Die ATX-Aufnahme hatten wir hier vor kurzem einmal diskutiert. Mehr Streubesitz wäre dazu vonnöten. Wenn jetzt die RLB die Anteile von OEP kauft, dann ändert sich der Streubesitz aber nicht.
Die Zeiten sind vorbei wo solche Meldungen ein Kursfeuerwerk auslösen. Pecik ist auch bei der Telekom eingestiegen, von einem Kursanstieg keine Rede, einzig nach unten wird der Kurs durch die Zukäufe stabilisiert. Die AMAG ist mit und ohne Pecik ein gutes Unternehmen, es gibt nur zwei Dinge die nicht so positiv sind: Der geringe Streubesitz und der hohe Energiebedarf (CO2 Zertifikate,...)
gar nix ist da negativ. alle kleinanleger können da nur froh sein, dass die eklatante unterbewertung behoben wird. und sollten die zahlen kommenden dienstag auch nur halbwegs stimmen, dann sehen wir noch ganz andere kurse!
ich bleib dabei: s t r o n g b u y.
Ich bin von der AMAG auch überzeugt und investiert. Allerdings wäre ein Investor der in längerfristiges und nachhaltiges Interesse an der Firmenentwicklung hat günstiger.
Ich würde eine Vergrößerung des Streubesitzes begrüßen. Aber das ist halt nicht so leicht. Die Großinvestoren zerstören sich ja nur den Kurs, wenn sie über die Börse Aktien an die Kleinanleger abtreten.
Das Handelsvolumen bei Amag hat lange Zeit nur 10.000 Stück pro Tag betragen. Jetzt ist es manchmal auch 100.000. Kursschonend könnte man also rund 10.000 Stück pro Tag verkaufen. Eine signifikante Erhöhung des Streubesitzes bräuchte viele Millionen Stück. Das würde hunderte Tage dauern.
Kursmäßig wieder vieles von den Jahreszahlen und vom Ausblick abhängen. Kurzfristig könnte sich die Aussicht auf Aluminium eintrüben. Aber erstens ist Amag sehr gut aufgestellt, und zweitens gibt es langfristig keine Zweifel an der Nachfrage. Aluminium ist für 10 bis 20 Jahre ein Wachstumsmarkt.
20 bis 25 Euro pro Aktie scheint mir nicht zu viel, sofern der Gewinn bei 2,5 bis 3,0 Euro pro Aktie zu liegen kommt und der Ausblick zumindest stabil ist.
Wenn der Gewinn pro Aktie deiner Annahme entspricht und das Umfeld passt glaube ich an Kurse über 25 Euro. Die 20 könnten schon bei gutem Umfeld nächste Woche geknackt werden.
Kann jemand erklären, warum das Volumen bei der Amag seit kurzem so hoch ist? Heute schon rund 350.000 Stück. Früher war es meines Wissens montatelang nur rund 10.000 Stück pro Tag.
Man würde erwarten, dass bei einem derartigen Volumsanstieg sich der Kurs auch stärker bewegen müsste.
konnte leider auch keine relevante nachricht finden.
äußerst merkwürdig, einerseits fast ein monatsumsatz an einem tag und andererseits bleibt der kurs unverändert.
naja, vielleicht hat ja das mauerblümchendasein nun ein ende.
Danke fürs Recherchieren. Ist also in der Tat seltsam. Das Mauerblümchendasein wird meines Erachtens im März mit den Jahreszahlen ein Ende finden, wenn eine vernünftige Dividende angekündigt wird. Bezogen auf den jetzigen Kurs könnte die sehr hoch ausfallen.
Das könnte es sein:
"Der Finanzinvestor One Equity Partners (OEP), der über die CP Group Niederlande 34,5 Prozent hält, will aussteigen."
Oder wurde schon angefangen über die Börse zu verkaufen (umzuschichten)?
Mein Mischkurs ist 15,5 Euro. Niedrige vierstellige Stückzahl.
Meine Erwartungen stehen in den vorigen Threads. 2011 wird ein Rekordjahr. Der Gewinn pro Aktie sollte bei rund 2,8 Euro zu liegen kommen. Die Dividende bei mindestens 70 Cent, eher mehr.
Aluminum ist ein Wachstumsmarkt für noch mindestens 10 Jahre, eher mehr.
Habe mir auch schon vor längerer Zeit überlegt die Aktie zu kaufen. Von der Bewertung her sollte sie schon über 20 Euro stehen, aber irgendwie ist die Aktie ein bisschen träge. Es gab ja auch verschieden Meinungen wie, Ausgabekurs zu hoch, Streubesitz,...
Sollten alle Angaben so stimmen (kein Zweifel an Quants Recherchen) wäre es ein klarer Kauf, aber in Zeiten wie diesen gibt es keinen klaren Kauf, hat man ja bei genug guten Unternehmen gesehen.
Ab nun gibt es übrigens einen zweiten 'logischen' Favoriten in Wien – die Amag. Rund ein Drittel des oberösterreichischen Aluminiumkonzerns könnte demnächst verkauft werden. Finanzinvestor One Equity Partners (OEP), der über die CP Group Niederlande 34,5 Prozent hält, will aussteigen, berichtet die "OÖN". Laut Zeitung gelten die RLB OÖ und die B&C-Industrieholding als mögliche Interessenten. Die Bank hält derzeit einen Anteil von 11,5 Prozent, den sie nun aufstocken könnte. Damit wäre das Damoklesschwert Aktienüberhang endlich von der Aktie gefallen. Denn dass OEP irgendwann aussteigen will, wissen wir seit dem Börsegang der Amag.
Aber ganz verstehe ich nicht, warum das so positiv ist. Offenbar findet der Ausstieg ja koordiniert statt, und wurde nicht per Aktienüberhang an der Börse gemacht. Also warum das die Amag jetzt zum Favoriten macht?
Auf der AMAG-Website ist die CP Group 3 B.V. als 34,5% Eigentümer aufgeführt. Die ist ja ein Joint-Venture zwischen OEP und Constantia (siehe http://uk.reuters.com/article/20...
Fries hat überhaupt keine Anteile an der AMAG (ausser er hat ein paar Aktien über die Börse gekauft).
An der CP Group 3 B.V. hat er ebenso keine Anteile.
Hingegen ist Frau Castelbajac mit ca 25% an dieser B.V beteiligt, nachdem sie ihre ehemalige Constantia B.V. an die OEP verkauft hat.
Sorry, nicht genau gelesen. Im Standard-Artikel steht:
Weiterverkauft wird auch die Amag, die rund 500 Mio. Euro wert ist. 60 Prozent gehen laut den jüngsten Plänen also um 300 Mio. Euro an das "Oberösterreich-Konsortium" (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und ein Partner), zehn Prozent bleiben wie bisher bei den Mitarbeitern. Und 30 Prozent bekommt Fries in Abtausch seiner Put-Option.
Der Artikel ist doch nur ein typisches Medien-G´schichtl: sollte, müßte, könnte, ....
Gekommen ist es anders. Das Oberösterreich-Konsortium hat ja auch nicht bekommen, sondern hat sich erst ohne Konsortiumsbildung beim IPO eingekauft.
Wie es bei der Amag lief, wissen wir Ende März: Geht es nach den Schätzungen der Analysten zum Gesamtjahr ist der Umsatz um 9,1% auf 794,3 Mio. Euro gestiegen, das EBITDA um 7,1% auf 151,8 Mio. und der Überschuss um 77% auf 83,5 Millionen.
Wenn die 77% stimmen, dann wäre der Überschuss 2010 nur 83,5 / 1,77 = 47,2 Mio Euro gewesen. Ich finde auf der Amagseite folgende Zahlen für 2010:
EBIT: 93,8 Mio Euro
Ergebnis nach Steuern: 75,7
Die 77% sind also vermutlich falsch. Vielleicht waren 7,7% gemeint, aber auch da finde ich keine passende Vergleichszahl.
Darüber hinaus verstehe ich auch die prognostizierten 83,5 Mio Euro nicht. Schon in den ersten drei Quartalen wurden (nach Steuern) 75,9 Mio Euro erwirtschaftet. Da scheinen mir 83,5 für das Gesemtjahr viel zu konservativ geschätzt.
wenn ich mich nicht irre sind die 75,7 millionen vor ao positionen - unterm strich waren es dann wirklich 47,18 millionen.
und die 83,5 millionen - habs kontrolliert - sind die schätzungen laut bloomberg-konsens für 2011
Gibt in der Amag-Gruppe Minderheiten, sodass man die Minderheitsbeteiligungen rausrechnen muss? Definitiv zB. bei Aloutte. Aber das Ergebnis nach Steuern hat das sicher alles berücksichtigt.
Dass man die Minderheitsaktionäre als Hauptaktionär als Minderheitsanteil betrachten kann, das war wohl mit dem Smily versehen.
Wo gibt es aber schwarz auf weiß die 47,18 Millionen des Vorjahres? Das würde mich interessieren. Ich kann mir das mit den Minderheiten schon vorstellen, aber dann sind die 77% Steigerung ziemlich virtuell und nur am Papier (was eigentlich eh klar ist, wenn gleichzeitig das EBITDA nur um 7% steigt).
Wie auch immer. Ich denke, der Amag geht es weiterhin sehr gut. Ich sehe keinen Grund, warum das Ergebnis nach Steuern im Gesamtjahr nicht bei rund 100 Mio Euro zu liegen kommen sollte. Ich denke die 83,5 der Analysten sind zu konservativ.
die ersten company-reports etwa von erste und bank austria weisen auch die 47 millionen aus - kann hier aber keinen screenshot draufladen - bei interesse kann ichs auf eine mailadresse schicken
Wie dem auch sei. Ich wiederhole meine Einschätzung des letzten Threads. Ich denke, dass Amag sehr gute Zahlen auf den Tisch legen wird (Rekordjahr steht außer Frage).
Das Ergebnis nach Steuern wird meines Erachtens bei etwa 100 Mio Euro zu liegen kommen. Und, da bin ich fast sicher, näher bei 100 Mio liegen als bei den 83,5 Mio der Analysten.
Der Gewinn pro Aktie sollte zwischen 2,8 und 3,0 Euro sein. Die Dividende erwarte ich vor KESt bei 70 bis 80 Cent pro Aktie.
Unterm Strich erachte ich einen Kurs von rund 15 Euro für (langfristig betrachtet) irrational niedrig. Amag ist super positioniert und Aluminium ist -- selbst wenn 2012 eine Schwächephase kommen sollte -- für mindestens 10 bis 20 Jahre ein absoluter Wachstumssektor.
ich sehe die situation ähnlich wie du quant.
bin kurz nach dem ipo mit der ersten position eingestiegen da ich von dem geschäftsmodell und den wachstumsaussichten weitestgehend überzeugt bin. kaufe momentan in schwächephasen zu.
ich denke momentan führt das unternehmen noch ein etwas stiefmütterliches dasein, was sich aber mm nach in zukunft ändern wird. ein minuspunkt ist daher auch der eher illiquide handel.
unterm strich wird es mehr als solide zahlen geben mit einer vernünftigen dividende und langfristig guten wachstumschancen.