'Derzeit geht es darum, beim Staffellauf nicht das Stöckchen zu verlieren'2009-03-28 12:18:54
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seit 2009-01-12
Ja schön, Herr Zwanzigleitner. Ich lese da die üblichen Eybl-Floskeln raus - "die Auftragsbücher sind voll", "Zukunft gesichert", "neue Strategie" usw. usf.
Interessanter wäre zu hören, wann Eybl ENDLICH daran denkt, die Quote für den Ausgleich zu erfüllen. Eybl hat bekanntlich die Meldungen des KSV, wonach die Quote für die Anleihegläubiger als Einmalzahlung für Ende Mai zu erwarten sei, bis heute nich bestätigt.
Genauso wenig wurden bis jetzt die Verträge von PREVENT hinsichtlich Verkaufsvertrag "Veräußerung operatives Geschäft" unterschrieben (Eybl hat immer wieder betont, die Unterzeichnung sei reine Formsache und werde innerhalb weniger Tage über die Bühne gehen!!!). Das kann es einfach nicht sein, seit Monaten werden die ANleihegläubiger hingehalten und vertröstet - um nicht zu sagen, hintergangen!
An alle Anleihegläubiger der Eybl-International-AG:
Für die Missstände der vergangen Jahre (und Monate) bei Eybl sollen u.a. jetzt die Anleihegläubiger bezahlen. Die vermeintlich sichere Anleihe erweist sich als Totalfiasko. Die hauptleidenden sind deswegen nicht etwa risikobewusste Anleger, sondern risikoaverse biedere Familienväter, alleinerziehende Mütter usw.
Immer deutlicher wird, dass hier auch die Bank-Austria als Lead-Manager der Anleihe (und Hauptgläubiger von Eybl) ihre Sorgfaltspflicht verletzt haben dürfte.
Der IR-Abteilung bei Eybl sowie dem Management kosten die Sorgen der Anleger lediglich ein müdes Lächeln. Selbst der Auskunftspflicht gegenüber Aktionären bzw. Gläubigern wird seitens des Unternehmens nachweislich (!) nicht nachgekommen.
So darf es nicht weiter gehen! Bündeln wir unsere Interessen und bieten wir Eybl bzw. in Folge auch dem Lead-Manager der Anleihe, der Bank-Austria, gemeinsam die Stirn!
Tja, so wird umgegangen mit Kleinanlegern, die im Vertrauen auf rechtmäßige Bilanzen und die "Aufsicht" der Banken vertraut haben und Geld in eine "sichere österreichische Unternehmensanleihe" gesteckt haben.
Es gibt nicht einmal einen Kurator, der sich im Ausgleichsverfahren geschlossen um die Anliegen der Kleinanleihegläubiger kümmert. Wer glaubt, dass einem die Banken, welche die Anleihe zur Zeichnung aufgelegt haben weiterhelfen, der irrt erst recht. Außer einem Formular zur Forderungsanmeldung und eines geheuchelten "leider" kommt da nicht viel. Jeder muss selber dafür Vorsorge tragen, wenigstens noch ein bisschen etwas von seinem Geld wiederzusehen.
Wir wehren uns jedenfalls! Zum einen gegen die verschiedensten gravierendsten Versäumnisse bei Eybl, aber auch gegen den "voll besicherten" Hauptgläubiger (und Hausbank) von Eybl: die Bank-Austria (Lead-Manager der Anleihe).
Insolvenz - was passiert mit der Anleihe? @bigmac2008-12-20 18:55:05
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tja, Eybl hat es wieder mal geschafft - der nächste Ausgleich wird fällig. Dieses Mal aber kein stiller Ausgleich, sondern ein gerichtlicher. Die Großbanken die damals die Anleihe auflegten (BA-CA bzw. Raiffeisen) und verkaufte, werden ihre dummen Kleinanleger wohl ebenfalls über die Klinge springen lassen.
Was bedeutet die Insovlenz für die ANleihe? In den Anleihebedingungen steht ja grundsätzlich, dass sofort bei Eintritt einer verlautbarten Zahlungsunfähigkeit die Anleihe gekündigt werden kann.
Was soll das jetzt noch bringen? bzw. weiß jemand, wie solche Sachen in der Regel ausgehen?
Bigmac zb? Du kennst dich doch mit Ramsch-Anleihen aus? Bitte um Stellungnahme, danke!
Auweh !
Ich muß leider/gottseidank passen, so gut kenne ich mich dann auch nicht aus, den Ernstfall hatte ich zum Glück noch nie. Ich bin auch nur gelegentlich in Junk.
Die Kündigung sollte die Ausgleichsquote bringen (wenn der Ausgleich durchgeht und nicht Konkurs folgt).
Ich schau, ob ich mich nächste Woche noch schlau machen kann.
ich befürchte, die Quote (sofern Auslgleich durchgeht) wird auch für die ANleihegläubiger gelten. mal schauen, was da rauskommt bzw. ob da vom Unternehmen dazu auch noch mal was kommt. Aber bei der IR-Abteilung... ?