Hallo Keinspiel,
Olympus ist nicht ganz mein Fall u. außerdem wart i noch auf das Squeeze-Out-Angebot von Wolong bei der ATB. Will es dann ein wenig ruhiger angehen u. nur noch mit der RBI u. EBS zocken :-).
Hast du im Frühjahr, wie ich, auch bei der ATB (Fr. Schmidchen) kräftig zugegriffen.
Wer von euch nimmt den die 5,75 EUR bei der atb an? Möchte mich gerne austauschen. Bin eigentlich auf höheren Preis bzw. höheres Schmerzensgeld aus. Frage ist ob die Chinesen nachbessern oder die atb von der Börse nehmen wollen.......
Ich werde das Angebot von Wolong annehmen! Rechne nicht mit einer "baldigen" wesentlichen Anpassung. Natürlich könnte es sich rentieren, jedoch wie lange wird das wieder dauern. Und in einer Zeit wo es die meisten DAXler u. ATXler zum Ausverkauf gibt zählt für mich jetzt Cash. Wolong wird früher oder später ein Delisting der ATB durchführen. Welchen Sinn hätte sonst das Übernahmeangebot and Kleinaktionäre?
Auf jeden Fall schmerzt mir das Herz, wenn ich mich von den ATB-Scheinchen trenne. Die haben mir sehr viel Spaß u. Freude bereitet.
hast vermutlich recht, Cash ist King und es gibt wahrlich bessere Möglichkeiten. Ich warte jedenfalls die Nachfrist ab und schau mal wieviele das Angebot angenommen haben....annehmen kann ich es immer noch.
Bestmoegliche Loesung bis 29.12.2011 ???2011-10-08 12:04:29
199 Postings
seit 2010-12-24
Jetzt nach dem Penta ein neues " unverbindliches " Angebot gelegt hat, will Kovats anscheinend eine " konstruktive Loesung " und ein neues expertenteam gibt es anscheinend auch, das sich darum kümmern will ? (Wirtschaftsblatt)
Was soll das ganze den jetzt noch/wieder, heist das angenommen dieser Wahnsinns Krimmi geht weiter und Penta kauft doch noch den ganzen Laden oder zumindest zwei Assets z.b. Brixlegg, EMCO und evtl. Voitsberg, das die A-tec Holding doch noch weiterbestehen bleibt ?
Das wuerde ja dann auch heißen das das " Aktier'l " wieder gehandelt wird und die Aktionaere doch noch eine Hoffnung haben ?
ich finds echt bezeichnend, dass es hier immer noch aktionäre gibt, die glauben es bleibt ihnen was....
der einzige asset, von dem ich mir vorstellen könnte, dass er der a-tec bleibt sind verlustvorträge. die kann der treuhänder nicht verwerten. aber dass den aktionären davon was bleibt halte ich für ziemlich weit hergeholt. niemand sollte darauf spekulieren...
So, nachdem für die Aktionäre der A-TEC nun alles klar sein sollte (sie bekommen 0,0 Cent) die Frage an die Gläubiger wie nurmut: Was glaubt ihr, welche Quote nun rauskommt? Bitte um Aufschlüsselung auf die einzelnen A-Tec Assets (Werte inklusive Fremdkapitalforderung der A-Tec).
Ich mache mal den Anfang:
MWB:
Wert schätze ich auf 130 Mio (davon 30 Mio Forderung). Sie leiden unter dem Kupferpreisenbruch (Einmalverlust) aber ein top solides Unternehmen. Bedenklich ist für mich aber der Abgang von Dr. Durchschlag. Weiß wer, warum er gegangen ist/wurde?
In guter Konjunktur schätze ich den Wert der MWB übrigens viel höher, ich hielte dann auch über 200 Mio für erzielbar.
Emco:
Wert schätze ich auf 50 Mio
ATB
Dafür wollten Chinesen 100 Mio zahlen
Voitsberg
Sollte für 20 Mio an Inder verkauft werden
A-Jet
5 Mio Schätzung, aber unsicher.
Sonstiges Vermögen
5 Mio Schätzung (basierend auf Bericht des damaligen Insolvenzverwalters vom Dez. 2010)
Vorhandenes Vermögen bei Treuhänder:
30 Mio laut Medien (aus Verkauf Dörries Scharmann)
Damit käme ich auf 340 Mio Vermögen, was rund 70% Quote entspräche. Also ich wäre zufrieden damit.
war eine Woche in Türkei, nur oberflächlich alles verfolgt - keine Überraschungen.
Betr. Deiner Liste bin ich nicht gar so optimistisch.
Zwar wird Penta jetzt -sofern sie als Anbieter für Brixlegg allein bleiben- heftig auf den Preis drücken, aber im Prinzip waren ja für die Teile die 47% beisammen - und die EMCO (abzgl. der bereits verkauften Teile) noch in Händen von MK. Die EMCO kann jetzt als "Preisreserve" herhalten. Und warum sollten - ebenfalls mit etwas Preisdruck- die beiden anderen CONTOR-Kontrahenten jetzt nimmer wollen?
A-Jet, sonstiges: die 10 Mio muss man nicht glauben, die Flieger zB sind alle geleast, Kosten fallen auch an, usw.
Insgesamt (sorry, Aufgliederung hab ich keine) glaub ich an etwa 50%,
die jetzt von MK drohend ausgesprochenen 30% Maximum halte ich für reines bally-hoo.
Jetzt kriegt von den Sachen jeder das, was er wirklich will, ohne CONTOR-reibach, aber ohne ev. A-TEC-Garantien, die eh nie was wert gewesen wären.
Gegenüber dem Vor-Konkurs-status- ist mE der Betrag für EMCO mehr im game, abzüglich der Schwäche der Verhandlungsposition, wenn es jeweils nur einen Interessenten gibt (was noch gar nicht das letzte Wort sein muss, bisher sollten alle ein "Gesamtanbot" legen, mit Teilangenoten wären sie nicht einmal an der Posteinlaufstelle vorbeigekommen).
Wenn jeweils mehr als 1 Bieter auftaucht, sieht die Sache ganz anders aus.
Schmidt wird sich hüten, billiger als die zuletzt kolportierten Angebote zu verkaufen, da riskiert er Klagen der Gläubiger. Und der Kupferpreis?- Die letzten 3 Wochen werden für einen ernsthaften Interessenten wohl nicht überraschend und ausschlaggebend gewesen sein.
meines erachtens nach steht im sanierungsplan unter punkt 7, dass die gläubiger bei einer verwertung des unternehmens unter den jetzigen umständen auf alles was eine quote von 30 prozent übersteigt, verzichten. somit hätte in deinem beispiel der aktionär sehr wohl etwas daon. nämlich den rest des liquidationserlöses...
340 mio. minu 30 prozentquote ca. 130 mio. ist 210 mio. diese dividiert durch 26 mio. das ist die anzahl der gesamt atec aktien ist der wert den man pro akzie erhählt.
ok, vielleicht hast du ja ahnung und bist jurist oder so. ich bin keiner. aber ich interpretiere den satz so, dass alles zugunsten (das bedeutet bestmöglicher preis für gläubiger) den gläubigern liquidiert werden muss. dass bedeutet für mich, dass man bei erreichen der quote nicht mit dem verkauf stoppen darf. und dass die gläubiger auf alles über 30 prozent verzichten.
wenn das nicht so ist, bin ich gespannt ob es klagen gibt wegen irreführung.
erstens bin ich, wie mein name schon sagt, ahnungslos. zweitens habe ich keine ahnung was l&s ist. drittens ist 210/26 nicht 0,5 viertens habe ich mir den sanierungsplan durchgelesen und da steht unter punkt 7 das von mir oben erwähnte.
>nurmut: ja, es wird viel drauf ankommen, was die konjunktur jetzt macht, ob die firmen investieren wollen etc. dass es für eine division nur einen bieter geben könnte, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. schmidt hat deloitte engagiert. die werden jetzt einen richtigen verkaufsprozess aufsetzen, mit öffentlichen bekanntmachungen etc. und weil die käufer wissen, dass das jetzt transparent ablaufen wird, glaube ich, dass sich viele beteiligen werden. die firmen sind top und die aussicht auf ein schnäppchen ist gegeben... (die obigen preise sind schnäppchen!)
>ahnungslos: du siehst das leider (für die aktionäre) falsch. die gläubiger bekommen alles - bis ihre forderungen zu 100% erfüllt sind. das steht im vorletzten satz von punkt 7 des sanierungsplans. normalerweise haben gläubiger bei einem konkurs zusätzlich noch einen exekutionstitel mit dem sie die restliche forderung gerichtlich geltend machen könnten. dieser exekutionstitel bringt aber eh nichts wenn keine assets mehr da sind. gemäß dem letzten satz des sanierungsplans verzichten die gläubiger aber darauf. das bedeutet, wenn alles verwertet wird zu gunsten der gläubiger (und an diese verteilt wird), verzichten diese großzügiger weise auf die restliche forderung von bis zu 70% (weil 30% müssen sie ja erhalten, damit diese bestimmung greift).
Ob das Schnäppchenpreise sind, kann ich leider nicht beurteilen.
Aber ich kann mir vorstellen, dass MK vor der Festlegung der 47% alles versucht hat, die Teilfirmen als arm, schwach und wenig wertvoll hinzustellen, sie allerdings im Prozess von Vertragsverhandlungen als wunder-gut aufzumascherln (zB letztveröffentlichte Zahlen).
Ganz interessant ist auch im Edikt zu lesen, was Kanter und ich glaub noch jemand (Schmidt? iirc) an Stellungnahme zum Bewertungsansatz geäußert hat. Das sind natürlich jetzt schon Sachen, die Monate alt sind und seither hat sich die Welt ja weitergedreht und die Konjunkturaussichten dazu, und diese nicht zum besten. Wer hier in Firmen investieren will, das ist tatsächlich recht fraglich. Andererseits genügen ja je 2 Interessenten je Teilfirma, um ev. einen realistischen Preis zu erzielen. Ebay mit 1 Angebot ist auch eine miese Nummer.
na ich glaub dir das jetzt mal. trotzdem geht das für mich nicht so klar hervor wie du es jetzt interpretiert hast. weiters muss man sich die frage stellen, ob der gläubigervertreter nicht absichtlich den deal mit contor ins schlechte licht gerückt hat (lt. aussage hr. kovats) um für die gläubiger eben eine höhere quote zu erzielen. also nach den bewertungen von deloitte muss er dass ja sogar machen und ob man da nicht klagen kann wegen irre führung und sonst noch was allem einem anwalt dazu einfällt ist schwer zu glauben.
weiters besitzt mirko kovats 17.000.000 stück aktien. dass er den deal platzen lässt nur weil er ,mit penta nicht kann oder diese die herkunft ihres geldes nicht bekanntgaben ist für mich schwer vorstellbar.
wenn ich als aktionär fix null erhalte somit millionen in den sand setze, dann wie gesagt ist es schwer zu begreifen, dass da nicht doch ein deal zutandegekommen ist. ausser hr. kovats hat seinen selbstzerstörungs modus aktiviert. da ich ihn nicht kenne kann ich das nicht beurteilen.
Jeder Tag der verstreicht macht die Masse für etwaige Käufer günstiger und für die Gläubiger schaut immer weniger raus, ich kenn die Emco, das wird dann auch schwieriger beim Verkauf für die wegen Garantie und Service, etc. gg den Konkurrenten.
Das sind halt die üblichen Spiele, wenn jemand ganz unten ist.
wenn du mit "Gläubigervertreter" den Rasinger meinst, den MK angegriffen hat, dann irrst du dich. Rasinger vertritt Kleinanleger, meist Aktionäre, in diesem Fall wohl auch Gläubiger der WAndelanleihen.
Und dessen Standpunkt wurde von so manchen anderen geteilt:
Die Zerschlagung einer Finanzholding lässt ja die Einzelfirmen durchaus lebendig. Und es ist nicht einzusehen,. dass dem Hauptaktionär Wesentliches bleibt, das er im Prinzip den Gläubigern schuldet.
Wenn zB so ein Dödel der SPÖ nach Einschreiten der ÖIAG schreit, um populistisch Arbeitsplätze in Österreich zu halten, dann muss man fragen: Was schreit der denn erst jetzt? Die Käufer WOLONG oder der Afghane hätten auch beim Sanierungsplan gemacht, was sie wollen, und sei es zusperren.
Und zu PENTA: Wenn sich die einfach gesagt haben, wir wollen aus der Konkursmasse kaufen und mit dem MK schlicht nicht einmal mehr verhandeln, dann konnte sich MK erfolglos sogar auf dem Kopf stellen, da hatte er keine Chance. Da hat nicht er "den deal platzen lassen" wie du schreibst, da verkennst du die Situation.
das mit der vollen Auszahlung an die Gläubiger geht auch aus der adhoc der A-TEC selbst vom 2.10. hervor:
".....Sämtliche Erlöse aus der Verwertungstätigkeit werden an die Gläubiger der A-TEC ausgeschüttet, auch wenn diese die Quote von 47% übersteigen, bis das gesamte Vermögen der A-TEC zu Gunsten ihrer Gläubiger verwertet ist. Wird im Rahmen dieser Verwertung die
30 %-ige Schwelle der gesetzlichen Mindestquote überschritten, verzichten die Gläubiger auf ihre darüber hinausgehenden Forderungen..."
Es bleibt demnach keine Restforderung (Exekutionstitel lt sunraiser) übrig, wenn sie wenigstens 30% gekriegt haben.