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IPO KandidatenBank

Swarovski

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Format" bastelt ein Teil der Swarovski-Familie an einem gesellschaftsrechtlichen Umbau der Firmenstruktur des Tiroler Kristalkonzerns Swarovski. Hintergund sei ein möglicher Börsegang des Kristallherstellers, an dem derzeit mehr als 60 Familienmitglieder des Swarovski-Clans beteiligt sind. Jene im Verband "Pro AG" syndizierten Familienmitglieder mit Anteilen von insgesamt 20% an Swarovski - u.a. Marina Giori, die Mutter von Fiona Swarovski, sowie Manfred und Gerhard Swarovski - sollen bereits die Investmentbank JP Morgan Chase als Berater engagiert haben. Wann genau ein Börsegang vom PRO AG-Verband angestrebt wird, ist noch nicht bekannt. Unternehmenssprecher Markus Langes-Swarovski dementierte hingegen im Sommer einen geplanten Börsegang gegenüber dem ORF: "Swarovski plant keinen Gang an die Börse", so Langes-Swarovski. Die finanzielle Unabhängigkeit sei bei Swarovski seit mehr als 100 Jahren unumstritten und davon würde das Unternehmen auch profitieren. Nochmals sprach er sich Ende November 2007 gegen den Börsegang aus, das Thema IPO sei vom Tisch. Swarovski ist und bleibe ein Familienunternehmen. Swarovski gehört laut neuester "eurobrand"-Studie 2007 zu den zehn wertvollsten Marken Österreichs und weist einen Wert von etwa 4,785 Mrd. Euro auf.

letzte Aktualisierung

22.12.2008 15:02



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