Technisch sieht der Titel nach 'strong sell' aus, doch sollte die Gann Unterstützung bei 8.2200 (25.00%) genau beobachtet werden. Bei 8.4418 liegt eine Fibonacci Unterstützung, die ebenso wichtig ist (38.20%). - Kurzfristige Marktbeurteilung: Fallend - Mittelfristige Marktbeurteilung: Stark fallend - Stochastic Verkaufsignal. - 15 Tage Vola ist Tief. 200 Tage Vola ist Mittel. - Statistisch positivster Tag der Woche: Mi, schwächster Tag: Mo. - Der nächste Fibonacci Stress-Tag ist der 04.Jul.2012. - Heute wurde der Aufwärts trend berührt.
Irgendwie werde ich aus den Meldungen zur conwert nicht schlau. Auf der einen Seite Aktienrückkauf und Kapitarückzahlung und gleichzeitig wird eine Kapitalerhöhung ins Auge gefasst. Eine klar fokussierte Strategie sieht anders aus. Man könnte sogar meinen, dass Transaktionskostenmaximierung das oberste Ziel sei.
Haselsteiner-Stiftung meldet Machtübernahme an
22. März 2012 16:47
STRABAG SE
EUR22,73 -1,56%
CONWERT IMMOBILI
EUR8,70 -0,46%
Wien - Die Haselsteiner Familien-Privatstiftung hat nun die Übernahme der Kontrolle über jene Besitzgesellschaften angemeldet, die das größte Aktienpaket am Altbaudeveloper conwert halten. Dies teilte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Donnerstag auf ihrer Homepage mit.
Dort heißt es wörtlich: "Haselsteiner Familien-Privatstiftung beabsichtigt den Erwerb sämtlicher Stimmrechte an, und alleinige Kontrolle über, Albona Ltd (Malta) von 100% der Stimmrechte an, und alleinige Kontrolle über, Albona GP Ltd (Jersey) und damit von indirekter Kontrolle über conwert Immobilien Invest SE (Wien)."
Der bisherige Hauptaktionär Petrus Advisers hatte vergangene Woche lediglich bekanntgegeben, dass die Stiftung 76 Prozent der Stimmrechte an der Holding erwerben will. Die Gesellschaften kontrollieren gemäß den Angaben von vergangener Woche aktuell 19,8 Prozent an der conwert.
Das Investment des Bautycoons ist privat und hat nichts mit der Strabag zu tun. Haselsteiner hat sich zu dem conwert-Engagement öffentlich bisher nicht geäußert. (APA, 22.3.2012)
Ich habe heute wieder mal nach längerer Zeit Conwert Aktien bei 7,79 gekauft. Hier erscheint mir ein Rebound eigentlich auch fällig.
Im letzten Geschäftsbericht stand, dass man das Aktienrückkaufprogramm "opportunistisch" weiterverfolgen möchte. Nachdem Conwert als auch der Hauptaktionär Petrus Advisers im letzten Jahr teilweise massiv zwischen 8,50 und 12 Euro zugekauft hatten, sollten Kurse um 7,xx eigentlich ausreichend opportun sein ..
Alles andere hätte mich auch gewundert, der Durchschnittskurs von Petrus Advisors dürfte bei knapp unter 10 liegen. Bis zur Legung eines Pflichtangebotes an den Streubesitz können sie noch ca. 8 Mio. Aktien (Stand August 2011) kaufen. Diese Zahl reduziert sich aber fast täglich (allein seit der Veröffentlichung der Q3 Zahlen am 23. November wurden ca. 260.000 Stück gekauft), wenn man einen Blick auf die Directors Dealings wirft:
Wien. Johannes Meran, der Verwaltungsratspräsident der Wiener Immobiliengesellschaft Conwert, hat als erster und bislang einziger Manager eines ATX-Unternehmens heuer Aktien gekauft. Sein drittes Investment wurde heute Donnerstag auf der Homepage der Finanzmarktaufsicht vermerkt: 29.477 Papiere zum Stückpreis von 8,14 €. Meran kennt Conwert natürlich in- und auswendig und kann sich ausrechnen, ob sich es sich lohnt, Geld für Conwert-Aktien zu riskieren. Offenbar ist er felsenfest davon überzeugt, dass der Aktienkurs viel zu niedrig ist. Schliesslich hat er auch im Vorjahr jede Menge Geld in den Ankauf von Papieren gesteckt.
Wie der Präsident, so denken auch Aktienexperten. Sieben Analysten empfehlen Conwert zum Kauf. Sechs bewerten es mit Hold. Das mittlere Kursziel liegt bei 11,56 €. Das Potenzial für das Papier (bezogen auf den Mittwoch-Schlusskurs) beträgt knapp 43 Prozent.
Die beiden anderen Immobilien-Werte, CA Immo und Immofinanz haben ein Kurspotenzial von 30 bzw. 28 Prozent.
Gleich hoch wie bei Conwert ist das Potenzial, das Analysten der Aktie des oberösterreichischen Faserkonzerns Lenzing einräumen: 43 Prozent fehlen derzeit zum mittleren Kursziel von 95,63 €. Fünf Analysten haben Kaufemfehlungen ausgesprochen. Für Lenzing gibt es allerdings auch eine Sell-Bewertung.
Die Aktie der Erste Group, das ist eine etwas heiklere Geschichte. Anlegern ist bestens in Erinnerung, dass das Papier im Vorjahr rund 60 Prozent an Wert eingebüsst hat und klarer Topverlierer im Leitindex der Wiener Börse war. Die Bank wird 2011 mit einem Verlust von etwa 700 Millionen € abschliessen, weil unter anderem griechische Staatsanleihen und Abschreibungen in Ungarn zu verdauen sind. Ein Rückzug aus Ungarn komme nicht in Frage, sagte Erste-Chef Andreas Treichl kürzlich gegenüber dem Handelsblatt: "Die Erste Bank hat ihr Geschäft dort nicht für zehn Jahre aufgebaut und geht dann wieder. Unsere Bindung an ein Land besteht für die nächsten 150 Jahre."
Heuer hat die Erste-Aktie ein halbes Prozent zugelegt. Dabei sollte es nicht bleiben, wenn das eintrifft, was Analysten bei 17 Kaufempfehlungen, zehn Hold-Einstufungen und zwei Sell-Bewertungen im Mittel errechnet haben: ein Kursziel von 21,40 €. Das Kurspotenzial, bezogen auf den Mittwoch-Schlusskurs, beträgt 57 Prozent. Es ist das höchste, das derzeit einer ATX-Aktie zugetraut wird. Die zweite Bank-Aktie, Raiffeisen, ist bei Analysen hingegen nur mit einem Kursplus von 17 Prozent eingepreist.
Die Aktie des Vorarlberger Lichtkonzerns Zumtobel hat heuer am besten performt. 24 Prozent wurden schon gewonnen. Das Potential ist damit ziemlich ausgereizt, glauben Analysten. Sie räumen dem Papier nur noch ein Plus von neun Prozent ein. Bei Voestalpine, die heuer schon 18 Prozent draufgegelegt hat, sind hingegen noch 22 Prozent drinnen. Und die Feuerfestaktie RHI, heuer mit plus 15 Prozent Nummer drei im ATX, besteht laut Analystenkonsens ein weiteres Potenzial von gleich 39 Prozent.
Vienna Insurance wird eine Kurssteigerung um 27 Prozent zugetraut, Mayr-Melnhof ein Plus von 25 Prozent. Wienerberger und OMV sollten rund 15 Prozent zulegen. 13 Prozent werden bei Verbund erwartet, 12 Prozent bei EVN. Andritz sollte sich noch um neun Prozent verteuern.
Ausgereizt ist hingegen der Kurs der Post-Aktie.
Die Aktie des Baukonzerns Strabag war im Vorjahr ATX-Topperformer, was freilich nicht auf die Dynamik der Gewinnentwicklung, sondern auf die Aktienrückkäufe zurückzuführen ist. 190 Millionen € wurden seit Mitte Juli 2011 dafür ausgegeben. Analysten sehen das Kursziel bei 22,50 €, was weniger ist als der Mittwoch-Schlusskurs. Und auch das Papier des Ölfeldausrüsters SBO notiert über dem mittleren Kursziel.
Immobilienaktien sind für mich bislang die große Enttäuschung im Börsenjahr 2012. Das dürfte u.a. am traditionell hohen Gearing in dieser Branche liegen und damit verbunden mit der Sorge, dass die Refinanzierung der Verbindlichkeiten zunehmend schwieriger werden könnte. CA Immo hat sich ja erst kürzlich zu diesem Thema geäußert.
Ich habe zu meiner ersten Tranche (7,79 siehe Posting #1) eine zweite zu 8,17 dazugenommen, wodurch Conwert jetzt in meinem Depot relativ hoch gewichtet ist. Aufgrund des Hypes für Wohnimmobilien (Österreich + Deutschland) bleibe ich hier sehr optimistisch ..
es wurde heute schon eingesammelt - und sogar ein ordentlicher broken mal schnell eingekauft. kleinere verkaufsorders (möglicherweise im gedanken wo anders kurzfristig mehr zu gewinnen) und dann wieder schöne größere kauforders. Sieht nach noch günstig einsammeln aus. Aber die Immofinanz hat heute zum vergleich sehr gut performt.
Nach mittlerweile gut 6 Wochen im Jahr 2012 kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die stärkste Jahresanfangsrally seit über 20 Jahren an Conwert spurlos vorbeigegangen ist.
Als - hauptsächlich - Daytrader ist mein buy & hold Depot traditionell dünn besetzt, Conwert nimmt darin aber weiterhin einen prominenten Platz ein. Als antizyklischer Anleger beobachte ich jene Aktien, die offensichtlich keiner will, intensiver als die Highflyer. Eine Conwert ist mir daher derzeit im Depot lieber als andere Werte wie z.B. die Banken, Zumtobel oder Palfinger, die YTD mehr als 30 % im Plus liegen. Keiner weiß, wie es 2012 weitergeht, aber diese Aktien könnten den Großteil der Jahresgewinne bereits gesehen haben.