmal auf die "anderen Dinge"....

Vivass
70 Postings
seit 2009-08-10


Träumen darf man ja, aber wer zahlt in diesen Zeiten € 4,00 für diese Aktie.

wiwiwi
460 Postings
seit 2008-11-12


Hätte mich auch gewundert... Wenn Herr Z. seine Überlegungen/Strategien kundtun, kann es schnell vorbei sein...

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


Jemand der verzweifelt aus Russland heraus diversifizieren, um nicht zu sagen flüchten will, z.B.

Die Gewinnwarnung von vor Weihnachten steht plötzlich auch in einem schiefen Licht. Da wurde offensichtlich schon recht intensiv geredet.


Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


Bei 4.- würde den Hrn. Oligarchen das Engagement bei 15% gleich mal 180 Mille mehr kosten. Wenn der so großzügig ist, wie konnte der dann so reich werden.
Ich denke eher mit Gentlemen agreement wird hier kaum zu rechnen sein.

Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


Vielleicht ist das alles eine Ente und andere welche wollen nur aus der Aktie raus...

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


Alles ist denkbar.
Auch dass einer durch eine gezielte Indiskretion einen knapp vor dem Abschluss stehenden Deal platzen lassen wollte.

Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


Der Anstieg war heute zu wenig dramatisch. Wenn bei einer BENE der Kurs nur wegen einer Firmensitzung um 35% steigt, dann hätte ich mir hier auf Grund der Übernahmegerüchte und wie Big mac sagte: Hirn auf reisen Dynamik einfach mehr erwartet und zwar einiges mehr.

Rottweiler
55 Postings
seit 2011-06-20


Von Nurmuts Abschied habe ich urlaubsbedingt (zum Glück) erst heute gelesen.

Danke für eure Stellungnahmen, die mir geholfen haben, mich zu orientieren.

Das diskutierte Angebot CA Immo und Mints riecht m.E. sehr nach einer lange vorbereiteten Show, bei der sich die Kaufinteressenten und Verkaufinteressenten alias Halter großer IIA-Paktete schon seit Monaten kennen und abgesprochen haben.

Wer sonst hätte heute 13 Mio Aktien an der Börse zwischen 2,70/2,80 Euro auf den Markt geworfen, wenn laut Zehetners Rechnung von heute Mittag ein Wert von 3,81 Euro angemessen wäre?

Die Frage ist, wurde das Spektakel gerade jetzt gestartet, weil ein paar Grosse mitgekriegt haben, dass neue und diesmal Knock-out Russlandsanktionen aus den USA auf dem Weg sind, die indirekt für die IIA fatale Folgen haben könnten?

http://news.yahoo.com/kerry-says...

Ist das ein von Grossen schon länger vorbereiteter und geplanter Weg, um noch rechtzeitig und verkraftbar aus der Aktie raus zu kommen?

Für mich in der aktuellen Situation zum Weiterhalten zu viele Fragezeichen. Wenn die Aktie morgen nicht die 3 Euro erreicht, bin ich morgen nach langen Jahren gänzlich raus aus der IIA.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


Rottweiler / Sternenflügel,

Ich vermute die CA Immo / Mints hat es mit einer Art 'feindlichen Übernahme' versucht und wurde von den Medien mittendrin kalt erwischt. Reaktion Adhoc CAI um Kurs niedrig für Einstieg zu halten (warten auf Genehmigung) und natürlich ablehnende Antwort von Z.

Da sich die Instis / Trader so eine Gelegenheit / Kurssteigerung wie kürzlich bei der Übernahme Mints von CAI nicht entgehen lassen wollten, ist sicherlich der Grund für die hohe gehandelte Stückzahl gestern.

Jedoch braucht der Markt Zeit zum Verdauen der Nachricht / Bewertung / Situation und der Anstieg kann nur über eine längeren Zeitraum erfolgreich erfolgen. Auch sind jetzt mit Conwert, Buwog und Immofinanz drei interessante Übernahmekandidaten in Österreich vorhanden, wobei die Bewertung trotz Russland - Risiko eindeutig für die IIA spricht -> Größe, Marktanteil, Liquidität, NAV Bewertung, Kronjuwelen z.B. Buwog, Stop Shop, Deutsche Lagerhaus, Vivo, Polen, Rumänien, … während die beiden Anderen nur als Ergänzung für deutsche Wohnimmos dienen können.

Das von den USA ist ja nur eine Drohgebärde wegen Mariupol und in einem Monat stehen die nächsten Ergebniszahlen der IIA an. Putin weiss ja er hat die Ukraine / Europa mit dem Gas in der Hand.

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


Nach Abwehr einer feindlichen Übernahme sieht das Verhalten der IIA-Verantwortlichen seit Herbst definitiv nicht aus - ganz im Gegenteil.

Wo bleibt z.B. das Gegenanbot für CAI ?

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


Angebot war bereits im Oktober letztes Jahr da:

http://analyst-award.at/pages/1488...
http://kurier.at/wirtschaft...

Aber vielleicht hat Mints /CAI gerade deswegen so ein niedriges Angebot gemacht da er weiss die Krise in Russland wird noch lange dauern. So kann er nach Genehmigung in Ruhe die Aktien über die Börse zum niedrigen Kurs einsammeln und später die Wertsteigerung lukrieren.

Bei der CAI konnte er nur mit 85% NAV übernehmen oder genauer gesagt musste wegen der Ambitionen von IIA / S Immo und der NAV - Unterbewertung.

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


Das damals war weder feindlich noch eine Abwehrmaßnahme.
Aber es gibt noch immer eine Mehrheit an der CAI zu holen - wenn man O1 fordern möchte und allenfalls eine Fusion für sinnvoll hält.

schnex
536 Postings
seit 2009-03-22


Immer wieder schön anzusehen, wie ein Kurs nach unten oder oben manipuliert wird. Heute mal runter

schnex
536 Postings
seit 2009-03-22


1,000 1 1,000 2.632 -0.002 2.630 100,000 1 100,000
9,000 2 8,000 2.630 0.006 2.636 2,333 2 102,333
10,401 1 1,401 2.628 0.010 2.638 3,612 1 105,945
11,401 1 1,000 2.626 0.014 2.640 85,129 2 191,074
22,809 2 11,408 2.621 0.029 2.650 20,000 1 211,074
27,809 1 5,000 2.620 0.031 2.651 3,000 1 214,074
32,809 1 5,000 2.610 0.058 2.668 145,567 2 359,641
34,150 1 1,341 2.609 0.075 2.684 126,950 1 486,591
35,495 1 1,345 2.602 0.084 2.686 25,000 1 511,591
45,495 1 10,000 2.601 0.089 2.690 109,506 2 621,097



Bei Kurs 2,638

voitsberger
2049 Postings
seit 2007-11-21


lieb find ich den ca-immo menschen - strategischer aufschlag - alles klar bei dem?

wir sprechen hier von knapp der hälfte des buchwertes! kann nur hoffen, dass die kleinanleger nicht komplett deppert sind und dieses angebot annehmen werden.

Rottweiler
55 Postings
seit 2011-06-20


Ein Mann ein Wort: ich habe, und da bin ich jetzt froh drüber, das „Angebot bereits heute angenommen“ zu haben,

bevor Ettenauer der Finanzagentur Bloomberg bekannt gab, dass Mints /CAI für Immofinanz keinen "strategischen Aufschlag" zu zahlen bereit sei und überhaupt der Einstieg bei Immofinanz unter Fragezeichen gestellt ist, darunter unter die schwammige Bedingung, "wenn der Preis den aktuellen Zustand und das Umfeld widerspiegelt".

Vom aktuellen Zustand und dem Umfeld bekommt man hier ein gutes Bild:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/i...

Ärgerlich nur, dass ich nicht die ganze Position gleich in der Eröffnungsauktion zu 2,739 untergebracht habe und dann am Nachmittag wieder einmal das Imfi-Absturz-Deja-Vu genießen musste, bevor ich die restlichen 30% meiner Position (abzüglich 100 IIA Altbestnd Aktien als Souvenir im Depot verbleibend) in der SA zu 2,64 abgeben konnte.

@ Nachtrag
Was CA Immo-Chef hier sagt

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4672832/Zahlen-fur-Immofinanz-keinen-strategischen-Aufschlag?_vl_backlink=/home/index.do

bestärkt die 20 jährige Börsenerfahrung, dass es in Wien „feindlichen Übernahmen“ wenn überhaupt dann nur in der Presse, aber nicht an der Börse gibt. Man kennt sich, grüsst sich und profitiert von einander.

Der Bietergemeinschaft CA Immo / Mints kann man jetzt schon gratulieren, auch wenn aus dem „öffentliches Teilangebot für rund 15 Prozent“ am Ende nichts werden sollte, denn die haben das große Geld in ein paar Wochen bereits gemacht, wenn sie die kolportierten 10%, die sie schon haben, von Mitte Dezember bis Mitte Februar zwischen 2€ und 2,20€ aufgesammelt haben und nun gewinnbringend weiterverkaufen können.

Natürlich hoffe ich, dass ich für meine letzten 100 Stücke Altbestand irgendwann den NAV oder zumindest die laut Z angemessenen 3,81€ bekommen werde, glaube aber eher, dass ich vielleicht schon bald wieder Gelegenheit bekommen werde, den Bestand aufzustocken, für mich, wenn wir Kurse unter ab 2,40€ sehen werden.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


Lustig ist dass es zu diesem 'lächerlichen' Angebot nur wegen dem verbohrten Sturkopf Z. gekommen ist.

Wie bereits in den Beiträgen vorher erwähnt war nicht nur die Strategie in den letzten Jahren absolut falsch, sondern auch sein beharrliches Weigern das Unternehmen (wie andere auch) ordentlich auszumisten und in Teilen schlanker für künftige Herausforderungen zu machen.

Ich hoffe nur das sein Nachfolger dies umgehend korrigiert und auch wie angekündigt die 10% eigene Aktien einzieht. Meine Sorge ist aber das CFO N. bereits von Z. den schlechten Stil gelernt hat und umgehend getauscht werden muss. Verantwortung tragen heisst auch die entsprechenden Konsequenzen z.B. im Management aufgrund der aktuellen Situation zu ziehen.

Alles Gute an Rottweiler und Nurmut.



nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


ich werde meine BUWOG aufstocken und die Deutsche Annington dazutun, so bleibe ich in Immobilien, Wohnimmobilien fernab von Russland-Zores.

Gruß an Phro, der schon früh ernsthaft einen Wechsel von IIA zu Buwog überlegt hat.
Seit April hat BUWOG immerhin incl. Dividende über +40% gemacht, Das wird zwar kaum so weitergehen, aber was hat IIA seither gemacht? Von ca 2,60 runter auf 2 und incl. Gerücht grad wieder erholt, etwa 0%.......

südseetaucher
130 Postings
seit 2009-12-30


durch die Kursentwicklung bei der BUWOG von 31.10.-31.01. müsste die IIA durch ihre Beteiligung von knapp 50% einen deutlichen Aufwertungsgewinn verbuchen können.

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, müssten das rund 290 Mio alleine im 3. Quartal sein; im vierten Quartal bis jetzt weitere 170 Mio.

Alleine dadurch müsste das Ergebnis sich deutlich verbessern

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


stimmt wohl rechnerisch. Wer teilt es dem Kurs mit?

Steuerbezahler42
160 Postings
seit 2010-12-02


Ca. die Hälfte der verbleibenden Buwog Aktien sind für die Umtauschanleihe verwendet worden. Die werden wohl nicht aufgewertet werden können, denke ich zumindest?

Gusenbauer
546 Postings
seit 2007-08-13
>>> buy!2015-02-27 17:25:56


Die Immofinanz ist im Peervergleich unterbewertet, der Kurs durch die Ukraine massiv unten. Das erkennt man nun auch international, fa zb die deutschen immos deutlich besser bewertet dastehen. Sehe keinen Grund Immofinanz Jetzt nicht zu kaufen. Bleibe bei meinen 3,50 ueitnahe. MM

 
nurmut
IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-19 18:33:14
4520 Postings

seit 2007-10-22


Nach nun einigen zuerst wechselvollen, zuletzt stagnierenden Jahren verabschiede ich mich aus der IIA. „Abfall vom wahren Glauben“ sozusagen.

Dabei war ich seit 2001 mit einer sehr gut performenden Wandelanleihe, ab 2007 in der Aktie, Nachkauf sogar noch bei Kurs 11,.- , Absturz, massiver Nachkauf, andere Wandelanleihe zu 28%, dann Aktie zu 0,50 ....ein wechselvolles Schicksal, unter dem Strich sogar echt positiv....

Zuletzt stagnierte der Kurs denn der hatte immer alle Hände voll zu tun, um Zwischendurch-Einbrüche zu kompensieren.
Das alte liederliche image wirkt sicher auch noch nach, die offenen Prozesse sind zwar materiell ziemlich unbedeutend, halten aber gewiss einige von investments ab.

Der alte Traum von Kurs=NAV ist längst ausgeträumt.

Betrachte ich die fundamentals, so sehe ich recht gute Finanzierung. Doch dem Markt gefällt das Ost-Exposure nicht, Russland wird dabei allerdings wohl überbewertet, was die Vermögensbewertung betrifft – so wertlos sind die Anlagen dort wohl nicht – von den Substanzwerten her. Aber was sind schon Substanzwerte? Verkaufsversuche in Russland wären wahrscheinlich chancenlos derzeit.

Wichtiger als Substanzwerte sind Ertragskennzahlen , und die ernüchtern aber:

Mittelfristig denke ich, dass mehr als 15 ct Dividende nicht drin sind, mit dem Ost-Exposure will der Markt aber wohl eine Rendite von 6-7%, ist gleich einen Faktor von etwa 14, sehen. Und das, oh Wunder, ist nahe dem jetzigen Kurs. – Von dieser Seite also keine Kursfantasie.
Und sollten die Index-Höchststände nicht zu halten sein, bei Abstürzen ist die IIA ja immer live dabei.

Dabei ist eine Rendite in obiger Größenordnung aus dem Ergenis nicht gesichert:

In Russland werden durch den Rubel-Verfall und die Inflation die Mieten der EKZ unerschwinglich, entweder steigen die Mietnachlässe oder längerfristig die Leerstände. Da nützen die Verrechnung in Euro oder Dollar auch nix. Diese Einbußen an Erlös gehen 1:1 vom Gewinn ab!

Und die Immo-Maschine? Ich lese aus den Berichten nur geringen Nachschub an in Bau oder Planung befindlichen Projekten.

Die „gesicherten“ Mieten der BUWOG wurden ausgelagert - dort ist man auf der sichereren Seite und zuletzt hat sich dort der Kurs viel hübscher entwickelt. Mein 1/20 der IIA-Aktienanzahl in BUWOG aus dem split werde ich wohl behalten, wenn nicht sogar steigern. Die IIA selbst gab ich heute her in der Schlussauktion zu 2,42. Im Dezember hab ich die Zielmarke 2,40 verpasst, aber jetzt liefen sie.

Viel Glück noch allen Investierten!

Eduard Zehetner
2 Postings
seit 2015-02-19
> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-19 19:49:41


Schade, zu früh! Naja, Mut kann man nicht kaufen .....

Monkey2
81 Postings
seit 2009-09-17
>> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-20 09:56:59


darf ich nach Ihren Gründen fragen - warum es 'zu früh' sein sollte?

Treffsicher1
188 Postings
seit 2012-08-16
>>> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-20 11:25:00


weil er im April als CEO abgelöst wird:-)) Nein, war wirklich nur Spass

Treffsicher1
188 Postings
seit 2012-08-16
>>> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-24 19:09:07


Jetzt wissen wir, was Z mit "zu früh" gemeint hat. Oligarch Mints.

big_mac
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seit 2008-08-03
> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-19 20:28:35


nurmut, Zustimmung !
Ganz besonders zum Abschnitt zwecks ernüchternder Ertragskennzahlen. Mit den jetzigen und bisherigen wird der NAV schlicht nicht verdient, warum soll er bezahlt werden ?

Wenn ich bei rein schweizer ImmoAGs 4,5-5% Dividendenrandite habe, bei westeuropäischen um die 5%, dann muss der Osten einfach 1-2 Prozentpunkte mehr hergeben, und zwar wirklich und nachhaltig, nicht einmalig.

nurmut
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seit 2007-10-22
>> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-19 21:13:25


"Schade, zu früh..."

Ukraine-Krise, Sanktionen etc. werden sich irgendwann wieder bereinigen.

Doch die Russische Wirtschaft und Rubel werden mindestens noch 2-3 Jahre darniederliegen und das Ergebnis der Immofinanz belasten.

Und so lange will ich einfach nicht warten. Kurs 2,40 hatten wir schon vor Jahren.
Und als Dividendenpapier konnte sich die liebe IIA nicht wirklich etablieren.

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22
>>> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-20 11:13:46


außerdem bin ich überzeugt davon, dass im nächsten Bericht (Mitte März) abermals von Mietreduktionen die Rede sein wird. Dann gehts wieder panisch abwärts.

Beim letzten Mal vor dem Dez-Bericht wollt ich eigentlich bei 2,40 raus, hab es aber verschlafen. Der Bericht und die Ankündigung, dass ev keine Divi gezahlt wird haben den Kurs um mehr als 15% belastet. Low war meiner Erinnerung nach dann bei 2,02 Das wurde jetzt wieder aufgeholt

Ich fürchte, dass sich das bald wiederholt. Dh. Fortsetzung Absturz/ mühsamer Wiederanstieg. So geht das schon seit Jahren.

Für meinen Geschmack hab ich schon zu lange gewartet.

big_mac
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seit 2008-08-03
>>>> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-20 11:40:07


ganz offensichtlich drückt allein schon dein Ausstieg auf den Kurs ;-)

Europaeer
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seit 2008-11-17


Das nachfolgende Posting wollte ich vor ein paar Wochen, als der Kurs um die 2 Euro war einstellen. Leider konnte ich keinen Thread eröffnen. Börse Express hat mir die Klärung des Problems zugesagt (sogar der Chef persönlich). Bisher ist aber nichts passiert. Daher poste ich den Beitrag hier, weil er gut rein passt. Die Zahlen sind nicht mehr ganz aktuell, aber die Aussage ist die gleiche.

Gleich vorweg: Ein absoluter Schwachpunkt der Immofinanz ist die Auslastung der Büros mit 78%. Das hat auch das Management erkannt und das Ziel für 2016 auf > 90 % angehoben.
Die hohe Auslastung in RU ist mit ein Grund für die gute Performance dort. Nachdem wir nicht wissen, wie es in RU weiter geht, nehme ich bei meinen Betrachtungen das russische Portfolio komplett raus.

Also, schauen wir uns die IIF ohne Russland an (Daten von den letzten Präsentationen in 2015 und Halbjahresbericht 14/15):

Buchwert (BW) IIA gesamt in Mrd. € 5.8976
BW Russland - € 1.7164
ergibt in Summe € 4,1812 : 1,1 Mrd. Aktien = € 3,8 BW je Aktie

BW IIF ohne BUWOG und Russland also € 3,8.

Jetzt nehme ich nur den halben Buchwert der IIF ohne Russland und addiere die BUWOG mit einem Kurs von € 17,5:
1/2 BW je Aktie IIF ohne Russland u. BUWOG € 1, 9
+ BUWOG € 0,7765
Gesamt € 2,6765

D.h., selbst ohne RU und zum halben BW ist die IIF mehr wert, als Mr. Market ihr aktuell zugesteht.

An der Börse ist die Immofinanz abzüglich der BUWOG (mit € 17,5) ca. 1,5 Mrd. Wert. Das ist absurd. Das ist nicht einmal der BW des österreichischen und slowakischen Portfolios. Polen, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Rumänien und den Rest gibt es umsonst. Wie gesagt: RU ist in den ganzen Überlegungen nicht berücksichtigt und gilt quasi als verloren.

Wenn ich heute die IIF kaufe, kaufe ich mir Immobilien um knappe € 460,-/m2 (€ 1,5 Mrd. : 3,28 Mio. M2; ohne RU) und einen Mieterlös (ohne RU) von ca. 20% auf den Börsekurs.

Dazu ein Bsp.: Ich kaufe eine Wohnung um € 200.000,- und vermiete Sie um € 40.000,- im Jahr bzw. € 3.333,- im Monat; kein schlechtes Geschäft.
Meiner Meinung nach müsste jeder kühle Rechner, der Wohnungen vermietet und nicht diese Mieterendite erzielt, seine Wohnungen verkaufen und den Erlös in die IIF investieren.

Darüber hinaus gefällt mir die offensichtlich kosteneffiziente Developmenttätigkeit. Aktuelle Beispiele:

Vivo in Pila € 1.333,-/m2
Gerlingquartier € 1.700,-/m2

Auch wenn der Vergleich hinkt, aber zum Nachdenken:
Unibail Rodamco hat den Aupark in Bratislava für € 5.200,-/m2 gekauft.

Ein Argument, das auch immer wieder auftaucht: Zehetner war ein guter Turnaround-Manager ist aber kein Immobilienexpert. So einen bräuchte es jedoch. So ein Argument kann nur von theoretischen Schreibtischtätern kommen. Wohin uns der anerkannte Immobilienexperte Petrikovic gebracht hat, wissen wir. Rene Benko hat noch nie irgend eine Immobilienausbildung besucht. Das Immobilienbusiness ist kein Rocket-Science. Man muss ein guter Kaufmann sein, eine klare Strategie und Eier haben.
Die eingeleitete Markenstrategie und klare Klassifizierung der Immobilienentwicklungen finde ich genial.

Warum ich IIF für ein gutes Investment halte:

- auch ohne Russland ist die IIF mehr als doppelt soviel Wert als der aktuelle Börsekurs suggeriert.
- Das Unternehmen wurde in den letzten Jahren von einem beliebig zusammen gekauften Immobilienbauchladen zu einer effizienten Immobilienmaschine entwickelt. Die positiven Effekte daraus werden in den nächsten 2-3 Jahren sichtbar werden.
- IFF hat zahlreiche Insiderkäufe
- Investoren sind wegen der Ukrainekrise in einer Schockstarre (siehe dazu: http://www.bbc.com/future/sto...

Meiner Meinung nach wird IFF in den nächsten 3-5 Jahren so richtig abgehen. Sobald sich die Sckockstarre der Anleger gelegt hat, kann es dann sehr schnell gehen.

Die bisher besten Beiträge für mich kamen von nurmut, Quant, Skeptiker, dem Einkommenssteuerparagraphen :-), BigMac und Phronesis (wenn er sich nicht gerade in persönliche Hahnenkämpfe eingelassen hat). In letzter Zeit ist mir Hobbyanalyst positiv aufgefallen. Danke euch allen.
Die kritischen Anmerkungen von BigMac schätze ich durchaus. Er ist der perfekte Kontraindikator. Wenn er am Bildschirm auftaucht weiss man, es wird schön langsam Zeit zu investieren. Soweit ich mich erinnern kann, müsste er sich wegen seiner falschen Prognosen bzgl. IIF eigentlich "Double Whopper" nennen.

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


"Wenn ich heute die IIF kaufe, kaufe ich mir Immobilien um knappe € 460,-/m2 (€ 1,5 Mrd. : 3,28 Mio. M2; ohne RU) und einen Mieterlös (ohne RU) von ca. 20% auf den Börsekurs. "

Problem:
- ein paar Schulden kaufst du mit, damit sind es schon nur mehr 10% auf den Börsenkurs, als Daumenpeilung.
- andere Kosten gibts auch noch.
und schon schauen die 2,40 als Verkaufskurs gar nicht schlecht aus. Mehr gibt eine Betrachtung über den Ertragswert der Firma nicht her. Die nurmut'sche Begründung ist schlüssig.

Russland in der IIA war dort wo die ganze Firma hingehört.
Ich kann mich nicht erinnern, dass 78% Büroauslastung jemals ein Ziel war. Es ist kein Zuckerschlecken, heute im Osten Büros zu vermieten, nicht zu schönen hohen Mieten wie früher.

Wer an den Buchwert glaubt sollte konsequenterweise einen Liquidationsantrag auf der HV stellen. Schneller wird er anders nicht in seine Nähe kommen.

junginvestor
426 Postings
seit 2009-10-16


haha musste grad lachen Liquidationsantrag ! Aber ehrlich wenns 3€/Stück geben täte, würde ich zustimmen !!! :-D

Da gabs doch mal so was in der Richtung, kaufen, filetieren, liquidieren, abkassieren ;)

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


also das mit der "Schockstarre" betreffend Ukraine kann man schon annehmen.

Und das mit den 3-5 Jahren deckt sich mit meiner Einschätzung, ist mir aber wie gesagt zu lang.

Das Argument "das und das gibts gratis dazu" hört man schon seit Jahren. Ukraine-Krise gibts aber erst seit einem Jahr.

Das mit dem "Liquidationsantrag" stimmt natürlich, vorausgesetzt alles ist zum Buchwert verkaufbar - einige Zweifel sind erlaubt.

Dem Z. muss ich vorwerfen, dass ein CEO, der Dividende als rausgeschmissenes Geld ansieht, m.E. zwar im Sinne des AktGes. auf das Wohl der Gesellschaft schaut, aber für mich dennoch das Thema verfehlt. Die Aktionäre geben der AG ihr Geld nicht aus Jux und Tollerei, sd weil sie einen Reibach sehen wollen.


§ 30_StB
775 Postings
seit 2009-10-22


Bei EUR 3? Ist nicht dein Ernst. Du weißt schon, dass wir die 3 EUR genau vor einem Jahr hatten (3,75 inkl. BUWOG). Alleine der BUWOG-Anteil ist derzeit 0,94 EUR wert.
Um 4 EUR bin ich auch dabei.

Die sollten die BUWOG abverkaufen und mit dem Erlös zu 50% teure Finanzierungen oder Swaps tilgen und mit den anderen 50% ordentlich Aktien rückkaufen (bis der NAV/Aktie auf 5 steht).

Entspricht einer Teilliquidation, die den Kurs sehr rasch in Richtung 4 (mit Entspannung der Lage in RU) führen würde. Alle anderen operativen Maßnahmen, die bereits gesetzt wurden, müssen natürlich konsequent weitergeführt werden. Dann hätten wir in 18 Monaten ein schlankeres, gesundes und profitables Unternehmen vor uns.

Ich sehe die Situation mit RU nicht ganz so dramatisch wie nurmut.

Putin wird seine Ziele erreichen (alles deutet darauf hin, siehe die Reaktionen von Merkel auf die Einnahme von Debalzewe). Einen Vorstoß werden sie noch hinnehmen und zwar den der gerade läuft (Mariupol), dann werden die Separatisten Ruhe geben, weil sie das erreicht haben, was sie (Putin) wollen. Eine Landbrücke zur Krim und eine zusammenhängende unabhängige Ostukraine (nicht als eigener Staat, aber mit weitgehenden Rechten in der Ukraine) als Pufferzone zwischen dem Westen und Russland.


Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


An § 30_StB

Eine Idee aufgrund Deines vorherigen Beitrages zur Verwendung des Buwog - Erlöses:

Warum nicht als Investor auch in Gewerbeimmos in den USA (oder Asien) als 'neues' Marktsegment investieren? Vielleicht kann in der Zwischenzeit der Durchhänger (laut nurmut 3-5 Jahre) Russland kompensiert werden.

Außerdem hat sich jemand die Aktienanzahl jeweils der einzelnen Unternehmen im ATX im Vergleich zur IIA angesehen - gar nicht auszudenken was passiert sollte eine Eskalation in ein Ukraine kommen. Jede Bilanzverkürzung kann nur im Interesse der bestehenden Aktionäre und Anleihebesitzer sein.

big_mac
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seit 2008-08-03


Die Ukraine kann der IIA relativ egal sein, sie hat dort nichts.

Für Geschäfte in Russland ist die eigene russische hausgemachte Wirtschaftskrise samt Ölpreis und Rubelverfall das Problem, und dieses hat bis jetzt mit der Ukraine wenig zu tun.

Man sollte auch nicht übersehen, dass sich im Fall einer positiven Entwicklung in Russland die Frage stellt wie lange die ausserordentlich hohen m2-Mieten von um die 50€ zu erzielen sind. Die Knappheit an Flächen würde recht bald verschwinden. Nach der Krise ist nicht wie vor der Krise.

Ausserdem denke ich, dass im Fall von Verkauf zu Buchwert deutlich mehr als 3 € überbleibt. Das Risiko liegt im Buchwert.

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


nachtrag,

wie wäre es mit einer ordentlichen Dividende, und mögen die Aktionäre tun was sie für richtig halten ?

Aus den USA und anderen nicht-Kernmärkten hat sich die IIA eben erst zurückgezogen. Bei so Kleinmist fressen die Kosten den Ertrag aus den Immobilien.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


Gute Idee mit der Dividende - kurzfristig, ergibt allerdings keine Wachstumsstory oder Übernahmephantasie für später … nur so lassen sich die Kurse im Verhältnis zum Nav steigern.

Laut Commerz Real / TSO haben die Gewerbeimmos in USA derzeit die besten Aussichten mit Erlössteigerung aufgrund der anziehenden Konjunktur. Ja stimme ich zu, Wohnimmos in USA waren von vornherein zum Scheitern verurteilt - subprime …

PS: mit Ukraine war gemeint worst-case-scenario wie 2008 -> Aktionäre verkaufen wie wild, bei dieser Aktienanzahl (1,1 Mrd) würden wir wieder die 0,20 sehen :-((

hobbyanalyse
3139 Postings
seit 2012-06-08


Ich denke, Gewerbeimmobilien in den USA wären eines der letzten Dinge, wo ich investieren wollte als Immofinanz-Chef.

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


einverstanden, big_mac:

Die Ukraine hat nur indirekt etwas mit Russland zu tun, Rest ist Russland homemade, Rubelverfall, sinkende Kaufkraft. Beides schadet den Einzelhandelsumsätzen, die für Mieten gebraucht werden. Das ändert sich auch nicht so rasch, auch wenn etwa Ukraine eine Lösung erfährt.

Die Ukrainekrise hat das nur insofern verschärft, als manche im Rahmen der Sanktionen befürchtet haben, Putin könnte etwa auch zur Enteignung der IIA schreiten. Die Sanktionen selbst haben die Probleme Russlands wohl auch verstärkt, der Ölpreisverfall trifft das Volk/den Einzelhandel wohl weniger.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


hobbyanalyse,

In USA erzielt TSO regelmäßig 10% Rendite aus Vermietungen und auch ordentliche Wertsteigerungen sind zu erzielen wie hier bei KGAL als Beispiel:

Mitte Januar 2015 wurde die im Central Business District von Chicago (USA) gelegene Immobilie vorzeitig an einen US-amerikanischen Investor verkauft. Die Büroimmobilie wurde zu 44,9 % im KGAL Publikumsfonds KAMAU GmbH & KG gehalten. Der erzielte Verkaufspreis liegt rund 30 % über dem zuletzt festgestellten Verkehrswert.

Alternativ wären auch die Benelux - Länder sehr interessant laut der Deutschen Hypo:

Die Niederlande, Belgien und Luxemburg zählen aktuell zu den interessantesten Gewerbeimmobilienmärkten Europas. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Hypo über die Anlageklassen Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen in den Benelux-Staaten. „Die konjunkturelle Erholung in den Benelux-Staaten schreitet immer weiter voran. Für 2015 liegen die BIP-Prognosen sogar über dem Durchschnitt der Eurozone. Insbesondere die Wirtschaftszentren weisen Wachstumspotenzial bei den Mieten und Kapitalwerten auf“, betont Andreas Pohl, Sprecher des Vorstands der Deutschen Hypo.

Es gibt also noch viele Möglichkeiten ansehnliche Renditen außerhalb Russlands zu erwirtschaften! Wobei ich allerdings den Großteil für den Aktienrückkaufe / Bilanzverkürzung einsetzen würde, langfristig die beste Investition zum halben NAV. (Ja ich weiss big_mac, Werthaltigkeit nicht nachgewiesen, aber hier bestätigen die enormen Steigerungen der Verkaufspreise in den letzen Jahren und die Urbanisierung nimmt noch laut Prognosen bis 2050 zu)

Europaeer
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seit 2008-11-17


BigMac, das sehe ich genau so: die Überlegungen von nurmut sind durchaus nachvollziehbar und er ist nicht mehr bereit zu warten. Ausserdem ist er ohnehin satt im Plus. Was spricht also dagegen auszusteigen?
Für mich persönlich Folgendes:
Ich meinerseits sehe die Downside der IIF sehr begrenzt, aber mittel-bis langfristig enorme Chancen für die Upside. nurmut sieht das offensichtlich ähnlich. Es stellt sich für mich auch die Frage, welche Unternehmen auf die nächsten fünf Jahre ein besseres Chancen-Risiko Profil bieten?

Bzgl. RU/Ukraine bin ich bei § 30: Das Thema ist in 2-3 Jahren gegessen; spätestens zur Fußball-WM. Auch wenn ich Putin persönlich für einen ganz gewöhnlichen Kriminellen halte (Mischung aus Despot und Mafiosi) muss man wahrscheinlich akzeptieren, dass ein seriöser Charakter dieses Land gar nicht regieren kann. Dem Westen ist klar, dass ein Krieg nicht zu gewinnen ist. Daher wird es mit größter Wahrscheinlichkeit so kommen, wie es § 30 beschrieben hat. Und vergessen wir den guten alten Kostolany nicht: Man muss kaufen, wenn die Kanonen krachen.

Jetzt kann man in reinrassige russische Papiere investieren oder in etwas breiter aufgestellte Papiere wie Immofinanz.

Die Aufforderung zum Liquidationsantrag wäre dann sinnvoll, wenn man so wie nurmut schnell realisieren möchte. Die Erfahrung zeigt aber, dass der Börsekurs doch auch stark von den realen Immobilienzyklen beeinflusst wird. Momentan ist der Immobilienmarkt im Westen im Hoch; die BUWOG hebt ab. Immofinanz hat sich als Zentral-Osteuropäisches Immounternehmen positioniert und wird ganz offensichtlich auch so wahrgenommen. Dort sind die Immomärkte zur Zeit mau. Das wird sich wieder ändern. Daher wäre es Nonsens jetzt zu liquidieren.
Selbst habe ich folgende Erfahrung gemacht: Manchmal war es unmöglich Wohnungen zum Buchwert zu verkaufen. 2 Jahre später sind die Interessenten bei 50% Aufschlag Schlange gestanden.
Daher ist das Verkaufsprogramm der Immofinanz logisch und marktgerecht. Man muss einfach akzeptieren, dass es Phasen gibt, in denen der Buchwert nicht realisiert werden kann. Man sollte nur nicht mit Gewalt versuchen in so einer Phase zu verkaufen bzw. so unter Druck kommen, in so einer Phase verkaufen zu müssen.

Das Z. gegen eine Dividende ist, ist mir neu. Meines Wissens ist er nur kein großer Fan von Aktienrückkäufen. Als Unternehmer kann ich das emotional nachvollziehen. Aber wie wir wissen ist Z. auch hierbei schon mehrfach über seinen Schatten gesprungen.
Wir müssen aber schon akzeptieren, dass IIF 2008/2009 ein Konkursfall war und das Unternehmen heute zwar schon recht stabil da steht, aber noch nicht die Melkkuh ist, die wir alle gerne hätten.

Generell wird überschätzt, was man in 5 Jahren erreichen kann und unterschätzt, was man in 10 Jahren erreichen kann. Das Jahr 2018 wird das Jahr der Wahrheit für die Immofinanz.

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


@Europaeer

"...Das Z. gegen eine Dividende ist, ist mir neu...."

So expressis verbis hat er es natürlich auch nicht gesagt, es ergibt sich aber schlüssig aus seinem Abscheu vor Aktienrückkäufen:

Beides sind Eigenpapital- und Liquiditätsabflüsse. Da ist keinerlei Unterschied.
In dem einen Fall sind halt weniger Aktien da, who cares? Dass der einzelne Großaktionär einen etwas höheren prozentuellen Anteil hat kann ihm bei den jetzigen Verhältnissen wurscht sein.

big_mac
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seit 2008-08-03


wenn die Z'schen Angaben über die Liquidität stimmen - 750 mio im Jänner in der Kasse- dann kann die IIA spätestens nach Sicherung diverser Refinanzierungen bequem Dividende zahlen.
Z ist gegen Abflüsse aus seinem Machtbereich, das zieht sich durch seine Ära - zuerst gegen Rückkäufe, dann für einen IPO bei der Buwog, Kürzung der vorletzten Divi, Streichung der letzten Divi, jetzt auch nicht gerade fanatischer Wille zur Zahlung einer Divi.

Europäer,
Friede in der Ukraine wäre aus vielen Gründen wünschenswert. Aber er würde nicht das Rad der Zeit zurückdrehen, Öl auf 100$ bringen, usw. Die Brötchen in Russland werden noch lange kleiner bleiben als sie waren.

Immobilien, besonders Wohnungen, besonders in Deutschland, aber auch in Österreich, profitieren sichtlich von der Geldpolitik der EZB, speziell den niedrigen Renditen der Staatsanleihen. Eine Aktie einer Immobilien AG mit stabiler Dividende ist da durchaus eine Alternative. Ein Papier mit der Dividendenpolitik der IIA eher nicht, und inwieweit die EZB-Flut auch den Osten überschwemmen wird ist zweifelhaft - dort gibts ja noch Zinsen.

Ich wäre auch vorsichtig mit Performance-Vergleichen: Wie groß ist der Anteil von produktiven Assets z.B. in der Buwog (oder Unibail u.a.), wie hoch in der IIA ? Was keine Einnahmen bringt, oder in absehbarer Zeit bringen wird, ist bei Bewertung der Firma halt wenig/nichts wert. Die IIA schleppt da doch einige Mühlsteine mit. Dass diese Mühlsteine u.U. einen netten Buchwert haben ist systembedingt.

ad Liquidation: Rendite = Gewinn/Zeit. In 5 Jahren sollte die Firma großteils liquidiert sein, bis dahin können schon Teilerlöse ausbezahlt werden, die die Aktionäre renditestärker veranlagen können . Die Variante wäre zumindest eine genauere Untersuchung wert.

Europaeer
36 Postings
seit 2008-11-17


@ BigMac: "Z ist gegen Abflüsse aus seinem Machtbereich,..."

Musste ich über deine Aussage, Shopping-Center hätten keine Zukunft, weil du sogar deine Kleidung schon online einkaufen würdest, noch schmunzeln, so bin ich nach dieser Behauptung doch einigermassen irritiert.

Sie widerspricht jeglicher Logik und ist meiner Meinung nach böswillig.

Z hat schon vor Jahren kund getan, dass er 2014 in Pension gehen will. Nachdem der neue CEO erst ab April 2015 zur Verfügung steht, hat er sich bereit erklärt, bis dahin weiter zu machen. Z hat als Unternehmenslenker also nur noch wenig davon, wenn er das Geld zusammenhält. Man könnte ihm höchstens vorwerfen, dass er für den künftigen CEO eine attraktive Ausgangssituation schafft. Das ist aber wohl das Gegenteil von egoistischem Machtstreben.
Z ist wahrscheinlich einer der größten Privatinvestoren der Immofinanz. Welchen Sinn würde es für ihn machen, sich selbst materiell zu schädigen, nur um eine "Macht" zu haben, die er gar nicht mehr ausüben kann?
Fries ist nicht nur Aufsichtsratsvorsitz Stv. sondern auch der größte Aktionär der Immofinanz und zahlreiche seiner Spezln sind auch investiert. Mir sind nicht sehr viele Leute bekannt, die mehr Kohle an der Wiener Börse gemacht haben als Fries & Friends. Wieso sollte dieser Mann es zulassen, dass der CEO, nur zur Befriedigung eines problematischen Machtbedürfnisses, die Anleger -und damit ihn selbst auch- vor den Kopf stösst?

Generell bringst du mit deiner Aussage zum Ausdruck, dass die Herrschaften nicht recht wüssten wie man richtig mit Geld umgeht und sie den "Shareholder-Value-Gedanken" nicht verstehen. Das halte ich für eine gewagte Unterschätzung der Immofinanz-Verantwortlichen und eine ziemlich abgehobene Überschätzung des eigenen Urteilsvermögens. Es ist etwas anderes die Gesamtverantwortung für ein gar nicht so kleines, international tätiges Unternehmen zu haben oder vor dem Bildschirm zu sitzen und unrealistische Ergebnisse/Performance/Massnahmen zu fordern.

Soweit ich das verfolgt habe hat Z- seit er die Immofinanz leitet- klar gemacht, daraus ein Dividendenpapier machen zu wollen. Zur Optimierung des Shareholder-values hat man aber Opportunitäten (BUWOG Split off) genutzt, die Geld gekostet haben, aber für den Anleger vorteilhaft waren. Somit wird dieses Ziel eben event. erst 2 Jahre später erreicht. Die Richtung stimmt jedoch.
Ich schliesse aus dem Verhalten und den Entscheidungen von Z, dass er ein seriöser Kaufmann ist und ihm die langfristige Entwicklung des Unternehmens mehr am Herzen liegt als der kurzfristige Applaus. Dafür hat er meine Anerkennung.

ad Liquidation: Welchen Sinn würde es machen, die Gans- die nun endlich bald so weit ist goldene Eier zu legen- zu schlachten, bevor sie anfängt diese zu legen? Das sind meiner Meinung nach sinnbefreite, destruktive Gedankenspiele. Die Immos, die man mit Gewinn verkaufen kann, werden ja eh verkauft.
Ausserdem: Auf meine Frage aus einem vorangegangen Beitrag, welche Aktie ein besseres Chancen-Risiko-Profil hat, gab es keine Antwort.

Es kann sein, dass die Brötchen in RU noch lange klein bleiben, es kann aber auch sein, dass es nach der Aufhebung der Sanktionen zu einem Boom kommt. Aufgeschobene Investitionen werden nachgeholt und RU fängt vielleicht wirklich an, seine Wirtschaft zu diversifizieren. Wer weiß das heute schon? Es ist aber sicher, dass auch in 5 oder 10 Jahren noch Leute in die Einkaufszentren strömen werden; einmal weniger, einmal mehr.
Und ja, natürlich hat die Geldpolitik der EZB mitgeholfen, den Immomarkt zu pushen. Das ist aber nur ein Aspekt. Im Osten ist der Aufholfbedarf, das höhere Wirtschaftwachstum und die generell geringere Verschuldungsquote entscheidender.
Man glaubt gar nicht, wieviele Leute hier ihre Immobilie bar bezahlen. Für jemanden der in der Schweiz lebt ist das unvorstellbar. Die Schweizer zahlen ihre Kredite ja meist ein Leben lang.

So, das war's von meiner Seite für die nächste Zeit. Jetzt werde ich meine Energie wieder in produktive Arbeit stecken:-)

the_saint
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seit 2011-08-06



Wenn alle immobilien, die mit gewinn verkauft werden können verkauft werden und erstens kein gewinn für die aktionäre übrig bleibt und zweitens, nur die immobilien im unternehmen verbleiben die nicht mit gewinn verkauft werden können, dann würde ich sagen... läuft etwas gewaltig schief in diesem unternehmen :)


voitsberger
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seit 2007-11-21


was europaeer da schreibt kann man wort für wort unterschreiben. da stimmt alles.

eine auf fakten und zahlen basierte diskussion zu führen mit leuten, die grundsätzlich alles furchtbar finden ist halt nicht ganz leicht.

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


europäer,

- Fries ist ursprünglich unter höchst mysteriösen Begleitumständen um ca. 7€ eingestiegen. So manche Nebenabsprache ist bekannt geworden. Nicht gerade vertrauensfördernd.

- Fries und Freunde (u.U. inkl. Z.) können ohne weiteres eigene Interessen erfolgreich verfolgen ohne dass andere Aktionäre gleichermaßen profitieren. Z. scheint in Sachen Rückkauf von Aktien leichter zu bekehren sein als bei Ausschüttungen. Dass einige IHRE Interessen vertreten und nicht die aller Aktionäre ist in der IIA nichts erst- oder einmaliges.

- die sogenannte goldene Gans legt ihre Eier scheinbar seit Jahren immer nur morgen, aber nie heute ! Z. wollte ein Dividendenpapier aus der IIA machen, ja. Und jetzt ?
Tatsächlich waren zwischendrin Erfolge sichtbar, Dividende wurde bezahlt. Mittlerweile ist das Schiff ganz offensichtlich wieder vom Kurs abgekommen, von den in Aussicht gestellten 20c Dividende keine Spur. Dies bei (angeblich, lt.Z.) soviel Cash in der Kasse wie noch nie. Warum??

- Tatsächlich war der Buwog spin-off ein sehr erfolgreicher Schachzug, der aber erst nach dem Scheitern der IPO-Pläne ausgeführt wurde. Das könnte man mit anderen Teilen der IIA doch glatt wiederholen ! Aber auch nur die Divi der Buwog weiterreichen ist offenbar nicht drinnen.

- Nachdem die Gans langsam alt wird und noch immer keine goldenen Eier gelegt hat sollte man sie schlachten und essen bevor sie zu alt und zäh wird. Bei der IIA gabs immer schon angeblich irgendwelche Teile "geschenkt". Sie sind es noch immer, und werden es wohl auch noch bleiben.

- Die Frage ist nicht, ob es in 5 oder 10 Jahren noch EKZ gibt, oder ob Leute in EKZ gehen, sondern wieviele Leute wieviel Geld dort ausgeben. An den Umsätzen knabbert der Online-Handel recht kräftig und zunehmend. Mit dem vergessenen Paar Socken oder der vergessenen Milch lässt sich nämlich nicht die Miete für x-tausend m² Shopping-Tempel verdienen!

- Russland hatte zu Sowjetzeiten eine sehr diversifizierte Wirtschaft. Da ist ein Trend umzudrehen, und das dauert. U.U. länger als die Nutzungsdauer der Immos der IIA in Russland.

- Es ist u.U. gar nicht sinnvoll, zu verkaufende Immos nach dem zu erwartenden (Verkaufs)Gewinn auszusuchen, sondern nach ihrem Beitrag zu den Ergebnissen. Denn -Liquidation oder nur Portfoliostraffung- weg gehört vor allem das einnahmenlose Fett, und bei dem ist ein Veräußerungsgewinn fraglich.

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


Die Idee der Liquidation sehe ich eher als Gedankenspielerei denn als praktikable Möglichkeit. Sie stützt sich auf das Wunschziel, den Buchwert zu Bargeld zu machen bzw. mindestens in Summe mehr als die Marktkapitalisierung zu lukrieren.
Das ist aber eine rein statische, aber unvollständige und daher falsche Überlegung. Was fehlt dabei bzw ist unrealistisch?

So eine Liquidation dauert JAHRE, wenn man sie nicht als firesale veranstalten will.
Und in diesem Zeitraum gehen für die bereits verkauften Objekte die Deckungsbeiträge laufend verloren. Eine konsequente Anpassung der Fixkosten wäre nötig, ist aber bekanntlich sehr schwer möglich. In einer seriösen Liquidationsrechnung werden auch immer Kosten der wind-down-Periode anzusetzen sein.

Diese radikale Möglichkeit ist nur rechnerisch bestechend. Außerdem setzt sie voraus, dass die Buchwerte auch im Verkauf erzielbar sind. Wo steht denn, dass diese Prämisse stimmt?
Die Objekte mit dem besten Erlös/Buchwertverhältnis sind ev schon weg bzw gehen als erstes weg, und mit ihnen ihre Erträge, aber auf den miesen sitzt man vielleicht ewig.

Von psychologischen Faktoren rede ich da noch gar nicht. (Z.: „Ich bin doch kein Liquidator....“)

Im übrigen kennen wir ja die etwas radikale Art von big_mac. Seine Denkansätze haben aber meist irgendwas erfrischendes, für mich zumindest


the_saint
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seit 2011-08-06


Würde die IIA liquidiert werden, würde sie MMN nicht mal die aktuelle mkt-cap bekommen. Abzüglich der schulden würden den aktionären in cash vielleicht der wert von 2.20 per aktie über bleiben. Warum also liquidieren? Diesen arbeitsplatz gibt man doch freiwillig nicht her :)

big_mac
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seit 2008-08-03


Den möglichen Liquidationsantrag bringe ich immer wieder als Challenge für die Buchwerte ins Spiel.

Denn wer meint, die Aktie wäre unterbewertet wegen des Abstands zum Buchwert, der muss erklären wie er diesen realisieren will. Der sagenhafte Schatz will auch gehoben werden, nicht nur vermutet oder lokalisiert.
Liquidation ist da das naheliegende Mittel der Wahl. Wobei ich hier die Fixkosten der Firma nicht als so großes Problem sehe. Finanzierungskosten gehen aliquot runter, bleibt im wesentlichen Verwaltungspersonal. Die größte Unbekannte sind wahrscheinlich Steuern. Und natürlich die spannende Frage, wie realistisch die Buchwerte gerade bei den nicht-produzierenden Assets sind.

the_saint
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Far far away from reality @ buchwert. Man schaue sich die im besitz der IIA stehenden baracken an. Geiselbergstrasse Wien 11th, comes to mind. Die gute nachricht lautet: sollte das Golden Times mal expandieren wollen, kann man den kasten kostenschonend platt machen :)

Scarlatti
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seit 2013-05-31


Auf http://www.immofinanz.com/de/investo... findet man, dass 7,22Mio. Aktien bis inkl. 11.02.2015 gekauf wurden.

Der Durchschnittswert der gekauften Aktien pro Tag lag bis dahin bei etwas über 0,25 Mio. Aktien. Seit dem 11.2 gab es 7 Börsetage. Somit wären das weitere 1,8 Mio.

Damit stünden wir Ende letzter Woche bei 9,0 Mio. von den geplanten 10,2 Mio. Fehlen also noch 1,2 Mio. oder fünf Tage. Damit wäre dann diese Woche Freitag alles erledigt.

big_mac
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seit 2008-08-03


auf Wien beziehen sich meine Bedenken bez. Buchwert aber nicht, und auch sonst kaum auf gut vermietete Objekte.

Nachtrag
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seit 2015-01-14


Vielleicht ist es ein guter Anstoß von big_mac (auch wenn er es anders gemeint hatte - Liquidation zum Nachweis ALLER Buchwerte) den Sack zu zumachen, endlich nach jahrelanger Wartezeit (7 Jahre nach 2008) eine fette Dividende aus der Substanz zu zahlen und versuchen kurzfristig hohe Verkaufspreise aller Immobilien zu erzielen. Verbliebene Restwerte anschließend z.B. in Fonds bündeln und an Investoren / Mitbewerber als Gesamtpaket zu verkaufen.

Warum?

1) Es ist ja nicht ohne Grund warum Unicredit / Bank Austria ihre Immos gerade jetzt verkaufen - Höchststand im Marktzyklus ist da .. von nun an kann es nur noch bergab gehen .. oder?

http://wirtschaftsblatt.at/home/life/immobilien/4664654/Unicredit-bietet-Immobilien-im-Wert-von-25-Milliarden-Euro-an

2) Sogar eine S - Immo mit 20% der Größe der IIA und 567 Mio Börsewert wird 20% Gewinnsteigerung dieses Jahr schaffen .. und die IIA?

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/4670118/Doppeltes-Gluck-fur-Aktionaere-der-S-Immo

Fazit: Z hat zwar die IIA vorm Konkurs gerettet aber mit der falschen Strategie (Hauptinvestment Gewerbe, Russland und gesamtes Portfolio zu ostlastig) das Unternehmen nicht mit der gewünschten Rentabilität und Sicherheit bzw. Werthaltigkeit für den Anspruch eines Immobilieninvestors ausgestattet.

Aufgrund der Marksituation macht der Gedanken von big_mac durchaus Sinn, da ein Strategiewechsel oder das Warten auf Erfolge in Osteuropa mit Schwerpunkt Polen / Rumänien vermutlich mehr als die genannten 10 Jahre von Poster Europaeer dauern wird.

big_mac
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seit 2008-08-03


Ich glkaube, es ist wieder einmal ein Plädoyer für Z. angebracht:

- Russland war mir dem Kenntnisstand ex ante völlig richtig, und ist auch im status quo eine cash cow, um nicht zu sagen DIE cash cow in der Firma.

- Die Ostlastigkeit hat historische Gründe und wurde durch den völlig richtigen Buwog spin off verstärkt. Der spin off hat einen Teil des legendären Schatzes gehoben, daran kann kein Zweifel sein.

- Das viele unproduktive Fett im Osten ist der Einkaufspolitik unter P. zu danken. Z. kann da nur die Karten spielen die er hat.

- Die "Immobilienmaschine" wäre grundsätzlich eine gute und richtige Strategie, es ist aber nicht gelungen sie in den Problemgebieten in Gang zu bringen (Deshalb sind diese Gebiete ja auch ein Problem)

- Ich würde Immobilienverkäufe von Banken nicht als Indikator sehen. Für eine Bank ist Eigentum an Immobilien nicht betriebsnotwendig, und weiß Gott was Basel III dazu sagt - sicher nix gutes. Da gibt es naheliegendere Motive als die Vermutung eines Tops.

- Vielleicht fasst sich der Nachfolger ein Herz und bereinigt die ganzen ewigen Entwicklungen und Reserven und wirft sie auf den Markt um das was er kriegt dafür - und schüttet den Erlös aus. Dann wäre der Mühlstein für den Rest weg.

Nachtrag
25 Postings
seit 2015-01-14


Stimme Dir zu big_mac. Die Strategie >könnte< richtig gewesen sein, aber nur aus Sicht von 2008.

Heute bin ich jedoch überrascht mit einer 1.) beschämenden 78% durchschnittlichen Büroauslastung (Anspruch von Z. nach 8 Jahren verpasst, die CA-Immo hat 89% im Durchschnitt oder 11% mehr Rendite) und 2.) die Juwelen genannt Buwug nicht gewinnbringender für die Aktionäre (IPO) zu versilbern und 3.) die möglichen Steigerungen in Ost-Europa zu überschätzen. Warum sonst muss die Erste oder Raiffeisen auch Ihre Strategie aufgrund der jüngsten Entwicklungen ändern - Verkauf Beteiligungen. 4.) Die CA-Immo hat mit 45% Deutschland, 40% Osteuropa und 15% Österreich eine bessere Aufteilung für Büroimmos. Auch dieses Portfolio wurde in den letzten 7 Jahren entwickelt (Kauf Viveco / Europolis) und eine Bilanzverkürzung (Verkauf: Tower / Skyplaza Frankfurt, Hessen Portfolio, Logistik Portfolio) erfolgt bereits seit 2013.

Bei den von Dir oft angeführten Benchmark Uniball fällt auf die Aktienanzahl 97,6 Mio versus 1,1 Mrd und der netto LTV von 38% versus 52% IIA. Alles Dinge die im Laufe der 7 Jahre geändert werden konnten -> siehe CA - Immo um die Braut dann hübsch zu machen.

Weiteres Beispiel ist die Wertsteigerung der Aktien seit Feb 2014:
S Immo 34%, CA Immo 43%, Unibail 46%, Immofinanz minus 28% .. genug der Verteidigung.

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


Der Fairness halber ist 1/20 Buwog zur IIA dazuzurechnen bei jedem Langzeit-Vergleich.

Und ich bin bekennenderweise der Meinung, dass die Buwog und der Erlös aus der Spaltung bei den Aktionären besser aufgehoben ist als in der Firma. In diesem Sinne wäre ein 100%-iger Spin off wahrscheinlich noch besser gewesen.

Russland ist auch im status quo kein Fehler gewesen, selbst bei Mietreduktionen von 20% nicht, auch nicht wenn dies zwangsläufig entsprechende Abschreibungen zur Folge hätte bei längerem Anhalten. Nur eine weitere drastische Verschlechterung wäre problematisch.

nurmut
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seit 2007-10-22


"...selbst bei Mietreduktionen von 20% nicht...."

Jetzt stell ich mir einmal vor, 20% Mietreduktion stünden als generelle Tatsache in einem IIA-Bericht.

Die Auswirkungen auf den Kurs wären wohl katastrophal, der Markt würde panisch reagieren.
Tatsächlich würde die Reduktion 1:1 vom Gewinn abgehen.

Und jetzt nicht nur weinerliches bla bla, sondern echte Zahlen:


Lt HJ-Bericht gab es in Russland Mieteinnahmen im HJ von 88 Mio, Reduktion 20% sind knapp 18 Mio im HJ, 36 Mio Gewinnschmälerung im Jahr.

Nicht existenzbedrohend, meine ich, damit hätte big_mac mit seiner Aussage Recht.

Nur die panischen Aktionäre würden den Kurs vielleicht halbieren, ein paar "bestens"-orders und keine Käufer - die übliche Übertreibung wäre perfekt.

Drum mein Motto diesmal: Run boy, run.



clubberer
728 Postings
seit 2009-08-23


Außerbörslich wird Immofinanz schon mit 2,6x gehandelt:

http://diepresse.com/home/wirts...


swan1
93 Postings
seit 2010-12-19


jupp, morgen gehts dann richtig rund ;-)

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


boahh

wenn*s wahr ist, dann nicht "run boy run" sondern "Cry boy, cry"



Ich stürze mich in mein Schwert.....

Eduard Zehetner
2 Postings
seit 2015-02-19


Na ja, das wäre nun auch wieder zu dramatisch!

LG

Eduard Zehetner

Europaeer
36 Postings
seit 2008-11-17


Tut mir echt leid für dich. Das hast du nicht verdient, dass du für deine Ungeduld so schnell büßen musst. Warst über eine weite Strecke ein tapferer IIF'ler.

Wenn du neue Anlageideen gefunden hast, bitte posten.

Treffsicher1
188 Postings
seit 2012-08-16


Ungeduld? Nach 8 Jahren? Vom timing wirklich ein Pech

Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


In Stuttgart schon auf 2,84.
Wahnsinn wie da die Post abgeht. Da sind die 3+ nicht mehr weit.
Leider nicht investiert, da in der UBM.

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


da sieht man wieder, wie ungerecht die Welt ist!

Mit dem Fries hat der Oligarch Mints geredet, mit mir nicht! Doch zu geringe Menge?

Ist halt ein Schicksalsschlag.......aber mitten in die Goschn.



Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


Armer schwarzer Kater...

Skeptiker
8918 Postings
seit 2007-10-23


Ich finde die Angelegenheit - wenn sie denn stimmt - wäre extrem unprofessionelle gehandhabt.

Falls es Gespräche bezüglich eines Übernahmeangebotes gab oder gibt, wäre dieser Umstand ad hoc pflichtig.

Äußerungen des CEO dazu in einem Forum oder zu einem Medium ohne vorherige ad hoc wären, - wie sag ich´s freundlich - ziemlich bescheuert.

junginvestor
426 Postings
seit 2009-10-16


Fällt noch jemandem was auf.. .


Kommentar von User "Eduard Zehetner" am 19.02.2014
==================
> IMMOFINANZ - ich bin raus2015-02-19 19:49:41

Schade, zu früh! Naja, Mut kann man nicht kaufen .....
==================


die Betonung liegt wohl auf "zu früh" ... Da wusste wohl wer bescheid.. oder ähm nee nur Zufall natürlich ;)

big_mac
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seit 2008-08-03


Mit dem berichteten Gesamtvermögen von 1,6 mrd $ geht sich eine Übernahme aber schwer aus. Wenn doch, dann war es Pech für nurmut.

Und da redet ein Aufsichtsratsmitglied (und ev. auch ein CEO?) monatelang über den Verkauf seiner/ihrer Aktien, und die Aktionäre dürfen dumm sterben.

Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


Die IIA ist 2,7 Mrd. wert. da können 26% doch keine 900Mille kosten.
Außerdem glaube ich nicht das der Herr Olligarch die alleine stemmen möchte.

twin
784 Postings
seit 2008-04-06



zu ad hoc pflicht:

war eine "hinreichende wahrscheinlichkeit" bisher schon gegeben?

http://www.lugger-bankler.at/de/news/vw...

noua
29 Postings
seit 2014-01-18


na irre, ich glaubs nicht

wenn das da alles echt ist wird's noch lustig

stütze dich auf dein Schwert

adhoc

Phronesis
5993 Postings
seit 2009-01-09


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Auf der Homepage der Immofinanz ist die ad hoc noch immer nicht zu sehen.
Ich werde Klage einbringen.

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


ein Zertifikat der Commerzbank mit KO 2,35 ist dzt um 0,31 zu haben, was auf einen Kurs von 2,66 hinweist. Ist allerdings in letzter Viertelstunde um 10 ct gefallen....

Phronesis
5993 Postings
seit 2009-01-09


Dieses Posting stammt von einem gesperrten User
Kann man das jetzt handeln? Wenn ja, wo?

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


Eröffnung 2,70

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


commerzbank handelt ab 8 Uhr

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


also ich hab ja gelernt, mit Verlusten zähneknirschend zurechtzukommen. Mit entgangenen Gewinnen hab ich mir schon immer schwerer getan..

Trotzdem muss ich diese causa locker sehen.

Aber ich gebe zu bedenken: Z mußte wissen, welchen Kurseinfluss seine auch nur vage Bestätigung haben würde. Mindestens die Presse-Redaktion war also vorinformiert. Bei einer adhoc wäre das nicht so gewesen.

Ich hab mir mal, bevor sie ab 9 Uhr nimmer zugänglich gewesen sind, die Tickdaten von gestern Abend gesichert. Oberflächlich geprüft ist das schon recht interessant:

Bis 17:24 kann man es als ganz normalen Handelstag werten, dann gings los. Verdichtet man die ticks mit gleicher Sekunde so ergeben sich viel weniger Großaufträge.

Ob das alles schnelle Presse-Leser waren?

Anthean
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seit 2007-08-24


Und in der SA gab es 1.2Mio Umsatz, nicht wenig für einen stinknormalen Handelstag.

Sternenflügel
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seit 2015-01-11


Jetzt sieht das Angebot von O1 nicht mehr so gut aus. Von 3Euro + keine Rede mehr.
Jetzt solln´s auch nur noch 15% werden zu ca. gestrigen Schlusskurs, damit ist das Papier jetzt schon überteuert.

Mobbel
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seit 2015-02-25


Liebe Community

Ich bin neu und würde gerne eine Frage stellen.
Wenn man seinerzeit mit BUWOG Aktien beglückt wurde als Immofinanz Aktionär im letzten Jahr und man nun die BUWOG Aktie verkauft. Hier wäre die Behaltefrist dann unter einem Jahr - fällt es dann unter die Spekulationssteuer ?
Immofinanz halte ich schon länger aber ich war mir nicht sicher wie es sich mit dem Datum des Spinn Of verhält.
Ich hoffe Ihr könnt mir hier eine Antwort geben.

Vielen Dank und ich hoffe ich bin im richtigen Thread gelandet

Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


25% Glückssteuer

junkfritz
661 Postings
seit 2010-12-13


Es gibt keine Spekulationssteuer mehr....

Aktienkauf vor 1.1.2011 = Steuerfrei, egal wann verkauft wird.

Aktienkauf nach 1.1.2011 = 25 % auf den Kursgewinn bei Verkauf


junkfritz
661 Postings
seit 2010-12-13


Ob die BUWOG für dich steuerpflichtig ist, hängt vom Kaufzeitpunkt der Immofinanz ab. War die Immofinanz bei dir Altbestand, so ist es jetzt auch die BUWOG

nurmut
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seit 2007-10-22


@anthean

und zu den 1,2 Mio Stk der Schlussauktion kommen noch 1.324.261Stk ab 17:20 bis zur SA

nurmut
4520 Postings
seit 2007-10-22


das ist nicht exakt genug!

Ich zitiere aus einem Brief, den ich selber erhielt (da zahlte ich 3 mal soviel Steuer als die 25%.)

Unter bestimmten Umständen wird der Anschaffungskurs vom 1.April 2012 angesetzt.

Auszug aus Brief betr Verkauf eines VOE-Pakets vor ein paar Tagen:


".... Somit greift zur KESt-Berechnung der gemeine Wert. Käufe und sonstige Depoteingänge (z.B. Wertpapierüberträge) für Aktien, Investmentfonds und Immobilienfonds zwischen 01.01.2011 und 01.04.2012 werden mit dem gemeinen Wert zum 30.03.2012 bewertet. Der sogenannte „gemeine Wert“ wird einmalig zum 01.04.2012 gemäß Verordnungsermächtigung vom Bundesministerium für Finanzen festgelegt.

Der gemeine Wert der ISIN AT0000937503 beträgt EUR 25,215

Gem. § 2 1 Teilstrich WP- Anschaffungskosten-VO kann der Anleger seine tatsächlichen Anschaffungskosten im Wege der Veranlagung nachweisen und die zu unrecht einbehaltene KESt zurückfordern....."

Mein Kaufkurs war im Aug 2011 beträchtlich höher....

daher bleibt mir jetzt nur doch Einkommensteuererklärung, 1 Jahr warten auf Rückzahlung etc

Mobbel
2 Postings
seit 2015-02-25


vielen Dank -

Sternenflügel
169 Postings
seit 2015-01-11


Angeblich wurde die JP Morgan Bank beauftragt Aktien einzusammeln. 100k Blöcke über den Tag verteilt, wieso soll da einer dann 3,50 und mehr zahlen?
Der Kurs stagniert mit leichten Pendlern nach oben und unten. Müsste der nicht richtig abgehen?

NOOB
188 Postings
seit 2007-11-08


Ganz richtig, der Herr Mints ist sicher kein Wohltäter, der sich armer Immofinanz-Aktionäre erbarmt. Also allzu viel sollte man da jetzt nicht erwarten.
Nüchtern betrachtet will Mints den Preis natürlich drücken (veranschlagt also mal 2,50 € als Angebot), Z. will zumindest 3,xx sehen und Herr Fries verlangt überhaupt gleich ~4,50 - soweit normales Verhandeln. MMn werden die Investoren zu 2,80/2,90 genug Anleger finden, die sich von ihren Papieren trennen wollen (der Höchststand der letzten 5 Jahre lag bei etwa 3,00 (die Buwog rausgerechnet; vor kurzem stand die IIA noch unter 2€)) - wenn er also nur auf 15/26 % der Anteile aus ist, wird er nicht mehr bieten müssen.

033
34 Postings
seit 2012-03-09


Das jetzige Statement klingt irgendwie unlogisch mit dem Angebotspreis von 2,51 Euro, denn da hätte man sich sicherlich nicht die Mühe machen müssen Herren Dr. Fries zu kontaktieren, denn dessen Einstandspreis ist wesentlich höher...ich glaube eher man will bewusst den Kurs mit dieser Meldung nicht explodieren lassen.
Interessant wird es noch aus einem anderen Grund. Die IIA hatte ja heuer vor, den Kredit zurückzuzahlen, für den sie ihre Aktien den Banken übertragen hat, diese müssen also, wenn dem so ist, bald dafür Sorge tragen, diese Aktien auch wieder zu besitzen, da kann es ebenfalls noch heiter werden...

big_mac
9001 Postings
seit 2008-08-03


033,
Beim Einstandspreis von Fries wäre ich mir nicht so sicher - der hat ja neben dem ersten Paket zu über 7€ nebenher in aller Stille noch eine Reihe anderer Dinge bekommen.
Ein ähnliches Spielchen könnte auch bei einem Verkauf gespielt werden.

Gusenbauer
546 Postings
seit 2007-08-13


Ja, nur persönlich glaube ich dass weder die O1 noch die Ca Immo mit einem Kurs unter Euro 3, bei einem NAV von ca. 4,5 besonders viel Stück bekommen. Weder vom Fries noch von privat. Ausserdem der erwähnte Durchschnittskurs der letzten Monate von 2,5 + max15% ist gerechnet in einer Ukrainekrisephase, die sich hoffentlich mal entschärft hat. Ich denke Kurs 3,50 für Übernahmeangebot ist durchaus realistisch. Mal schaun.

§ 30_StB
775 Postings
seit 2009-10-22


Dein Wort in Gottes Ohr!!!

Gusenbauer
546 Postings
seit 2007-08-13


http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4671181/CA-Immo-will-Immofinanz-zum-Schnaeppchenpreis-Zehetner_Laecherlich

LASKler
7224 Postings
seit 2012-02-28


OMV bei 15€
RBI bei 5€
IIA scheint für manche bei 2,50 überbewertet

Dieses Forum liegt genau so danben wie die Analysten.

Mich wundert es eigentlich das es nicht schon viel früher Einstiegs gedanken von großen gegeben hat.

Ein Rätsel abe,r warum man nicht langsam über die Börse einsteigt.

schnex
536 Postings
seit 2009-03-22


Eine gute Anlagetaktik ist zur Zeit, dort einzusteigen wo BigMäc schimpft. :-)

LASKler
7224 Postings
seit 2012-02-28


schnex: lol


JP Morgens soll 10% IIA Aktien halten schon für O! gekauft??

Russland besserung erwartet? - oder waren die befürchtungen grösser als es in der realität ist.